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Kultur und Bildung

Was ist los in Israel?

Deutsch-Israelische Gesellschaft Lüneburg gegründet – Auftakt mit erster Veranstaltung

Screenshot vom Flyer zur Veranstaltung am 20. August.Lüneburg, 04.08.2026 - Seit 1966 setzt sich die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Wissenschaft ein. Sie versteht sich als "zentrale überparteiliche Organisation in der Bundesrepublik Deutschland, in der Freunde Israels zusammenarbeiten, um sich solidarisch mit dem Staat Israel und seinen Bürgern zu engagieren". Nun gibt auch eine Arbeitsgemeinschaft in Lüneburg. Mit einem Hintergrundgespräch zum Thema "Neuwahlen in Israel" stellt sie sich den Lüneburgern erstmals vor. 

Bildung als Chance

Vortrag von Dr. Gerhard Scharf im Ostpreußischen Landesmuseum

Dr. Gerhard Scharf. Foto: privatLüneburg, 04.08.2026 - Dass Bildung kein Selbstzweck ist, scheint heute nicht mehr in allen Köpfen präsent zu sein. Bildung eröffnet Chancen, heißt es, doch sie ist viel mehr: Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und sinnerfülltes Leben – insbesondere in Gesellschaften, deren Zukunft von der Bildung und Ausbildung ihrer Mitglieder abhängt. Welchen Weg der ehemalige Lüneburger Bürgermeister und Schuldirektor Dr. Gerhard Scharf in seinem Bildungsleben genommen hat, ist Thema seines Vortrags im Ostpreußischen Landesmuseum.

Am Ort des Massakers

Autorenlesung mit Lorenz Hemicker im Nord-Ost-Institut

Lorenz Hemicker. Foto: FAZ/Lucas BäumlLüneburg, 01.08.2026 - 1941 ermorden die SS und ihre Helfer über 27.000 Juden im Wald von Rumbula, einem Ort in Lettland. Die Gruben, in denen die Menschen erschossen wurden, waren zuvor von dem SS-Offizier Ernst Hemicker konstruiert worden. Verurteilt wurde er dafür nie. Ernst Hemicker ist der Großvater von Lorenz Hemicker. Der Journalist der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hat sich auf Spurensuche gemacht und seine Ergebnisse in seinem 2025 erschienenen Buch "Mein Großvater, der Täter" veröffentlicht. In einer Autorenlesung am 6. August trägt er daraus vor.

Das Verborgene im Sichtbaren

Führung durch eine sehenswerte Sonderausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum

Ein Foto aus der Ausstellung. Es trägt den Titel: Holger Trülzsch/Vera Lehndorff, Pink Fifty One Eleven, Prato 1984 © Holger TrülzschLüneburg, 20.06.2026 - Eine außergewöhnliche Ausstellung ist derzeit im Ostpreußischen Landesmuseum zu sehen. Ihr Titel: "The Seen and the Unseen. Holger Trülzsch & Vera Lehndorff (Veruschka)". Gezeigt werden Foto-Projekte, die weit über die Abbildung des damaligen Super-Models "Veruschka" hinausgehen, deren Körper stets Teil ist eines Gesamt-Kunstwerks, dem sich der Betrachter kaum entziehen kann. Am Sonntag, 5. Juli, findet erneut eine Führung durch die Sonderausstellung statt.    

Millionen für die Bildung

Rat beschließt Neubau der IGS Kreideberg – Fertigstellung aber noch in weiter Ferne

So oder ähnlich könnte die neue IGS am Kreideberg einmal aussehen. Grafik: Stadt LüneburgLüneburg, 25.05.2026 - Zu klein, funktional überholt, nur eingeschränkt erweiterbar – so stellt sich die IGS Kreideberg dar, zumindest aus Sicht der Stadtverwaltung. Die will deshalb den Standort durch einen Neubau umfänglich erweitern. Rund einhundert Millionen Euro könnte das nach ersten Berechnungen kosten. Der Rat folgte in seiner Sitzung am Donnerstag der Empfehlung, allerdings unter dem Vorbehalt, dass dafür auch das nötige Geld in der Kasse ist.

Die anderen Seiten von Veruschka

Das Ostpreußische Landesmuseum überzeugt mit eindrucksvoller Sonderausstellung 

Eines der Fotos von Trülzsch in der Ausstellung über Vera von Lehndorff als Model. Foto: OL/TrülzschLüneburg, 04.05.2026 - Es gibt nur wenige Filme, die auch über Jahrzehnte ihren Kult-Status behaupten. Einer davon ist "Blow Up", 1966 erschienen und 1967 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Vera von Lehndorff, 1939 in Königsberg geboren und als "Veruschka" in den 1960er-Jahren als Fotomodell zu Berühmtheit gelangt, schaffte mit diesem Film auch den Durchbruch als Schauspielerin. Sie gilt als eine der Ikonen der 1960er- und 1970er-Jahre und als erstes deutsches Supermodel. Ihr und ihrem Fotografen widmet das Ostpreußische Landesmuseum eine Sonderausstellung.

Ein Juwel aus dem 13. Jahrhundert

Stadt bietet Führungen auf dem St. Nikolaihof in Bardowick an

Die Gebäude des Nikolaihofs wurden in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 02.05.2026 - Der St. Nikolaihof am südlichen Rand von Bardowick gehört, was nicht allen bekannt ist, administrativ nicht nur zu Lüneburg, er ist auch ein besonderer Ort mit über 750 Jahren Geschichte. Seit einigen Jahren wird die Anlage unter Einsatz von Städtebaufördermitteln schrittweise saniert und wiederbelebt. Zum Tag der Städtebauförderung am Sonnabend, 9. Mai, lädt die Stadtverwaltung zu Führungen auf dem St. Nikolaihof ein.

1,65 Millionen Euro – jährlich

Stadt stopft weiter das Riesen-Finanzloch für Lüneburgs Museen

Fröhliche Gesichter zu einem ernsten Problem: Der Vorstand und Mitglieder des Stiftungsrats bei der Übergabe der Patronatserklärung. Vorn Prof. Dr. Heike Düselder (l.) und Dr. Alexandra Hentschel, mittlere Reihe (v.l.) Nicole Oberg, Hiltrud Lotze, Matthias Rink, Dr. Corinna Maria Dartenne und Sebastian Prigge sowie (hinten v. l.) Ulrich Mädge, Freia Srugis, Dr. Alexander v. Schwartz, Prof. Dr. Johannes Prüter und Frank Soldan. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 26.03.2026 - Die beiden defizitären städtischen Museen – das Deutsche Salzmuseum und das Museum Lüneburg – können aufatmen, zumindest vorerst. In der jüngsten Stiftungsratssitzung überreichte der Stadtkämmer, Kulturdezernent und zugleich Stiftungsratsvorsitzende Matthias Rink dem Vorstand der Museumsstiftung Lüneburg die erneuerte Patronatserklärung der Hansestadt und die damit verbundene satte Finanzspritze. Sie soll den beiden Museen einen Zuschuss zur Deckung der erforderlichen Aufwendungen bis 2030 sichern.

Wieviel Kant steckt in Marx?

Veranstaltung im Ostpreußischen Landesmuseum

Lüneburg, 26.03.2026 - Passen die "Kritik der praktisch Vernuft" und das "Kommunistische Manifest" zusammen? Anders gefragt: Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Kant und Marx? Wenn es nach dem 2024 verstorbenen Soziologen Oskar Negt geht, durchaus. In einer seiner Schriften stellte er eine Verbindung dieser beiden Gedankensysteme her. Was es damit auf sich hat, will der in Lüneburg geborene Prof. Dr. Michael Krätke in einem Vortrag im Ostpreußischen Landesmuseum erklären.

Kritischer Blick auf Kant

Kuratoren-Führung im Ostpreußischen Landesmuseum

Blick in die neue Kant-Ausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum. Foto: OLLüneburg, 23.03.2026 - Immanuel Kant revolutionierte die Philosophie. Seine universelle Moralphilosophie und seine Friedensidee sind bis heute wichtiger Bezugspunkt öffentlicher Debatten. Zugleich wird sein Denken heute grundlegend kritisiert: Er werte bestimmte Gruppen wie Nicht-Europäer oder Frauen ab, zudem habe sein Verständnis von Humanität die Natur vor allem als Objekt begriffen. Das ist Thema einer Kuratoren-Führung im Ostpreußischen Landesmuseum.

Kant-Dauerausstellung startet in Kürze

Eröffnung am 12. März – Feierlicher Festakt vorab 

Immanuel Kant, Gemälde von Gottlieb Doebler. Foto: Ostpreußisches LandesmuseumLüneburg, 03.03.2026 - Nur noch wenige Tage, dann darf sich Lüneburg mit Fug und Recht als "Kant"-Stadt bezeichnen. Am 12. März eröffnet das Ostpreußisches Landesmuseum sein neues Museum, das dem bedeutenden deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724 - 1804) gewidmet ist. Es ist die erste und einzige Dauerausstellung in der Bundesrepublik Deutschland zu dem revolutionären Denker der Aufklärung. Bereits am Vortag findet ein feierlicher, nicht öffentlicher Festakt statt.

Einladung zur Kunstpause

Der Künstler Sascha Rosemarie Höfer stellt im Heine-Haus in Lüneburg aus

Der Künstler Sascha Rosemarie Höfer stellt in Lüneburg aus. Foto Lüneburg, 22.01.2026 - Der Bereich Kultur der Stadt Lüneburg lädt zur nächsten Kunstpause ins Heinrich-Heine-Haus am Ochsenmarkt ein. Am Mittwoch, 28. Januar, gibt der Künstler Sascha Rosemarie Höfer einen Einblick in seine Ausstellung "Interventionen 2: NICHTS/ALLES ist neutral". Die Schau vereint Video- und Soundinstallationen mit bildnerischen Miniaturen.

Schön – aber auch wertvoll?

Das Museum Lüneburg lädt wieder zum Schätztag ein

Experte Klaus-Dieter Müller erklärt, wie Kunst von Kitsch unterschieden werden kann. Foto: Klaus-Dieter MüllerLüneburg, 15.01.2026 - Ob Gemälde, Porzellan, Silber, Skulpturen, kunsthandwerkliche Objekte oder ungewöhnliche Alltagsgegenstände – viele Dinge wurden über Generationen hinweg aufbewahrt. Nur: Wie alt sind sie eigentlich und woher stammen sie? Und welchen materiellen Wert haben sie? Das Museum Lüneburg bietet dazu Hilfe an. Am Samstag, 24. Januar, gibt es wieder einen Schätztag. 

Bildung – ein früheres Versprechen für alle

Sonderausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum

Heinrich Tiidermann, Album Estonica, Kinder in der Gemeindeschule in Peningil, Harju-Jaaniis, ca. 1898. Foto: © public domainLüneburg, 28.12.2025 - Mehr Geld für die Bildung! Seit Jahren gehört dies zu den Leitsprüchen bundesdeutscher Politik. Angesichts des dramatisch sinkenden Bildungsniveaus deutscher Schüler ein wohlfeiles Versprechen, das mehr Probleme verschleiert als löst. Denn nicht die vielerorts immensen Investitionen in die Schulinfrastruktur oder verschmutzte Toiletten sind das Problem, sondern die Qualität der Ausbildung, wie die Ergebnisse der Pisa-Studien zeigen. Wie aber war es eigentlich damals, als Schulunterricht noch als Versprechen für Bildung für alle galt? Einen kritischen Blick auf die Schule in früheren Zeiten richtet eine Sonderausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum.

Ein Kloster inmitten von Lüneburg

Ein neues Buch von Hans-Herbert Sellen beleuchtet die Geschichte um das ehemalige Kloster Heiligenthal

Das Cover des neuen Buchs von Hans-Herbert Sellen. Foto: ALALüneburg, 06.12.2025 - Wenn in Lüneburg von einem Kloster die Rede ist, denken wohl die meisten an Kloster Lüne. Doch Lüneburg hatte in früherer Zeit deutlich mehr Klöster, eines davon war das Kloster Heiligenthal. Hans-Herbert Sellen, langjähriges Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt (ALA) und profunder Lüneburg-Kenner, hat sich in seinem jetzt erschienenen Buch "Das Prämonstatenser-Kloster Heiligenthal" auf Spurensuche begeben. 

Besucherrekord im Salzmuseum

Ehepaar aus Moers knackt die 2.000.000-Marke

Museumsleiterin Dr. Alexandra Hentschel (r.) mit dem zweimillionsten Gast, dem Ehepaar aus Moers. Foto: SalzmuseumLüneburg, 03.12.2025 - Seinen zweimillionsten Besucher durfte gestern das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg begrüßen. Ein Ehepaar aus Moers wurde mit einem fröhlichen Empfang im Museum und einem Geschenk überrascht. 1984 wurde das Museum eröffnet, das damit auf durchschnittlich 43.478 Besucher pro Jahr oder knapp 120 Besucher pro Tag zurückblicken kann.

Kulturelle Jahresausklänge

Stadt lädt zu weiteren Kulturveranstaltungen ein

Beim Publikum beliebt: die Kurz-Konzerte im Rahmen der Veranstaltungsreihe Tunneltöne. Mit zwei weiteren Konzerten lassen die Tunneltöne das Jahr ausklingen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 18.11.2025 - Mit vier weiteren Kulturveranstaltungen lässt die Stadt Lüneburg das Jahr mit musikalischen Höhepunkten und künstlerischen Einblicken ausklingen. Den Start macht morgen, 19. November, der nächste Luna Music Club. Es folgen zwei Veranstaltungen im Rahmen der beliebten "Tunneltöne" sowie eine "Kunstpause" im Heinrich-Heine-Haus.

Erinnerungen an die Nachkriegsjahre

Ernst-Joachim Petersen als Zeitzeuge im Museum Lüneburg

Freundlich und zugewandt und nicht selten auch selbst an der Kasse seines früheren Geschäfts – so kennen viele Lüneburger Ernst-Joachim Petersen. Foto: Museum LüneburgLüneburg, 15.11.2025 - "Edeka Wist" – vielen Lüneburgern ist der Name des ehemaligen Supermarkts am Sande nicht nur bestens bekannt, er steht auch wie nur noch wenige Geschäfte in Lüneburg für einen inhabergeführten Einzelhandel, bei dem der Kunde vielleicht nicht immer König, ganz sicher aber immer wertgeschätzt war. Wer den Laden betrat, fühlte sich auch zuletzt noch ein wenig an die gute alte Zeit erinnert, in der der Inhaber viele seiner Kunden noch mit Namen begrüßte und immer auch Zeit für einen kurzen Plausch hatte. Am 20. November ist der ehemalige Inhaber von "Edeka Wist", Ernst-Joachim Petersen, als Zeitzeuge Gast im Museum Lüneburg.

Hanse-Story im Comic-Stil

Buchvorstellung und Schnellporträts im Deutschen Salzmuseum 

Eine Seite aus dem neuen Comic von Jens Natter. Lüneburg, 12.11.2025 - Von Johann Wittenborg und Brun Warendorp haben die allermeisten Lüneburger vermutlich noch nichts gehört. Nicht verwunderlich, denn beide sind Lübecker und lebten im 14. Jahrhundert. Mit Lüneburg verbindet sie, dass beide Städte Teil der Hanse waren und sind. Das ist der Grund, warum der Hamburger Comic-Zeichner Jens Natter am 15. Dezember nach Lüneburg kommt. Hier will er seinen neuen Comic vorstellen. Aber nicht nur das.

Teilkapitulation zieht Tausende Besucher an

Sonderausstellung "Surrender 45" bis Jahresende verlängert

Diese Postkarte ist Teil der Begleitausstellung zur Sonderausstellung. Copyright: Sammlung Rüdiger SchulzLüneburg, 01.11.2025 - Auf ein so großes Interesse ist das Museum Lüneburg mit einer ihrer Ausstellungen wohl bislang noch nicht gestoßen: Seit der feierlichen Eröffnung am 3. Mai hatten bereits rund 12.500 Besucher die Gelegenheit, die Ausstellung "Surrender 45 – Lüneburg im Fokus der Weltöffentlichkeit" zu sehen. Wegen des großen Interesses wird die Ausstellung nun bis zum 30. Dezember verlängert.