Politik und Verwaltung

Lüneburgs Oberbürgermeister will noch mehr Flüchtlinge aus Moria aufnehmen

Im Rathaus von Lüneburg ist man mit der Aufnahme von 1500 Flüchtlingen aus Moria nicht einverstanden, es sollten mehr sein, sagt Verwaltungschef Ulrich Mädge. Foto: LGheute Lüneburg, 16.09.2020 - Klare Worte hat Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge zur Lösung der Moria-Flüchtlinge gefunden, die von der Bundesregierung in Deutschland aufgenommen werden sollen. "Das ist zu wenig", sagt Mädge angesichts der Ankündigung der Bundesregierung, 1.500 Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen. "Wir sehen dort tausendfaches Elend, es ist Zeit zu handeln und ein Zeichen der Humanität zu setzen."


Linke wollen Lüneburg zum "sicheren Hafen" machen 

Lüneburg, 15.09.2020 - "Die Hansestadt Lüneburg fordert die Evakuierung von Lagern an den Außengrenzen der EU – insbesondere des Lagers in Moria und die unverzügliche Unterbringung dieser Menschen." Dies fordert die Fraktion der Linken im Stadtrat von Lüneburg. Und weiter heißt es, Lüneburg soll für die Flüchtlinge als "sicherer Hafen" bereitstehen. Einen entsprechenden Antrag habe die Fraktion für die kommende Ratssitzung am 1. Oktober eingebracht.


Nach langer Bauzeit ist die Bardowicker Straße für den Verkehr wieder freigegeben

Stadtbaurätin Heike Gundermann (l.) und Uta Hesebeck freuen sich über die neu gestaltete Bardowicker Straße. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 10.09.2020 - Nach gut sieben Monaten Bauzeit herrscht wieder freie Fahrt auf der Bardowicker Straße. Am vergangenen Montag wurde die wichtige Einfallstraße in die Lüneburger Innenstadt wieder für den Verkehr freigegeben. Inzwischen werden auch die Bushaltestellen "Am Sande B", "Markt" und "Am Bürgeramt" wieder regulär angefahren. Mit der Schönheitskur sollte der Eingangsbereich zum Markt attraktiver gestaltet und die Verkehrssituation vor allem für Fußgänger verbessert werden.


Tunneldeckel Thema im Begleitausschuss A39 – Anwohner können mitwirken 

Lüneburg, 21.08.2020 - Von den Moorfeldern in Lüneburg wird er seit langem gefordert, auch die Stadt Lüneburg setzt sich aus Lärmschutzgründen für ihn ein: den Tunneldeckel über der geplanten A39 an der Anschlusstelle Ebensberg. Doch die zuständige Planungsbehörde sträubt sich, nicht zuletzt wegen der zusätzlichen Kosten, die dieses Bauwerk verursachen würde. Ungeachtet dessen nimmt sich der städtische Begleitausschuss A39 am 31. August dieses Themas an, konkret geht es um die Gestaltung des Deckels.   


Gestern begannen die Abrissarbeiten am ehemaligen Bowling-Center an der Lindenstraße

Er gehört zu den schlimmsten Bausünden der 1970er-Jahre: der Gebäude-Komplex mit dem ehemaligen Bowling-Center an der Lindenstraße. Nun wird er abgerissen. Foto: LGheuteLüneburg, 04.08.2020 - Begeistert hat er die Lüneburger nie, viele sprachen eher von einem architektonischen Schandfleck, der im Laufe der Zeit zudem immer unansehnlicher wurde: das Gebäudekomplex mit dem Bowling-Center an der Lindenstraße Ecke Barckhausenstraße. Nun wird der Klotz abgerissen, er soll Platz machen für Wohnungen und kleinere Geschäfte. Gestern begannen die Abrissarbeiten, die bis Ende August andauern sollen und Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer mit sich bringen.


Sanierung von Fuß- und Radweg an der Ebert-Brücke beendet – Weitere Arbeiten geplant

Mobilitätsbeauftragter Sebastian Heilmann (von links), Michael Thöring, Jens-Peter Schultz, Vorsitzender des städtischen Verkehrsausschusses und Bauleiter Björn-Olde Backhaus weihen symbolisch den neuen Rad- und Gehweg an der Friedrich-Ebert-Brücke ein. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 28.07.2020 - Radfahrer und Fußgänger auf der Friedrich-Ebert-Brücke haben wieder freie Bahn. Der vorübergehend gesperrte Fuß- und Radweg auf der Zuwegung zur Brücke ist wieder frei und präsentiert sich deutlich breiter und damit auch sicherer. Denn im Zuge der Sanierung wurden auch die Leuchtmasten versetzt, so dass sich der Radverkehr aus beiden Richtungen künftig problemlos begegnen kann, ohne auf den Gehweg ausweichen zu müssen.


Reparatur der Anlage aufwendiger als geplant  

Die Mechanik der Glockenspielanlage ist anfällig und muss regelmäßig gewartet werden. Foto: Stadt Lüneburg 20.07.2020 - Auch wenn auf dem Markt wieder buntes Treiben herrscht, eines fehlt dem Platz vor dem Lüneburger Rathaus derzeit doch: das klingende Glockspiel vom Rathausturm. Grund ist laut Stadtverwaltung eine abgenutzte Steuerung zwischen Glockenspiel und Uhr, durch die es zuletzt zu Fehlern beim Abspielen der Musikstücke kam. Die Reparatur der sensiblen mechanischen Anlage zieht sich vermutlich noch bis Mitte August hin.


CDU Lüneburg fordert den Rücktritt von Christoph Podstawa

Lüneburg, 05.07.2020 - Die Festnahme von Christoph Podstawa im Zuge der illegalen Besetzung des ehemaligen Universitätsgebäudes am Rotenbleicher Weg hat nun auch ein politisches Nachspiel. So fordert die CDU Lüneburg das Stadtratsmitglied der Linken auf, sein Ratsmandat niederzulegen. "Wer den Rechtsstaat mit Füßen tritt, sollte sich intensiv überlegen, ob er dieses Amt mit den damit verbundenen Aufgaben noch wahrnehmen kann", erklärt der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Lüneburg, Alexander Schwake, in einer heute verbreiteten Mitteilung.


Polizei räumt am Nachmittag das besetzte Gebäude - Linker Ratsherr in Polizeigewahrsam

Lüneburg, 02.07.2020 - Wegen einer Hausbesetzung des leerstehenden ehemaligen Universitätsgebäudes am Rotenbleicher Weg im Lüneburger Stadtteil Rotes Feld musste die Polizei in der vergangenen Nacht ausrücken. An der Hausbesetzung war auch das Lüneburger Ratsmitglied der Linken, Christoph Podstawa, beteiligt, der sogar vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen wurde. Am heutigen Nachmittag räumte die Polizei das Gebäude von den Besetzern. 


Verwaltungsgericht Lüneburg lehnt Anträge Lüneburger Bauwagen-Kolonie ab

Lüneburg, 24.06.2020 - Dürfen Bürger oder Interessengruppen sich über bestehende Gesetze und Verordnungen hinwegsetzen, weil sie ihre Interessen als höherwertig betrachten? Nein, sagt das Verwaltungsgericht Lüneburg. Es reagiert damit auf vorläufige Rechtsschutzanträge, die Teilnehmer des Lüneburger Wohnprojekts "Unfug" gegen das von der Hansestadt Lüneburg ausgesprochene Verbot der Nutzung von Bauwagen auf einem Grundstück im Lüneburger Ortsteil Kaltenmoor gestellt hatten.