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Aufgelesen

Aufgelesen: Entwarnung aus Dänemark

Robert Habeck schließt einen militärischen Konflikt um Grönland aus

Foto: LGheute12.01.2026 - Deutschland, Europa und die Nato-Staaten können aufatmen. Den befürchteten militärischen Konflikt zur Beilegung der von den USA ausgelösten Grönland-Frage wird es allem Anschein nach nicht geben. Das gab der Experte für internationale Konfliktforschung Robert Habeck am Morgen bekannt. Im Deutschlandfunk sagte Habeck, der zuletzt als Bundeswirtschaftsminister durch strategische Heizungslösungen aufgefallen ist, dass er nicht mit einer US-Besetzung Grönlands rechne.

Aufgelesen: Hinzugekommen oder integriert?

Der Integrationsreport für Niedersachsen wirft Fragen auf

Foto: LGheute23.12.2025 - Es gibt nicht viele Bereiche, in denen Niedersachsen im bundesweiten Ländervergleich Spitzenwerte erzielt. Entsprechend stolz präsentiert die Staatskanzlei in Hannover jetzt das Ergebnis ihres "Integrationsreports Niedersachsen 2025". Danach ist das Bundesland "führend beim Zugehörigkeitsgefühl" und überzeugt mit einem "besonders positiven Integrationsklima". Ein Bericht, der Fragen aufwirft. 

Aufgelesen: Problematische Wissenschaft

Potsdamer Klima-Forscher geraten mit fehlerhafter Studie und Finanz-Kontakten ins Zwielicht 

Foto: LGheute06.12.2025 - Wer sich schon immer mal fragte, ob die Studien der zahlreichen Klima-Wissenschaftler wirklich alle Hand und Fuß haben, sieht sich dieser Tage in seinem Zweifel bestätigt, und das sogar durch besonders hervorgehobene Stelle. Ausgerechnet das Postdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), bislang unantastbare Instanz für jeden Klima-Aktivisten, musste nun wegen nachweislicher Fehler eine seiner Studien zurückrufen, noch dazu eine, die bereits international große Beachtung fand. Doch nicht nur das.

Aufgelesen: Echte Alternative

"Welt"-TV sendet seit kurzem prickelnde Talkshows mit meinungsstarken Gästen 

Foto: LGheute01.12.2025 - Wer Freude an kontroversen Talkshows hat, "hart aber fair" aber eher weich und wabbelig findet und bei Caren Miosga regelmäßig einschläft, dem kann geholfen werden. Seit kurzem gibt es auf "Welt"-TV die Sendung "Meinungs-Freiheit". Jeweils montags bis mittwochs treffen dort drei Studiogäste aufeinander, die nicht nur für gegensätzliche Positionen stehen, sondern auch ihre eigenen Themen mitbringen. Nicht selten geht es dabei auch mal emotional-heftig zu, wie die heutige Sendung zeigte.

Aufgelesen: Falsch-Behauptung

Der Sender "Phoenix" versteigt sich mit einer Aussage zur Rede von Alice Weidel im Bundestag

Foto: LGheute26.11.2025 - Bundestagsreden sind nicht jedermanns Sache. Zu langweilig, zu trocken, zu kleinteilig, so die häufige Kritik. Für die Generaldebatten um den Bundeshaushalt gilt dies nicht. Da legen die Oppositions-Parteien ihren Finger in die offenen Wunden und Schwächen der Bundesregierung, die stets wortreich versucht, dagegenzuhalten. So auch heute wieder. Den Start machte Alice Weidel, Co-Vorsitzende und Co-Fraktionschefin der AfD. In ihrer Rede forderte sie unter anderem die Abschaffung des umstrittenen Rundfunkbeitrags. Das wollte der öffentlich-rechtliche Sender "Phoenix" nicht hinnehmen und kommentierte die Forderung mit einer Falsch-Behauptung.

Aufgelesen: Gewusst wie!

Warum Hannover attraktiver als Lüneburg ist 

Foto: LGheute16.10.2025 - In Lüneburg wird demnächst wieder mal eine Dezernentenstelle frei. In einem halben Jahr, am 30. Mai 2026, endet die achtjährige Amtsperiode von Heike Gundermann, Lüneburgs derzeitiger Stadtbaurätin, die altersbedingt für keine weitere Runde in Frage kommt. Eine Nachfolgerin geschweige denn ein Nachfolger ist – in Lüneburg wenig überraschend – noch nicht benannt, schließlich hinkt das Rathaus selbst bei planbaren Personalentscheidungen gern mal hinterher. So hat sie auch die einmalige Chance vertan, eine bundesweit bekannte Grüne nach Lüneburg zu holen. Doch dazu wäre es angesichts der Gehaltsvorstellungen der Dame selbst bei professionellerer Personalplanung wohl nicht gekommen. 

Aufgelesen: Rundfunkfreiheit?

Der DJV stellt sich beim Skandal um den Rauswurf der Journalistin Julia Ruhs an die Seite des NDR

Foto: LGheute19.09.2025 - 1944, in den letzten Monaten des sich abzeichnenden Niedergangs des nationalsozialistischen Deutschland, lauschten immer mehr Deutsche, die die Durchhalteparolen von Propagandaminister Josef Goebbels nicht mehr ertragen konnten, heimlich dem deutschsprachigen Programm der BBC. Für viele war der britische Sender nicht nur eine wichtige Informationsquelle, er wurde auch als Befreiung von der Bevormundung durch den diktatorischen Nazi-Staat empfunden – Rundfunkfreiheit im Reinformat. Dass nun im Zusammenhang mit dem Rauswurf der Journalistin Julia Ruhs ausgerechnet der Deutsche Journalisten-Verband Politikern, die den Rauswurf kritisieren und mehr Meinungsvielfalt im öffentlichen-rechtlichen Rundfunk einfordern, eine Beeinträchtigung der Rundfunkfreiheit vorgeworfen wird, ist bizarr. Und hinterlässt Fragen.

Aufgelesen: Sexuelle Kleingruppen

Über die Hilflosigkeit und Fehler politischer Parteien im Umgang mit dem Rechtspopulismus 

Foto: LGheute06.09.2025 - In Lüneburg soll es demnächst schwule Ampelmännchen geben, das beschloss der Rat der Stadt, der damit dem Antrag eines schwulen grünen Ratsmitglieds folgte. Es gelte, so die Botschaft, ein Zeichen zu setzen für Toleranz und Vielfalt – dieses Mal nicht nur sprichwörtlich. Zeichen werden in letzter Zeit gern gesetzt. Nicht selten geht es darum, auf Rechte von Minderheiten hinzuweisen oder diese einzufordern. Das sei ja schließlich Demokratie. Doch stimmt das auch? "In einer Demokratie kann man vieles machen, aber nicht Politik gegen große Gruppen oder Mehrheiten, zumindest nicht auf Dauer", heißt es in einem lesenswerten Kommentar in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Aufgelesen: Anerkennen, was es nicht gibt?

Warum die Anerkennung eines palästinensischen Staates dem Völkerrecht widerspricht 

Foto: LGheute02.08.2025 - In Lüneburg wird gern demonstriert, zuletzt am vergangenen Donnerstag. Da marschierten ein paar Linke gemeinsam mit Palästinensern und Anhängern eines palästinensischen Staates und skandierten, was eigentlich verboten ist, von einem Berliner Amtsrichter kürzlich aber dennoch gebilligt wurde: "From the River to the Sea". Die Botschaft dahinter: Die Auslöschung Israels und der Juden. Spannend dabei: Für die Anerkennung eines palästinensischen Staates setzen sich jetzt auch Frankreich und Kanada ein, Großbritannien ist nahe dran. Warum das absurd ist, zeigt ein kürzlich geführtes Interview im Deutschlandfunk.

Aufgelesen: NGO-Sender

Foto: LGheute29.07.2025 - Kontroverse Themen sind das (Über-)Lebenselixier jedes halbwegs kritischen Journalismus'. Dabei spielt es keine Rolle, wo die Themen verortet sind: Ob Tageszeitung, Wochenmagazin, Lokal- oder Fachblatt – die Gegenüberstellung gegensätzlicher Standpunkte sind nicht nur für die Meinungsfindung der Leserschaft wichtig, sie sind auch Pflicht jedes Redakteurs, der sein Volontariat nicht nur zur Selbstfindung absolviert hat. Beim Deutschlandfunk gilt das offenbar nicht. Immer wieder werden in dem staatlich finanzierten Sender Meinungsbeiträge veröffentlicht, die jede Ausgewogenheit vermissen lassen – also gerade dort, wo sie am ehesten verlangt werden dürfen. Ein heute gesendeter Beitrag zur Entwicklungshilfe verdeutlicht das anschaulich.