Pols übernimmt neue Aufgabe im Bund

Berlin/Lüneburg, 26.10.2017 - Der Lüneburger CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols ist einstimmig zum Vorsitzenden der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt worden. Wie Pols mitteilt, ist er damit fortan auch Mitglied des Fraktionsvorstandes, der die Arbeit der Gesamtfraktion koordiniert. 

"Über meine Wahl freue ich mich natürlich sehr und werde gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen der CDU/CSU-Fraktion die  Anliegen der für die Union und Deutschland wichtigen Bevölkerungsgruppen der Heimatvertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten auch in der neuen Legislaturperiode vertreten. Ganz konkret werden wir uns etwa in Koalitionsverhandlungen dafür einsetzen, Nachteile deutscher Spätaussiedler in der Rentenversicherung zu beseitigen, die sich durch Änderungen des Rentenrechts ergeben haben. Außerdem werden wir die deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedler weiterhin dabei unterstützen, ihr vielfältiges kulturelles und geistiges Erbe zu bewahren sowie ihr Brauchtum lebendig zu halten. Dazu gehören auch Einrichtungen wie das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg", sagte Pols nach seiner Wahl.

Die Unionsfraktion hat mit der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten seit 1949 als einzige Fraktion im Bundestag eine soziologische Gruppe eingerichtet, die sich für die Aussöhnung der Deutschen mit ihrer Vergangenheit und ihren östlichen Nachbarn einsetzt. "Das ist unser Ziel, zu dem wir uns bekennen", sagte Pols weiter.

Damit erkenne die Unionsfraktion auch das Kriegsfolgeschicksal an, aus dem sich eine Einheit aus Vertriebenen, Aussiedlern und deutschen Minderheiten ergebe, und verstärke den dahinterstehenden Solidaritätsgedanken. Pols: "Gerade in Zeiten, in denen Flucht und Vertreibung wieder derart aktuell geworden sind, erscheint es mir besonders wichtig, das Gedenken aufrechtzuerhalten und die richtigen Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen."

 

 

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