Politik und Verwaltung

Liberale starten in den Wahlkampf

Katja Suding beim Neujahrsempfang der Lüneburger FDP

Katja Suding umrahmt vom FDP-Kreisvorsitzenden Dr. Edzard Schmidt-Jortzig (l.) und seinem Stellvertreter und Lüneburgs Stadtverbandsvorsitzenden Frank Soldan. Foto: LGheuteLüneburg, 22.01.2017 - Die Lüneburger FDP hat mit ihrem alljährlichen Neujahrsempfang ein glückliches Händchen, das hat sie auch heute wieder bewiesen. Gut 100 Gäste waren der Einladung der Liberalen ins Veranstaltungslokal Comodo gefolgt, wo Gastrednerin Katja Suding, stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP und Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, über "Mut, Optimismus und Fortschritt" sprach – und darüber, wie die Liberalen wieder den Weg zurück in den Bundestag finden. Doch wer eine kämpferische Rede zum Auftakt des Wahljahres 2017 erwartet hatte, wurde enttäuscht.

Wo schlummern die Blindgänger?

Grundstückseigentümer können sich informieren – Stadt untersucht weitere Verdachtspunkte

Erst kürzlich wurde diese 70-Kilo-Bombe im Roten Feld nach Sondierungsarbeiten gefunden, entschärft und geborgen. Foto: PolizeiLüneburg, 21.01.2017 - Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg werden die Lüneburger wohl auch in Zukunft noch eine Weile beschäftigen. Nach der erst kürzlich geborgenen 70-Kilo-Fliegerbombe im Roten Feld sollen jetzt weitere Verdachtspunkte im Stadtgebiet unter die Lupe genommen werden. Rund 20 davon hat die Stadt bislang identifiziert. Jetzt können sich Grundstückseigentümer, die sicher gehen wollen, dass ihr Grundstück frei von Blindgängern oder im Boden zurückgebliebenen Kampfmitteln ist, über die zentrale Rufnummer Tel. 04131-309-4400 informieren.

Wenig Neues über Alpha E

Mädge reagiert enttäuscht über Informationsveranstaltung der Bahn

Lüneburg, 13.01.2017 - "Was war eigentlich die Information?", fragt sich Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge nach der gestrigen Zentralen Informationsveranstaltung zum Ausbau des Güterverkehrs zwischen Hamburg/Bremen und Hannover in der Lüneburger Ritterakademie. Die Deutsche Bahn hatte Initiativen und Vertreter der Kommunen entlang der Bahnstrecke Lüneburg-Uelzen zum weiteren Vorgehen beim Ausbau der Bahnstrecke eingeladen. Hintergrund ist die Umsetzung der umstrittenen Alpha-E-Variante.   

Bombe Nr. 11 ist entschärft

Fliegerbombe im Roten Feld sicher geborgen – Evakuierung aufgehoben

Rund 70 Jahre schlummerte dieser Blindgänger, eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, unter der Erde. Jetzt wurde sie entschärft und geborgen. Foto: PolizeiLüneburg, 09.01.2017 - Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die bei Sondierungen im Roten Feld gefunden wurde, ist entschärft. Nur rund 15 Minuten brauchte der Niedersächsische Kampfmittelräumdienst, um die 70 Kilo-Bombe unschädlich zu machen. Bereits um 12.52 Uhr meldete Sprengmeister Ralf Reisener, dass keine Gefahr mehr von der Bombe ausgehe, alle Anwohner könnten aus dem evakuierten Bereich in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Blindgänger soll ab 13 Uhr entschärft werden

Evakuierung beginnt ab 10 Uhr – 1.100 Lüneburger betroffen

Mittels Betonschacht und Stahldeckel ist der Fundort des Blindgängers im Roten Feld gesichert. Hier soll morgen die Entschärfung stattfinden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 08.01.2017 - Mit der Evakuierung von Bewohnern in Teilen des Roten Feldes nach dem Fund des 70 Kilogramm schweren Blindgängers neben dem Gelände der Grundschule Im Roten Felde soll morgen, Montag, 9. Januar, ab 10 Uhr begonnen werden. Dies teilte die Stadt heute in einer extra einberufenen Pressekonferenz mit. Betroffen sind rund 1.100 Personen, die in dem 300-Meter-Radius um den Fundort wohnen. Mit der Entschärfung soll gegen 13 Uhr begonnen werden. Die Stadt geht davon aus, dass die Evakuierung bereits am Nachmittag wieder aufgehoben werden kann. Die Stadt informierte auch über weitere anstehende Blindgänger-Sondierungsmaßnahmen in Lüneburg.

Blindgänger gefunden

Experten machen Fund auf Nachbargrundstück im Roten Feld – Evakuierung am Montag

Lüneburg, 08.01.2017 - Nun herrscht Gewissheit, auf einem Nachbargrundstück der Grundschule Im Roten Felde, das sich im Eigentum der Hansestadt befindet, hat das beauftragte Kampfmittelbergungsunternehmen eine 70 Kilo-Bombe gefunden. "Damit handelt es sich um einen vergleichsweise kleinen Blindgänger", erklärt Markus Moßmann, Dezernent für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Recht der Hansestadt Lüneburg. Der Umkreis, in dem evakuiert werden muss, werde daher 300 Meter betragen. Die Evakuierungsmaßnahmen erfolgen morgen, 9. Januar, im Laufe des Vormittags. Genauere Angaben will die Hansestadt im Laufe des Tages machen.

Kein Pollerschutz für den Marktplatz

Junge Union lehnt Vorhaben der AfD zum Schutz vor Terroristen ab

Alexander Schwake lehnt Poller als Rundumschutz vor terroristischen Angriffen am Markt ab. Lüneburg, 08.01.2017 - Die AfD-Fraktion im Lüneburger Stadtrat möchte den Marktplatz mit Pollern vor Terroranschlägen mit schweren Fahrzeugen schützen. Einen entsprechenden Antrag hat sie für die kommende Ratssitzung am 26. Januar eingebracht. Bei den anderen Fraktionen stieß dieses Ansinnen auf unterschiedliche Reaktionen. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Lüneburg, Alexander Schwake, hält von dem Vorhaben der AfD nichts: "Hundertprozentige Sicherheit vor einem Anschlag mit einem LKW kann es nicht geben. Deshalb halte ich Poller am Markt für den falschen Weg."

Suche nach Blindgänger dauert an

Stadt trifft Vorkehrungen für Evakuierung – Gewissheit erst am Sonntagnachmittag

Das Gelände der Grundschule ist inzwischen von den Kampfmittel-Experten abgesperrt worden.Lüneburg, 07.01.2017 - Seit Tagen lässt die Stadt den Untergrund unter der Grundschule Im Roten Felde von Kampfmittel-Experten sondieren, doch noch immer ist offen, ob dort noch Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg verborgen liegt. Inzwischen bereitet sich die Stadt aber auf den Ernstfall vor und trifft Vorkehrungen für eine mögliche Evakuierung. Die, sollte ein Blindgänger gefunden werden, am Montag, 9. Januar, ab 9 Uhr beginnen soll. Mit der Entschärfung der Bombe würde dann ab 14 Uhr begonnen. Ob es dazu kommen wird, will die Stadt morgen Nachmittag bekannt geben. 

Kein Unterricht wegen Bombensuche im Roten Feld

Suche nach Blindgänger dauert länger – Stadt schließt Evakuierung nicht aus

Lüneburg, 05.01.2017 - Die Suche nach möglichen Blindgängern auf dem Gelände der Grundschule Im Roten Felde ziehen sich länger hin als erwartet. Wie die Stadt heute erklärte, dauere es noch bis Sonntag, um ausschließen zu können, dass sich auf dem Gelände und auf einem angrenzenden Grundstück der Stadt Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Vorsorglich wurde deshalb der am Montag wieder beginnende Schulunterricht für drei Schulen in diesem Gebiet ausgesetzt. Auch Evakuierungen von Anwohnern im Fall einer möglichen Bombenentschärfung schließt die Stadt nicht aus. 

Suche nach Blindgängern beginnt

Kampfmittelbeseitiger sondieren Gelände der Grundschule Im Roten Felde

Befindet sich unter der Mensa der Grundschule Im Roten Felde noch ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg? Dies sollen jetzt Kampfmittel-Experten klären. Foto: LGheuteLüneburg, 03.01.2016 - Auf dem Gelände der Grundschule Im Roten Felde haben Fachleute aus Celle gestern mit der Suche nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Wie berichtet, möchte die Hansestadt Lüneburg als Schulträger und Eigentümer der Fläche einen Blindgängerverdachtspunkt kontrollieren, der ohne nähere Untersuchungen nicht gänzlich ausgeräumt werden könne, wie die Stadt erklärte. Die Fachleute bohren dafür in einem bestimmten Raster Löcher in die Tiefe – mittels elektromagnetischer Messungen können sie dann feststellen, ob sich Verdächtiges im Boden befindet.