Politik und Verwaltung

Anklage wegen besonders schweren Raubes

32-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Lüneburg verantworten

Das Landgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 03.12.2017 - Am Dienstag, 5. Dezember, muss sich ein 32 Jahre alter Angeklagter wegen besonders schweren Raubes vor der 10. großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, zusammen mit einem 26 Jahre alten Mittäter am Abend des 9. Juli 2016 ein Paar in dessen Wohnung in Hohnstorf überfallen zu haben. Die Täter hätten, so die Anklage der Staatsanwaltschaft, zunächst geklopft und seien, als der 20 Jahre alte Geschädigte die Tür geöffnet habe, in die Wohnung gestürmt.

Wer zahlt für den Libeskind-Bau?

SPD-Landtagsabgeordnete sieht zusätzlichen Mittelbedarf – Linke fordern Rücktritt des Uni-Präsidenten  

Verworren stellt sich zunehmend das Finanzierungskonzept für den Libeskindbau der Leuphana dar. Foto: LGheuteLüneburg, 29.11.2017 - Das spektakuläre Zentralgebäude der Leuphana steht, doch was es tatsächlich gekostet hat, weiß offenbar noch immer niemand genau. Klar ist: die 100-Millionen-Euro-Grenze ist längst überschritten. Doch wer zahlt am Ende für den Bau, der ursprünglich 58 Millionen Euro kosten sollte? Die Lüneburger SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers will sich dafür stark machen, dass beim Land zusätzliches Geld locker gemacht wird. Thorben Peters, Landesvorstandsmitglied der Links-Partei, fordert den Rücktritt von Uni-Präsident Sascha Spoun.

Geschäfte setzen verstärkt aufs Internet

IHK-Umfrage: Online-Handel sorgt für Umdenken beim stationären Einzelhandel 

Lüneburg, 09.11.2017 - "Der lokale Einzelhandel hat erkannt, wie wichtig es ist, sich weiterzuentwickeln, um bei der Online-Konkurrenz nicht das Nachsehen zu haben", sagt Harald Kätker. Der Handelsexperte der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg zieht damit das Fazit aus einer Untersuchung, die sechs niedersächsische IHKs, darunter die IHK Lüneburg-Wolfsburg, bei der Universität Regensburg in Auftrag gegeben haben. Fast 600 Unternehmer, überwiegend aus dem inhabergeführten stationären Handel, haben sich beteiligt.

Bandenmitglieder vor Gericht

Angeklagte versuchten Geldautomaten zu entwenden

Das Landgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 08.11.2017 - Morgen, 9. November, beginnt vor der 10. großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg das Verfahren gegen zwei Angeklagte im Alter von 26 und 44 Jahren wegen schweren Bandendiebstahls. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, sich mit einer Gruppe anderer Personen zu einer Bande zusammengeschlossen zu haben, um in wechselnder Besetzung durch verschiedene Bandenmitglieder Geldautomaten zu entwenden. Dabei sollen die Angeklagten versucht haben, Geldautomaten umzufahren oder aus der Verankerung zu reißen, um sie mitzunehmen und so an das Bargeld zu gelangen.

Pols übernimmt neue Aufgabe im Bund

Berlin/Lüneburg, 26.10.2017 - Der Lüneburger CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols ist einstimmig zum Vorsitzenden der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt worden. Wie Pols mitteilt, ist er damit fortan auch Mitglied des Fraktionsvorstandes, der die Arbeit der Gesamtfraktion koordiniert. 

Eigene Mutter wegen Geldsorgen geschlagen

31-Jähriger wegen schwerer räuberischer Erpressung vor Gericht

Das Landgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 21.10.2017 - Am Dienstag, 24. Oktober, beginnt vor der 3. großen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg das Verfahren gegen einen 31-jährigen Mann, der wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung, räuberischer Erpressung sowie in zwei Fällen wegen versuchter räuberischer Erpressung angeklagt ist. Bei allen vier Anklagepunkten wird dem Angeklagten überdies die tateinheitliche Begehung einer vorsätzlichen Körperverletzung zur Last gelegt.

Ermittlungsverfahren gegen AfD-Chef eingestellt

Staatsanwaltschaft Lüneburg zieht Betrugs-Vorwürfe gegen Armin-Paul Hampel zurück

Lüneburg, 15.10.2017 - Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat das Ermittlungsverfahren gegen Armin-Paul Hampel, Vorsitzender der AfD Niedersachsen, "hinsichtlich aller gegen ihn erhobenen Vorwürfe eingestellt", teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Wie berichtet, waren am Montag dieser Woche wegen eines bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg geführten Ermittlungsverfahrens sowohl die Privatanschrift des Landesvorsitzenden der AfD Niedersachsen als auch die Räumlichkeiten der Landesgeschäftsstelle der AfD Niedersachsen durchsucht worden.

Hausdurchsuchung bei AfD-Landeschef

Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt gegen Armin-Paul Hampel wegen Betruges – Vorwurf bereits teilweise ausgeräumt

Lüneburg, 09.10.2017 - Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat gegen den niedersächsischen Landesvorsitzenden der AfD, Armin-Paulus Hampel, ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts des Betruges in zwei Fällen eingeleitet. Im Rahmen dieses Ermittlungsverfahrens fanden am heutigen Morgen Durchsuchungsmaßnahmen sowohl an seiner Privatanschrift im Landkreis Uelzen als auch in den Räumlichkeiten der Landesgeschäftsstelle der AfD Niedersachsen in Lüneburg statt. Wie die Staatsanwaltschaft am Nachmittag mitteilte, habe sich der Betrugs-Vorwurf in einem der beiden Fälle nicht erhärtet.

Live aus dem Kreistag

Künftig können Sitzungen der Politiker auch per Internet übertragen werden

Künftig können Szenen wie diese auch live im Internet verfolgt werden. Foto: LGheuteLüneburg, 27.09.2017 - Was wird im Kreistag diskutiert, wer hat wie abgestimmt? Wer wissen will, wie Entscheidungen im Kreistag des Landkreises Lüneburg zustande kommen, kann dies künftig live im Internet per Livestream verfolgen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung gefasst. Wer live aus dem Kreistag senden möchte, muss den Livestream vorher anmelden. Der Kreistagsvorsitzende informiert dann vor der Sitzung darüber. So können Kreistagsmitglieder und Besucher, die nicht gefilmt werden möchten, dies vorher mitteilen.

Per Radschnellweg nach Hamburg

Auch Lüneburg ist in Metropolprojekt eingebunden

So sollen die acht Radschnellwege in der Metropolregion geführt werden. Eine davon geht auch nach Lüneburg. Grafik: MetropolregionLüneburg, 26.09.2017 - Mit dem Fahrrad von Lüneburg nach Hamburg? Offenbar kein Problem, wenn es Radschnellwege gibt. Dies legt zumindest ein Projekt nahe, das die Machbarkeit von acht Radschnellwegen in der Metropolregion Hamburg prüfen soll. Mindestens zwei davon führen durch den Landkreis Harburg direkt nach Hamburg: zum einen von Lüneburg über Winsen, Stelle, Seevetal und Harburg, zum andern von Stade über Buxtehude und Neu Wulmstorf bis in die Hansestadt. Eine dritte Strecke von Tostedt über Buchholz nach Hamburg wurde auch erwogen, aber zunächst noch nicht in die aktuelle Prüfung mit aufgenommen.