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Ortsdurchfahrt nach knapp anderthalb Jahren wieder frei – Tunnel für Amphibien

Nahmen an der offiziellen Bauabnahme in Barnstedt teil: (v.l.) Nils Elvers (NLStbV), Randolf von Estorff (Bürgermeister Barnstedt), Arne Weidemann, Oliver Grütt, Jens-Peter Carstens (alle drei: Willi Meyer GmbH & Co. KG), Henning Meyer, Jens-Michael Seegers, Andreas Müller (alle drei: Betrieb Straßenbau und -unterhaltung). Foto: Landkreis LüneburgBarnstedt, 26.10.2021 - Die Barnstedter Ortsdurchfahrt ist wieder frei. Nach einem Jahr und vier Monaten Bauzeit hat der Landkreis Lüneburg eines seiner aktuell größten Straßenbauprojekte beendet. Vor wenigen Tagen fand die offizielle Abnahme der umfassenden Sanierung der Kreisstraße 17 in Barnstedt statt. Rund 2,4 Millionen Euro haben die Arbeiten gekostet, mehr als die Hälfte der Summe wird durch das Land getragen. Der Landkreis trägt etwa 870.000 Euro, die Gemeinde Barnstedt rund 180.000 Euro.

Bei den Arbeiten, die im Juni 2020 begannen, wurden auf knapp zwei Kilometern Länge unter anderem Fahrbahn, Regenwasser-Kanalsystem und Gehweg erneuert, saniert und repariert. "Im Zuge der Arbeiten gab es einige unschöne Überraschungen", blickt Henning Meyer, Projektverantwortlicher im Betrieb Straßenbau und -unterhaltung zurück. So war etwa der Aufbau der alten Fahrbahn zum Teil so schlecht, dass anders als geplant größere Bereiche einschließlich Unterbau komplett erneuert werden mussten. Dadurch haben sich die Arbeiten um rund vier Monate verzögert. 

Mit der neuen Ortsdurchfahrt wurde auch ein Amphibientunnel für Kröten und Frösche angelegt. In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde ist das Projekt in Höhe des Mühlenbachs entstanden, wodurch die Tiere in Zukunft gefahrlos zu ihren Laichplätzen gelangen können.