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Politik und Verwaltung

Wenig Verständnis für den Einzelhandel

Lüneburgs Oberbürgermeisterin überrascht mit Äußerungen zum gestrigen OVG-Urteil

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: LGheuteLüneburg, 17.12.2021 - Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch wirkt ratlos. "Wer soll da noch mitkommen?", fragt die Rathaus-Chefin, nachdem das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg gestern die 2G-Regel für den Einzelhandel gekippt hatte. Dass das Gericht nachvollziehbare Argumente für seine Entscheidung lieferte, darauf ging Kalisch nicht ein.

"Es gibt genug Impfstoff"

Lüneburgs CDU-Politiker Eckhard Pols kritisiert Gesundheitsminister Lauterbach und kontert mit Zahlen

In Berlin ist ein Streit über ausreichende Impfstoffe entbrannt. Foto: privatLüneburg, 15.12.2021 - Seit Omikron in Deutschland kursiert, könnnen sich die Impfstationen vor lauter Impfwilligen kaum retten. Auch in Lüneburg ist der Andrang enorm. Dass nun der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kundtut, für die Booster-Kampagne gäbe es nicht genug Impfstoff, stößt bei dem Lüneburger CDU-Politiker Eckhard Pols sauer auf. "Das stimmt nicht", sagt der frühere Bundestagsabgeordnete und legt Zahlen vor.

Marc Rath verlässt die LZ

Nachfolge für den Chefredakteur noch nicht benannt

Wer wird neuer Chefredakteur der Landeszeitung? Das ist zur Zeit noch nicht publik. Foto: LGheuteLüneburg, 01.12.2021 - Auf der Führungsebene der Lüneburger "Landeszeitung" (LZ) stehen Veränderungen an. Chefredakteur Marc Rath wird den Verlag Ende Januar kommenden Jahres verlassen und eine neue Aufgabe "außerhalb von Stadt und Landkreis Lüneburg" übernehmen, wie der 55-Jährige gegenüber LGheute erklärte.

So sieht der neue Rat aus

Die Ratsmitglieder der Stadt Lüneburg

Die Ratsmitglieder in der Fotogalerie. Foto: LGheuteLüneburg, 28.11.2021 - Gut zwei Monate nach der Kommunalwahl im September hat sich am vergangenen Donnerstag der neue Rat der Stadt Lüneburg konstituiert. Er ist nicht nur um zwei Mandate auf jetzt 44 Mitglieder angewachsen, viele Ratsmitglieder sind auch erstmals in dem Gremium vertreten. Und so sieht der neue Rat der Stadt aus. 

Turnhalle Lüne war nie geplant

Stadt widerspricht LZ-Darstellung über Pläne zur Nutzung der maroden Sporthalle für die erste Ratssitzung

In festlichem Rahmen fand am 25. November die konstituierende Sitzung des Lüneburger Stadtrats mit der Amtseinführung der neuen Oberbürgermeisterin im Audimax der Uni Lüneburg statt. Foto: LGheuteLüneburg, 27.11.2021 - Wollte Lüneburgs früherer Oberbürgermeister Ulrich Mädge die Amtseinführung seiner Nachfolgerin Claudia Kalisch bei der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrats vermiesen? Diesen Eindruck hinterlässt ein Beitrag in der "Landeszeitung" (LZ), in dem es heißt, Mädge habe die Sitzung "in der Turnhalle der Grundschule Lüne anberaumt", die 2024 einem Neubau weichen soll. Dem widerspricht die Stadtverwaltung.

Imposanter Neuanfang

Pathetische Amtseinführung von Lüneburgs neuer Oberbürgermeisterin 

Claudia Kalisch bei ihrer Antrittsrede als frisch gekürte Oberbürgermeisterin vor dem Rat der Stadt Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 26.11.2021 - Das hat Lüneburg lange nicht gesehen: Umrahmt von Geigenklängen, Blumenbouquets, Flaggen und festlicher Beleuchtung in den drei Farben der Stadt konstituierte sich gestern der neue Rat der Stadt Lüneburg. Doch weniger den neuen und alten Ratsmitgliedern als vielmehr der neuen grünen Oberbürgermeisterin galt der feierliche Rahmen. Das machte die Heerschar an Journalisten und Fotografen deutlich, die eigens zur Amtseinführung von Claudia Kalisch ins Audimax der Leuphana geströmt waren. 

Ein Reigen voller Frauen

Der neue Rat kommt deutlich weiblicher daher

Die drei neu gewählten Bürgermeisterinnen: (v.l.) Christel John, Jule Grunau und Hiltrud Lotze. Foto: LGheuteLüneburg, 26.11.2021 - Über ein Defizit an Frauen in politischen Spitzenpositionen kann Lüneburg nicht mehr klagen. Neben der neuen Oberbürgermeisterin und der Ratsvorsitzenden (LGheute berichtete) wurden gestern auch die drei Bürgermeister-Posten mit Jule Grunau (Grüne), Hiltrud Lotze (SPD) und Christel John (CDU) von Frauen besetzt. Keine von ihnen wurde allerdings einstimmig gewählt, in einem Fall musste sogar geheim abgestimmt werden.

Mädge kommt zurück

Früherer Oberbürgermeister soll politische Mandate bei Sparkasse und Lüwobau übernehmen

Ulrich Mädge will in der Lüneburger Politik weiter mitmischen. Foto: LGheuteLüneburg, 24.11.2021 - Ulrich Mädge wird in der Lüneburger Politik weiter mitmischen. Lüneburgs früherer Oberbürgermeister soll für die SPD sowohl ein Mandat im Aufsichtsrat der Lüneburger Wohnungbau GmbH (Lüwobau) als auch im Verwaltungsrat der Sparkasse übernehmen. Dies bestätigte Mädge gegenüber LGheute. Einen möglichen Konflikt mit seiner Amtsnachfolgerin Claudia Kalisch sehe er durch die Wahrnehmung dieser Mandate nicht. Kontrovers könnte es dennoch werden.

Lieber mit dem Auto

Lüneburgs grüne Oberbürgermeisterin bevorzugte Dienstwagen für ihre Reise nach Erfurt

Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia kalisch. Foto: LGheuteLüneburg, 22.11.2021 - Wenn der Städtetag seine Mitglieder zur Tagung ruft, ist auch Lüneburg zur Stelle. So soll es sein, so handhabte es auch Ulrich Mädge stets. Und auch Lüneburgs neue Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch folgte der jüngsten Einladung, die in der vergangenen Woche nach Erfurt führte. Rund 350 Kilometer beträgt die Distanz, die per Bahn in rund fünf Stunden zu bewältigen ist. Lüneburgs grüne Oberbürgermeisterin aber zog das Auto vor. 

Baudenkmal oder Graffiti-Wand?

Die Graffiti an der Kaimauer am Alten Hafen lösen bei der Politik ein unterschiedliches Echo aus

Ein Teil der Kaimauer ist für die aufwändige Reinigung bereits eingerüstet. Foto: LGheute  Lüneburg, 22.11.2021 - Mit hohem Kostenaufwand lässt die Stadtverwaltung in diesen Tagen die historische Kaimauer am Stint säubern. Wie berichtet, waren dort in den vergangenen Monaten immer mehr Graffiti entstanden, die Stadt hatte die Sprayer gewähren lassen, um die benachbarte Gastronomie nicht zu gefährden, wie es hieß. Aber hätte man nicht bereits früher einschreiten müssen, um ein Ausufern und weitere Kosten zu verhindern? Die Meinungen Lüneburger Politikern dazu sind unterschiedlich.