Politik und Verwaltung

Stadt gibt offizielle Kandidatenlisten bekannt

Ein begehrter Ort: das Rathaus in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 30.07.2021 - Wenn die rund 61.000 Wahlberechtigten in Lüneburg am 12. September ihr Votum für ein neues Stadtoberhaupt abgeben dürfen, stehen inzwischen acht Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Deren Kandidatur hat gestern der Wahlausschuss der Hansestadt einstimmig bestätigt. Vier Frauen und vier Männer haben es damit auf den Stimmzettel geschafft, ebenso gleichmäßig verteilen sich die Wahlvorschläge auf Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber sowie einer Wählergruppe und solche, die von Parteien ins Rennen geschickt werden.


Ab August wird eine neue Version des Ausweisdokuments ausgegeben

So wird der neue Personalausweis aussehen, der ab August ausgegeben wird. Foto: BundesdruckereiLüneburg, 27.07.2021 - Der Personalausweis kommt ab dem 2. August in neuem Design daher. Darauf macht die Stadt Lüneburg aufmerksam. Und noch etwas ist neu: Künftig ist es Pflicht, zwei Fingerabdrücke im Chip zu speichern. Grund für die Änderung ist eine EU-Verordnung aus dem Jahr 2019, sie bildet die Basis für die neue Optik und die Sicherheitsmerkmale von Personalausweisen in allen EU-Mitgliedsstaaten. Wer noch einen gültigen Personalausweis hat, kann diesen bis zum Ablaufdatem weiter nutzen.


Was machen die Kandidaten eigentlich, wenn sie nicht gewinnen? Überlegungen zur OB-Wahl in Lüneburg

Es bleibt spannend, wer nach der OB-Wahl am 12. September Chef im Lüneburger Rathaus wird. Foto: LGheuteLüneburg, 09.07.2021 - Sechs treten an, doch nur eine oder einer kann es werden: Oberbürgermeister von Lüneburg. Der Wahlkampf ist bereits in vollem Gange, die ersten Plakate sind aufgehängt, spitze Bemerkungen über die Mitbewerber sind hinter den Kulissen auch schon zu vernehmen. Klar ist: So ein Wahlkampf ist kein Zuckerschlecken. Spätestens am 26. September nach der voraussichtlich stattfindenden Stichwahl aber ist für fünf der sechs Kandidaten Schluss. Beruflich geht es aber auch für diese in gewohnter Weise weiter. Mit einer Ausnahme.

 

 


Die FDP geht mit Rückenwind in den Wahlkampf

Sie wollen einen Sitz im künftigen Rat der Stadt: Frank Soldan, Cornelius Grimm, Eike Freitag und Philipp Rabsahl. Foto: FDPLüneburg, 05.07.2021 - Die Corona-Pandemie hat auch ihre guten Seiten, zumindest für die Freien Demokraten. Die FDP erfährt seit Wochen bundesweit einen wachsenden Zuspruch, der nach Auffassung politischer Beobachter auch mit der kritischen Haltung der Liberalen zusammenhängt, die sie im Zuge zahlreicher Corona-Notverordnungen und -bremsen gegenüber der Bundesregierung und Landesregierungen eingenommen haben. Den politischen Aufwind wollen nun auch die Liberalen in Lüneburg bei der Kommunalwahl im September nutzen.


Nach der Entscheidung im Bundestag muss jetzt auch Lüneburg das Thema angehen

Trotz zahlreicher Neubauen wie hier im Hanseviertel kennen die Mieten in Lüneburg seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Foto: LGheuteLüneburg, 25.06.2021 - Städte und Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern müssen künftig einen Mietspiegel erstellen. Das hat der Bundestag als Teil einer umfassenden Reform am Vormittag beschlossen. Ziel sei es, Mieter besser vor überzogenen Mieterhöhungen zu schützen. Auch die Hansestadt Lüneburg muss nun einen Mietspiegel erstellen.


SPD stellt ihre Themen im Clamartpark vor

Lüneburg, 16.06.2021 - Mit welchen Themen sollte die SPD die Kommunalwahl im September gewinnen? Das wollen die Lüneburger Sozialdemokraten von den Bürgern der Stadt wissen. Dazu stellen sie morgen am 17. Juni ihr Wahlprogramm für die Stadtratswahl in Form einer Ausstellung im Clamartpark der Öffentlichkeit vor. Zwischen 17 und 19 Uhr können Änderungsvorschläge abgegeben werden.


Wehrbeauftragte kommt zu Podiumsdiskussion nach Lüneburg

Lüneburg, 07.06.2021 - Wo steht die Bundeswehr heute und wie sieht ihre Zukunft aus? Über die aktuelle Herausforderungen der deutschen Streitkräfte geht es in einem Gespräch am 14. Juni mit der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Eva Högl, zu dem die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze nach Lüneburg eingeladen hat. Auch Oberstleutnant Hendrik Staigis, Kommandeur des in Lüneburg stationierten Aufklärungslehrbataillons 3, wird an dem Gespräch teilnehmen.


Verwaltungsgericht lehnt Route auf der A39 nach Winsen/Luhe ab (aktualisiert)

Lüneburg, 04.06.2021 - Lüneburgs Autofahrer dürfen sich am Sonntag, 6. Juni, mal wieder auf Beeinträchtigungen einstellen. Grund ist erneut eine Fahrrad-Demo, dieses Mal ausgerichtet aus einem Bündnis verschiedener Organisationen, darunter auch Fridays for Future. Unter dem Motto "Soziale und klimagerechte Mobilitätswende jetzt – Autobahnbau stoppen! Keine A39!" fordern sie den sofortigen Planungs- und Baustopp der A39. Genau dort aber wollten sie morgen demonstrieren. Die Stadt Lüneburg hat dies untersagt und vorm Verwaltungsgericht Recht bekommen. Demonstriert wird dennoch.


Der Newsletter der SPD-Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze offenbart erstaunliche Lücken

Beschäftigt sich lieber mit Omas gegen Rechts als mit antisemitischem Hass pro-palästinensischer Gruppen: die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze. Foto: LotzeLüneburg/Berlin, 03.06.2021 - "Nicht sein kann, was nicht sein darf" – Christian Morgenstern brachte mit seinem inzwischen vielzitierten Vers auf den Punkt, was heute gängiges Prinzip bei Politikern und Medien ist. Beide haben schließlich eines gemeinsam: Ausblenden, was nicht ins politische Weltbild passt. Nach diesem wohlerprobten Verfahren scheint auch Lüneburgs Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze (SPD) gern vorzugehen. In ihrem jüngsten Newsletter sprach sie vieles an – nur nicht das, womit sich sogar der Bundestag ausführlich beschäftigte.


Andreas Meihsies stellt sein Programm als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters vor

Große Ziele hat sich Andreas Meihsies (l.) für den Fall seiner Wahl zum Oberbürgermeister von Lüneburg gesetzt. Für den Bereich Verkehr will er Prof. Dr. Peter Pez mit ins Boot holen. Foto: LGheuteLüneburg, 28.05.2021 - Ein "großes Rad" werde er drehen, sollte er im September zum Oberbürgermeister von Lüneburg gewählt werden. Das kündigte Andreas Meihsies (parteilos) heute in seiner Pressekonferenz an, zu der er anlässlich seiner gestrigen Bekanntgabe zur Kandidatur um das höchste Stadtamt eingeladen hatte. Die Schwerpunkte will Meihsies in der Verkehrspolitik und beim Klimaschutz setzen. Dazu plant er auch eine Umstrukturierung und Neuverteilung der Aufgaben in der Stadtverwaltung.