header

Politik und Verwaltung

Indoorspielorte statt Konsumzwang

Bürgerrat mit Baby – in der jüngsten Runde ging es um die Frage, wo Kinder und Jugendliche sich in der Stadt noch aufhalten können, ohne einen Gastronomiebetrieb aufsuchen zu müssen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 28.11.2025 - Lüneburgs Bürgerrat hat erneut getagt. Nachdem er sich zuletzt darüber Gedanken machen durfte, wie das Glockenhaus besser genutzt werden könnte, musste er sich dieses Mal mit der Frage beschäftigen, wie und wo Kinder und Jugendliche sich in der Lüneburger Innenstadt künftig ohne "Konsumzwang" aufhalten können. Herausgekommen sind nach sechs Sitzungen unter anderem Indoorspielorte.

"Wir brauchen eine Verkehrspolitik, die im Alltag funktioniert"

Die Lüneburger FDP stellt sich gegen die Grüne Rathaus-Politik – und positioniert sich im Kommunal-Wahlkampf

Die Lüneburger Verkehrspolitik mit ihrer Bevorzugung des Fahrradverkehrs kommt nicht überall gut an. Foto: LGheute Lüneburg, 21.11.2025 - Noch sind es ein paar Monate bis zur Kommunalwahl im kommenden Jahr, doch die ersten Parteien bringen sich für den anstehenden Wahlkampf bereits in Stellung. Die Lüneburger FDP geht da mit großen Schritten voran. Erst kürzlich gab sie bekannt, dass sie mit ihrem langjährigen Ratspolitiker Frank Soldan bei der zeitgleich stattfindenden Oberbürgermeisterwahl in Lüneburg antreten wird. Nun legt sie auch inhaltlich nach: Die Lüneburger Verkehrspolitik gehe an der Lebensrealität der Menschen in Stadt und Landkreis vorbei, kritisiert die FDP und weist dabei auf die Pläne des Rathauses für einen Lüneburger Fahrradring.

Info-Veranstaltung für neue Bauwagen-Siedlung

Lüneburg, 18.11.2025 - Zu der von der Stadtverwaltung geplanten Umsiedlung der Bauwagen-Kolonie am Lüneburger Ortsausgang Richtung Vögelsen an den Brockwinkler Weg findet am Dienstag, 2. Dezember, eine Info-Veranstaltung statt. Die Verwaltung will dann über den aktuellen Stand der Planungen berichten und Fragen beantworten.

Rote Karte für die Fahrradstraße

Rat stoppt Pläne der Stadt für Umwidmung der Ilmenaustraße

Die Stadtverwaltung in Lüneburg setzt auf Fahrradstraßen – und stößt damit zunehmend auf Widerstand. Foto: LGheuteLüneburg, 17.11.2025 - Die bislang stramm auf Grün ausgerichtete Verkehrspolitik in Lüneburg hat einen empfindlichen Dämpfer bekommen. Eine Mehrheit aus CDU, SPD und FDP war in der jüngsten Ratssitzung nicht mehr gewillt, den weiteren Fahrradstraßen-Zielen des Grün-geführten Rathauses zu folgen. Das hatte vor, die Ilmenaustraße zur Fahrradstraße auszubauen und damit den Fahrradring zu erweitern. 

Gefährdete Weihnachtsstadt?

Lüneburg bewirbt seine anstehenden Weihnachtsmärkte, hält sich aber in Sicherheitsfragen bedeckt 

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (l.) und LMG-Chefin Melanie-Gitte Lansmann mit einem Teil der neuen Winterbeleuchtung für die Lüneburger Innenstadt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 10.11.2025 - Während in Magdeburg heute der Prozess gegen den Mann begonnen hat, der vor einem Jahr mit einem Auto in den dortigen Weihnachtsmarkt raste und dabei sechs Menschen tötete und mehr als 300 verletzte, und während andernorts deshalb in diesen Tagen von einem Weihnachtsmarkt gänzlich Abstand genommen wird, laufen in Lüneburg die Vorbereitungen auf den hiesigen Weihnachtsmarkt auf Hochtouren. Neben Glühwein und Grünkohl bietet die Lüneburg Marketing GmbH als Ausrichterin wieder viel Gefühliges und Stimmungsvolles. Nur von einem Sicherheitskonzept ist nichts zu vernehmen.

Moratorium für den Schanzenweg

SPD fordert Durchführung der versprochenen Bürgerbeteiligung

Lüneburg, 09.11.2025 - Der Zwist um die geplanten Wohnanlage am Schanzenweg geht in die nächste Runde. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt hat für die kommende Ratssitzung  einen Antrag eingebracht, mit dem die Pläne vorerst auf Eis gelegt werden sollen. Anlass ist das Verhalten der Stadtverwaltung, die eine versprochene Bürgerbeteiligung bislang nicht durchgeführt hat.

Transportbetonwerk wird abgebaut

Neuer Standort für die Anlage noch nicht bekannt

Harmlos, aber unerwünscht: das Transportbetonwerk der Firma Manzke. Foto: LGheuteLüneburg, 07.11.2025 - Im Lüneburger Hanseviertel wird es nicht mehr gebraucht, in Ochtmissen nicht erwünscht: das Transportbetonwerk der Firma Manzke. Lange hat es für die erforderlichen Baustoffe zum Aufbau des Hanseviertels Ost gesorgt, doch dort sind die Arbeiten inzwischen weitgehend abgeschlossen. Von kommender Woche an soll das Werk nun zurückgebaut werden. Anwohner müssen mit zusätzlichem Lkw-Verkehr rechnen.

Ende der gelben Säcke

Ab 2026 gibt es in Lüneburg nur noch gelbe Tonnen – Innenstadt bleibt ausgenommen 

In den meisten Stadtteilen Lüneburgs werden die Gelben Säcke ab 2026 nicht mehr akzeptiert. Foto: LGheuteLüneburg, 03.11.2025 - Ab dem 1. Januar 2026 ist der Gelbe Sack in Lüneburg Geschichte. Leichtverpackungen wie Kunststoff-, Metall- und Verbundverpackungen werden in großen Teilen des Stadtgebiets dann nur noch in der gelben Tonne gesammelt. Ausnahme ist die dicht bebaute Innenstadt: Hier bleibt es aus Platzgründen dabei, dass der Verpackungsabfall alle zwei Wochen in gelben Säcken abgeholt wird. 

Frank Soldan will Oberbürgermeister werden

Der Lüneburger FDP-Politiker tritt 2026 gegen Claudia Kalisch an

Frank Soldan. Foto: LGheuteLüneburg, 30.10.2025 - Der Lüneburger FDP-Politiker Frank Soldan soll Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg werden. Wie seine Partei am Abend bekannt gab, wurde Soldan bei der gestrigen Wahlkreismitgliederverammlung einstimmig zum Kandaten für das Oberbürgermeister-Amt im kommenden Jahr nominiert. Der langjährige FDP-Fraktionsvorsitzende im Lüneburger Stadtrat und selbstständige Zahnarzt und Familienvater habe "das volle Vertrauen" seiner Partei für die anstehende Kandidatur.

Riesen-Bauteile gegen Power-Regen

An der Dahlenburger Landstraße wird die Kanalisation zukunftsfit gemacht

Sie sollen für einen geordneten Abfluss auch bei Extremregen sorgen: Drosselschieber, die jetzt in der Dahlenburger Landstraße installiert werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 29.10.2025 - Auf der Dauerbaustelle an der Dahlenburger Landstraße wird weiter kräftig gebuddelt. Aktuell werden dort Regenwasserschächte ins Erdreich gebracht, deren Ausmaße für Lüneburger Verhältnisse ungewöhnlich sind. Beeindrucke drei Meter Breite und drei Meter Höhe haben die Bauteile, die die AGL dort verlegen lässt. Als zentrale Bausteine sollen sie für ein zukunftssicheres Regenwassersystem sorgen.