Deichbauarbeiten werden wieder aufgenommen

Bleckede, 28.02.2013 - Für die Entsorgung des schadstoffbelasteten Bodens, der im vergangenen Jahr bei Deichbauarbeiten in Alt Garge gefunden wurde, scheint jetzt eine Lösung gefunden zu sein. Wie die Stadt Bleckede gestern mitteilte, hat sich das Unternehmen Vattenfall bereit erklärt, die Organsisation und die Kosten für die Entsorgung des Bodenaushubs durch ein Spezialunternehmen zu übernehmen. Zu entsorgen sind nach Angaben der Stadt rund 1.250 Kubikmeter Aushub, bei dem es sich um Flugaschen aus dem Betrieb des ehemaligen Kohlekraftwerks in Alt Garge handeln soll.

Bisherige Planungen, den weiteren Boden, der im Zuge der Deichbauarbeiten im Baufeld anfiel und derzeit neben der Deichtrasse lagert, wieder für den Deichbau einzusetzen, sollen nicht weiterverfolgt werden. "Die Standsicherheit des Hochwasserschutzdeiches könnte bei Verwendung dieses sehr inhomogenen Materials nicht gewährleistet werden", teilte die Stadt Bleckede mit. Dieser Boden sei aber beispielsweise im Straßenbau oder beim Bau von Lärmschutzwällen verwendbar.

Vattenfall und die Stadt Bleckede beabsichtigen nun gemeinsam, geeignete Abnehmer für das Material zu finden, das bis dahin an Ort und Stelle verbleiben soll. Die Deichbauarbeiten sollen voraussichtlich in der kommenden Woche wieder aufgenommen werden.

 

Kommentare  

# Jürgen Hempel Lünebu 2013-03-01 01:17
.......... hat der damalige Betreiber des Kohlekraftwerke s einfach vergessen den Sonderavbfall zu entsorgen ! Der Rechtsnachfolge r ist nun Vattenfall und der muss nun dafür grade stehen ........
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