Notunterkunft in Lüneburg erhält weitere Öffnungen

Die Karte zeigt die geplanten Zuwegungen zur Flüchtlings-Notunterkunft auf dem Gelände der Theordor-Körner-Kaserne in Lüneburg. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 09.10.2015 - Mehr Licht, eine bessere Wegebefestigung und Ausschilderung – für die in der Notunterkunft im sogenannten Olympischen Dorf in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg untergebrachten Flüchtlinge soll die Wegeführung in die Stadt verbessert werden. Darauf haben sich jetzt die Hansestadt Lüneburg, das Land Niedersachsen, Polizei und DLRG geeinigt. Neben dem bereits bestehenden Tor 6 soll ein weiteres Tor im Norden als Zugang geschaffen werden. "Damit ist gewährleistet, dass Flüchtlinge die Kaserne sicher verlassen können und der Versorgungsverkehr das Gelände zielgerecht erreicht", teilt die Stadt dazu mit. 

Zunächst soll ein Weg, der über das bereits genutzte Tor 6 des Kasernengeländes auf den Fuchsweg führt, von der Landesforst ausgeschildert, befestigt und beleuchtet werden. "Damit können Flüchtlinge der Notunterkunft sicher zur Erbstorfer Landstraße gelangen und von dort weiter mit dem Bus in die Innenstadt oder zum Bahnhof", so die Stadt.

Außerdem soll ein weiteres Tor im Norden des Kasernen-Geländes entstehen. Die Hafen GmbH soll dafür sorgen, dass der hier anschließende Zaun in südliche Richtung zurückversetzt wird. Ein parallel dazu verlaufender befestigter Weg, der innerhalb des Kasernengeländes liegt, befindet sich dann außerhalb und führt mit gesicherter Überfahrt über die Bahn schließlich vor allem als Versorgungsweg bis zur Gumbinner Straße nach Ebensberg.

"Auch wenn ein gesicherter Korridor vom sogenannten Olympischen Dorf über das Kasernen-Gelände zu Tor 9 im Süden der bessere Weg gewesen wäre, bin ich jetzt doch erleichtert, dass es uns als Hansestadt gelungen ist, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen und eine gemeinsame Lösung zu finden", sagt Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. "Die gefundene Lösung ist sicher für die Flüchtlinge und ermöglicht zugleich eine gut erreichbare Anbindung für die Versorgungslogistik. Alle unsere Planungen werden wir aber auch noch mal, wie es unserem Konzept entspricht, ausführlich in einer Bürgerversammlung auf dem Ebensberg erläutern."