Politik und Verwaltung

Blindgänger erfolgreich entschärft – 4000 Personen zuvor evakuiert

Die 70 Kilogramm schwere Bombe wurde bei Bauarbeiten in der Kurt-Huber-Straße gefunden. Foto: PolizeiLüneburg, 18.04.2019 - Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg konnte gestern Abend erfolgreich im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor entschärft werden. Um 22.40 Uhr gab Sprengmeister Thomas Krause bekannt, dass die rund 70 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe auf dem Baufeld an der Kurt-Huber-Straße/ Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße unschädlich gemacht wurde. Anschließend wurde das Gebiet wieder freigegeben und die rund 4000 betroffenen Lüneburger konnten zurück in ihre Wohnungen und Häuser.


Bisherige Karte bietet zu wenig Platz für Informationen

Lüneburg, 12.04.2019 - Wenn Ende April die Wahlbenachrichtigungen für die Landrats- und die Europawahl im Briefkasten landen, dann werden sich einige Lüneburger wundern. Denn verschickt werden die Informationen zu den Wahlen nicht mehr wie bislang in Form einer Postkarte, sondern als regulärer Brief. Dadurch können die Benachrichtigungen künftig wählerfreundlicher gestaltet werden.


Die Stadt Lüneburg sieht sich in ihrer Auffassung bestätigt, dass ein Ausbau der Bahntrasse nach Uelzen nicht sinnvoll ist 

Auch ein zusätzliches drittes Gleis zwischen Lüneburg und Uelzen würde der Stadt Lüneburg zufolge keine Entlastung auf der Trasse Hamburg-Hannover bringen. Foto: LGheuteLüneburg, 05.04.2019 - Wird es ein drittes Gleis zwischen Lüneburg und Uelzen vielleicht doch nicht geben, dafür aber den Neubau einer Trasse entlang der A7? Diesen Eindruck vermittelt die Stadt Lüneburg, nachdem Mitarbeiter der Stadt sich gestern in Hannover auf einer Infoveranstaltung der DB Netz AG über die Bewertung verschiedener Ausbauvarianten für die Schienenstrecke Hamburg-Hannover auf den neuesten Stand bringen ließen. Lüneburgs Verkehrsdezernent Markus Moßmann fühlt sich durch das Ergebnis bestätigt, dass die derzeit von der Bahn untersuchten Varianten in der Praxis vor Ort nicht umsetzbar seien.


Lüneburgs Oberbürgermeister führt ab sofort den Dachverband der kommunalen Arbeitgeberverbände

Berlin/Lüneburg, 24.03.2019 - Die Mitgliederversammlung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat am vergangenen Freitag Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Mädge führt ab sofort den Vorsitz des Dachverbandes, teilte der VKA mit. Gewählt wurde er für die Amtsperiode von drei Jahren (2019-2021). In dieser ehrenamtlichen Position ist Mädge zugleich Verhandlungsführer der Kommunen bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst.


Früherer Außenminister spricht über die Zukunft in Europa

Lüneburg, 21.03.2019 - Zu ihrem Bürgerempfang am morgigen Freitag, 22. März, erwartet die Lüneburger SPD hohen Besuch. Der frühere Bundesaußenminister und ehemalige Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, wird zum Thema "Europa in einer unbequemen Welt – Herausforderungen und Chancen" sprechen. Die Veranstaltung ist vor dem Hintergrund des jetzt beginnenenden EU-Wahlkampfs zu sehen.


Stadt, Kreis und Regionalbahnunternehmen fordern Erhalt beider Bahnsteige am Westbahnhof

Den Bahnsteig 302 (links) weiterhin für Personenverkehr nutzen wollen Stadt und Kreis Lüneburg und auch die Regionalbahnunternehmen vor allem mit Blick auf die diskutierte Reaktivierung der Strecke nach Amelinghausen und Soltau. Foto: LGheuteLüneburg, 11.03.2019 - Geplante Umbaumaßnahmen am Lüneburger Westbahnhof haben jetzt bei Stadt und Kreis zu Forderungen zum Erhalt des Bahnsteiges 302 geführt. Dieser müsse unbedingt so erhalten werden, dass er weiterhin nutzbar sei. "Es besteht ein großes regionales Interesse am Erhalt dieses Bahnsteiges, für eine mögliche Reaktivierung von Bahnstrecken brauchen wir den Bahnsteig 302", betont Oberbürgermeister Ulrich Mädge. 


Stadt hält an Forderungen nach zusätzlicher Trasse entlang der A7 fest

Die zweigleisige Strecke Lüneburg-Uelzen soll ausgebaut werden. Unklar aber ist, ob ein drittes Gleis die erhoffte Entlastung bringt. Foto: LGheuteLüneburg, 05.03.2019 - Kommt der dreigleisige Ausbau der Bahnstrecke Lüneburg-Uelzen nun doch nicht, weil eigentlich vier Gleise benötigt werden? Davon jedenfalls ist Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge überzeugt. Seiner Auffassung nach haben die Ausführungen von Gutachtern von Bahn und Bund bei einem Treffen Ende Februar in Hannover zu verschiedenen Varianten eines Ausbaus der Strecke erneut deutlich gemacht, dass ein dreigleisiger Ausbau der Bestandsstrecke für die Zukunft nicht ausreichen wird – selbst wenn in den Bahnhöfen zusätzliche Überholgleise angeordnet würden. "'Das Papier Dialogforum Nord aus Celle ist tot' – diesem Zitat eines Teilnehmers der Veranstaltung in Hannover kann ich mich nur anschließen", erklärt Mädge.


Künftig nur noch 80 km/h auf einer Teilstrecke der Ostumgehung 

Nur noch mit Tempo 80 dürfen Pkw künftig auf der Ostumgehung im Bereich Moorfeld fahren. Hier eine Aufnahme vom Juli 2016 während Bauarbeiten auf dem Abschnitt. Foto: LGheuteLüneburg, 27.02.2019 - Für Bewohner im Lüneburger Stadtteil Moorfeld dürfte es demnächst etwas ruhiger werden. Das von vielen Anwohnern erhoffte Tempolimit auf dem angrenzenden Abschnitt der Ostumgehung wird nun doch kommen. Wie die Stadt mitteilte, ist ein entsprechender ergänzender Planfeststellungsbeschluss des Landkreises Lüneburg gefasst worden. Dieser sieht vor, dass zwischen der Fußgängerbrücke an der Rilkestraße und der Brücke über die Erbstorfer Landstraße künftig für Autos Tempo 80 gilt. Lkws dürfen hier in Zukunft nur noch mit 60 Stundenkilometern unterwegs sein.


Lettlands Staatspräsident im Rathaus empfangen

Oberbürgermeister Ulrich Mädge und seine Frau Carola Mädge (r.) begrüßten die Gäste in der Großen Ratsstube. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Iveta Vējone trug sich der Staatspräsident ins Goldene Buch der Hansestadt ein. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 25.02.2019 - So etwas bekommt Lüneburg wohl so bald nicht wieder: Mit einer 15 Mann starken Motorrad-Eskorte der Polizei stattete die Lettlands Staatspräsident Raimonds Vējonis der Stadt einen Staatsbesuch ab, mit seiner schwarzen, langgestreckten Limousine fuhr er am Sonnabend vor dem Rathaus vor, wo er von Oberbürgermeister Ulrich Mädge empfangen wurde. Dort trug sich das lettische Staatsoberhaupt in das Goldene Buch der Stadt ein. Lüneburg war die dritte Station des Präsidenten nach Berlin und Hamburg.


Mehrere Hochhäuser ohne Wasserversorgung – Behelfsversorgung eingerichtet

Seit den früheren Morgenstunden wird an der Behebung des Wasserschadens in Kaltenmoor gearbeitet. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 23.02.2019 - In Kaltenmoor ist es in den frühen Morgenstunden zu einem erheblichen Wasserschaden in der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße gekommen. Nach ersten Erkenntnissen ist eine der Hauptwasserleitungen eingerissen, teilte die Stadtverwaltung am Vormittag mit. In kurzer Zeit seien große Wassermengen ausgetreten, sodass Tiefgaragen sowie mehrere Häuser und Keller in der Ludwig-Beck-Straße mit Wasser vollliefen.