Politik und Verwaltung

Lüneburgs Verwaltungsausschuss beschließt Resolution gegen "extreme Rechte"

Das Rathaus der Stadt Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 20.07.2019 - Der Mordanschlag auf den Kasseler Regierungspräsidenten hat nun auch die Politik in Lüneburg erreicht. In einer Resolution hat der Verwaltungsausschuss der Stadt am Donnerstag, 18. Juli, einstimmig den Mord an dem Regierungsbeamten verurteilt. Wörtlich heißt es: "Der Rat der Hansestadt Lüneburg verurteilt aufs Schärfste den Mord an Walter Lübcke. Der Anschlag richtet sich an alle, die aktiv sind gegen extreme Rechte und sich ihnen widersetzen. Der Mord und zunehmende Drohungen sind ein Angriff auf alle Demokratinnen und Demokraten."


Stadt kündigt stärkere Kontrollen von Hundehaltern und Tieren an

Lüneburg, 11.07.2019 - Hunde, die trotz Leinenpflicht frei herumlaufen, nicht gehorchen oder von denen sich Spaziergänger belästigt fühlen – dieses Problem hat in Lüneburg offenbar zugenommen. Die Stadt reagiert nun auf entsprechende Beschwerden von Bürgern und plant, in den nächsten Wochen Hundehalter sowie Tiere verstärkt zu kontrollieren. "Wir werden vor allem dort unterwegs sein, wo Hunde das ganze Jahr an der Leine zu führen sind", erklärt Lauterschlag aus dem städtischen Ordnungsamt.


Amtsgericht Lüneburg verhängt Bußgeld gegen Vermieter

Lüneburg ist bekannt für hohe Mieten. Jetzt hat das Amtsgericht ein Bußgeld wegen überhöhter Mietforderung verhängt. Foto: LGheuteLüneburg, 10.07.2019 - Eine überhöhte Mietforderung kam nun einen Lüneburger Vermieter teuer zu stehen. Wie die Stadtverwaltung heute mitteilte, hatten zwei Lüneburger Vermieter 400 Euro Kaltmiete für 15 Quadratmeter für eine winzige Dachgeschosswohnung in der Lüneburger Innenstadt verlangt. "Das entspricht einem Quadratmeterpreis von mehr als 26 Euro und ist damit erheblich überhöht", sagt Mareike Westerhoff, Juristin im Rechtsamt der Hansestadt Lüneburg.


Lüneburgs neuer Marketing-Chef hat seine Arbeit aufgenommen

Lars Werkmeister hat heute als neuer Geschäftsführer der Lüneburg Marketing GmbH seine Arbeit aufgenommen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 01.07.2019 - Um kommunikative Prozesse und die Klärung von Kernfragen, darum gehe es in den ersten Arbeitstagen, erklärte der neue Geschäftsführer der Lüneburg Marketing GmbH, Lars Werkmeister, heute an seinem ersten Arbeitstag in Lüneburg. Und natürlich hat er auch einen Koffer voller Ideen mitgebracht, denn die Erwartungen an den neuen Marketing-Chef sind groß. Schließlich soll Lüneburg auch künftig an Attraktivität nicht verlieren – keine leichte Aufgabe, mit der in den letzten Jahren schon seine Vorgänger zu kämpfen hatte.


Lüneburg beschließt Satzung gegen Wohnraumentfremdung – Stadt ist Vorreiter

Viele Wohnungen auch in Lüneburgs Innenstadtbereich werden von Vermietern als Ferienwohnungen angeboten - zu Lasten der Wohnungssuchenden. Foto: LGheuteLüneburg, 26.06.2019 - Um dem Mangel an Wohnraum in der Hansestadt entgegenzuwirken, kann die Stadt Lüneburg künftig Eigentümern die Zweckentfremdung von Wohnraum untersagen. Zweckentfremdet wird eine Wohnung immer dann, wenn sie dauerhaft als Ferienwohnung vermietet oder überwiegend gewerblich genutzt werden soll. Auch gegen einen unbegründeten Leerstand, der länger als sechs Monate andauert, kann die Stadt künftig vorgehen. Grundlage dafür ist die sogenannte Satzung über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum, die der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung am 25. Juni mehrheitlich gegen die Stimmen von CDU und FDP beschlossen hat.


Bis 2025 soll unter anderem ein dritter Radspeicher entstehen

An dieser Stelle, zwischen der Busschleife und der ehemaligen Bahnmeisterei, könnte ein drittes Fahrradparkhaus entstehen. Bis 2025 sollen so insgesamt 3.000 Fahrradstellplätze am und um den Bahnhof zur Verfügung stehen. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 24.06.2019 - Zwei gibt es schon, nun soll noch ein dritter kommen. Die Rede ist von einem weiteren Parkhaus für Fahrräder am Bahnhof. Weil immer mehr Lüneburger per Rad zum Bahnhof kommen und von hier zumeist in Richtung Hamburg pendeln, sind nicht nur die bestehenden Radspeicher, wie die Parkhäuser genannt werden, meist hoffnunglos überbelegt, auch der Bahnhofsvorplatz leidet unter dem Zweiradansturm. Die Mitglieder des Verkehrsausschusses haben daher beschlossen, den Bahnhof verkehrsstrategisch weiterzuentwickeln.


1,3 Millionen Euro für Sportförderung und Bauvorhaben - Bund zahlt weniger als erhofft 

Vor allem der MTV Treubund wird in diesem Jahr gut vom Sportausschuss bedacht. Foto: LGheuteLüneburg, 16.06.2019 - Mit 1,3 Millionen Euro will die Stadt Projekte für den Lüneburger Sport voranbringen. Neben der Sportförderung für die Vereine soll das Geld auch in neue Bauvorhaben fließen. Das beschloss der Sportausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Der Hauptteil der Summe, eine Million Euro, stammt aus Mitteln des Bundes, die für das Bauvorhaben Hasenburger Grund vorgesehen sind.Hinzu kommen 100.000 Euro Eigenanteil der Stadt.


Unterlagen für die Landratswahl am 16. Juni treffen erst spät ein

Das Briefwahlbüro in Lüneburg ist zu erreichen über den Rathausgarten, Eingang E. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 02.06.2019 - Noch ist offen, wer neuer Landrat für den Landkreis Lüneburg wird: Jens Böther (CDU) oder Norbert Meyer (SPD). Entscheiden wird es sich am 16. Juni, dann treten beide zur Stichwahl an. Wer per Brief an der Wahl teilnehmen will, hat dieses Mal weniger Zeit als üblich. Denn die Stimmzettel für die Stichwahl gibt der Landkreis Lüneburg in Auftrag, sie werden voraussichtlich erst Mitte der ersten Juni-Woche bei den Gemeinden eintreffen. Wer daher vor dem Wahltag am 16. Juni wählen will, sollte das am besten direkt im Briefwahlbüro des jeweiligen Rathauses machen. 


Stadt schließt Gefährdung der Schüler der Grundschule Lüne aus

Lüneburg, 23.05.2019 - Wie stark ist die Grundschule Lüne durch Schadstoffe belastet und wurden die Schüler einer unnötigen Gefährdung ausgesetzt? Darum ging es am Montagabend, 20. Mai, in der Sporthalle der Grundschule. Mehr als drei Stunden standen Vertreter der Hansestadt Lüneburg sowie der beauftragte Sachverständige aus Hamburg, Dr. Alexander Berg, den besorgten Eltern Rede und Antwort.


Die Stadt Lüneburg lässt nach langem Streit die Brandruine am Handwerkerplatz abreissen 

Ein Bagger riss gestern die noch stehenden Mauern des 2014 abgebrannten Imbisses am Handwerkerplatz ab. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.05.2019 - Es hat Jahre gedauert, nun endlich wird die Brandruine am Handwerkerplatz beseitigt. Gestern haben die Abrissarbeiten für die Überreste des früheren Imbiss-Gebäudes begonnen. Der Abbruch von Grundmauern und Fundament wird voraussichtlich drei Tage in Anspruch nehmen und soll bis Anfang kommender Woche abgeschlossen sein. Mit dem Abriss setzt die Stadt nach einer jahrelangen Auseinandersetzung mit der Pächterin der Fläche nun die rechtskräftige Entscheidung vom Oberlandesgericht Celle um.