Aufgelesen

19.03.2020 - Na bitte, es geht doch. Als in der LGheute-Redaktion schon erste Zweifel ob der Standhaftigkeit von Boris Pistorius bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus aufkamen (siehe hier), meldete sich heute Niedersachsens Minister für Sport und Inneres zu Wort. Nachdem er von der bundesweiten Aktion gegen die "Reichsbürger" erfahren hatte, drängte es auch ihn zu einer persönlichen Stellungnahme: "Die sogenannten Reichsbürger stellen sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland und verfolgen dabei oft rechtsradikale und menschenverachtende Ziele. Ich halte das für ein äußerst bedenkliches Phänomen." Danke! Das musste jetzt mal gesagt werden. 


Foto: LGheute16.03.2020 - Es gibt sie noch, die gute alte Zeit. Trotz Corona. Während gegenwärtig alle Welt rätselt, was der nächste Tag, die nächste Stunde Neues an der Virus-Front bringt – ob der Weg zur Arbeit noch erlaubt ist und wie die Kinder trotz Schulverbot betreut werden –, wird in Niedersachsen noch über die wahren Probleme des Landes nachgedacht. Ganz vorn dabei: Niedersachsens Gleichstellungsministerin Carola Reimann (SPD). Krisensitzungen hin oder her, sie hatte heute nur eine Botschaft: den EPD.


Foto: LGheute10.11.2019 - Man reibt sich verwundert die Augen. Während in Hamburg seit Wochen über die chaotischen Zustände an der dortigen Universität im Zusammenhang mit den Blockaden und Tumulten durch Linke und Gleichgesinnte bei den Vorlesungsveranstaltungen des früheren AfD-Mitglieds Bernd Lucke berichtet wird, geht es in Lüneburg weitaus entspannter zu. Nicht, weil man in der Heide-Metropole aufgeklärter und toleranter im Umgang mit anderen Meinungen ist, sondern weil Linksradikale hier die Hörsäle gleich selbst in Besitz genommen haben. 


Foto: LGheute02.11.2019 - Ärgerlich, wirklich ärgerlich. Musste dieser Beitrag wirklich sein? Das werden sich die Programmverantwortlichen im Ersten zu recht fragen lassen müssen. Ihr Wirtschaftsmagazin Plusminus hatte kürzlich dargelegt, dass neue Dieselfahrzeuge bei weitem nicht den Dreck produzieren, den Umweltschützer und angeschlossene Verbände und Parteien hinten herausströmen sehen. Mit bekannten Folgen: Die Autoindustrie geriet ins Wanken, Städte verhängten Fahrverbote, Dieselfahrzeuge verloren massiv an Wert. Und nun? Ein Ende der Weltuntergangsstimmung? Wohl nicht, wie ein Blick in die jüngste Vergangenheit zeigt.


12.09.2019 - Die Rettung kommt übers Meer. Keine Geringere als Greta Thunberg war es, die sich dieser glückverheißenden Botschaft bewusst engelsgleich auf dem Bug der Segelyacht "Malizia II" stehend vor wenigen Tagen in New York anlanden ließ. Doch anders als die gutgläubigen Indianer zu Kolumbus' Zeiten nahmen die wohlstands- und energieverliebten US-Amerikaner von der vermeintlichen Heilsbringung der autistischen Schwedin so gut wie keine Notiz. Die evangelische Kirche will es nun anders machen. Mit einem Flüchtlingsschiff.


Foto: LGheute07.08.2019 – Das ist gemein. Sie sind die Stars unter den Sternen, diejenigen, die sagen, wo's lang geht, was richtig oder falsch ist. Zu sein wie sie, ist der Traum vieler, nicht zuletzt derjenigen, die schon lange für ein besseres Leben eintreten – was auch immer sie dafür halten. Doch nun das. Leonardo DiCaprio, Johnny Depp, Tom Cruise, Bradley Cooper, die Sängerin Kate Perry und viele andere very famous people wollten nun auch mal dem Zeitgeist gerecht werden und kamen beim siebten Google Camp auf Sizilien zusammen. Das Thema: Klimawandel. Angereist waren sie mit ihren Privatjets und Luxusyachten.


Foto: LGheute01.08.2019 - Wer das Universum liebt, kennt Harald Lesch. Der Astrophysiker und Naturphilosoph ist wie kein Zweiter in der Lage, komplexe astronomische Zusammenhänge zu erläutern und grundsätzliche Fragen über die Entstehung und Zusammenhänge des Universums und damit auch allen Lebens auf der Erde zu beantworten. Und dies in nur 15 Minuten, wie er in seiner begnadeten Fernsehsendereihe "alpha centauri" bewiesen hat, die von 1998 bis 2007 auf Bayern alpha ausgestrahlt wurde. 2001 hat er sich darin auch zu Klimawechseln auf der Erde geäußert und Erkenntnisse vermittelt, die allen FFF-beseelten Klimaschützern vermutlich die Sorgenfalten auf die Stirn treiben.


Foto: LGheute27.07.2019 - Medien leben von Pressemitteilungen. So erfährt man, was entweder meist schon längst bekannt, nur noch nicht von dieser Partei oder Institution verkündet wurde, oder wo ein kritischer Blick auf die Fakten lohnt. So bei der heute herausgegebenen Pressemitteilung der Lüneburger Linken zu den aktuellen Zahlen zur Armutsgefährdung. Darin heißt es wörtlich: "DIE LINKE Lüneburg kritisiert auch die Armutsquote in Niedersachsen. Die niedersächsische Regierung darf sich aufgrund dieser alarmierenden Zahlen nicht auf das gerühmte Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt ausruhen." Von grammatikalischen Schwächen einmal abgesehen fällt diese Nachricht vor allem dadurch auf, dass sie unfreiwillig auf eigene Probleme hinweist. Und die zeigen gen Osten.


21.06.2019 - Es ist 19.45 Uhr. Wie gewohnt schalte ich Phoenix ein in der Hoffnung, vom Sender Interessantes aus Deutschland zu erfahren. Schließlich ist es Ende der Arbeitswoche und es hat sich viel getan. Was ich zu sehen bekomme, sind schneebedeckte Berge von Spitzbergen und ein roter, Helium-gefüllter Wetter-Ballon, der ins strahlende Blau des Himmels emporsteigt. Ich erfahre, dass ein Team von Forschern den Klimawandel und die CO2-Konzentration untersucht. Ich schalte um.


Foto: LGheute12.06.2019 - "Die EU ist enorm wichtig und darf nicht den Falschen überlassen werden". So und so ähnlich war es überall vor der Wahl zum EU-Parlament im vergangenen Monat zu hören, allen voran von den Grünen. Jetzt, knapp drei Wochen danach, ist deutlich geworden, was die im Wahlkampf angetretenen Politiker damit gemeint haben: sich selbst. Bei monatlichen Bezügen von mindestens 16.000 Euro für den Job als EU-Kommissar – zuzüglich üppiger Vergünstigungen – sinkt die Beißhemmung gegen Mitbewerber rapide. Doch Franziska Keller, die sich mit einem bescheidenen "Ska" im Vornamen begnügt, reicht das noch nicht.