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Politik und Verwaltung

"Das ist stümperhaft vorbereitet"

Lüneburger Seniorenbeirat kritisiert Pläne der Stadtverwaltung zur Sperrung des Platzes Am Sande für Busse 

Auf den 'geilen Takt' der KVG-Busse müssen die Lüneburger in den kommenden Monaten vermutlich verzichten. Foto: LGheuteLüneburg, 28.05.2024 - Die geplante längerfristige Sperrung des Busverkehrs am Platz Am Sande stößt bei der neu gewählten Seniorenvertretung für die Stadt Lüneburg auf deutliche Kritik. Die Sperrung sei "nicht akzeptabel", so die Seniorenvertreter, man sei von dem Vorhaben überrascht worden. Viele offene Fragen seien bislang nicht beantwortet worden. Die Seniorenvertretung legt zudem einen eigenen Forderungskatalog vor.

Drei Monate kein Busverkehr am Platz Am Sande

Grund sind Bauarbeiten in der Roten Straße – Viele Fragen offen

Kaum vorstellbar: Für drei Monate werden über den Platz Am Sande keine Busse fahren. Foto: LGheuteLüneburg, 27.05.2024 - Auf Lüneburgs ÖPNV-Nutzer und migrantischgelesene Schwarzlimousinen-Poser kommen harte Zeiten zu. Wegen dringend erforderlicher Tiefbauarbeiten in der Lüneburger Innenstadt können Linienbusse den Platz Am Sande ab dem 24. Juni bis voraussichtlich Ende September nicht anfahren. Die Buslinien werden mit wenigen Ausnahmen über die Haltestellen Reichenbachplatz und Lindenstraße (Stadttheater) umgeleitet. Zudem richtet die Hansestadt einen Shuttle-Service zwischen ZOB/Bahnhof und Am Sande ein.

Kaltenmoor soll wieder in "Lüneburger Hände"

Mit einem Antrag will die SPD den Kauf der Vonovia-Wohnungen durch die Stadt auf den Weg bringen

Oft in beklagenswertem Zustand: die Vonovia-Wohnungen in Kaltenmoor. Foto: LGheuteLüneburg, 23.05.2024 - Ist Lüneburg bald Vonovia-frei? Vermutlich, denn der Wohnungskonzern will sich von seinen hiesigen Immobilien trennen, wie SPD-Politiker aus Lüneburg bei einem Gespräch in der Bochumer Konzernzentrale erfahren haben. Nun wollen sie verhindern, dass die rund 900 Vonovia-Wohnungen erneut an einen Immobilien-Investor gehen, der eher an hoher Rendite als an den Bedürfnissen der Mieter interessiert ist. Dazu haben sie einen weitreichenden Antrag für die kommende Ratssitzung eingebracht. Ziel ist der Erwerb der Immobilien durch die Stadt und Lüneburger Investoren. 

Millionen für Lüneburgs kaputte Straßen

Stadtverwaltung will bis 2028 die schlimmsten Probleme beheben – Werden auch Anlieger zur Kasse gebeten? 

Eine Belastungsprobe für Auto und Fahrer: der Deutsch-Evern-Weg in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 17.05.2024 - Um Lüneburgs Straßen steht es nicht gut, davon zeugen Tausende teils viele Zentimeter tiefe Schlaglöcher, auf den Hauptrouten ebenso wie auf Nebenstraßen. Die Stadtverwaltung will das jetzt mit einem millionenschweren Fünf-Jahres-Plan ändern – mit Geld, das die Stadt nicht hat. Zwar hofft sie auf üppige Fördermittel von Bund und Land, doch es könnte auch anders kommen: per Straßenausbaubeitragssatzung. Die FDP-Stadtratsfraktion scheint das zu ahnen und möchte wissen, ob auch Anlieger zur Kasse gebeten werden.

Mehr Bügel für die Stadt

Verwaltung errichtet weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und plant munter weiter

Hier in der Barckhausenstraße wurden weitere Fahrradbügel aufgestellt und gleichzeitig auch der Bordstein gesenkt. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 03.05.2024 - Lüneburg soll schöner werden, zumindest für Radfahrer. Seit Monaten werden dafür allerorts Fahrradbügel aufgestellt, teils sogar an Orten, wo offenkundig kein Bedarf besteht, wie das Beispiel Uelzener Straße zeigt. Dort wurden 52 Bügel hingestellt, wo zuvor begehrter Parkraum war. Ein Ende der Bügel-Aktion ist allerdings nicht in Sicht. Neue Abstellmöglichkeiten wurden jetzt im Roten Feld installiert, weitere sollen folgen.

Schilder warnen vor tiefen Löchern

Stadt schützt sich damit auch vor Schadensersatzansprüchen

In diesem Abschnitt ist die Barckhausenstraße mit großer Vorsicht zu befahren. Foto: LGheuteLüneburg, 02.05.2024 - Wer mit Auto oder Fahrrad auf der Barckhausenstraße unterwegs ist, sollte die Augen unbedingt auf die Straße richten. Tiefe Löcher klaffen dort auf dem Abschnitt zwischen Kefersteinstraße und Lessingstraße, Schlaglöcher, die vor allem Zweiradfahrern erheblichen Schaden zufügen können. Zuständig für die Sicherheit auf Lüneburgs Straßen ist die Stadtverwaltung, die Ärger bekommen kann, wenn sie untätig bleibt. Im Fall Barckhausenstraße hat sie nun reagiert.

Es bleibt bei der Quadratmeterwurzel

Neue Berechnung der Straßenreinigungsgebühren laut OVG zulässig

Eine Kehrmaschine im Einsatz. Seit 2018 werden in Lüneburg die Gebühren dafür nach dem Quadratwurzelmaßstab berechnet. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 25.04.2024 - Für die einen ist sie ein Buch mit sieben Siegeln, für andere ein grundsätzliches Ärgernis – die Berechnung der Lüneburger Straßenreinigungsgebühren, die seit 2018 nach dem sogenannten Quadratwurzelmaßstab berechnet werden. Zuvor wurden die Gebühren danach berechnet, mit wieviel Metern ein Grundstück an der zu reinigenden Straßenseite anliegt. Die Umstellung schmeckte nicht allen, einige klagten. Nun entschied das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.

Länger Feiern mit dem "seltenen Ereignis"

SPD und ein Grüner wollen mit einem Kniff die Sperrstunde beim diesjährigen Stadtfest verlängern

Feiern bis in die Nacht. So soll es wieder beim Lüneburger Stadtfest werden, wenn es nach einem Antrag von SPD und einem Grünen geht. Foto: LGheuteLüneburg, 23.04.2024 - Wenn am 31. Mai der Startschuss für das diesjährige Lüneburger Stadtfest fällt, freuen sich tausende Fans des Mega-Events wieder auf drei tolle Tage und Abende. Letztere aber sind im vergangenen Jahr deutlich kürzer ausgefallen als in den Vorjahren. So war am Eröffnungsabend bereits um 22 Uhr Schluss, am Sonnabend, Hauptkampftag von Bands, Brandwurstbuden und Bierzapfstellen, gingen um 23 Uhr die Lichter aus. Die SPD will das ändern. Der Anstoß dazu aber soll von einem Grünen gekommen sein.

Die Schlagloch-Stadt

Lüneburgs Straßen sind kaputt und gefährlich – doch das Rathaus reagiert verhalten und riskiert damit viel  

Höllisch gefährlich sind die Schlaglöcher, die an der Barckhausenstraße weiter wachsen. Foto: LGheuteLüneburg, 20.04.2024 - Wo auch immer man in der Stadt unterwegs ist, sie begegnen einem überall: Schlaglöcher. Die Stadtverwaltung scheint nun auch aufgewacht, offenbar wurde in den Führungsetagen erkannt, tätig werden zu müssen, auch wenn neue Fahrradstraßen wie die millionenschwere "Premiumroute" nach Scharnebeck eher im Fokus sind (Bericht folgt). Denn die Schlaglöcher könnten gefährlich werden – nicht nur für Autofahrer und Radfahrer, sondern auch für die Stadt selbst.

A39 darf für Demo doch nicht befahren werden

Oberverwaltungsgericht lehnt Eilantrag der Veranstalter ab

20.04.2024 - Nun ist es endgültig: Die A39 darf für die für morgen geplante Fahrrad-Demo nicht genutzt werden. Das entschied heute das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg und verwarf damit eine anderslautende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Lüneburg. Zur Begründung führte das Gericht unter anderem die mögliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer an.