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Politik und Verwaltung

Automat oder doch weiter Tanke?

CDU-Politikerin fordert "Smart Stores" für den ländlichen Raum 

Anna Bauseneick findet, dass Smart Stores eine gute Lösung für den ländlichen Raum sind. Foto: Anna BauseneickLüneburg, 19.02.2026 - Menschen in Dorflagen können sich in der Regel glücklich schätzen. Über frische Luft und intakte Natur sowieso, oft auch über Nachbarn, die weit genug entfernt sind, um störend zu wirken. Der Nachteil: Gelegentlich hapert es mit der Grundversorgung. Ab 19 oder 20 Uhr ist in der Regel Schluss mit Einkaufen, und auch das nur in ausgewählten Orten. Dieses Defizit will die CDU nun mit "Smart Stores" beheben. 

Grünes Licht – und noch viele Hürden

Hannover bestätigt Förderfähigkeit der Elbbrücke in Neu Darchau – Förder-Millionen sind aber noch lange nicht gesichert

So etwa könnte die künftige Elbbrücke bei Neu Darchau aussehen. Fotomontage: Landkreis LüneburgLüneburg, 12.02.2026 - Die Vorbereitungen für den Bau der Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau haben eine wichtige Hürde genommen. Wie der Landkreis Lüneburg in der jüngsten Sitzung des Betriebs- und Straßenbauausschusses mitteilte, liegt nun die seit langem erhoffte Bestätigung für die Förderfähigkeit des Projekts durch das Land Niedersachsen vor. Danach kann sich Hannover mit bis zu 75 Prozent am Bau der Brücke beteiligen. Eine Zusage ist damit aber noch nicht verbunden.

Was für dieses Jahr geplant ist

Übersicht über anstehende Straßenbauprojekte im Landkreis Lüneburg

Auch in diesem Jahr müssen Verkehrsteilnehmer wieder mit Einschränkungen durch Baustellen rechnen. Foto: LGheuteLüneburg, 10.02.2026 - Auch in diesem Jahr stehen wieder Straßenbaumaßnahmen durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) an. Teils werden bereits begonnene Projekte fortgesetzt, teils kommen neue hinzu. Die folgende Übersicht des Geschäftsbereichs Lüneburg der NLStBV zeigt, welche Bauprojekte 2026 – auch auf Bundesstraßen – konkret im Landkreis Lüneburg vorgesehen sind.

Welcome-Center soll Entspannung auf dem Arbeitsmarkt bringen

Landkreis plant neue Einrichtung für internationale Fachkräfte

Lüneburg, 09.02.2026 - Wie können mehr Fachkräfte in den Landkreis geholt werden? Höhere Löhne? Oder mehr Teilzeit und Work-Life-Balance durch eine 4-Tage-Woche? Der Landkreis Lüneburg hat sich für eine andere Variante entschieden: Er plant die Einrichtung eines Welcome Centers für internationale Fachkräfte. Damit soll dem zunehmenden Fachkräftemangel gezielt begegnet werden, teilte das Kreishaus mit. Angesiedelt werden soll die neue Einrichtung in der Volkshochschule.

"Das ist alles irrsinnig"

Beatrix von Storch rechnet beim Neujahrsempfang der AfD mit der Bundesregierung ab

40 Minuten nahm sich Beatrix von Storch Zeit, ihre Botschaften unters Publikum zu bringen. Foto: LGheuteBleckede, 31.01.2026 - Für die einen unerträglich, für die anderen die große Hoffnung: die AfD. Wie sehr die Partei polarisieren kann, zeigte sich auch gestern Abend wieder. Der Lüneburger Kreisverband hatte zum Neujahrsempfang ins Bleckeder Haus eingeladen und durfte sich über reichlich Zuspruch freuen – knapp 300 Gäste drinnen und rund 600 Demonstranten draußen. Der Unterschied: Im Saal war die Stimmung deutlich besser. Auslöser war Beatrix von Storch. Der aus Berlin mit dem Zug angereiste prominente Gast hatte sich zwar um eine gute Stunde verspätet, den Saal dann aber trotzdem voll im Griff.

Hoher Besuch in Bleckede

Staatssekretär Hirte lässt sich die neuen Moin-Elektrobusse vorführen

Wenn alle mit aufs Bild müssen, sind Einzelne kaum noch auszumachen. Staatssekretär Hirte ist der 7. von links. Foto: MoinBleckede, 25.01.2026 - Zwanzig Elektrobusse sollen bis Ende des Jahres im Landkreis Lüneburg für die landkreiseigene Mobilitätsgesellschaft Moin unterwegs sein, zehn sind bereits im Einsatz. Weil die Busse unter anderem mit Fördermitteln des Bundes angeschafft wurden, kam in der verganenen Woche der Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr Christian Hirte (CDU) für eine Stippvisite nach Bleckede.

"Das war ein echter Kraftakt"

Landkreis räumt Probleme beim Start der "Moin"-Busse ein und kündigt Besserungen an

Seit Jahresbeginn hat "Moin" den Busbetrieb in Stadt und Landkreis Lüneburg übernommen. Foto: MoinLüneburg, 16.01.2026 - Der Start ins neue Jahr hätte kaum schlechter laufen können, zumindest aus Sicht vieler, die im Landkreis Lüneburg auf den Busverkehr angewiesen sind. Massenhaft ausgefallene Busverbindungen, nicht funktionierende Anzeigetafeln und ein neues bargeldloses Bezahlsystem, das auch noch nicht richtig lief, sorgten für viel Ärger und Frust bei den Buskunden. Die Verantwortlichen räumten Probleme ein, zogen heute trotzdem eine positive Bilanz.

"Moin"-Fehlstart erreicht die Politik

SPD will die massiven Probleme in den Mobilitätsausschuss bringen

Mal kommen sie, mal nicht: Auf die Moin-Busse ist derzeit kein Verlass. Foto: LGheuteLüneburg, 08.01.2026 - Busse, die nicht fahren, eine Mobilitätszentrale, die nicht besetzt ist, Bargeldzahlung, die abgeschafft wurde und dann auch noch der Wintereinbruch zum Jahresbeginn – viel schlimmer hätte der Start für "Moin" kaum kommen können. Der Fehlstart der neuen Mobilitätsgesellschaft wird nun auch zum Politikum. Die Lüneburger SPD hat sich das Thema vorgenommen.

"Moin" verstolpert sich beim Neustart

Unternehmen räumt Fehler bei der Schülerbeförderung ein

Auf die Moin-Busse musste manch Schüler zu Jahresbeginn vergebens warten. Foto: Moin Lüneburg, 07.01.2026 - Der Start des neuen ÖPNV-Trägers für den Landkreis Lüneburg, der Mobilitätsinfrastrktur- und betriebs GmbH (Moin), läuft nicht so rund wie erhofft. Insbesondere Ausfälle und Verspätungen im Schülerverkehr sind an den ersten beiden Schultagen des Jahres zu beklagen. Nun werden seitens des Unternehmens Konsequenzen gezogen: Gemeinsam mit seinen Partnerunternehmen habe Moin vereinbart, den Fahrbetrieb für Schüler ab morgen mit "höchster Priorität" sicherzustellen.

Mehr Latein und Politik

Anna Bauseneick (CDU) kritisiert Rot-Grünes Bildungskonzept 

Kritisiert die neuen Bildungsideen der Rot-Grünen Landersregierung in Hannover: Anna Bauseneick. Foto: BauseneickHannover, 04.01.2026 - Ist Bildung messbar? Durchaus, und Niedersachsen schneidet da seit Jahren nicht gut ab. Das Bundesland liegt laut Bildungsmonitor 2025 auf Platz zehn unter den 16 Bundesländern, ganz vorn liegt Sachsen. Hannover will das jetzt zumindest für die gymnasiale Oberstufe ändern und hat ein Eckpunkte-Papier dafür vorgestellt. Ziel ist unter anderem eine "stärkere individuelle Profilbildung" der Schüler bei der Fächerwahl und mehr Chancengleichheit. Kritik kommt von der CDU aus Lüneburg. Doch auch sie überrascht mit ungewohnten Forderungen.

Busfahren wird digitaler

"Moin" führt zum Jahresbeginn bargeldloses Bezahlsystem ein 

In Lüneburgs Stadtbussen kann künftig nur noch bargeldlos bezahlt werden. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 31.12.2025 - Wer im neuen Jahr die Stadtbusse in Lüneburg nutzen will, muss sich auf ein neues Bezahlsystem einstellen. Vom 1. Januar können Tickets dann nur noch bargeldlos erworben werden. Die Umstellung auf bargeldloses Bezahlen gilt zunächst ausschließlich für die Stadtbuslinien, teilt die Moin Mobilitätsinfrastruktur und -betriebs GmbH des Landkreises Lüneburg mit. Perspektivisch soll das neue Bezahlsystem aber auch auf weitere Buslinien im Landkreis ausgeweitet werden.

Künftig hop statt Ruf

Im neuen Jahr startet ein neuer Mobilitäts-Service im Landkreis Lüneburg

Mehrere Taxiunternehmer aus dem Landkreis Lüneburg unterschrieben gemeinsam mit Landrat Jens Böther (Mitte) die Vereinbarung für den neuen Service hvv hop Lüneburg. Foto: Landkreis Lüneburg)Lüneburg, 29.12.2025 - Mit Beginn des neuen Jahres bietet der Landkreis Lüneburg als Träger des ÖPNV einen neuen Service an. Am 2. Januar nimmt "hvv hop Lüneburg" seinen Dienst auf, ein sogenanntes On-Demand-Angebot, mit dem das bisherige Ruf-Bus- und ASM-System erweitert wird. ÖPNV-Nutzer können dann per App oder telefonisch eine Fahrt buchen und werden anschließend von einem Taxiunternehmen aus der Region an der nächstgelegenen Bushaltestelle oder gegen Aufpreis auch von ihrem Zuhause abgeholt.

Kommunen fordern mehr Geld

Gemeinden sind hoffnungslos überschuldet – Bürgermeister übergeben in Hannover "Wittmunder Appell"

Viele Kommunen in Niedersachsen sind hoffnungslos überschuldet, auch Lüneburg. Die Stadt leistet sich dennoch fragwürdige Projekte wie ein Fahrrad-Leitsystem. Foto: LGheuteHannover, Bleckede 20.12.2025 - Die seit Jahren desaströse Finanzlage der Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland erklimmt immer neue Höhen. So betrugen zum Jahresende 2024 die Schulden allein ihrer Kernhaushalte bundesweit 142,6 Milliarden Euro. Das sind 1.845 Euro pro Kopf und ein Anstieg um 11 Prozent gegenüber dem Jahresende 2023 und um 23 Prozent gegenüber dem Jahresende 2019. In Niedersachsen ist die Lage noch dramatischer. Nun fordern Kommunen spürbare Entlastung. 

Zuviel des Guten?

Die Bevölkerung in Niedersachsen wird deutlich sinken – in den Kommunen scheint das noch nicht angekommen zu sein 

Hannover, 15.12.2025 - Wenn Kommunalpolitiker für die Zukunft planen, geht es zumeist zu wie bei den Olympischen Spielen: Größer, schöner, teurer. Passendes Beispiel ist die Gemeinde Adendorf, die gerade eine neue Sport-Kita bekommt. Für acht Millionen Euro – Planungsstand zu Beginn der Arbeiten – entsteht dort auf 4.000 Quadratmetern ein Hort für zwei Kita- und zwei Kindergartengruppen – viel Geld für eine hochverschuldete Gemeinde. Doch braucht man das auch in ein paar Jahren noch? Stastische Erhebungen wecken Zweifel.

Ein weiterer Kandidat fürs Landratsamt

Steffen Gärtner will Nachfolger von Jens Böther werden

Steffen Gärtner. Foto: Thomas Laukert Lüneburg, 14.12.2025 - Der Landkreis Lüneburg hat einen weiteren Bewerber um das Amt des Landrats für den Landkreis Lüneburg. Am Freitag warf Steffen Gärtner (CDU), amtierender Bürgermeister der Samtgemeinde Gellersen, seinen Hut in den Ring um die Nachfolge von Landrat Jens Böther (CDU), der bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr nicht erneut antreten will. Mit Steffen Gärtner gibt es nun bereits zwei Landrats-Kandidaten, und ein dritter steht bereit.

Damit Kritik und Anregungen auch ankommen

Neuer Fahrgastbeirat für den ÖPNV hat seine Arbeit aufgenommen 

Sie vertreten künftig die Interessen der Nutzer des ÖPNV: (v.l.) Petra Gerner, Jaron Apholz und Johannes Dau. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 11.12.2025 - Ärger und Frust mit Bus und Bahn sind längst keine Seltenheit mehr, Nutzer des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) können ein Lied davon singen. Verspätungen, unfreundliche Busfahrer, verschmutzte Fahrzeuge – es gibt viel, worüber geklagt werden kann, ebenso einiges, das gut läuft. Damit das künftig auch bei den Verantwortlichen ankommt und entsprechend reagiert werden kann, hat der Landkreis Lüneburg einen Fahrgastbeirat eingerichtet. Er hat auch bereits seine Arbeit aufgenommen.

Mehr als eine halbe Milliarde Euro Ausgaben

Der Landkreis Lüneburg geht mit einem Minus von 55 Millionen Euro ins nächste Jahr

Gefangen im Gestrüpp der Aufgaben: Der Landkreis Lüneburg ist mit seinem erneuten Haushaltsdefizit kaum noch gestaltungsfähig. Foto: LGheuteLüneburg, 10.12.2025 - Die dramatisch schlechte Haushaltslage im Landkreis Lüneburg hält weiter an. Das wird aus dem heute vom Kreistag beschlossenen Haushalt für 2026 deutlich, der unterm Strich ein Defizit von 55 Millionen Euro aufweist. Trotz stattlicher 453 Millionen Euro Einnahmen verzeichnet der Landkreis Ausgaben von mehr als einer halben Milliarde Euro, vor allem im Bereich Jugendhilfe und Soziales. 

André Schuler will Landrat werden

Kreis-SPD will den Embsener künftig als Chef im Landratsamt sehen

André Schuler will Landrat des Landkreises Lüneburg werden. Foto: SPDLüneburg, 27.11.2025 - Noch sind es rund zehn Monate bis zur Kommunalwahl im kommenden Jahr, doch die Frage, wen die Parteien für die Besetzung der Chefposten in den Rathäusern und im Landratsamt ins Rennen, nimmt allmählich Fahrt auf. Am heutigen Nachmittag ließ der SPD-Unterbezirk Lüneburg die Katze aus dem Sack, wen er künftig als Landrat des Landkreises Lüneburg sehen möchte: André Schuler – ein Kandidat, der nicht gerade wenig für dieses Amt mitbringt.

Kein Wort zum Renten-Streit

Lüneburgs SPD-Bundestagsabgeordneter spricht bei der Generaldebatte im Bundestag

Jakob Blankenburg heute bei seiner Rede im Deutschen Bundestag. Foro: Screenshot ParlamentsfernsehenBerlin, 26.11.2025 - Geschätzt 80 Bundestagsabgeordnete meldeten sich heute im Deutschen Bundestag zu Wort bei einem Thema, das stes mediale Aufmerksamkeit garantiert: die Generaldebatte zum Etat des Bundeskanzlers, die immer auch eine Abrechnung der Opposition mit der Arbeit der Bundesregierung ist. Zu Wort durfte sich heute auch der Lüneburger SPD-Bundestagsabgeordnete Jakob Blankenburg melden. 3 Minuten und 32 Sekunden hatte der 28-Jährige Zeit, seine Sicht auf die aktuellen Probleme darzulegen. Wer ein Statement zur laufenden Renten-Debatte erwartet hatte, wurde allerdings enttäuscht. 

Neues Fähr-Programm soll Probleme lindern

Hannover will mit "Handlungsprogramm" die Fähr-Situation an der Elbe verbessern

Kein Wasser, keine Fähre - so häufig wie in diesem Jahr waren die Ausfälle im Fährbetrieb noch nie. Foto: LGheuteHannover, 24.11.2025 - Kaputte Fähren, häufige Wartungsintervalle, Niedrigwasser, Hochwasser, Eisgang – wer zwischen Lauenburg und Dömitz über die Elbe will, wird nicht selten auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Denn immer wieder fallen die beiden hier verkehrenden Fähren aus, in diesem Jahr so häufig wie noch nie. Der Landkreis Lüneburg setzt deshalb weiter auf den Bau einer Brücke bei Neu Darchau. Auch die Landesregierung in Hannover Hannover will die Situation verbessern – durch Verbesserung der Verlässlichkeit des Fährbetriebs.