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Mit Zuversicht und Kelle in die Zukunft

IHKLW legt Grundstein für Erweiterungsbau in der Grapengießerstraße

Zufriedene Grundsteinleger: (v.l.) Die IHKLW-Vizepräsidenten Dr. Rüdiger Kühl und Dr. Jan-Hennin Weilep, IHKLW-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert, IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann, Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und Architekt Andreas Heller. Foto: IHKLWLüneburg, 05.12.2025 - Seit Monaten schon ist der Bereich um das historische Gebäude der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) am PLatz Am Sande mit einem Bauzaun umgeben, die Kammer will dort ihre Hauptgeschäftsstelle sanieren und erweitern. Heute nun fand die feierliche Grundsteinlegung für den Weiterbau ihres Gebäudes auf dem von der IHK neu erworbenen Grundstücksteil an der Grapengießerstraße statt.  

"Das ist ein ganz besonderer Moment für unsere IHKLW", erklärte IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann bei der Feier. "Ich danke allen, die mit uns gemeinsam dieses Zukunftsprojekt engagiert umsetzen. Wir knüpfen an die lange Tradition des Handels und der Kaufleute in Lüneburg an und schaffen mit unserem Bauprojekt eine Verbindung zwischen Geschichte und Zukunft." 

Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, Architekt Andreas Heller und rund 70 geladenen Gästen mauerten Kirschenmann und IHKLW-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert eine Kapsel mit Zeitdokumenten in einen Sockel ein, der auf dem neuen Grundstücksteil verbaut wird. Oberbürgermeisterin Kalisch lobte die Bemühungen der IHKLW – auch zur Erhaltung des Denkmals vor Ort. "Ich bin dankbar und froh, dass die IHK sehr viel Geld investiert, um an diesem Standort im Herzen der Stadt bleiben zu können. Das ist nicht selbstverständlich und es zeigt die tiefe Verwurzelung der Kammer mit Lüneburg." 

Das Gesamtprojekt zur Sanierung und Erweiterung der Hauptgeschäftsstelle der IHKLW besteht aus drei Abschnitten: Der denkmalgerechten Sanierung des fast 500 Jahre alten Giebelhauses Am Sande 1, dem Weiterbau der Bestandsbauten aus den Jahren 1912 und 1970 in der Heiligengeist- sowie der Grapengießerstraße und einem Neubau auf dem Grundstück Grapengießerstraße 51. 

◼︎ Fertigstellung ist für 2027 geplant

In der von bislang rund 4.500 auf künftig etwa 6.000 Quadratmeter erweiterten Kammer-Fläche entstehen ein multifunktionales Veranstaltungszentrum für bis zu 200 Gäste, ein Prüfungs- und Seminarzentrum mit 180 Plätzen und Arbeitsplätze für 85 Mitarbeiter. Die Planung liegt in den Händen des Büros Andreas Heller Architekten und Designer aus Hamburg. Das von der Vollversammlung bewilligte Gesamtbudget beträgt 35 Millionen Euro. Seit Ende 2022 ist die IHKLW am Standort Volgershall für ihre Mitglieder da, der Rückzug in die Innenstadt ist für 2027 geplant.

Seit rund 80 Jahren ist die IHKLW in dem zum Teil denkmalgeschützten Gebäude Am Sande in Lüneburg beheimatet. 

 

 

 

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