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Politik und Verwaltung

Trinker, Penner, Pöbler, Junkies

Lüneburgs Platz am Sande gerät in Schieflage – CDU fordert Handeln der Oberbürgermeisterin

Waren es bislang noch vor allem die überdachten Bushatestellen mit Sitzbänken, hält sich die Szene inzwischen auch auf den aufgestellten Sitzmöbeln am Platz am Sande auf. Foto: LGheuteLüneburg, 31.05.2025 - Verkommt die Lüneburger Innenstadt? Diese Frage drängt sich auf angesichts der jüngsten Eindrücke und Geschehnisse vor allem am Platz am Sande. Dort gab es vor wenigen Tagen einen Zwischenfall mit Polizeieinsatz, nachdem mitten auf dem Platz ein Mann mit einem Messer herumfuchtelte und Passanten in Angst und Schrecken versetzte. Probleme bereitet aber auch die dortige Drogen- und Trinkerszene, die sich auf den neu aufgestellten Stadtmöbeln breit gemacht hat. Die Lüneburger CDU fordert Lüneburgs Oberbürgermeisterin nun zum Handeln auf.

Langsamer durch Lüneburg

Stadtverwaltung will das gesamte Stadtgebiet auf Tempo-30-Zonen überprüfen

Hier vor der Hermann-Löns-Schule gilt das neue Tempolimit bereits. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 29.05.2025 - Autofahrer müssen sich in Lüneburg auf weitere Tempo-30-Zonen einstellen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sollen "perspektivisch" entsprechende  Geschwindigkeitsbeschränkungen in der Nähe von Spielplätzen, Fußgängerüberwegen und hochfrequentierten Schulwegen eingerichtet werden. Die Verwaltung verweist hierzu auf eine im vergangenen Jahr beschlossene Rechtsgrundlage. Den Anfang machen ab sofort Abschnitte vor zwei Lüneburger Grundschulen.

Ein Büro gegen die Wohnraumnot

Lüneburgs Verwaltung will deutschlandweite Wohnungskrise lösen

Im Dialograum in der Grapengießerstraße in Lüneburg freut man sich über neue Ideen. Foto: Stadt Lüneburg Lüneburg, 26.05.2025 - Die Lüneburger Stadtverwaltung hat sich Großes vorgenommen. Sie hat jetzt die Weichen gestellt für ein Konzept, mit dem die kommunale Wohnraumkrise überwunden werden soll. Doch damit nicht genug. Denn das Konzept soll nicht nur für Lüneburg gelten, sondern Lösungsansätze gleich für ganz Deutschland bieten. Und damit das auch klappt, hat Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch das Ganze gleich zur Chefsache gemacht. 

Wie der Verkehr während der Mega-Baustellen fließen soll

Stadt lädt zu Info-Veranstaltung am 5. Juni ein

An der Dahlenburger Landstraße wird bereits gearbeitet, doch die Dauerbaustelle kommt erst noch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 21.05.2025 - Vielen reicht es schon jetzt, doch das Schlimmste kommt erst noch. Ab dem Sommer stehen im Osten der Stadt zwei Großbaustellen an: die Erneuerung der Bahnbrücke an der Bleckeder Landstraße sowie die Erschließung des Wohn- und Gewerbegebietes auf dem ehemaligen Lucia-Gelände an der Dahlenburger Landstraße. Hinzu kommen etwa mit der Sperrung der Soltauer Landstraße und Arbeiten auf der Artlenburger Landstraße weitere Hindernisse, die den Verkehr in der Stadt zusätzlich massiv beeinträchtigen werden. Nun will die Stadtverwaltung dem Frust der Autofahrer mit einem Info-Abend begegnen.

WC-Anlage im Rathaus wird wegen Insolvenzen später fertig

Stadtverwaltung muss Gewerke neu ausschreiben – Fertigstellungstermin offen 

Das kleine WC-Gebäude im Rathaus will einfach nicht fertig werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 21.05.2025 - Drei Insolvenzen innerhalb von sechs Monaten bei einem eher überschaubaren Bauvorhaben, das gibt es nicht alle Tage. Das Rathaus ist davon nun betroffen, genauer die geplante WC-Anlage. Dort gab es schon wiederholt Überraschungen, vor allem wegen der historischen Bausubstanz. Nun aber sind es drei Betriebe, die ihre Auträge nicht erledigen können.

Stahlgerüst soll Rathaus retten

Schwere Schäden im Mauerwerk – Mehrere Jahre Bauzeit

Das massive Stahlgerüst zur Rettung der Rathausfassade steht bereits. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.05.2025 - Erschreckende Nachrichten aus dem Lüneburger Rathaus: Die Fassade des historischen Gebäudes im Zentrum der Stadt ist einsturzgefährdet. War bislang nur von abplatzendem Putz an der Außernfassade die Rede, liegt das Problem jetzt offenbar deutlich tiefer. Wie die Stadtverwaltung heute mitteilt, sind die Schäden im Mauerwerk so stark, dass nun eine massive Konstruktion aus Stahl und Holz Schlimmeres verhindern soll.

Brücke an der Soltauer Straße wird abgerissen

Bauarbeiten sollen Ende Juli beginnen und und acht Monate dauern

Die Brücke an der Soltauer Straße soll abgerissen und durch eine neue ersetzt werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 15.05.2025 - Angekündigt wurde es bereits, jetzt steht der Termin fest: Die marode Eisenbahnbrücke über die OHE-Strecke an der Soltauer Straße wird abgerissen. Die Schäden am Bauwerk beträfen sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Standsicherheit des Bauwerks selbst, teilte die Stadtverwaltung mit. Ende Juli soll mit den Abrissarbeiten und dem Bau einer neuen Brücke begonnen werden. Insgesamt rechnet die Verwaltung mit einer Bauzeit von acht Monaten.

Sitzgruppe stößt erneut auf Kritik

ALA irritiert über Ignoranz der Verwaltung – Verein hat neuen Vorstand gewählt

Funktional, aber störend. Die Sitzgruppe am Markt passt nicht in das historische Stadtbild. Foto: LGheuteLüneburg, 14.05.2025 - Abrisse verhindern, Bausünden anprangern, Neubauten harmonisch einbinden, das historische Stadtbild erhalten – Lüneburg darf dankbar sein, den Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (ALA) zu haben. Immer wieder legt er den Finger in offene oder drohende Bauwunden, kritisiert Politik und Stadtverwaltung, wenn sie mal wieder auf falschem Kurs sind. Dabei richtet der ALA seinen Blick auch auf Details. Jüngster Stein des Anstoßes ist die neue Sitzgruppe auf dem Lüneburger Marktplatz.

Hetze gegen Lüneburger AfD-Politiker?

"Landeszeitung" stellt Berufsausübung von Dirk Neumann infrage – Verfassungsschutz rudert bereits zurück

Was hat sich die Redaktion der Landeszeitung bei dem Artikel gedacht? Foto: LGheuteLüneburg, 08.05.2025 - Die Einstufung der AfD als "gesichert rechtsextremistische Bestrebung" durch das Bundesamt für Verfassungsschutz schlägt nun auch in Lüneburg Wellen. Anlass ist ein Artikel in der "Landeszeitung" (LZ) , in dem die Frage aufgeworfen wird, ob der Lüneburger AfD-Politiker Dirk Neumann, der seit 2016 auch Mitglied im Rat der Stadt ist, weiterhin Polizeibeamter in der Polizeidirektion Lüneburg bleiben darf. Bei den "Linken" kommt der Artikel gut an, deutliche Kritik gibt es von der AfD. Unterdessen hat der Verfassungsschutz seine umstrittene Einstufung heute zurückgenommen. 

Die Kapitulation auf dem Timeloberg

Sehenswerte Ausstellung im Museum Lüneburg und hoher Besuch im Rathaus

Mit einem Militärfahrzeug wie diesem, versehen mit weißer Parlamentärsflagge für Verhandlungen in Kriegszeiten, war die deutsche Wehrmachts-Delegation zwischen den Fronten unterwegs, um die Kapitulation vorzubereiten. Das Fahrzeug ist Teil der Sonderausstellung im Museum Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 04.05.2025 - "Wer sind die und was wollen die?" Diese Worte soll Generalfeldmarschall Bernard Montgomery zu seinem Adjutanten gesagt haben, als die deutsche Wehrmachts-Delegation um Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg am 3. Mai 1945 auf dem Timeloberg bei Wendisch Evern erschien, um mit dem Befehlshaber der alliierten Streitkräfte über eine Teil-Kapitulation zu verhandeln. Verhandelt wurde allerdings nichts mehr, einen Tag später, am 4. Mai, unterzeichnete die Delegation um 18.30 Uhr die bedingungslose Teil-Kapitulation. Spannende Fakten wie diese gab es heute im Museum Lüneburg zu hören und zu sehen. Und im Rathaus der Stadt erinnerte hoher Besuch an den historischen Tag heute genau vor 80 Jahren.