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AfD-Politiker Stephan Bothe zum Beschluss des OVG Lüneburg

Lüneburg, 08.06.2022 - "Wir freuen uns über den Beschluss, aber der war erwartbar", sagt Stephan Bothe nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg zur Nutzung der LKH Arena durch die AfD. Nun sei man gespannt, welchen Termin die Kreisverwaltung seiner Partei für die Durchführung ihres Landesparteitags anbieten werde. "Wir hoffen auf einen Termin noch im Juni", so der AfD-Landtags- und Kreistagsabgeordnete. Er kündigte ein "richtiges Fest" in der Arena an.

"Das ist ein großer Erfolg für die AfD, den wir entsprechend feiern werden", erklärte Bothe nach dem OVG-Beschluss gegenüber LGheute. Zu dem Landesparteitag in Lüneburg werden 500 Mitglieder erwartet, "darunter viel Bundesprominenz", kündigte Bothe an.

Wann der Parteitag stattfinden werde, stehe aber noch nicht fest. "Damit muss jetzt die Kreisverwaltung auf uns zukommen", sagt Bothe. Zwar sei der ursprünglich anvisierte Termin 11. Juni jetzt natürlich nicht mehr zu schaffen, allerdings hat das Gericht auch Alternativen im Juni oder Juli vorgegeben. Eng wird es auf jeden Fall, den Landesparteitag durchzuführen, das weiß auch Bothe. Schließlich ist dies auch die Aufstellungsversammlung für die kommende Landeswahl am 9. Oktober.

Allein auf Lüneburg wollte die AfD allerdings nicht setzen. Man habe auch Alternativen vorbereitet für den Fall, dass die Arena doch nicht zur Verfügung steht. Auch diese Alternativen seien als Option noch möglich, so Bothe. "Welcher Veranstaltungsort letztlich gewählen werde, entscheidet der Landesvorstand."

Mit einem freudigen Empfang werden die AfD-Politiker in Lüneburg nicht rechnen dürfen. Schon frühere Veranstaltungen der Partei sind zum Teil massiv gestört worden. Bothe lässt das kalt: "Es ist nicht mein Anspruch, Olaf Meyer glücklich zu machen", sagt der frisch gewählte stellvertretende Landesvorsitzende mit Anspielung auf die Lüneburger Antifa.