Politik und Verwaltung

CDU Lüneburg fordert den Rücktritt von Christoph Podstawa

Lüneburg, 05.07.2020 - Die Festnahme von Christoph Podstawa im Zuge der illegalen Besetzung des ehemaligen Universitätsgebäudes am Rotenbleicher Weg hat nun auch ein politisches Nachspiel. So fordert die CDU Lüneburg das Stadtratsmitglied der Linken auf, sein Ratsmandat niederzulegen. "Wer den Rechtsstaat mit Füßen tritt, sollte sich intensiv überlegen, ob er dieses Amt mit den damit verbundenen Aufgaben noch wahrnehmen kann", erklärt der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Lüneburg, Alexander Schwake, in einer heute verbreiteten Mitteilung.


Polizei räumt am Nachmittag das besetzte Gebäude - Linker Ratsherr in Polizeigewahrsam

Lüneburg, 02.07.2020 - Wegen einer Hausbesetzung des leerstehenden ehemaligen Universitätsgebäudes am Rotenbleicher Weg im Lüneburger Stadtteil Rotes Feld musste die Polizei in der vergangenen Nacht ausrücken. An der Hausbesetzung war auch das Lüneburger Ratsmitglied der Linken, Christoph Podstawa, beteiligt, der sogar vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen wurde. Am heutigen Nachmittag räumte die Polizei das Gebäude von den Besetzern. 


Verwaltungsgericht Lüneburg lehnt Anträge Lüneburger Bauwagen-Kolonie ab

Lüneburg, 24.06.2020 - Dürfen Bürger oder Interessengruppen sich über bestehende Gesetze und Verordnungen hinwegsetzen, weil sie ihre Interessen als höherwertig betrachten? Nein, sagt das Verwaltungsgericht Lüneburg. Es reagiert damit auf vorläufige Rechtsschutzanträge, die Teilnehmer des Lüneburger Wohnprojekts "Unfug" gegen das von der Hansestadt Lüneburg ausgesprochene Verbot der Nutzung von Bauwagen auf einem Grundstück im Lüneburger Ortsteil Kaltenmoor gestellt hatten. 


Teilabschnitt für Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt

Voraussichtlich einen Moant lang müssen Fußgänger und Radfahrer diese Umleitungen in Kauf nehmen, wenn sie die Friedrich-Ebert-Brücke nutzen wollen. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 17.06.2020 - Fußgänger und Radfahrer, die die Friedrich-Ebert-Brücke über die Ilmenau nutzen, müssen sich in den kommenden Wochen auf Behinderungen einstellen. Grund sind Arbeiten für die Verbreiterung und Erneuerung des Radwegs zwischen Willy-Brandt-Straße und der Zufahrt zum Ilmenaugarten. Beginnen werden die Baumaßnahmen voraussichtlich morgen, 18. Juni, insgesamt nehmen die Arbeiten laut Stadt mindestens einen Monat in Anspruch. In dieser Zeit ist der Bereich der Friedrich-Ebert-Brücke für Radfahrer und Fußgänger voll gesperrt. 


Live-Veranstaltung im Internet – Fragen können schon jetzt eingereicht werden

Der Flugplatz Lüneburg hat eine lange Tradition. Am 14. Juni entscheidet sich, ob sie am 31. Oktober wie vorgesehen endet. Foto: LGheuteLüneburg, 20.05.2020 - Am 14. Juni entscheiden die Bürger der Stadt Lüneburg, ob der Flugplatz Lüneburg fortbestehen soll. Doch für manch einen sind noch viele Fragen offen. Diese sollen am kommenden Montag, 25. Mai, ab 19 Uhr live im Internet bei einer Veranstaltung der Stadt beantwortet werden. "Auch diejenigen, die derzeit größere Veranstaltungen meiden, sollen die Möglichkeit haben, sich zu informieren und ihre Fragen zu stellen", betont Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge.


Am 14. Juni ist der Bürgerentscheid zum Flugplatz Lüneburg – Informationen zur Wahl

Hat der Luftsportverein und mit ihm der Flugplatz Lüneburg noch eine Zukunft? Darüber entscheiden die Bürger Lüneburgs beim Bürgerentscheid am 14. Juni. Foto: LGheuteLüneburg, 11.05.2020 - Für den Bürgerentscheid über den Weiterbetrieb des Flugplatzes Lüneburg hat die Hansestadt Lüneburg jetzt das Briefwahlbüro eingerichtet. Wie berichtet, haben Lüneburger die Möglichkeit, am Sonntag, 14. Juni, ihre Stimme abzugeben. An dem Tag werden 43 Abstimmungslokale im Stadtgebiet von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Knapp 400 Helferinnen und Helfer werden an dem Tag benötigt. Möglich ist auch Briefabstimmung.


Besucher des Wochenmarkts müssen nun doch keinen Mundschutz tragen

Auch wenn das Tragen eines Mundschutzes nicht vorgeschrieben ist, sollten Besucher des Wochenmarkts ausreichend Abstand halten, um sich nicht gegenseitig zu infizieren. Foto: LGheuteLüneburg, 29.04.2020 - Auch wenn das Tragen eines Mundschutzes an vielen Orten des öffentlichen Lebens inzwischen Pflicht ist, der Besuch des Wochenmarkts in Lüneburg bleibt davon ausgenommen. Das hat jetzt die Stadtverwaltung entschieden. Wie es heißt, habe man sich nach Rückmeldungen von den Marktbeschickern noch einmal ausführlich mit den anderen beteiligten Behörden abgestimmt.


Lüneburgs Bürgeramt bietet Service für Senioren an

Lüneburg, 19.04.2020 - Den neuen Personalausweis oder Reisepass frei Haus, diesen Service bietet jetzt das Bürgeramt in Lüneburg für Personen über 60 Jahre, die in Corona-Zeiten zur Risikogruppe zählen. Damit soll vermieden werden, dass diese Personengruppe extra zur Abholung ihrer Dokumente ins Bürgeramt kommen muss. Zugleich soll damit auch ein Berg von 1000 Dokumenten abgebaut werden, die inzwischen auf die Abholung ihrer Besitzer warten.


Bürgerbegehren ist zulässig – 120.000 Euro Kosten für Bürgerentscheid

Bekommt der Flugplatz in Lüneburg eine neue Chance? Das haben die Bürger der Stadt am 14. Juni in der Hand. Foto: LGheuteLüneburg, 25.03.2020 - Das Bürgerbegehren zur Zukunft des Lüneburger Flugplatzes ist rechtlich zulässig. Das hat der Verwaltungsausschuss der Hansestadt Lüneburg in seiner gestrigen Sitzung festgestellt. Zuvor hatte die Verwaltung die von den Initiatoren des Bürgerbegehrens eingereichten Unterschriften überprüft. Das Ergebnis: Die erforderlichen 5923 Unterschriften wurden fristgerecht vorgelegt, so dass das Bürgerbegehren nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) zulässig ist. Stattfinden soll der Bürgerentscheid am 14. Juni. 


Stadt weitet das Areal wegen Corona-Gefahr aus

Die Stände auf dem Wochenmarkt sollen mehr Abstand bekommen, um die Infektionsgefahr durch Coronaviren zu einzudämmen. Foto: LGheute Lüneburg, 25.03.2020 - Lüneburgs beliebter Wochenmarkt weitet sich aus. Grund ist die aktuelle Corona-Situation, die Stadt möchte die Abstände zwischen den Ständen vergrößern. "Viele bevorzugen jetzt den Freiluft-Einkauf, so dass wir zum Teil ein erhöhtes Besucheraufkommen beobachten", sagt Joachim Bodendieck, Leiter des Bereichs Ordnung der Hansestadt. Um dennoch gerade auch in Stoßzeiten möglichst viel Abstand zwischen den Kunden zu ermöglichen, hat das Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit den Marktbeschickern jetzt den Markt umgeplant.