header

Politik und Verwaltung

Busfahren wird digitaler

"Moin" führt zum Jahresbeginn bargeldloses Bezahlsystem ein 

In Lüneburgs Stadtbussen kann künftig nur noch bargeldlos bezahlt werden. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 31.12.2025 - Wer im neuen Jahr die Stadtbusse in Lüneburg nutzen will, muss sich auf ein neues Bezahlsystem einstellen. Vom 1. Januar können Tickets dann nur noch bargeldlos erworben werden. Die Umstellung auf bargeldloses Bezahlen gilt zunächst ausschließlich für die Stadtbuslinien, teilt die Moin Mobilitätsinfrastruktur und -betriebs GmbH des Landkreises Lüneburg mit. Perspektivisch soll das neue Bezahlsystem aber auch auf weitere Buslinien im Landkreis ausgeweitet werden.

Künftig hop statt Ruf

Im neuen Jahr startet ein neuer Mobilitäts-Service im Landkreis Lüneburg

Mehrere Taxiunternehmer aus dem Landkreis Lüneburg unterschrieben gemeinsam mit Landrat Jens Böther (Mitte) die Vereinbarung für den neuen Service hvv hop Lüneburg. Foto: Landkreis Lüneburg)Lüneburg, 29.12.2025 - Mit Beginn des neuen Jahres bietet der Landkreis Lüneburg als Träger des ÖPNV einen neuen Service an. Am 2. Januar nimmt "hvv hop Lüneburg" seinen Dienst auf, ein sogenanntes On-Demand-Angebot, mit dem das bisherige Ruf-Bus- und ASM-System erweitert wird. ÖPNV-Nutzer können dann per App oder telefonisch eine Fahrt buchen und werden anschließend von einem Taxiunternehmen aus der Region an der nächstgelegenen Bushaltestelle oder gegen Aufpreis auch von ihrem Zuhause abgeholt.

Kommunen fordern mehr Geld

Gemeinden sind hoffnungslos überschuldet – Bürgermeister übergeben in Hannover "Wittmunder Appell"

Viele Kommunen in Niedersachsen sind hoffnungslos überschuldet, auch Lüneburg. Die Stadt leistet sich dennoch fragwürdige Projekte wie ein Fahrrad-Leitsystem. Foto: LGheuteHannover, Bleckede 20.12.2025 - Die seit Jahren desaströse Finanzlage der Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland erklimmt immer neue Höhen. So betrugen zum Jahresende 2024 die Schulden allein ihrer Kernhaushalte bundesweit 142,6 Milliarden Euro. Das sind 1.845 Euro pro Kopf und ein Anstieg um 11 Prozent gegenüber dem Jahresende 2023 und um 23 Prozent gegenüber dem Jahresende 2019. In Niedersachsen ist die Lage noch dramatischer. Nun fordern Kommunen spürbare Entlastung. 

Zuviel des Guten?

Die Bevölkerung in Niedersachsen wird deutlich sinken – in den Kommunen scheint das noch nicht angekommen zu sein 

Hannover, 15.12.2025 - Wenn Kommunalpolitiker für die Zukunft planen, geht es zumeist zu wie bei den Olympischen Spielen: Größer, schöner, teurer. Passendes Beispiel ist die Gemeinde Adendorf, die gerade eine neue Sport-Kita bekommt. Für acht Millionen Euro – Planungsstand zu Beginn der Arbeiten – entsteht dort auf 4.000 Quadratmetern ein Hort für zwei Kita- und zwei Kindergartengruppen – viel Geld für eine hochverschuldete Gemeinde. Doch braucht man das auch in ein paar Jahren noch? Stastische Erhebungen wecken Zweifel.

Ein weiterer Kandidat fürs Landratsamt

Steffen Gärtner will Nachfolger von Jens Böther werden

Steffen Gärtner. Foto: Thomas Laukert Lüneburg, 14.12.2025 - Der Landkreis Lüneburg hat einen weiteren Bewerber um das Amt des Landrats für den Landkreis Lüneburg. Am Freitag warf Steffen Gärtner (CDU), amtierender Bürgermeister der Samtgemeinde Gellersen, seinen Hut in den Ring um die Nachfolge von Landrat Jens Böther (CDU), der bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr nicht erneut antreten will. Mit Steffen Gärtner gibt es nun bereits zwei Landrats-Kandidaten, und ein dritter steht bereit.

Damit Kritik und Anregungen auch ankommen

Neuer Fahrgastbeirat für den ÖPNV hat seine Arbeit aufgenommen 

Sie vertreten künftig die Interessen der Nutzer des ÖPNV: (v.l.) Petra Gerner, Jaron Apholz und Johannes Dau. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 11.12.2025 - Ärger und Frust mit Bus und Bahn sind längst keine Seltenheit mehr, Nutzer des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) können ein Lied davon singen. Verspätungen, unfreundliche Busfahrer, verschmutzte Fahrzeuge – es gibt viel, worüber geklagt werden kann, ebenso einiges, das gut läuft. Damit das künftig auch bei den Verantwortlichen ankommt und entsprechend reagiert werden kann, hat der Landkreis Lüneburg einen Fahrgastbeirat eingerichtet. Er hat auch bereits seine Arbeit aufgenommen.

Mehr als eine halbe Milliarde Euro Ausgaben

Der Landkreis Lüneburg geht mit einem Minus von 55 Millionen Euro ins nächste Jahr

Gefangen im Gestrüpp der Aufgaben: Der Landkreis Lüneburg ist mit seinem erneuten Haushaltsdefizit kaum noch gestaltungsfähig. Foto: LGheuteLüneburg, 10.12.2025 - Die dramatisch schlechte Haushaltslage im Landkreis Lüneburg hält weiter an. Das wird aus dem heute vom Kreistag beschlossenen Haushalt für 2026 deutlich, der unterm Strich ein Defizit von 55 Millionen Euro aufweist. Trotz stattlicher 453 Millionen Euro Einnahmen verzeichnet der Landkreis Ausgaben von mehr als einer halben Milliarde Euro, vor allem im Bereich Jugendhilfe und Soziales. 

André Schuler will Landrat werden

Kreis-SPD will den Embsener künftig als Chef im Landratsamt sehen

André Schuler will Landrat des Landkreises Lüneburg werden. Foto: SPDLüneburg, 27.11.2025 - Noch sind es rund zehn Monate bis zur Kommunalwahl im kommenden Jahr, doch die Frage, wen die Parteien für die Besetzung der Chefposten in den Rathäusern und im Landratsamt ins Rennen, nimmt allmählich Fahrt auf. Am heutigen Nachmittag ließ der SPD-Unterbezirk Lüneburg die Katze aus dem Sack, wen er künftig als Landrat des Landkreises Lüneburg sehen möchte: André Schuler – ein Kandidat, der nicht gerade wenig für dieses Amt mitbringt.

Kein Wort zum Renten-Streit

Lüneburgs SPD-Bundestagsabgeordneter spricht bei der Generaldebatte im Bundestag

Jakob Blankenburg heute bei seiner Rede im Deutschen Bundestag. Foro: Screenshot ParlamentsfernsehenBerlin, 26.11.2025 - Geschätzt 80 Bundestagsabgeordnete meldeten sich heute im Deutschen Bundestag zu Wort bei einem Thema, das stes mediale Aufmerksamkeit garantiert: die Generaldebatte zum Etat des Bundeskanzlers, die immer auch eine Abrechnung der Opposition mit der Arbeit der Bundesregierung ist. Zu Wort durfte sich heute auch der Lüneburger SPD-Bundestagsabgeordnete Jakob Blankenburg melden. 3 Minuten und 32 Sekunden hatte der 28-Jährige Zeit, seine Sicht auf die aktuellen Probleme darzulegen. Wer ein Statement zur laufenden Renten-Debatte erwartet hatte, wurde allerdings enttäuscht. 

Neues Fähr-Programm soll Probleme lindern

Hannover will mit "Handlungsprogramm" die Fähr-Situation an der Elbe verbessern

Kein Wasser, keine Fähre - so häufig wie in diesem Jahr waren die Ausfälle im Fährbetrieb noch nie. Foto: LGheuteHannover, 24.11.2025 - Kaputte Fähren, häufige Wartungsintervalle, Niedrigwasser, Hochwasser, Eisgang – wer zwischen Lauenburg und Dömitz über die Elbe will, wird nicht selten auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Denn immer wieder fallen die beiden hier verkehrenden Fähren aus, in diesem Jahr so häufig wie noch nie. Der Landkreis Lüneburg setzt deshalb weiter auf den Bau einer Brücke bei Neu Darchau. Auch die Landesregierung in Hannover Hannover will die Situation verbessern – durch Verbesserung der Verlässlichkeit des Fährbetriebs.