Partizipation SG Amelinghausen

"Wir haben in diesem Bereich Zeit verloren"

LGheute im Gespräch mit Prof. Dr. Waldemar Stange, Leuphana Universität Lüneburg

Hansestadt, 15.07.2012 - Soll man Kinder und Jugendliche an wichtigen gemeinschaftlichen Entscheidungen beteiligen? Darf man sie beteiligen? Und wollen sie überhaupt beteiligt werden? Ihr Interesse an den eher nüchternen Themen, mit denen Städte und Gemeinden aufwarten können, ist verhalten bis ablehnend. Professor Dr. Waldemar Stange vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg hat jetzt für den Landkreis Lüneburg ein Programm erarbeitet, mit dem die Partizipation von Kindern und Jugendlichen gelingen soll.

Im Gespräch mit LGheute erläutert er, was Partizipation bedeutet und warum wir sie brauchen.

"Wir brauchen Leute, die wissen, wie es geht"

Landkreis will mehr Partizipation von Kindern und Jugendlichen - Auftaktveranstaltung am 2. Juni

Landkreis, 06.05.2012 - Junge Menschen sind es gewohnt, mitzureden und ihre Positionen und Standpunkte darzulegen. Sie lernen es frühzeitig in der Schule, und auch in den Familien ist der Austausch von Argumenten und das Mitwirken an Entscheidungen der Kinder längst eine Selbstverständlichkeit. Nur in der Politik findet die Beteiligung Jugendlicher offenbar noch nicht ausreichend statt. Das will der Landkreis Lüneburg jetzt ändern. Eine Auftaktveranstaltung soll zeigen, wie das gehen kann.

Landkreis will Kinder an der Macht

Schulausschuss: 700.000 Euro für Sozialarbeit und 100.000 Euro für Sozialraumkonferenzen

Landkreis, 24.04.2012 - Mehr Partizipation und bürgerliches Engagement von Kindern und Jugendlichen soll es nach dem Willen des Jugendhilfeausschusses im Landkreis Lüneburg geben. Ein entsprechender Beschluss wurde jetzt einstimmig vom Ausschuss am vergangenen Mittwoch getroffen. "Kinder und Jugendliche wissen meist am besten, was sie brauchen und für sie richtig ist", begründete Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer den Beschluss.