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Regionalministerin unterstützt Lüneburg mit Förderprogramm

Die niedersächsische Regionalministerin Birgit Honé (3.v.r.) übergab jetzt den ersten Förderbescheid für das Förderprogramm Perspektive Innenstadt! an Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (2.v.l.).  Fototermin im Rathausgarten mit (v.l.) Harald Ottmar vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Landtagsmitglied Andrea Schröder-Ehlers sowie Finn-Lasse Kubisch und Melissa Duda, die sich bei der Hansestadt Lüneburg um Strategische Innenstadtentwicklung und dezernatsübergreifende Förderprogramme kümmern. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.05.2022 - Lüneburg ist seit gestern um 28.681,83 Euro reicher. Die freudige Botschaft samt Förderbescheid brachte die niedersächsische Europa- und Regionalministerin Birgit Honé bei ihrem Besuch in Lüneburg mit. Mit dem Geld soll ein Strategiekonzept erstellt werden, mit dem sich die Stadt für das Förderprogramm "Resiliente Innenstädte" des Regionalministeriums bewerben will.

"Wir unterstützen die Kommunen in Niedersachsen mit dem Sofortprogramm dabei, sich den Herausforderungen des Wandels in den Innenstädten mit innovativen und kreativen Ansätzen zu stellen", sagte Honé bei der Übergabe. "Was mich besonders freut ist, dass Lüneburg die Synergieeffekte zwischen den Programmen 'Perspektive Innenstadt' und 'Resiliente Innenstadt' meines Hauses auf vorbildliche Weise nutzt", so Honé weiter. 

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch freute sich über die Unterstützung des Landes: "Wir möchten unsere Innenstadt zu einem modernen und ansprechenden Zentrum umgestalten, in dem Lüneburger-innen und Gäste sich gern aufhalten und so auch Handel, Gewerbe und Gastronomie vor Ort gestärkt werden; Stichwort Resilienz."

◼︎ Zwölf Projekte in der Pipeline

Zwölf Projekte hat Lüneburg laut Kalisch dazu in der Pipeline, die mit Hilfe der Fördermittel aus dem Sofortprogramm umgesetzt werden sollen. Die beiden von der Stadt finanzierten Pop-up-Stores machten den Anfang. "Das Strategiekonzept ist ein weiterer wichtiger Baustein", so Kalisch. Daneben bereite die Hansestadt beispielsweise auch die Belebung von Glockenhaus und Glockenhof vor, die Umgestaltung unter anderem der Haagestraße zur Fahrradstraße, auch weitere Sitzbänke und Ähnliches stünden auf dem Zettel. 

Insgesamt kann die Lüneburg im Rahmen des Sofortprogramms über einen reservierten Mittelansatz in Höhe von 1,9 Millionen Euro verfügen und hat noch bis zum 30. Juni dieses Jahres Zeit, um weitere Projektanträge einzureichen.

Hintergrund
Über das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ fördert die Landesregierung 205 Kommunen und kommunale Verbünde in Niedersachsen bei der Entwicklung von Projekten und Konzepten zur Innenstadtentwicklung. Das Programm umfasst gut 120 Millionen Euro und speist sich aus der EU-Aufbauhilfe REACT EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe), mit der die Folgen der Corona-Pandemie gelindert werden sollen. Die Förderquote für die Projekte im Rahmen des Programmes beträgt bis zu 90 Prozent. Bereits im März 2023 sollten nach Vorgaben der EU alle geförderten Vorhaben in den Kommunen umgesetzt sein.

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