Politik und Verwaltung

Zoff um Alpha-E-Kritik

Verkehrsminister Olaf Lies kritisiert Haltung der Stadt Lüneburg zum Dialogforum Schiene Nord - und bekommt Kritik aus der Hansestadt

Alpha E und keine Ende: Der Streit um die zwischen Lüneburg und Uelzen fahrenden Güterzüge geht weiter. Foto: LGheuteLüneburg, 29.12.2016 - Ist die Kritik von Lüneburg und Anrainer-Gemeinden entlang der Bahntrasse zwischen Lüneburg und Uelzen an den Plänen für die Umsetzung der Alpha-E-Variante berechtigt oder nicht? Um diese Frage ist jetzt ein offener Streit zwischen der Stadt Lüneburg und Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies entfacht. Während Lüneburg die Empfehlungen aus dem Dialogforum Schiene Nord als demokratisch nicht legitimiert bezeichnet, beruft sich Lies auf eine Entscheidung des Deutschen Bundestags. Doch die steht vermutlich selbst auf wackeligen Füßen.

Parken in Lüneburg wird teurer

Stadt hebt Gebühren in drei Parkhäusern an

Lüneburg, 27.12.2016 - Zum Jahreswechsel werden in Lüneburg die Gebühren in den Parkhäusern Bahnhof, Lünepark und Am Rathaus erhöht. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Rat der Hansestadt bereits am 28. November 2013 beschlossen. Ähnlich wie bei den Parkplätzen mit Parkscheinautomaten hatte der Rat entschieden, die Preise stufenweise, jeweils zum 1. Januar 2014 und zum 1. Januar 2017 um jeweils 20 Cent pro Stunde ansteigen zu lassen.

Goerdeler-Straße jetzt zweispurig

Stadt übergibt Straße in Kaltenmoor wieder dem Verkehr

Lüneburg, 23.12.2016 - Die Straßenbauarbeiten sind abgeschlossen, der Verkehr kann wieder rollen. Gestern Mittag wurde in Kaltenmoor die Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße in beiden Richtungen wieder für den Verkehr freigegeben. Die in den 60er-Jahren gebaute Straße ist jetzt zwei- statt vierspurig und verschwenkt. Zusätzlich hat die Stadt einen durchgehenden Gehweg und Radfahrstreifen auf der Südseite der Straße geschaffen. 

Lüneburg gedenkt der Anschlagsopfer

Stadt legt Kondolenz-Buch aus – Gedenkandacht in St. Johannis

Ein Kondolenzbuch für die Opfer von Berlin liegt im Rathaus der Hansestadt Lüneburg aus. Landrat Manfred Nahrstedt und Oberbürgermeister Ulrich Mädge waren die ersten, die sich eingetragen haben. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 21.12.2016 - Die Weihnachtsmärkte in Lüneburg bleiben auch nach dem Anschlag in Berlin weiterhin geöffnet. Dies hatte die Hansestadt Lüneburg gestern nach intensivem Austausch mit der Polizeiinspektion Lüneburg über die aktuelle Sicherheitslage entschieden und sich damit der Empfehlung des Bundesinnenministeriums angeschlossen. Der Schaustellerverband Lüneburg und Umgebung e.V. hat unterdessen beschlossen, auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus das tägliche Musikprogramm mit Trompeter und Chor zu streichen. Ebenso handhaben es die Organisatoren des Weihnachtsmarktes vor St. Johannis.

Blindgänger unter der Schule?

Stadt sondiert Gelände der Grundschule Im Roten Felde und der IGS in Kaltenmoor

Mit einer Sondierung soll geprüft werden, ob sich unter dem Mensaanbau der Grundschule Im Roten Felde noch Blindgänger befinden. Foto: LGheuteLüneburg, 19.12.2016 - Die Hansestadt Lüneburg lässt in der ersten Januar-Woche 2017 auf dem Gelände der Grundschule Im Roten Felde sogenannte Blindgängerverdachtspunkte kontrollieren. Die Sondierung, die ein Kampfmittelbergungsunternehmen durchführen wird, soll drei Tage dauern. Geprüft werden soll, ob sich noch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände befinden. Da ein Verdachtspunkt an den Mensaanbau der Schule grenzt, müssen die Arbeiter auch durch das Betonfundament des Gebäudes bohren - bis zu sechs Meter tief.

Nur geringes Plus in 2017

Wirtschaftsausschuss beschließt Haushaltsentwurf 2017 – Gebühren bleiben stabil

Rund 28,9 Millionen Euro will die Hansestadt Lüneburg im kommenden Jahr investieren, davon knapp 60 Prozent in Schulen. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 15.12.2016 - Mit einem Plus von 375.000 Euro will die Stadt den Haushalt für das Jahr 2017 abschließen. Dieses Ziel stellte Lüneburgs Stadtkämmerin und Erste Stadträtin Gabriele Lukoschek gestern im neu gebildeten Ausschuss für Finanzen, Personal, Rechnungsprüfung und Verwaltungsreform (FiPe) vor. Dort wurde auch beschlossen, dass die Gebühren im kommenden Jahr stabil bleiben sollen. Das betrifft die Beseitigung von Schmutz und Niederschlagswasser, für das Friedhofs- und Bestattungswesen sowie die Händler und Schausteller auf den Wochenmärkten, Volksfesten und dem Martinimarkt. Die Ausschussmitglieder folgten hier einstimmig den Berechnungen und Vorschlägen der Verwaltung. Auch bei den Steuern sieht die Verwaltung laut Haushaltsentwurf 2017 keine Erhöhungen vor.

Pläne für Westbahnhof stoßen auf Kritik

Schröder-Ehlers schaltet Verkehrsminister Dobrindt ein

Das auf dem Foto linke Gleis soll künftig als Durchfahrtsgleis für den Güterverkehr freigehalten werden. Foto: LGheuteLüneburg, 30.11.2016 - Die Zahl der Güterzüge, die durch Lüneburg donnern, könnte auch ohne Alpha-E-Variante schon bald erheblich zunehmen. Die DB Netz AG plant, den Bahnsteig 302 am Lüneburger Westbahnhof aufzugeben und zu einem Durchfahrtsgleis umzuwidmen – vornehmlich für Güterzüge. "Dies ist sehr zu begrüßen", erklärt die Lüneburger SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers. Was sie aber kritisiert: Das Eisenbahnbundesamt hat bereits eine Plangenehmigung erstellt, ohne den Lärmschutz zu berücksichtigen.

Petra Güntner jetzt bei den Lüneburger Linken

Langjährige Sozialdemokratin engagiert sich weiter in der Politik

Petra Güntner, hier an der Seite von Martin Nass, gehört jetzt der Links-Partei an. Foto: Die Linke Lüneburg, 30.11.2016 - Petra Güntner, langjähriges Mitglied der Lüneburger SPD, ist jetzt Miglied der Partei Die Linke. Güntner saß zwei Ratsperioden im Stadtrat, gehörte dort dem Fraktionsvorstand an und war stellvertretende Ortsvorsitzende der SPD in Lüneburg. Nachdem Güntner bei der Listenaufstellung für die Kandidaten zur Kommunalwahl 2016 nicht berücksichtigt wurde und sie sich von Oberbürgermeister Ulrich Mädge wiederholt persönlich angegriffen fühlte, trat sie im Sommer aus der SPD aus.

Lüneburg will weiter wachsen

Informationsabend zum Neubaugebiet Wienebütteler Weg 

Lüneburg, 29.11.2016 - Wie soll das geplante Neubaugebiet Wienebütteler Weg aussehen und welche Auswirkungen hat es für Anwohner und Verkehr? Diese und andere Fragen sollen auf dem Beteiligungsverfahren für Bürger für den Bebauungsplan Wienebütteler Weg angesprochen werden, das die Stadt ins Leben gerufen hat. Zum Auftakt ist ein Informationsabend für Interessierte am Mittwoch, 30. November, im Gesellschaftshaus der Psychiatrischen Klinik, Am Wienebütteler Weg 1, Haus 36, vorgesehen.

Gedenkstein für Olof Palme

Stadt würdigt früheren schwedischen Ministerpräsidenten

Spender Helmut Muhsmann (r.) und Oberbürgermeister Ulrich Mädge enthüllen den Gedenkstein, der künftig unter einer Blutbuche an Olof Palme erinnert. Mit den beiden freuen sich (v.l.) Dieter Muhsmann, Rüdiger Helms (Stadt Lüneburg), Holger Muhsmann, Steinmetz Rainer Mencke und Quartiersmanager Uwe Nehring. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 27.11.2016 - Ein schwedischer Granitstein unter einer frisch gepflanzten Blutbuche erinnert jetzt in Lüneburg an den früheren schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme. Lüneburgs ehemaliger Bürgermeister, Helmut Muhsmann, hat beides gespendet, um das Gedenken an den vor 30 Jahren von Unbekannten ermordeten Palme wachzuhalten. "Mir ist in Gesprächen oft aufgefallen, dass viele Menschen gar nicht mehr wissen, um wen es sich bei Olof Palme handelte und welches Schicksal er erlitten hat", erläutert Muhsmann seine Initiative, "damit diese außergewöhnliche Persönlichkeit nicht in Vergessenheit gerät".