Kultur und Bildung

Stadt will dennoch bei ihren Plänen für eine IGS am Kreideberg bleiben

Lüneburg, 04.11.2018 - Die Pläne der Hansestadt Lüneburg, eine neue Integrierte Gesamtschule am Standort Kreideberg einzurichten, decken sich offenbar mit den Wünschen vieler Eltern. So sieht es jedenfalls die Verwaltung nach der Auswertung einer Umfrage, die im Oktober unter den Eltern der Grundschulkinder im Stadtgebiet durchgeführt wurde. Danach möchten knapp 44 Prozent (43,8) der Eltern ihr Kind an einer IGS anmelden. Die Mehrheit, 47,3 Prozent der Befragten gaben aber an, ihr Kind lieber an einem Gymnasium anmelden zu wollen. Lediglich knapp 9 Prozent (8,9) sehen ihr Kind lieber an einer Oberschule.


In der IHK werden Bilder des Lüneburger Malers Volker Winter ausgestellt

"Auflaufendes Wasser" lautet der Titel dieses Bildes von Volker Winter. Foto: nghLüneburg, 04.11.2018 - Mit den farbintensiven "Erinnerungen an einen großen Sommer" des Malers Volker Winter schließt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg ihre Ausstellungsreihe Kultursprung in diesem Jahr. Vom 6. November an zeigt der gebürtige Lüneburger Winter seine Landschaftsbilder von Nord- und Ostsee in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Am Sande. Die Vernissage mit dem Club von Lüneburg beginnt am 6. November um 19 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen und können die Gelegenheit nutzen, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.


Oberbürgermeister schießen wegen hoher Theater-Verluste gegen Kulturminister Thümler

Das Theater Lüneburg kommt aus den roten Zahlen ohne Hilfe des Landes wohl nicht mehr heraus. Foto: LGheuteLüneburg, 21.10.2018 - Einen Verlust von rund 280.000 Euro wird das Lüneburger Theater am Ende seiner diesjährigen Spielzeit eingefahren haben, wieder einmal. Denn die städtische Bühne schreibt seit Jahren rote Zahlen, gut zwei Millionen Euro sind inzwischen aufgelaufen, die von der Stadt zugeschossen werden müssen. Ähnlich geht es sechs weiteren niedersächsischen Kommunen. Gemeinsam fordern sie deshalb mehr Geld aus Hannover. Heute soll eine Protestaktion ihrer Theater vor dem Landtag ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Die Oberbürgermeister nehmen schon mal den zuständigen Minister ins Visier.


Lüneburgs Stadtmauer steht im Mittelpunkt beim Tag des offenen Denkmals 

Das alte Schulamt an der Egersdorffstraße um 1948/50. Die Urheberin des Fotos ist Hildegard Garbade, die seinerzeit auch für das Stadtbauamt fotografierte. Foto: Garbade/Stadtarchiv LüneburgLüneburg, 06.09.2018 - "Entdecken, was uns verbindet" - unter diesem Motto bekommen Besucher am Sonntag, 9. September, wieder seltene Einblicke in zahlreiche Denkmale der Hansestadt Lüneburg. Der bundesweite Tag des offenen Denkmals, koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, macht es möglich. Gemeinsam mit vielen Mitstreitern, Partnern und privaten Eigentümern haben Lüneburgs Denkmalpflegerinnen Cornelia Abheiden und Doreen Braun ein Programm für Interessierte zusammengestellt. Es umfasst neben Kirchen, Schulen und Museen zahlreiche andere Gebäude, teils in privater, teils in öffentlicher  Hand.


"20 Quadratmeter" heisst eine neue Ausstellung in der Kultur-Bäckerei Lüneburg 

Lüneburg, 30.08.2018 - Was können 20 Quadratmeter bedeuten? Wie lässt sich diese Fläche darstellen, dieser Raum füllen? Woraus können 20 Quadratmeter bestehen, in was lassen sie sich verwandeln und was lässt sich auf ihnen erzählen - in Form, Farbe oder Text? Diesen Fragen gehen acht Künstlerinnen in einer Ausstellung in der Kultur-Bäckerei Lüneburg nach. Dazu laden Karin Greife, Gudrun Jakubeit, Ursula Blancke Dau, Brigitte Menke, Ulrike Stuhrmann, Anke Gruss, Carolin George und Berit Neß unter dem Titel "20 Quadratmeter" in die Kultur-Bäckerei ein.


Zahl der Studienplatz-Bewerbungen im Vergleich zu 2013 gesunken  

Die Leuphana Universität Lüneburg zieht nach wie vor viele Bewerber um einen Studienplatz an. Foto: LGheuteLüneburg, 05.08.2018 - Die Zahl der Bewerbungen um Studienplätze an der Leuphana Universität Lüneburg bleibt auf einem hohen Niveau. Fast 9.000 Bewerber auf 1.500 Studienplätze für Erstsemester am College, die zum Wintersemester vergeben werden, registriert der Immatrikulationsservice der Universität. Die höchste absolute Zahl an Bewerbungen bei den Hauptfächern gab es für Betriebswirtschaftslehre (1.027), Psychologie (840) und Kulturwissenschaften (661). Allerdings ist die Zahl der Bewerbungen um einen Studienplatz im Vergleich zu 2013 rückläufig. Damals lag die Zahl noch bei über 10.000 Bewerbungen.


Die Heiligengeistschule hat ihren alten Eingang wieder

Über den neuen Eingang durch das alte Portal in die Heiligengeistschule freuen sich Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Hinten vor der Tür (v.l.) Oberbürtgermeister Ulrich Mädge, ALA-Vorsitzender Christian Burgdorff, Schulleiterin Barbara Geck und Sven Backhausen, Vorsitzender des Schulfördervereins. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 28.06.2018 - Der Haupteingang in die Heiligengeistschule führte mehr als 35 Jahre lang über den Schulhof – damit ist jetzt Schluss. Feierlich und begleitet von fröhlichen Liedern weihten Kinder und Erwachsene in der vergangenen Woche das alte Eingangsportal zur Schule wieder ein. Es führt direkt von der Heiligengeiststraße aus in das denkmalgeschützte Gebäude. Dank des Schriftzuges in goldenen Lettern an der Fassade mit sanierten Fenstern, ist das neue Portal ein ansprechender Blickfang.


Vortrag über die Beziehung zwischen Hannah Arendt und Martin Heidegger

Martin Heidegger gehört zu den großen deutschen Philosophen. Foto: nghLüneburg, 04.05.2018 - Erstaunlich und für viele noch immer irritierend ist die lebenslange Liebesbeziehung zwischen Hannah Arendt und Martin Heidegger. Hannah Arendt – Jüdin, Antifaschistin, radikale Kritikerin totalitärer Herrschaft und Weltbürgerin mit einer unbestechlichen politischen Urteilskraft im Geist der Aufklärung – und Martin Heidegger: zum Antisemitismus neigend, begeisterter Nationalsozialist und provinzieller Kleinbürger mit einem schwärmerischen deutschnationalen Größenwahn? Wie diese Liebe zwischen den beiden deutschen Philosophen möglich war, darüber spricht Dr. Manfred Geier am 16. Mai im Ostpreußischen Landesmuseum.


Land kündigt 2,4 Millionen Euro für neuen Erweiterungsbau des Ostpreußischen Landesmuseums an

Für den großen Philosophen der Aufklärung, Immanuel Kant aus Königsberg, soll nun ein zweiter Erweiterungsbau am Ostpreußischen Landesmuseum entstehen. Foto: Landesmuseum Lüneburg, 09.03.2018 - Das Ostpreußische Landesmuseum (OLM) in Lüneburg kann schon bald weiter wachsen. Die Landesregierung in Hannover plant, bis 2022 insgesamt 2,4 Millionen Euro zur Finanzierung eines Erweiterungsbaus zur Verfügung zu stellen, wie Wissenschafts- und Kulturminister Björn Thümler (CDU) jetzt erklärte. Damit können dann auch weitere 5,6 Millionen Euro auf den Weg gebracht werden, die der Bund für die Erweiterung bereits angekündigt hat. 


Beim Konflikt um den Zugang zum Gymnasium Oedeme zeichnet sich eine Lösung ab

Nicht schön, aber beliebt: das Gymnasium Oedeme. Foto: LGheuteLüneburg, 19.01.2018 - Das Gymnasium Oedeme ist beliebt, so sehr, dass regelmäßig gelost werden muss, weil die Plätze nicht reichen. Doch während Schüler aus dem Landkreis garantiert einen Platz bekamen, hatten ausgerechnet standortnahe Schüler aus Oedeme, Rettmer und Häcklingen das Nachsehen. Schuld war eine Nachlässigkeit bei der letzten Gebietsreform in den 70er-Jahren. Für das kreiseigene Gymnasium zeichnet sich nun aber eine Lösung ab: Ab dem kommenden Schuljahr 2018/19 sollen auch Oedemer Schüler zum festen Kreis gehören. Kinder aus den Stadtteilen Rettmer und Häcklingen sollen dagegen bevorzugt an den städtischen Gymnasien lernen.