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Politik und Verwaltung

Pauly will nochmal Rathaus-Chef werden

Lüneburger "Volt"-Politiker als OB-Kandidat nominiert – Alle "Volt"-Kandidaten in den Wahlbereichen 

Die Volt-Kandidaten für die Kommunalwahl 2026. Michèl Pauly (3.v.r.) tritt überdies als Oberbürgermeister-Kandidat an. Foto: VoltLüneburg, 23.03.2026 - Wer "Volt" sagt, meint nicht immer elektrische Spannung. Denn "Volt" steht auch für eine europäische Partei, die bei den Kommunalwahlen im September erstmals auch in der Region Lüneburg antritt. Prominentes Mitglied ist der frühere Linken-Politiker und langjährige Ratsherr in Lüneburg Michèl Pauly (LGheute berichtete). Jetzt will Pauly nicht nur als Volt-Politiker in den neuen Stadtrat einziehen, er will sogar Oberbürgermeister werden. 

Neue Zeiten in der Meldebehörde

Lüneburg, 14.03.2026 - Im Einwohnermeldeamt in der Bardowicker Straße werden ab dem 1. April wieder längere Sprechstunden und mehr Termine angeboten. Wegen eines akuten Personalmangels im vergangenen Herbst mussten die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Jetzt wurde neues Personal eingestellt. Künftig sind Dienstag und Donnerstag die langen Tage im Bürgeramt, Termine sind dann wieder bis 18 Uhr möglich.

Mieten dürfen weiter steigen

Rat segnet neuen Mietspiegel für Lüneburg ab

Die Mietpreise in Lüneburg dürfen auch in Zukunft weiter steigen. Foto: LGheute Lüneburg, 12.03.2026 - Wohnen in Lüneburg wird teurer, und das mit Zustimmung der Politik. Um knapp 7 Prozent dürfen die Mieten künftig steigen, das sieht der neue Mietspiegel 2026 vor, den der Rat der Stadt kürzlich beschlossen hat. Für die Fortschreibung des Mietspiegels wurde im Zeitraum August bis Oktober 2025 eine Stichprobenerhebung durchgeführt, 1.700 Mieter und Vermieter wurden angeschrieben, gut die Hälfte hat sich beteiligt.

Die alte Stadtmauer wird saniert

Neues Konzept auch für den dortigen Tunnel

Die alte Stadtmauer mit dem Eingang zum Tunnel. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 11.03.2026 - Die viele Jahrhunderte alte Lüneburger Stadtmauer zwischen Innenstadt und Liebesgrund muss saniert werden. Rund 800.000 Euro sollen dafür aus der Städtebauförderung für das "Westliche Wasserviertel" fließen, teilte die Stadtverwaltung mit, über den Eigenanteil der Stadt hielt sich das Rathaus bedeckt. Auch der dortige Tunnel, der zuletzt als beliebter Veranstaltungsraum geschätzt wird, ist Teil der Sanierung.

Nervige Absperrung im Kurpark

Weg soll demnächst wieder freigegeben werden

Von immer mehr Kurpark-Besuchern wird die Sperrung des Weges nicht mehr akzeptiert. Foto: LGheute Lüneburg, 03.03.2026 - Verbote, die sinnlos sind oder vielen als sinnlos erscheinen, werden früher oder später gern mal ignoriert. Das ist auch im Lüneburger Kurpark zu beobachten. Dort ist seit Monaten der Weg zwischen der Kurparkmuschel und dem Salü gesperrt, weil dieser erneuert werden sollte. Obwohl die Arbeiten aber schon im vergangenen Jahr offenkundig abgeschlossen waren und sich seitdem dort auch nichts mehr tat, bleibt die Sperrung weiter bestehen. LGheute hakte bei der Stadtverwaltung nach.

Kann Kaltenmoor besser werden?

In einem "Stadtteil-Check" will die SPD mit Anwohnern ins Gespräch kommen

Kein Ort zum Verweilen: der St.-Stephanus-Platz in Kaltenmoor. Foto: LGheuteLüneburg, 25.02.2026 - Kaltenmoor? Wenn von diesem Stadtteil die Rede ist, gehen die meisten Lüneburger lieber in Deckung. Zu recht, denn kein anderer Stadtteil fällt durch Straftaten oder ähnliche Delikte so häufig auf wie dieser. Wenn es in Lüneburg zur Sache geht, ist das migrantenreiche Kaltenmoor meist mit von der Partie. Offiziell sagt das niemand, Kaltenmoor soll ja nicht diskriminiert werden. An den Problemen dieses Problem-Bereichs ändert das aber nichts. Umso begrüßenswerter, dass die SPD sich des Themas annehmen will.

Ohrfeigen-Politik aus Lüneburg

Oberbürgermeisterin Kalisch kritisiert Bahn-Ankündigung heftig – zu recht? 

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.02.2026 - In Sachen Verkehrs-Chaos sind die Menschen in Stadt und Kreis einiges gewohnt. Ob unprofessionell abgestimmte Großbaustellen, mehrfach verschobene Fertigstellungstermine, verstopfte Umleitungen, ein misslungener "Moin"-Start oder eine Baustelle, die dreimal angekündigt und wieder verschoben wird wie zuletzt an der Lauenburger Elbbrücke – vieles kann die Verkehrsteilnehmer in der Region nicht mehr erschüttern. Da wirkt es ein wenig befremdlich, wenn Lüneburgs Oberbürgermeisterin sich darüber echauffiert, dass die Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Hannover länger dauern wird.

Wohnen im Altbau?

Infoveranstaltung will Probleme und mögliche Lösungen aufzeigen

Hübsch anzusehen, zum Wohnen aber nicht geeignet: Lüneburgs historische Innenstadt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 17.02.2026 - Lüneburgs Innenstadt ist ein Juwel, zumindest aus bauhistorischer Sicht. Zum Wohnen ist der Bereich so gut wie nicht geeignet, da Altbauten meist nicht die Vorgaben erfüllen, die der Gesetzgeber heute für Wohnraum setzt. In der Regel werden zu niedrige Raumhöhen und fehlender Brandschutz als Hinderungsgründe genannt. Die Konsequenz: Kostbarer Wohnraum steht häufig leer. Das Thema hat nun die Stadtverwaltung, die ja bekanntlich die Bauaufsichtsbehörde ist, entdeckt. Bei einem Info-Abend soll nun der Frage nachgegangen werden, wie Wohnen im Altbau möglich ist.

Absackungen in der Heiligengeiststraße

Ursache laut Stadtverwaltung noch unklar

In der Heiligegeiststraße ist aus bisher ungeklärten Gründen das Pflaster abgesackt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.02.2026 - In der Heiligengeiststraße ist zwischen dem Gasthaus Mälzer und der IHK ein kleiner Bereich aufgrund von abgesacktem Pflaster vorübergehend abgesperrt worden. Über die Ursache wird weiterhin gerätselt.

Ein Ort für die Abgehängten

In der Schießgrabenstraße soll ein "Kontaktcafé" entstehen

In diesem Haus soll das neue Kontaktcafé entstehen. Foto: LGheuteLüneburg, 15.02.2026 - Wie wird Lüneburg sein demoliertes "Stadtbild" wieder los? Darum geht es, seit die Lage in der Innenstadt mit herumlungernden Trinkern, Drogenabhängigen, Obdachlosen und dubiosen Figuren auch aus dem migrantischen Milieu für viele immer bedrohlicher wurde. Denn als Bedrohung der persönlichen wie auch der öffentlichen Sicherheit wird die Situation vor allem am Platz Am Sande schon seit längerem wahrgenommen. Die Stadt hat nun reagiert und will an der Schießgrabenstraße ein "Kontaktcafé" einrichten. Geplant ist aber deutlich mehr.

"Ich kann zuhören"

Oliver Wozniok tritt für die SPD als Oberbürgermeister-Kandidat an

Oliver Wozniok will Oberbürgermeister von Lüneburg werden. Foto: LGheuteLüneburg, 13.02.2026 - Wer Oberbürgermeister werden will, braucht einen klaren Blick auf die Zukunft. Da schadet es auch nicht, Ziele zu setzen, die vielleicht noch etwas weit in der Ferne liegen. Vielleicht hatte die Lüneburger SPD deshalb das "Utopia" in der Katzenstraße ausgewählt, um ihren OB-Kandidaten – nach einem geheimnisvollen Vorspann – heute der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die erhoffte Überraschung gelang. Mit Oliver Wozniok wurde heute einen Bewerber vorgestellt, der in Lüneburg so gut wie unbekannt ist.

Maja Lucht soll Lüneburg das Gesicht von morgen geben

Rat wählt Verwaltungswirtin zur Nachfolgerin der ausscheidenden Stadtbaurätin

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (r.) beglückwünscht Maja Lucht zu ihrer neuen Aufgabe als Stadtbaurätin. Foto: Screenshot YoutubeLüneburg, 12.02.2026 - Maja Lucht ist die künftige Stadtbaurätin von Lüneburg. Der Rat der Stadt wählte die langjährige Verwaltungsmitarbeiterin in seiner heutigen Sitzung einstimmig zur Nachfolgerin von Heike Gundermann, die Ende Mai vertragsgemäß aus dem Amt scheidet. Die Diplom-Verwaltungswirtin Lucht hatte sich trotz einiger Kontroversen im Vorfeld der Neubesetzung der wichtigen Dezernentenstelle letztlich doch überraschend durchsetzen können. 

Der geheimnisvolle Unbekannte

Die Lüneburger SPD will am Freitag ihren OB-Kandidaten präsentieren

Hier möchte auch die SPD künftig gern den den Ton angeben: im OB-Trakt des Lüneburger Rathauses. Foto: LGheuteLüneburg, 11.02.2026 - Oberbürgermeisterwahlen sind für die Politik ein zweischneidiges Schwert: Während sie zum einen eine willkommene Chance bieten, politische Ziele plakativ herauszustellen, sind die Parteien auf der anderen Seite gefordert, dafür einen geeigneten und aussichtsreichen Kandidaten zu präsentieren. Wie schwer gerade Letzteres ist, zeigt sich in diesen Wochen auch in Lüneburg. Zwar haben FDP und Linke ihre Kandidaten für den Rathaus-Chefsessel gegen die wieder antretende Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) bereits nominiert, doch von den Hauptakteuren SPD und CDU blieb die Antwort bislang aus. Nun aber gehen auch die Sozialdemokraten ins Rennen. Nur mit wem?

Letzte Hoffnung Autofahrer

Neues Nutzerportal soll Notlage während der Bahn-Sperrung überbrücken  

Ab 1. Mai ist Schluss. Dann wird Lüneburg für voraussichtlich zweieinhalb Monate vom Bahnverkehr abgeschnitten sein. Foto: LGheuteLüneburg, 11.02.2026 - Schwere Zeiten kommen ab Mai auf die Bahn-Kunden in der Region zu, vor allem die Tages-Pendler, die in der Region auf einen intakten Bahnverkehr zwischen Hamburg und Hannover angewiesen sind. Weil die Bahnstrecke Hamburg - Hannover von Anfang Mai bis Mitte Juli grundsaniert und dafür komplett gesperrt wird, müssen Pendler andere Wege nutzen, um doch noch irgendwie an ihr Ziel zu kommen. Für Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) ist der geplante Bahn-Blackout ein Unding. Wirklich überraschend aber ist: Sie setzt nun ausgerechnet auf diejenigen, die sie in ihrer Stadt partout nicht haben will: die Autofahrer.

Schwarze Kästen für mehr Daten

In Lüneburg sind jetzt Verkehrsmessgeräte im Einsatz

Auf dem Tablet können Lars Hoffmann (l.) und Ludwig Pinkernelle aus dem Bereich Mobilität die Verkehrsmessungen abbilden und auswerten. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 06.02.2026 - Wer planen will, braucht Daten. Das gilt auch für die Stadt Lüneburg, die dabei ist, die Verkehrswege für morgen zu planen. Weil die Daten aus der letzten Verkehrszählung von 2013 inzwischen aber überholt sein dürften, muss neu erfasst werden, wer wann wo langfährt. Die Stadtverwaltung setzt deshalb jetzt Verkehrsmessgeräte an Knotenpunkten der Innenstadt ein.

Treppenturm soll Zugang zum Bahnhof sicherstellen

Stadt lässt Provisorium für 13-monatige Sperrung der Bahnhofstraße errichten 

Der Treppenturm wird dieser Tage in der Lünertorstraße errichtet. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.02.2026 - In der Lünertorstraße nahe der Einmündung zur Bahnhofstraße lässt die Stadtverwaltung in diesen Tagen einen provisorischen Treppenturm errichten. Anlass sind die umfangreichen Bauarbeiten für die Erneuerung der östlichen Eisenbahnbrücke mitsamt Unterführung. Da die Bahnhofstraße in diesem Abschnitt in Kürze komplett gesperrt werden muss, soll die Treppe Fußgängern den Zugang zum Bahnhof ermöglichen.

Kaputte Laternen auch in Lüneburg

Reparatur ausgefallener Straßenbeleuchtung kann länger dauern 

In Lüneburg kann die Reparatur ausgefallener Straßenlaternen länger dauern. Foto: LGheute Lüneburg, 28.01.2026 - Der Zustand des Landes ist nicht nur an maroden Brücken und ausfallenden Zügen erkennbar, inzwischen wird er auch an der Straßenbeleuchtung in den Kommunen deutlich. So war in Adendorf über Wochen die Beleuchtung in Teilen der Dorfstraße und angrenzenden Bereichen ausgefallen, die Gemeindeverwaltung auch gleich mit abgetaucht (LGheute berichtete). Nun gehen auch vermehrt in Lüneburg die Straßenlaternen aus. Die Stadtverwaltung reagiert auf Nachfragen.

Kalisch rückt hoch

Lüneburgs Oberbürgermeisterin ist neue Vizepräsidentin des Deutschen Städtetags

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 22.01.2026 - Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch ist heute vom Hauptausschuss des Deutschen Städtetags einstimmig zur Vizepräsidentin des kommunalen Spitzenverbandes benannt worden. Im Deutschen Städtetag haben sich insgesamt rund 3.200 Städte und Gemeinden mit rund 54 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen.

Thorben Peters ist der Dritte

Auch der Linken-Politiker will Oberbürgermeister von Lüneburg werden

Thorben Peters. Foto: privatLüneburg, 19.01.2026 - Drohen Lüneburg demnächst Berliner Verhältnisse? Was in der Bundeshauptstadt schon nicht klappt – Mietendeckel-verhinderter Wohnungsbau, dysfunktionale Verwaltung, Dauersubventionierung auf Kosten Dritter oder auch mal tagelange Stromausfälle – könnte womöglich Vorbild für Lüneburg werden. Das jedenfalls steht im Raum, denn ein Politiker der Linken, die für das seit Jahren bekannte Berlin-Drama mitverantwortlich sind, will Oberbürgermeister von Lüneburg werden: Thorben Peters.

Streusalz-Schmarotzer unterwegs?

AGL registriert zahlreiche plötzlich geleerte Streugutboxen und äußert Verdacht

Lüneburg, 09.01.2026 - Kaum sind sie befüllt, sind sie auch schon wieder leer: die in der Stadt verteilten öffentlichen Streugutboxen der AGL. Zwar ist das Streugut für die öffentliche Nutzung bestimmt, doch das Ausmaß, in dem sie in diesem Jahr wieder leer sind, ist neu. "Sobald wir unsere Streugutboxen aufgefüllt haben, werden sie innerhalb kürzester Zeit wieder leergeräumt", sagt Lars Strehse, Geschäftsführer der Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL). Und er hat einen Verdacht.