Vortrag im Ostpreußischen Landesmuseum

Lüneburgs Stadtarchäologe Prof. Dr. Edgar Ring. Foto: RingLüneburg, 28.07.2016 - Millionen Touristen besuchen jährlich die Hansestadt Lüneburg und bestaunen die wunderbar erhaltenen Architekturschätze der Altstadt. Wer durch die Straßen Lüneburgs streift, gewinnt den Eindruck einer Stadt der Backsteingotik. Doch wann begann das Bauen mit Backstein? Und ist wirklich alles gotisch? Neue Erkenntnisse zur frühen Backsteinarchitektur und eine Betrachtung der Renaissancearchitektur in Lüneburg bilden den Rahmen des Vortrags "Domus lepidea. Bauen mit Backstein in Lüneburg" von Prof. Dr. Edgar Ring am 3. August im Ostpreußischen Landesmuseum.

Ring leitet seit 1991 die Stadtarchäologie der Hansestadt Lüneburg. Er studierte Ur- und Frühgeschichte, Volkskunde und Nordistik an den Universitäten Münster, Mainz und Kiel und promovierte 1986 über die mittelalterliche Keramik der Königspfalz Werla. Nachdem er in Uelzen die Stadtarchäologie aufgebaut und geleitet hatte, wechselte er 1991 nach Lüneburg und verantwortet seither die umfangreichen wissenschaftlichen und baurechtlichen Aspekte der Stadtarchäologie in einer Stadt mit einzigartiger Architektur und herausragender Bedeutung für die hansische Geschichte. Von 1996 bis 2011 oblag ihm zudem die Leitung der Denkmalpflege. Ring ist seit 2011 Kurator Archäologie in der Museumsstiftung Lüneburg und unterrichtet seit 1994 an der Universität Hamburg vor- und frühgeschichtliche Archäologie.

Der Vortrag findet im Rahmen der Sonderausstellung "Backsteinarchitektur im Ostseeraum" (11.6. – 28.8.2016) statt. Eintritt: 5 Euro. Eine Platzreservierung unter Tel. 04131-759950 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird empfohlen.