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Politik und Verwaltung

Ist die OB-Wahl bereits gelaufen?

Warum Herausforderer Heiko Meyer die besseren Chancen hat

Die Lüneburger haben die Wahl: Kalisch oder Meyer. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 18.09.2026 - Wenn am übernächsten Sonntag endgültig der künftige Landrat für den Landkreis Lüneburg und der künftige Oberbürgermeister/Oberbürgermeisterin für die Stadt Lüneburg gewählt werden, dürfte ein Ergebnis nach allem Dafürhalten bereits feststehen: Die Wahl von Steffen Gärtner zum neuen Landrat. An seinem Sieg ist kaum noch zu rütteln, sein Vorsprung gegenüber Herausforderer André Schuler bei der Erstwahl ist zu deutlich. Anders die OB-Wahl. Hier ist längst nicht ausgemacht, dass OB-Amtsinhaberin Claudia Kalisch erneut die Stichwahl gegen Herausforderer Heiko Meyer gewinnt. Dagegen sprechen vor allem die Interessen und Stimmen der Wähler, die mit ihren Favoriten zuletzt nicht durchgedrungen sind.

Neue Stimmzettel liegen bereit

Kandidaten für Landrats- und OB-Wahl können ab sofort gewählt werden

Die aktuellen Stimmzettel für die beiden Stichwahlen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.09.2026 - Zwei Wahlen stehen für die Lüneburger am 27. September nach der Kommunalwahl vom Sonntag noch einmal an: die Wahl des Landrats und die Wahl des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin. Die Kontrahenten Steffen Gärtner und André Schuler müssen ebenso noch einmal antreten wie Claudia Kalisch und Heiko Meyer, weil keiner von ihnen die absolute Mehrheit erzielte. Für die Wahlen stehen jetzt auch die Stimmzettel bereit, Briefwahl und Stimmabgabe ist ab sofort möglich. 

Kalisch oder Meyer

Beide OB-Kandidaten stehen am 27. September erneut zur Wahl

Claudia Kalisch und Heiko Meyer treten erneut gegeneinander an. Foto: LGheuteLüneburg, 15.09.2026 - Lüneburg muss weiter auf sein neues Stadtoberhaupt warten. Bei der Oberbürgermeister-Wahl am Sonntag erreichte keiner der acht Kandidaten die absolute Mehrheit, die erforderlich ist, um im ersten Wahlgang als neuer Oberbürgermeister gewählt zu werden. Entschieden haben die Lüneburger dennoch, denn bei der Stichwahl am 27. September stehen jetzt nur noch zwei Kandidaten zur Auswahl: Claudia Kalisch, die zwar Mitglied der Grünen ist, aber nicht unter deren Fahne kandidiert, und Heiko Meyer, der sich der Gruppe der Unabhängigen zugesellt hat, sich aber als parteilos bezeichnet. 

So hat Lüneburg gewählt

Grafiken und Stadtratsmitglieder

Grafik: LGheuteLüneburg, 14.09.2026 - Die Bewohner der Stadt Lüneburg haben gewählt: hier die Ergebnisse der Kommunalwahl vom 13. September. Die Grafik zeigt die aktuellen Stimmanteile im Vergleich mit dem Ergebnis der Kommunalwahl 2021. Eine weitere Grafik zeigt die Sitzplatzverteilung im künftigen Stadtrat.

Kalisch hat die Nase vorn

OB-Amtsinhaberin muss sich in Stichwahl erneut Heiko Meyer stellen

Kalisch und Meyer liegen bei der OB-Wahl unangefochten vorn. Die absolute Mehrheit hat aber keiner von ihnen erlangt. Grafik: Landkreis LüneburgLüneburg, 13.09.2026 - Bei der Oberbürgermeisterwahl in Lüneburg haben die Wähler eine erste Entscheidung getroffen: Danach hat Amtsinhaberin Claudia Kalisch (Grüne) nach aktuellem Stand zwar nicht die absolute Mehrheit von 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erreicht, mit ihrem Stimmenanteil von über 35 Prozent aber liegt sie gegenüber ihren Herausforderern an der Spitze. Ihr folgt mit rund 28 Prozent der Parteilose Heiko Meyer. Wie schon vor fünf Jahren dürften die Beiden nun erneut in die Stichwahl einziehen.

Rosa, blau, weiß, gelb und grün

Am Wahlsonntag werden in Lüneburg bis zu fünf Wahlzettel vorgelegt 

Die Wahlbenachrichtigung zeigt es an: Es gibt viel zu wählen. Foto: LGheuteLüneburg, 11.09.2026 - Wer übermorgen am Wahlsonntag in eine der Lüneburger Wahllokale geht, wird dort sein buntes Wunder erleben. Denn dort erwartet ihn nicht etwa nur ein einziger Wahlzettel, sondern gleich vier oder sogar fünf. Grund sind die Wahlen für die drei Kommunalparlamente – Kreistag, Stadtrat und Ortsräte – sowie für die Wahl des Landrats und des Oberbürgermeisters. Und damit dabei auch keine Verwechslungen entstehen, sind die Zettel unterschiedlich gefärbt. Und noch etwas: Bei der Wahl für die Kommunalparlamente hat jeder Wahlberechtigte drei Stimmen.

Wer soll neuer Vermieter werden?

SPD spricht sich für Kauf von knapp 1.000 Vonovia-Wohnungen in Lüneburg aus

Wohnlage mit Optimierungspotential: Lüneburgs Stadtteil Kaltenmoor. Foto: LGheuteLüneburg, 02.09.2026 - Wird Kaltenmoor doch noch zu einem wohnbaren Stadtteil Lüneburgs? Diese Frage steht im Raum, seit bekannt wurde, dass Vonovia rund 1.000 ihrer Lüneburger Wohnungen verkaufen will, den Großteil davon im Problem-Stadtteil Kaltenmoor. Potentieller Käufer soll der Londoner Investor "Tristan Capital Partners" sein. Die Lüneburger SPD verfolgt indes andere Ziele und will, dass die Stadt Lüneburg von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch macht. Vor allem um dieses Thema ging es am Montag beim "Zukunftsforum Wohnen", zu dem die SPD eingeladen hatte. Ein weiteres Thema in der Runde: die Erbbauzinsen.

Wer ist Volt?

Partei lädt zu "Meet & Greet" ein

Lüneburg, 28.08.2026 - Seit 2017 gibt es "Volt", eine Partei, die sich paneuropäisch nennt und dies auch in ihren politischen Zielen verfolgt. Sie macht sich für ein vereintes, föderales Europa stark und ist überzeugt, dass Probleme wie Migration oder Pandemien auf nationaler Ebene allein nicht gelöst werden können. In Lüneburg will "Volt" in den Kreistag einziehen, und der Lüneburger Michèl Pauly tritt für Volt als Oberbürgermeister-Kandidat an. Warum aber braucht es Volt auf kommunaler Ebene? Darüber will die Partei bei einem "Meet & Greet" am morgigen Samstag informieren.

Was wollen Sie besser machen, Frau Kalisch?

Mit Claudia Kalisch schließt die Serie über Lüneburgs Oberbürgermeister-Kandidaten 

Claudia Kalisch. Foto: privatLüneburg, 27.08.2026 - Fast fünf Jahre hat Claudia Kalisch als Grüne Oberbürgermeisterin der Stadt die Geschicke Lüneburgs mitbestimmt, nicht immer mit glücklicher Hand. Baustellen-Chaos, Abwanderung von Unternehmen, fehlender Wohnraum, hohe Leerstände in der Innenstadt, anhaltende Probleme mit der Trinker- und Drogenszene oder wenig nachvollziehbare Stellenneubesetzungen im Rathaus sind einige der Punkte, die ihr vorgehalten werden. Zugleich forcierte sie den Ausbau von Fahrradstraßen bei einem Haushalt, der in ihrer Amtszeit tief in die roten Zahlen gestürzt ist. Bei der Kommunalwahl am 13. September tritt Kalisch trotzdem wieder an. Wie sie die Wähler überzeugen will, hat sie LGheute verraten. 

Erbbauzins soll drastisch sinken

Rat beschließt neues Erbbaurechtsmodell

Mit Plakaten haben Betroffene immer wieder auf die aus ihrer Sicht überhöhten Erbbauzinsen hingewiesen. Foto: Initiative Erbbauzins LüneburgLüneburg, 23.08.2026 - Der jahrelange Konflikt um die Höhe des Erbbauzines in Lüneburg scheint beigelegt. In seiner Sitzung am Donnerstag beschloss der Rat der Stadt, ein neues Erbbaurechtsmodell gültig für alle Grundstücke, die sich im Eigentum der Hansestadt Lüneburg sowie ihrer drei Stiftungen Hospital St. Nikolaihof, Hospital zum Großen Heiligen Geist und Hospital zum Graal befinden. Zentrale Neuerungen sind ein deutlich niedrigerer Erbbauzins, verschiedene Abschlagsoptionen und eine Kappungsgrenze für große Grundstücke. 

Können Sie's besser, Herr Soldan?

LGheute-Serie zu den Herausforderern von Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch – Teil 6

Frank Soldan. Foto: privatLüneburg, 22.08.2026 - Seit fast fünf Jahren ist Claudia Kalisch im Amt. Politik und Amtsführung der Grünen Oberbürgermeisterin von Lüneburg sind den meisten hinlänglich bekannt, auch ihre nicht selten umstrittenen Ergebnisse. Am 13. September will sie wiedergewählt werden. Doch sie hat Herausforderer, sieben an der Zahl. Was aber haben die Lüneburger von ihnen zu erwarten? Und: Können sie es auch besser als die Amtsinhaberin? Das ist das Thema dieser sechsteiligen Serie, die heute mit Frank Soldan (FDP) zuende geht. Fast, denn in der kommenden Woche soll auch noch Amtsinhaberin Claudia Kalisch zu Wort kommen.

Zweifel und Vermutung reichen nicht

Warum ein Wahlausschuss nicht über die Zulässigkeit einer Kandidatur für ein Wahlamt entscheiden sollte

Den Lüneburgern stets präsent: Justitia an der Fassade des Lüneburger Rathauses. Foto: LGheuteLüneburg, 20.08.2026 - Das passive Wahlrecht, das Recht, bei einer Wahl als Kandidat antreten zu dürfen, gehört zu den Grundrechten einer freiheitlichen Demokratie. Es zu verwehren, bedarf gewichtiger Gründe und diese liegen im Ermessen von Gerichten. Nachdem mehrere AfD-Politiker von Wahlausschüssen als Kandidaten für das Amt des Landrats oder des Oberbürgermeisters bei der anstehenden Kommunalwahl in Niedersachsen wegen Zweifeln an deren Verfassungsuntreue ausgeschlossen wurden, stellt sich die Frage nach der Zulässigkeit eines solchen Ausschlusses und damit die nach einer politischen Voreingenommenheit eines Wahlausschusses, der darüber befinden darf, wie das Bespiel Lüneburg zeigt.

Verkaufsverbot soll für Ruhe sorgen

Drei Kioske im Lüneburger Stintmarkt-Bereich dürfen nachts keinen Alkohol mehr rausgeben

Auch dieser Kiosk in der Straße Bei der Abtspferdetränke ist von dem Verbot betroffen. Foto: LGheuteLüneburg, 19.08.2026 - Für die einen ist es die kleine Rettung um die Ecke, wenn für den gemütlichen Abend vorm Flachbildschirm das eine oder andere noch fehlt, für die anderen eine kostengünstige Alternative, sich auch ohne Lokalbesuch vor Ort den nötigen Alkoholpegel für ein geselliges Zusammenkommen in der Lüneburger Kneipenmeile am Stintmarkt zu geben. Weil Letzteres aber immer mehr ausartete und zu heftigen Protesten der Anwohner führte, hat die Stadtverwaltung jetzt ein nächtliches Verkaufsverbot für alkoholische Getränke verhängt.

Können Sie's besser, Frau Schröder-Ehlers?

LGheute-Serie zu den Herausforderern von Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch – Teil 5

Andrea Schröder-Ehlers. Foto: privatLüneburg, 18.08.2026 - Seit fast fünf Jahren ist Claudia Kalisch im Amt. Politik und Amtsführung der Grünen Oberbürgermeisterin von Lüneburg sind den meisten hinlänglich bekannt, auch ihre nicht selten umstrittenen Ergebnisse. Am 13. September will sie wiedergewählt werden. Doch sie hat Herausforderer, sieben an der Zahl. Was aber haben die Lüneburger von ihnen zu erwarten? Und: Können sie es auch besser als die Amtsinhaberin? Das ist das Thema dieser sechsteiligen Serie, die heute mit Andrea Schröder-Ehlers (SPD) in die nächste Runde geht.

Eine Wahl, viele Stimmzettel und noch mehr Stimmen

Die Tücken und Chancen der anstehenden Kommunalwahl 

Wo soll man nur sein Kreuz machen? Foto: LGheuteLüneburg, 16.08.2026 - Nach fünf Jahren ist es wieder soweit: Die wahlberechtigten Niedersachsen dürfen am 13. September wieder darüber abstimmen, wie sich die Parlamente in ihren Kommunen künftig zusammensetzen sollen. Auch die Wahl der Hauptverwaltungsbeamten, also der Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister, steht an. In Lüneburg wie auch andernorts werden daher mindestens vier Wahlzettel ausgegeben. Doch Stimmen hat der Wähler deutlich mehr.

Mit Schildern gegen Bäuche

Neue Warnschilder sollen Unfälle an gefährlichem Kreisel verhindern

Giftig-gelb leuchtet das neue Hinweisschild vorder unfallträchtigen Kreuzung. Ob es nützt, steht in den Sternen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 15.08.2026 - Dass Autofahren keine Frage der reinen Intelligenz, sondern irgendwie immer auch des Bauchgefühls ist, zeigen Unfallstatistiken jahrein, jahraus. Wo eigentlich alles durch klare und nachvollziehbare Vorgaben geregelt ist, passieren trotzdem Unfälle. Selbst an der schlichten Rechts-vor-Links-Regel scheitern viele, und nicht selten gewähren Vorfahrtberechtigte anderen Vorfahrt, weil ihnen der Bauch näher als der Kopf ist – bis es schließlich kracht, weil keiner mehr weiß, was eigentlich Sache ist. Dass da vor allem Orte zu Unfallschwerpunkten werden, wo sich mehr als nur zwei Autofahrer begegnen, scheint so naturgegeben wie unabwendbar. Ob zusätzliche Schilder, wie die Stadtverwaltung sie jetzt am Kreisverkehr Bögelstraße/Soltauer Straße aufgestellt hat, daran etwas ändern, bleibt fraglich.

Können Sie's besser, Herr Pietruck?

LGheute-Serie zu den Herausforderern von Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch – Teil 4

Patrick Pietruck. Foto: privatLüneburg, 14.08.2026 - Seit fast fünf Jahren ist Claudia Kalisch im Amt. Politik und Amtsführung der Grünen Oberbürgermeisterin von Lüneburg sind den meisten hinlänglich bekannt, auch ihre nicht selten umstrittenen Ergebnisse. Am 13. September will sie wiedergewählt werden. Doch sie hat Herausforderer, sieben an der Zahl. Was aber haben die Lüneburger von ihnen zu erwarten? Und: Können sie es auch besser als die Amtsinhaberin? Das ist das Thema dieser sechsteiligen Serie, die heute mit Patrick Pietruck (CDU) in die nächste Runde geht.

Können Sie's besser, Herr Meyer?

LGheute-Serie zu den Herausforderern von Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch – Teil 3

Heiko Meyer. Foto: privatLüneburg, 09.08.2026 - Seit fast fünf Jahren ist Claudia Kalisch im Amt. Politik und Amtsführung der Grünen Oberbürgermeisterin von Lüneburg sind den meisten hinlänglich bekannt, auch ihre nicht selten umstrittenen Ergebnisse. Am 13. September will sie wiedergewählt werden. Doch sie hat Herausforderer, sieben an der Zahl. Was aber haben die Lüneburger von ihnen zu erwarten? Und: Können sie es auch besser als die Amtsinhaberin? Das ist das Thema dieser – nun sechsteiligen – Serie, die heute mit dem parteilosen Heiko Meyer in die nächste Runde geht.

Er soll attraktiver werden

Stadtverwaltung lädt zu Beteiligungsaktion für Spielplatz im Liebesgrund ein

Der Spielplatz im Liebesgrund ist in die Jahre gekommen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 08.08.2026 - Der Spielplatz im Liebesgrund soll attraktiver und noch kinderfreundlicher werden. So jedenfalls will es die Stadtverwaltung. Bei der Planung sollen die Wünsche und Ideen der Menschen vor Ort einfließen, heißt es. Dazu findet am Mittwoch, 19. August, eine Beteiligungsaktion für alle Interessierten direkt auf dem Spielplatz statt. An mehreren Mitmach-Stationen können große und kleine Besucher aktiv mitwirken.

Klingbeil kommt nach Lüneburg

SPD-Co-Vorsitzender will mit Lüneburgern ins Gespräch kommen 

Lüneburg, 07.08.2026 - Seit das Schwarz-Rote Regierungshandeln in Berlin nur noch Kopfschütteln in der Bevölkerung auslöst, geraten selbst Kommunalwahlen zum Prüfstein für die Tauglichkeit bundesrepublikanischer Politik. Wie aber kann der Wähler vor Ort von der Richtigkeit der eigenen Politik überzeugt werden? Die SPD in Lüneburg, die auch das das Landratsamt im Landkreis und das Oberbürgermeisteramt in der Stadt anstrebt, setzt hierbei auf die Zugkraft ihrer Parteispitze und hat dazu ein politisches Schwergewicht eingeladen: Am 11. September kommt der SPD-Co-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil nach Lüneburg.