Täter weiterhin flüchtig – 20-jähriger Angeschossener außer Lebensgefahr

Lüneburg, 05.04.2018 - Auf der Suche nach den tatverdächtigen beiden Männer, die in der Nacht zu gestern aus einem Auto heraus Schüsse auf einen 20-Jährigen abgegeben und ihn dabei schwer verletzt haben, haben Ermittler der Lüneburger Polizei heute am frühen Nachmittag gemeinsam mit Spezialkräften mehrere Wohnungen in Lüneburg, Adendorf, Hamburg und Lübeck durchsucht. Auch Diensthunde wurden bei den Durchsuchungen eingesetzt. Der 20-Jährige, der wie berichtet am 4. April in der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße durch mehrere Schüsse verletzt wurde, ist laut Angaben der Polizei mittlerweile außer Lebensgefahr.

In Lüneburg wurden mehrere Räume im Lüner Weg durchsucht. Eine im gleichen Haus befindliche Moschee war nicht das Zielobjekt der Durchsuchung und steht nach Angaben der Polizei auch nicht in Verbindung zu dem genannten Vorfall. Zu Festnahmen ist es im Rahmen der Durchsuchungen nicht gekommen. Auch die Tatwaffe konnte bislang nicht sichergestellt werden. Die Polizei fahndet weiterhin nach den flüchtigen Tätern.

Wie berichtet, wurde in der Nacht zum 4. April auf eine Gruppe von etwa einem halben Dutzend Personen aus einem schwarzen Audi heraus geschossen. Dabei wurde der 20-Jährige schwer verletzt. Nach der Tat sind nach bisherigen Erkenntnissen zwei Männer im Alter von 21 und 25 Jahren mit dem Audi geflüchtet.