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Kultur und Bildung

Grünes Licht für Friedrich von Mansberg

53-Jähriger wird neuer Intendant am Lüneburger Theater

Friedrich von Mansberg. Foto: Jochen QuastLüneburg, 04.05.2023 - Friedrich von Mansberg wird zur Spielzeit 2024/25 neuer Intendant am Lüneburger Theater. Wie der Landkreis Lüneburg gestern bekannt gab, werde von Mansberg zunächst für drei Jahre – bis Sommer 2027 – gemeinsam mit Verwaltungsdirektorin Raphaela Weeke das neue Führungsteam bilden. Der 53-Jährige wird damit Nachfolger des noch amtierenden künstlerischen Leiters Hajo Fouquet.

Führungsfrage am Theater scheint gelöst

Aufsichtsrat schlägt Friedrich von Mansberg als neuen Intendaten vor 

Das Theater Lüneburg ist auf der Suche nach einer neuen Führung. Foto: LGheuteLüneburg, 16.04.2023 - Der langjährige Chef-Dramaturg am Lüneburger Theater, Friedrich von Mansberg, könnte schon bald Nachfolger von Hajo Fouquet werden, der im kommenden Jahr sein Amt als Intendant niederlegen wird. Der Aufsichtsrat des Theaters, zu dem auch Vertreter von Stadt und Landkreis als Träger der Spielstätte gehören, hat sich am Freitag für von Mansberg ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung steht aber noch aus.

Ohne Abi am liebsten zur Leuphana

Universität belegt Spitzenplatz in Niedersachsen

Für viele Wege offen: die Leuphana Univesität in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 05.04.2023 - Lüneburgs Universität, die "Leuphana", hat jetzt eine besondere Auszeichnung erhalten: Sie ist die attraktivste Universität in Niedersachsen für Studenten ohne Abitur. Das hat eine Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh ergeben. Danach haben sich im Jahr 2021 39 Studienanfänger ohne Abitur oder Fachhochschulreife an der Lüneburger Uni eingeschrieben.

Aufklärung mit Tücken

Kant und der Sklavenhandel – Vortrag im Ostpreußischen Landesmuseum

Das Bild zeigt ein Portrait von Jean-Baptiste Belley von Anne-Louis Girodet de Roussy-Trioson, 1797. Belley war 1793-97 als Vertreter von Saint-Domingue Abgeordneter im französischen Nationalkonvent. Foto: Wikipedia/Ostpreußisches LandesmuseumLüneburg, 02.04.2023 - Wer sich nicht von "woken Aktivisten" und anderen Besserwissenden belehren lassen möchte, sondern Informationen zum Thema Kolonialismus aus berufenem Munde schätzt, sollte sich den Vortrag "Weiße Aufklärung? – Kant, der Kolonialismus und wir" nicht entgehen lassen. Darüber spricht der Kurator der entstehenden Lüneburger Kant-Ausstellung am 4. April im Ostpreußischen Landesmuseum.

Wechsel am Lüneburger Theater

Intendant Hajo Fouquet geht nach Spielzeitende 2023/24 – Nachfolge offen 

Hajo Fouquet. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 31.03.2023 - Am Lüneburger Theater steht eine gewichtige Änderung an. Der Intendant des Drei-Sparten-Hauses, Hajo Fouquet, wird seine Aufgaben zum Ende der Spielzeit 2023/24 abgeben und den Ruhestand antreten. Wie der Landkreis am Mittag informierte, hat Fouquet seine Entscheidung heute gemeinsam mit der kaufmännischen Geschäftsführerin Raphaela Weeke in einer Versammlung im Theater bekannt gegeben.

Erster Konsens fürs neue Salzmuseum

Verwaltung legt nach Kontroverse einen Entwurf für die Erweiterung vor

Könnte solch ein Anbau zwischen Siedehaus und Solehügel der neue Eingang zum Salzmuseum werden? Die Entwurfsskizzen, die Maja Lucht (r.) und Florian Forster (l.) zeigen, kommen auch bei Museumsleiterin Dr. Alexandra Hentschel (2.v.l.), Jens-Peter Fiedler vom Förderkreis und Prof. Dr. Heike Düselder, Vorsitzende der Museumsstiftung, gut an. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 25.02.2023 - In die festgefahrene Kontroverse um den Umbau und die Erweiterung des Deutschen Salzmuseums in Lüneburg kommt offenbar Bewegung. Gestern begutachtete der Stiftungsrat der Museumsstiftung Lüneburg, zu dem auch das Salzmuseum gehört, einen Entwurf der Stadtverwaltung für einen neuen Eingangsbereich.

Rettungsanker fürs Theater

Stadt und Kreis wollen finanzielles Desaster mit Patronatserklärung abwenden

Noch sind die Lichter am Lüneburger Theater an. Foto: LGheuteLüneburg, 25.12.2022 - Drastische Einsparungen oder gar ein vorübergehendes Schließen des Lüneburger Theaters scheinen vorerst abgewendet. Stadt und Landkreis Lüneburg haben als Träger jetzt erklärt, für das finanziell stark angeschlagene Bühnen-Haus eine sogenannte Patronatserklärung abzugeben. Damit soll sichergestellt werden, dass sich das Theater nicht bilanziell überschuldet.

Elf Schippen für die Aufklärung

Erster Spatenstich für Deutschlands erstes Kant-Museum in Lüneburg

Spatenstich mit viel Prominenz: Mit dabei Kulturminister Falko Mohrs (5.v.l.). Foto: Ostpreußisches LandesmuseumLüneburg, 09.12.2022 - Wer einen Schatz heben will, muss gewöhnlich tief graben. Für Lüneburgs künftigen Schatz, das erste Kant-Museum Deutschlands, kam gleich ein knappes Dutzend Schatzsucher in die Stadt. Besonders tief buddeln mussten sie nicht, auf dem Gelände des Ostpreußischen Landesmuseums setzten sie lediglich zum ersten Spatenstich für die neue Attraktion an, die 2024 passend zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant als Erweiterungsbau entstehen soll. 

Musik als Konsumtreiber – oder Nervtöter?

Leuphana-Wissenschaftlerin über die Wirkung von Klängen auf das Kaufverhalten

Auf dem Lüneburger Wochenmarkt ist künstliche Dauerbeschallung zum Glück noch nicht erforderlich. Foto: LGheuteLüneburg, 27.11.2022 - Viele kennen es: Man will oder muss einkaufen, doch dort, wo das Begehrte lockt, plärren die Lautsprecher. Aus ihnen quält sich ein nicht enden wollender Beschallungswurm, bei dem man sich unweigerlich fragt: singt sie schon oder übt sie noch? Seit Marketing-Forscher die Wirkung von Musik auf das Kaufverhalten herausgefunden haben, ist man sich vor künstlichen Geräuschkulissen kaum noch sicher. Eine Leuphana-Wissenschaftlerin will nun Neues herausgefunden haben.

Was wird aus dem Theater?

Externer Berater soll Wege zur Rettung der Spielstätte aufzeigen

Die Zukunft des Lüneburger Theaters ist mehr denn je ungewiss. Foto: LGheuteLüneburg, 15.11.2022 - Dem Lüneburger Theater geht es schlecht. Das Geld für den Betrieb reicht vorn und hinten nicht. Zwar kündigte die neue rot-grüne Landesregierung an, zusätzliche Mittel für die Personalkosten bereitstellen zu wollen, doch ob die Defizite damit gedeckt werden können, ist längst nicht sicher. Weil nun aber auch Stadt und Landkreis Lüneburg vor einem horrenden Schuldenberg stehen, soll nun ein externer Berater hinzugezogen werden.

Verschwundene Orte

Start einer neuen Sonderausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum

Die zerstörte Stadt Zinten in Ostpreußen. Foto: © Bildarchiv Heiligenbeil, RheineLüneburg, 13.11.2022 - In den Gebieten, die bis zur Flucht und Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkrieges von Deutschen besiedelt waren, sind zahlreiche Orte, in denen heute keine Menschen mehr leben – weil sie zerstört wurden, aber auch weil ihre Bewohner vertrieben wurden. Was ist aus ihnen geworden? Dieser Frage widmet sich eine Sonderausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum.

Ein Hauch vom "blonden Hans"

Führung durch eine besondere Ausstellung im Museum Lüneburg

Hans Albers trug bei Dreharbeiten diese Stiefel mit Keilabsätzen. Der "blonde Hans" war nur 1,65 Meter groß. Foto: Museumsstiftung Lüneburg27.07.2022 - Wer das längst vergangene, aber dafür legendäre Sankt Pauli noch einmal nacherleben möchte, hat dazu bei einer Führung im Museum Lüneburg Gelegenheit. Dort wird noch bis zum 9. Oktober die Sonderausstellung "Der Rest vom Fest… nicht das Ende vom Lied. Das Sankt Pauli Museum zu Gast in Lüneburg" gezeigt. Rund einhundertfünfzig Exponate aus der Sammlung des Fotografen und Gründers des Sankt Pauli Museums, Günter Zint, sind dort ausgestellt.

Spannungsfeld Deutschland - Polen

Führung im Ostpreußischen Landesmuseum

Aus Wikipedia: Katharina II. (ganz links) teilt sich Polen mit Joseph II. und Friedrich II. von Preußen (ganz rechts, mit dem Degen in der Hand) wie einen Kuchen auf, während der polnische König Stanislaus II. August sich verzweifelt an die Krone greift (Karikatur Le gâteau des rois von Jean-Michel Moreau, 1773). Abbildung gemeinfreiLüneburg, 25.07.2022 - Nicht erst durch den Überfall auf Polen durch Nazi-Deutschland 1939 und den damit ausgelösten Zweiten Weltkrieg ist das Verhältnis zwischen Deutschland und Polen ein besonderes. Schon deutlich früher gab es kriegerische Auseinandersetzungen. Bei einer Führung geht Dr. Joachim Mähnert, Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums, am 2. August der Frage nach: "Polens Untergang – die 'Geburtsstunde' Ostpreußens?"

Neue Räume fürs Gymnasium

Anbau an der Herderschule soll Platz für Schülerzuwachs schaffen

Beim Startschuss dabei: (v.l.) Schulleiter Thorsten Schnell, Bau-Projektleiter Mersudin Aljukic, Stadtbaurätin Heike Gundermann, Bettina Hellmond, stellvertretende Vorsitzende des Schulelternrats, und Architekt Stefan Gropp. Foto: Stadt Lüneburg Lüneburg, 21.07.2022 - Auf dem Gelände der Herderschule wird weiter gebaut. Nachdem zuletzt die neue Mensa an dem Gymnasium fertiggestellt wurde, soll nun weiterer Platz für die durch die Wiedereinführung des 13. Jahrgangs steigenden Schülerzahlen geschaffen werden. Diese Lücke soll ein Neubau hinter der Sporthalle des Gymnasiums schließen.

"Lernort der Demokratiebildung"

"Euthanasie"-Gedenkstätte in Lüneburg ausgezeichnet

Im ehemaligen Wasserturm der Psychiatrischen Klinik ist heute die Gedenkstätte untergebracht. Foto: LGheuteLüneburg, 21.07.2022 - Die "Euthanasie"-Gedenkstätte Lüneburg ist seit gestern "Ausgezeichneter Lernort Demokratiebildung in Niedersachsen". Kultusminister Grant Hendrik Tonne würdigte mit der Auszeichnung das "langjährige Engagement für Demokratie und Menschenrechte auf höchstem pädagogischen Niveau", wie der Minister auf der Auszeichnungsveranstaltung unterstrich.

Weg vom Gas

Forscherteam um Lüneburger Wissenschaftlerin fordert Ausstieg aus fossilen Energieträgern

Statt Gas Wind und Sonne: So soll Deutschland nach der Vorstellung einiger Wissenschaftler die energiepolitische Herausforderung im nahenden Winter bestehen. Foto: LGheuteLüneburg, 05.07.2022 - Während nahezu ganz Europa mit sorgenvollem Blick auf den kommenden Winter schaut und auf ausreichende Gasreserven für die kalte Jahreszeit hofft, kommen warnende Stimmen unter anderem aus Lüneburg. So glaubt ein deutsches Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Kemfert von der Uni Lüneburg, dass der Ausbau der Erdgasinfrastruktur ein Risiko für die Energiewende darstellt.

Dichtmachen, was gut läuft?

Mit einer Petition wollen CDU und FDP die Schließung der Johannes-Rabeler-Schule verhindern

Die Zukunft der Johannes-Rabeler-Schule als Förderschule ist ungewiss. Foto: LGheuteLüneburg, 03.06.2022 - Die Johannes-Rabeler-Schule in Lüneburg ist beliebt und erfreut sich großen Zuspruchs. Allein für das kommende Schuljahr liegen 30 Anmeldungen vor, nicht gerade wenig für eine Förderschule. Doch es könnten die letzten Anmeldungen sein, die von der Schule noch angenommen werden dürfen, da in fünf Jahren die Pforten der Schule endgültig geschlossen werden sollen. Die Stadtrats-Fraktionen von CDU und FDP wollen dies verhindern und haben einen Antrag für eine Petition eingebracht.

"Platt leevt"!

Kultusminister Tonne hett in Lümborg fief "Plattdüütsche Scholen" uttekennt

Plattdeutsch findet sich häufig auch bei den Inschriften alter Häuser. Foto: LGheuteLümborg, 12.05.2022 - "Platt" leevt! Jümmer mehr junge Neddersassen pleegt wedder de plattdüütsche Spraak un jümmer mehr Scholen in Neddersassen engageert sik för de nedderdüütsche Spraak in ehr Region. Güstern an Middeweken hett Kultusminister Grant Hendrik Tonne in’t Museum Lümborg fief wiedere Scholen erstmals as "Plattdüütsche Scholen" uttekent. En School ut den Landkreis Lümborg is aver nich darbi.

Am Sonntag locken die Museen

Aktionen und Führungen am Internationalen Museumstag 

Das Brauereimuseum hat seinen Sitz in einem Gebäude im Hinterhof der früheren Kronen-Brauerei an der Heiligengeiststraße. Foto: LGheuteLüneburg, 11.05.2022 - Wenn am kommenden Sonntag, 15. Mai, der Internationale Museumstag begangen wird, ist auch Lüneburg wieder mit dabei. Der Tag steht in diesem Jahr unter dem Motto "Museen für Vielfalt und Inklusion". Insgesamt beteiligen sich fünf Museen, es gibt zahlreiche Angebote und viele "Mitmach-Aktionen", teilte die Lüneburg Marketing GmbH mit.

"Was wollen die hier?"

Ein Vortrag über Einheimische und Flüchtlinge in der Lüneburger Heide nach 1945  

Von Flucht und Vertreibung handelt der Vortrag im Ostpreußischen Landesmuseum. Foto: OLLüneburg, 03.05.2022 - Mit dem Krieg in der Ukraine stehen Flucht und Vertreibung wieder auf der politischen Agenda. Wie war das aber damals, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland? In den Jahren 1945 bis 1949 kamen mehrere Millionen Vertriebene aus den einstmals ostdeutschen Gebieten jenseits der Oder/Weichsel nach Westdeutschland, ein Großteil auch in diese Region. Um die Probleme bei Unterbringung und Integration geht es in einem Vortrag im Ostpreußischen Landesmuseum am 12. Mai.