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Politik und Verwaltung

Werden die Mieten weiter steigen?

Stadtverwaltung startet Befragung zur neuen Festsetzung des Mietspiegels

Wohin entwickelt sich der Mietwohnungsmarkt in Lüneburg? Eine Befragung soll Antworten liefern. Foto: LGheuteLüneburg, 12.09.2025 - Steigende Mieten sind in Lüneburg ein Dauer-Ärgernis, zumindest für die, die sie zahlen müssen. Die Nähe zum Hochpreismietenort Hamburg dürfte dabei eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Wer dort wohnt, aber die dortigen Mietpreise nicht mehr zahlen will, weicht ins Umland aus, auch nach Lüneburg. Die Folge sind steigende Mieten auch hier. Hinzu kommen hausgemachte Probleme, denn neuer günstiger Wohnraum wird hier kaum noch geschaffen. Das aber hat Auswirkungen auf die bestehenden Mietwohnungen, für die es inzwischen einen Mietspiegel gibt. Und der soll jetzt angepasst werden.

Schanzenweg bleibt Konfliktherd

SPD fordert Moratorium für umstrittenes Bauprojekt

Lüneburg, 12.09.2025 - Der Konflikt um die geplante Wohnanlage im Schanzenweg an der Grenze zum Lüneburger Senkungsgebiet geht in die nächste Runde. Die SPD-Fraktion im Rat der Hansestadt Lüneburg hat für die kommende Sitzung einen Antrag in den Bauausschuss eingebracht, mit dem der sofortige Stopp der Aktivitäten um die Wohnanlage gefordert wird.

Große Fragen, wenig Antworten

SPD diskutierte mit Vertretern aus Wirtschaft und Gewerkschaft über den schwächelnden Wirtschaftsstandort Lüneburg

Zuversicht sieht anders aus: die Teilnehmer des SPD-Fachforums zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts Lüneburg. Foto: SPDLüneburg, 04.09.2025 - Lüneburg steht im Vergleich zu anderen Wirtschaftsstandorten in der Region nicht gut da. Vor allem hapert es an fehlenden Gewerbeflächen und Fachkräften, hinzu kommen die bundesweit bekannten Probleme wie zu hohe Energiekosten und ausufernde Bürokratie. Die SPD Lüneburg hat sich kürzlich des Themas angenommen und suchte in einem von ihr organisierten Fachforum nach Lösungen.

Doppelwahl am 13. September

OB-Wahl gemeinsam mit Kommunalwahl 2026 – Parteien halten sich mit Kandidaten noch zurück

Wer wird künftig im Lüneburger Rathaus das Sagen haben? Foto: LGheuteLüneburg, 29.08.2025 - Im kommenden Jahr haben die Lüneburger wieder die Wahl: Der Rat der Stadt beschloss in seiner gestrigen Sitzung, die Wahl zu Lüneburgs Oberbürgermeister am Sonntag, 13. September 2026, stattfinden zu lassen. Das ist der Tag, an dem bei der niedersachsenweiten Kommunalwahl auch ein neuer Rat gewählt wird. Der Termin für eine mögliche Stichwahl ist ebenfalls festgelegt worden.

Wechsel im Rat der Stadt

Uwe Nehring und Laura Schäfer legen Mandat nieder – Andreas Neubert und Matthias Wiebe rücken nach

Thomas Dißelmeyer (l.) freut sich über seinen neuen Fraktionskollegen Andreas Neubert. Foto: SPDLüneburg, 29.08.2025 - In der ersten Sitzung des Lüneburger Stadtrats nach der Sommerpause hat Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch gestern ein neues Ratsmitglied begrüßt und verpflichtet: Andreas Neubert (SPD). Er rückt für Uwe Nehring (SPD) in den Rat nach, der sein Mandat niedergelegt hat. Einen Wechsel gab es auch bei den Grünen.

Pauly will's nochmal wissen

Ehemaliger Linken-Politiker will mit "Volt" zurück in den Rat der Stadt

Michèl Pauly will 2026 mit Volt in den Rat der Stadt einziehen. Archiv-Foto: LGheuteLüneburg, 28.08.2025 - Der ehemalige Linken-Politiker Michèl Pauly ist zurück in der Politik. Allerdings nicht mehr bei seinen früheren Genossen, der Lüneburger ist seit Neuestem Mitglied bei "Volt", einer Partei, die sich selbst als "paneuropäische politische Bewegung" beschreibt. Bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr will sie den Einzug in die Parlamente in den Landkreisen Lüneburg, Harburg und Lüchow-Dannenberg erstmals flächendeckend antreten und in alle Kreistage und Stadträte mit eigenen Vertretern einziehen. Auf LGheute erläutert Pauly seine Beweggründe.

Noch 'ne Station

Verleihsystem "Stadtrad" jetzt auch an den Sülzwiesen präsent

Lüneburgs Bereichsleiter für Mobilität, Bastian Hagmaier, freut sich über die neue Station an den Sülzwiesen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 25.08.2025 - Lüneburg gönnt sich eine weitere "Stadtrad"-Station. Eröffnet wurde sie jetzt an den Sülzwiesen im Bereich Hinter der Sülzmauer/Am Bargenturm. Damit wächst das Netz auf insgesamt 30 Stationen im Lüneburger Stadtgebiet sowie in den vier umliegenden Gemeinden Adendorf, Bardowick, Reppenstedt und Scharnebeck.

Frust auf der Umleitungsstrecke

Neue Baustelle an der Erbstorfer Landstraße sorgt für lange Staus 

Für lange Staus sorgt die neue Baustelle an der Erbstorfer Landstraße. Foto: privatLüneburg, 20.08.2025 - Autofahrer in Lüneburg werden erneut auf eine harte Probe gestellt. Seit gestern gibt es eine Baustelle an der Erbstorfer Landstraße, der Verkehr wird dort mittels Ampelschaltung einspurig geführt. Was allein schon zu Frust und Staus führt, wird noch dadurch übertroffen, dass die Erbstorfer Landstraße derzeit Umleitungsstrecke für die gesperrte B209 im Bereich Adendorf ist. 

Ausfall im Kurpark

Springbrunnen und Teich-Umwälzung waren vorübergehend außer Betrieb

Die Fontänen des Kurpark-Brunnens blieben in der vergangenen Woche kurzzeitig aus. Foto: LGheute Lüneburg, 18.08.2025 - Der Lüneburger Kurpark ist immer einen Besuch wert, ganz besonders in diesen Tagen. Viele alte Bäume mit ihren mächtigen Kronen spenden im Sommer nicht nur angenehmen Schatten, auch der Kurparkbrunnen sorgt für erfrischende Brisen, wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt. Doch genau das vermissten Besucher in der vergangenen Woche: Der Brunnen sprudelte nicht. Auch das leise Gluckern am Kurparkteich war verstummt. Eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung bringt Aufklärung.

"Realitäts-Check" für mehr Akzeptanz

Modell-Entwurf fürs neue Erbbaurecht geht in die nächste Phase – Drei Termine für Betroffene

Der Protest gegen den gestiegenen Erbbauzins hält in Lüneburg weiter an. Foto: privatLüneburg, 15.08.2025 - Kann es einen Kompromiss beim Streit um den gestiegenen Erbbauzins geben und wie könnte dieser aussehen? Darum geht es in dem "Lüneburger Erbbaurecht-Modell", an dem eine Arbeitsgemeinschaft des Rates der Stadt arbeitet, seit die Kritik seitens der Erbbau-Berechtigten wegen des teils extrem gestiegenen Erbbauzinses nach Ablauf der bisherigen Verträge nicht abebbte. Ein erster Entwurf für das Lüneburger Modell liegt bereits vor. Dieser soll nun einem "Realitäts-Check" unterzogen werden.