A39-Brücke über die A1 muss ertüchtigt werden – stärkere Einschränkungen ab Mitte Februar

Lüneburg, 02.02.2018 - Autofahrer müssen sich auf längere Verkehrsbehinderungen am Maschener Kreuz einstellen. Dort beginnen im Februar die Arbeiten für die Ertüchtigung und Instandsetzung des Brückenbauwerkes, das die A39 über die A1 führt. Diese werden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, berichtet die Landesstraßenbaubehörde in Lüneburg. Im Zuge der Arbeiten wird der Verkehr auf beiden Autobahnen zeitweise eingeschränkt oder umgeleitet. 

Vor dem Hintergrund der in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegenen Verkehrsbelastungen werden derzeit bestehende Straßenbrücken, die nicht nach dem aktuellen Normungsstand geplant und errichtet wurden, gemäß der sogenannten Nachrechenrichtlinie überprüft. Die Nachrechnung des Bauwerks der A39 über die A1 im Maschener Kreuz habe eine Tragwerksertüchtigung ergeben, um den gestiegenen Verkehrsbelastungen zu entsprechen. Die rechnerisch ermittelten Defizite sollen ab diesem Monat durch Ertüchtigungsmaßnahmen behoben werden.

Ab dem 5. Februar werden auf der A1 und der A39 bis zum 11. Februar an verschiedenen Standorten die Anzeigetafeln für die Stauwarnanlage aufgebaut. Hierfür muss in kleineren Tagesbaustellen jeweils ein Fahrstreifen gesperrt werden. Die Tagesbaustellen werden jeweils zwischen etwa 9 und 15 Uhr eingerichtet.

Ab dem 12. Februar werden zudem in den Anschlussohren der Auf- und Abfahrten des Maschener Kreuzes Rodungsarbeiten durchgeführt, wozu Sperrungen der Seitenstreifen der Anschlussohren erforderlich werden. Der durchgehende Verkehr in den Anschlussohren wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Die eigentlichen Bauarbeiten im Bereich des Bauwerkes beginnen ab dem 14. Februar mit der Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten auf der A39. Dafür werden die Überholfahrstreifen beider Fahrtrichtungen im Bereich des Bauwerks gesperrt. Hier ist mit Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer zu rechnen.

Vor Beginn der Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten werden Informationen zu den nachfolgenden Bauabschnitten und den entsprechenden Verkehrsführungen bekanntgegeben. Witterungsbedingte Verzögerungen sind laut Landesstraßenbaubehörde jederzeit möglich. Die Baukosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro.