Politik und Verwaltung

Aufgefundene Tote aller Voraussicht nach erstochen – Haftrichter erlässt Haftbefehl 

Lüneburg, 20.01.2021 - Bei den Ermittlungen um den Tod der 19-Jährigen, die gestern in Lüneburg aufgefunden wurde, hat das Amtsgericht Lüneburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft heute Haftbefehl wegen Mordverdachts gegen den 19-jährigen erlassen, der gestern von der Polizei vorläufig festgenommen worden war. Wie die Staatsanwaltschaft auf LGheute-Nachfrage mitteilte, hat sich der Beschuldigte bislang nicht geständig zu den Vorwürfen eingelassen.


Grüne wollen mit bisheriger Samtgemeindebürgermeisterin von Amelinghausen in den OB-Wahlkampf ziehen 

Claudia Kalisch zieht es von Amelinghausen nun ins Rathaus von Lüneburg. Foto: Friedhelm FeldhausLüneburg, 19.01.2021 - Auch Lüneburgs Grüne wollen nun mit einer Frau das Lüneburger Rathaus erobern. Heute gaben sie die Kandidatur von Claudia Kalisch bei den Wahlen für das Oberbürgermeisteramt im September dieses Jahres bekannt. Die Grünen versprechen sich davon eine "moderne und zukunftsfähige Struktur" für die gesamte Stadt. Kalisch ist damit die Vierte, die nach Heiko Meyer, Monika Scherf und Pia Steinrücke ihren Hut in den Ring beim Kampf um das OB-Amt geworfen hat.


Landesbeauftragte und frühere Kreisrätin tritt für die CDU an

Monika Scherf will Oberbürgermeisterin von Lüneburg werden. Foto: privatLüneburg, 08.01.2021 - Nun ist es raus: Die CDU schickt Monika Scherf ins Rennen um das Oberbürgermeisteramt in Lüneburg. Einstimmig votierte der Vorstand des CDU-Stadtverbands am gestrigen Abend für die 56-Jährige, die als Landesbeauftrage für regionale Landesentwicklung Lüneburg und langjährige Kreisrätin des Landkreises Lüneburg über politisches Gespür verfügt und kommunale Kenntnisse und Erfahrungen aus der Verwaltungsarbeit mitbringt. Scherf ist damit die dritte Bewerberin, die im September die Nachfolge des scheidenden Amtsinhabers Ulrich Mädge antreten will.


Am Freitag will die CDU ihren Kandidaten fürs Oberbürgermeisteramt vorstellen

Im September entscheidet sich, wer als neuer Oberbürgermeister ins Rathaus von Lüneburg einziehen wird. Foto: LGheuteLüneburg, 06.01.2021 - Zwei gibt es schon, drei werden es mindestens werden, wenn man der Ankündigung der CDU-Lüneburg Glauben schenken darf. Denn auch sie will einen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters von Lüneburg ins Rennen schicken, nachdem bereits Pia Steinrücke und Heiko Meyer ihren Hut in den Ring geworfen haben. Wen die Christdemokraten gegen die beiden Lüneburger antreten lassen will, soll am Freitag bekanntgegeben werden.


Lüneburgs Sozialdezernentin bewirbt sich bei der SPD als Kandidatin für das Oberbürgermeisteramt

Pia Steinrücke will für die SPD als Kandidatin bei der Oberbürgermeisterwahl im September antreten. Foto: privatLüneburg, 03.12.2021 - Pia Steinrücke will Oberbürgermeisterin von Lüneburg werden. Wie die parteilose Sozialdezernentin der Stadt am Nachmittag bekanntgab, habe sie sich "nach konstruktiven Gesprächen mit der SPD-Findungskommission" entschieden, sich bei der SPD für die Kandidatur zur Oberbürgermeisterin zu bewerben. Grünes Licht gab es dazu auch vom Ortsvereinsvorstand. Damit gibt es in Lüneburg jetzt zwei Interessenten für das Amt.


Verwaltung bis 10. Januar nur bedingt erreichbar

Im Lüneburger Rathaus werden bis zum 10. Januar nur noch gelegentlich die Lichter in den Amtsstuben eingeschaltet. Foto: LGheuteLüneburg, 27.12.2020 - Die Verwaltung der Hansestadt Lüneburg fährt ihren Betrieb nach den Weihnachtstagen coronabedingt bis einschließlich 10. Januar 2021 massiv herunter. Alle Ämter und städtischen Einrichtungen haben in dieser Zeit geschlossen, für dringende Anliegen bleiben aber Mitarbeiter erreichbar. Wer seine gewohnten Ansprechpartner in jenen Fällen nicht direkt erreicht, wählt am besten den Weg über die Telefonzentrale unter Tel. 04131-309-0. Nachfolgend gesonderte Regelungen sowie Kontakte, Infos und Tipps.


Trotz Änderungsantragsflut der Grünen kann das Neubaugebiet Wienebüttel kommen

Steuert einen merkwürdigen Kurs: Ulrich Blanck, Fraktionschef der Grünen im Rat der Stadt Lüneburg (hier ein Archivfoto aus dem Bauauschuss). Foto: LGheuteLüneburg, 19.12.2020 - Man mag es nicht glauben, aber der Rat der Stadt Lüneburg hat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr doch noch ein paar Dinge auf den Weg gebracht. Viel war es aber wieder nicht, denn die unsäglichen Dauerdiskussionen gingen inzwischen selbst einigen Ratsmitgliedern augenscheinlich so sehr auf die Nerven, dass sie es vorzogen, die Sitzung lieber vorzeitig zu verlassen – mit der Folge, dass der Rat anschließend nicht mehr beschlussfähig war. So kamen nur wenige Punkte zur Abstimmung, und auch diese nur, weil zuvor die Tagesordnung geändert wurde. Hier die wichtigsten Beschlüsse. 


265 Wohnungen an der Wilhelm-Leuschner-Straße sollen saniert werden – Vertrag wurde heute unterzeichnet

Der erste städtebauliche Vertrag, den die Stadt Lüneburg mit einem Großeigentümer in Kaltenmoor schließen kann, ist unterschrieben. Darüber freuen sich (v.r.) Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Sanierungsmanagerin Sandra Burghardt und Sozialdezernentin Pia Steinrücke. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 18.12.2020 - Die Bewohner von 265 Wohnungen an der Wilhelm-Leuschner-Straße in Kaltenmoor dürfen sich freuen. In seiner gestrigen Sitzung gab der Rat der Stadt Lüneburg Oberbürgermeister Ulrich Mädge einstimmig grünes Licht für den Abschluss eines städtebaulichen Vertrages über neun Wohnhäuser an der Wilhelm-Leuschner-Straße. Und schon heute morgen wurde der Vertrag zwischen der Stadt mit der Vestabilo Lüneburg Immobilienverwaltungsgesellschaft geschlossen.


Erneut kommt der Rat heute zusammen, um anstehende Themen abzuarbeiten. Viel dürfte er wieder nicht schaffen

Dies ist nur ein Ausschnitt der Tagesordnung, die heute auf den Rat der Stadt Lüneburg zur Abarbeitung wartet. Foto: LGheuteLüneburg, 17.12.2020 - Wenn heute um 17 Uhr die letzte Sitzung des Rates der Stadt Lüneburg in diesem Jahr beginnt, wird es vermutlich wieder einmal spät werden. Eine schier nicht enden wollende Tagesordnung mit Anfragen und Anträgen, aber auch Themen, die von der Verwaltung vorgelegt wurden und zu beschließen sind, erwartet die 42 Ratsmitglieder. Doch sehr weit werden die Ratsmitglieder vermutlich dennoch nicht kommen, da auch der Bebauungsplan für das Neubaugebiet "Am Wienebütteler Weg" beschlossen werden soll. Und allein hierfür haben die Grünen 13 Änderungsanträge eingereicht. Böse Zungen behaupten daher bereits, es sei kein Zufall, dass die Sitzung im Gesellschaftshaus der Psychiatrischen Klinik stattfindet.


Peinlich für die Grünen: Kein Vorsitz beim angestrebten Bauausschuss und Schützenhilfe für die AfD

Weil die Grünen aus der Jamaika-Gruppe ausgestiegen waren, musste sich der Rat der Stadt knapp zwei Stunden lang mit der Neubesetzung der Ausschüsse und anderer Gremien der Stadt beschäftigen. Foto: LGheuteLüneburg, 12.12.2020 - Es war die wohl überflüssigste Ratssitzung, die Lüneburg seit langem erleben durfte. Knapp zwei Stunden ging es gestern um das politische Ego der Grünen – und damit um dieses: die Neubesetzung des Verwaltungsausschusses, die Neuwahl von drei Bürgermeistern, die Neubesetzung der Ausschüsse und: die Neubestimmung der Ausschussvorsitzenden. Jener Gruppe also, deretwegen die Grünen im Rat die Jamaika-Gruppe platzen ließ. Mit ernüchterndem Ergebnis, denn den Zankapfel, um den es dabei ging, konnten die Grünen erwartungsgemäß nicht für sich ergattern.