Politik und Verwaltung

Oberbürgermeister Mädge drückt der befreundeten Stadt Solidarität aus

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 11.09.2018 - Viel Mut und Kraft sowie breite Rückendeckung aus der eigenen Stadtgesellschaft, um den Kurs zur Besonnenheit zu halten – das wünscht Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge auch im Namen der Bürgerschaft seinem Köthener Kollegen Bernd Hauschild anlässlich der Ereignisse in der befreundeten Stadt. "Es ist eine echte Herausforderung, als Oberbürgermeister es in diesen aufgeregten Tagen zu schaffen, sich sowohl der begründeten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger anzunehmen und für sie da zu sein und zugleich alles dafür zu tun, dass ein tragischer Todesfall nicht genutzt wird, um Gewalt auszuleben und Demokratie und Rechtsstaat in Frage zu stellen", sagte Mädge.


Stadt unterliegt mit einer Klage beim OVG gegen das Eisenbahnbundesamt 

Durch Baumaßnahmen am Bahnhof Westseite dürfte der Güterbahnverkehr und damit der Lärm in Lüneburg weiter zunehmen. Foto: LGheuteLüneburg, 31.08.2018 - Lüneburg wird vermutlich schon bald mit mehr Bahnlärm rechnen müssen. Dies dürfte die Konsequenz sein aus einem Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts, mit dem die Klage der Stadt gegen das Eisanbahnbundesamt abgewiesen wurde. Die Behörde hatte der DB Station und Service AG eine Plangenehmigung für das Vorhaben "Bahnhof Lüneburg: Änderung der Verkehrsstation Lüneburg-Westseite" erteilt. Durch die Änderung wird künftig ein Gleis vor allem für den durchfahrenden Güterbahnverkehr freigehalten.


Lüneburg, 04.09.2018 - Der AfD-Stadtverband Lüneburg lädt am 6. September zu einem weiteren Bürgerdialog ins Lüneburger Glockenhaus ein. Hauptgast und Hauptredner des Abends ist Stephan Brandner, Mitglied des Deutschen Bundestags und dort Vorsitzender des Rechtsausschusses. Nach den Beiträgen ist wieder eine ausführliche und offene Diskussions- und Fragerunde vorgesehen, erklärt Stadtverbandsvorsitzender Robin Gaberle. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.


Weitere Schäden an der Lösegrabenbrücke festgestellt

Mehr Schäden als erwartet sind an der Lösegrabenbrücke am Schifferwall festgestellt worden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 30.08.2018 - Die Sanierung der Lösegrabenbrücke an der Schifferwallkreuzung wird mehr Zeit in Anspruch nehmen als geplant. Wie die Stadt mitteilt, seien beim Öffnen der Brücke im Bereich der Übergänge zwischen Brücke und Fahrbahn undichte Stellen sowie "weitere gravierende Schäden" festgestellt worden. Die Bauzeit an der Lösegrabenbrücke werde sich dadurch um etwa vier Wochen bis Anfang Oktober verlängern, wie Lüneburgs Brückenbauingenieur Jörg Silex erklärt. Planmäßig festiggestellt werden können hingegen die Arbeiten an der Schießgrabenstraße und an der Bockelmannstraße.


Oedemer Ortsbürgermeisterin folgt auf Dr. Gerhard Scharf, der das Amt vorzeitig ablegte

Christel John ist neue Bürgermeisterin von Lüneburg. Sie folgte auf den zuvor zurückgetretenen Dr. Gerhard Scharf (im Hintergrund links). Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 25.08.2018 - Oedemes Ortsbürgermeisterin Christel John ist jetzt auch Bürgermeisterin von Lüneburg. Das CDU-Ratsmitglied wurde in der Ratssitzung am 23. August zur neuen Bürgermeisterin gewählt, allerdings erst im zweiten Wahlgang. Zuvor hatte Dr. Gerhard Scharf das Amt niedergelegt. Er war wegen früherer Äußerungen in einem rechten Blogger-Video in die Kritik geraten. John gehört dem Rat der Stadt seit dieser Wahlperiode an.


Annika Weinert folgt auf Dr. Gülbeyaz Kula

Das neue Ratsmitglied Annika Weinert mit dem - in Transpiration geratenen - Ratsvorsitzenden Wolf von Nordheim (links) und Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 25.08.2018 - Annika Weinert ist neues Mitglied des Lüneburger Stadtrats. In der Ratssitzung am 23. August wurde sie als neues Ratsmitglied für den Rat der Stadt verpflichtet. Die 29-jährige Doktorandin der Universität Lüneburg ist Mitglied der SPD-Fraktion und folgt auf Dr. Gülbeyaz Kula. Kula, die dem Rat seit dieser Legislaturperiode angehört hat, legte ihr Mandat aus beruflichen Gründen nieder.


Bombe gestern Nachmittag erfolgreich entschärft – 1200 Personen vorübergehend evakuiert 

Das Baugebiet Ilmenaugarten war erneut Fundort eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg. Grafik: PolizeiLüneburg, 23.08.2018 - Wegen eines Blindgänger-Bergung mussten gestern erneut zahlreiche Lüneburger ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Die 75 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Vormittag bei Bauarbeiten im Neubaugebiet Ilmenaugarten gefunden worden. um 16.48 Uhr konnte die Bombe erfolgreich entschärft werden. Die Polizei hatte das Gebiet zuvor in einem Radius von 500 Metern um den Fundort evakuiert. Betroffen waren rund 1200 Bewohner. 


Claudio Patrik Schrock-Opitz scheidet Ende September aus dem Amt

Lüneburg, 21.08.2018 - Nach dreijähriger Zusammenarbeit gehen die Lüneburg Marketing GmbH und ihr Geschäftsführer Claudio Patrik Schrock-Opitz getrennte Wege. Die Gesellschafter der Marketing GmbH stimmten gestern einem Aufhebungsvertrag zu. Dieser sieht vor, dass das Arbeitsverhältnis zum 30. September 2018 endet. Zu den Gründen der Trennung äußern sich GmbH und Geschäftsführer nicht. Das sei vertraglich so vereinbart, teilte die Stadt mit, die sich nun auf die Suche nach einem Nachfolger machen will.  


75-Kilo-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Wilschenbruch gefunden

Diese 75-Kilo-Fliegerbombe wurde in Wilschenbruch entdeckt. Foto: PolizeiLüneburg, 19.08.2018 - Erneut ohne Komplikationen verlief in der vergangenen Woche die Bergung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg. Die 75 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe war am Donnerstag, 16. August, bei einer planmäßigen Sondierung auf einem Privatgrundstück im Bereich Spechtsweg/Eulenweg im Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch gefunden worden. Die um 14.30 Uhr gestartete Evakuierungsaktion – es war die 15. Evakuierung wegen eines Blindgängers seit 2014 – konnte glücklich beendet werden. 


Stadt informiert online über Baustellensituation

So sieht die Karte mit den Baustellenhinweisen aus, die jetzt von der Stadt Lüneburg online bereitgestellt wird. Karte: Stadt LüneburgLüneburg, 12.08.2018 - Wo in Lüneburg gerade gebaut, wie lange die Baustelle voraussichtlich dauert und welche Einschränkungen sich daraus für Verkehrsteilnehmer ergeben, darüber informiert jetzt die neue Baustellen-Karte der Hansestadt Lüneburg. Dort kann sich jeder bequem und schnell einen Überblick über die wichtigsten Baustellen und Behinderungen im Stadtgebiet verschaffen. Auf der Karte sind die aktuellen Baustellen rot markiert, in Kürze anstehende Baustellen grün. Baustellen, die vor allem Radfahrer betreffen, sind am Radfahrsymbol zu erkennen.