Salü-Besucher müssen Smartphone-Kameras künftig zukleben

Ein Sticker auf dem Objektiv des Smartphones soll Fotografieren im Salü künftig verhindern. Foto: SalüLüneburg, 07.11.2016 - Handy-Kameras sind in der Salztherme Lüneburg "Salü" künftig tabu. Seit dem 1. November gelten dort neue Regeln. So ist künftig nicht nur das Mitbringen von Glasbehältern wie Flaschen oder Glaskonserven und Alkohol verboten, es gilt auch ein generelles Fotografier- und Filmverbot. Damit Bade- und Saunagäste während ihres Aufenthalts im Salü trotzdem ihre Smartphones nutzen können, erhalten sie Sticker zum Abdecken der Kamera-Optik.

Die Sticker kleben nicht auf dem Objektiv, sondern haften durch Adhäsion an der Oberfläche, teilt das Salü mit. Nach Verlassen des Spaßbads können sie rückstandsfrei entfernt werden. Im Haus wurden mehrere Spender an gut sichtbaren Stellen montiert, dort können die Gäste ihre Sticker selbst ziehen.

"Neben der Sicherheit liegt uns der Schutz der Privatsphäre unserer Gäste am Herzen. Das gilt insbesondere für die vielen Kinder und Jugendlichen, aber auch für alle Erwachsenen, die zu uns kommen. Deshalb haben wir uns für die Einführung des generellen Fotografier- und Filmverbots entschieden", erläutert Geschäftsführer Dirk Günther die neuen Regelungen, die in allen Räumen der Salztherme Lüneburg und im Sportbad gelten.

Die neue Haus- und Badeordnung ist in großformatigen Piktogrammen an mehreren Stellen im Salü zu finden. Darauf informiert das bekannte SaLü-Maskottchen über alle Regeln – und es hat jetzt auch einen Namen: "Salty" ist der Gewinner eines Namenswettbewerbs, für den Badegäste und Mitarbeiter Vorschläge machen konnten.