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Kultur und Bildung

Kommt Frieden nach der Freiheit oder umgekehrt?

Sonderausstellung mit Werken der IGS Lüneburg startet im Museum Lüneburg

Dieses Bild von Alena Rambau ist Teil der Ausstellung. Copyright: Alena Rambau Lüneburg, 15.08.2024 - Das Museum Lüneburg lädt zur Eröffnung einer Ausstellung ein, die vom Kunstleistungskurs der IGS Lüneburg unter der Leitung von Jorge Ponce Muñoz entstanden ist. Die Ausstellung mit dem Titel "Frieden und Freiheit" läuft vom 17. August bis zum 08. September 2024 und zeigt Werke von Schülerinnen und Schülern der 12. Klasse, die sich intensiv mit dem Thema der Ausstellung auseinandergesetzt haben. Ergänzend wird eine vollständig digitale Augmented-Reality-Fotoausstellung der 11. Klasse der IGS gezeigt.

Vertrauen – wozu?

Utopie-Konferenz an der Leuphana mit bekannten Protagonisten

Die Leuphana Universität richtet wieder eine Utopie-Konferenz aus. Foto: LGheuteLüneburg, 11.08.2024 - Vertrauen zwischen Menschen ist die Basis für gutes Gedeihen. Wenn aber der Staat von Vertrauen spricht, ist Wachsamkeit geboten. "Vertrauen – eine utopische Praxis?" Um diese Frage geht es bei der Utopie-Konferenz der Leuphana Universität vom 29. bis 31. August in Lüneburg. Die Transformationsforscherin Maja Göpel und die Schriftstellerin Jagoda Marinić laden als Gastgeberinnen der Konferenz dazu ein, "in unsicheren Zeiten die Zukunft des Vertrauens zu erkunden", wie die Universität mitteilte. Willkommen sind Interessierte aus der ganzen Republik und darüber hinaus. 

Auf dem falschen Weg

ALA kritisiert Fehlentwicklungen beim Denkmalschutz in Lüneburg

Unverständlich, wie diese Neubauten in der Neuen Straße inmitten Lüneburgs historischer Altstadt genehmigt werden konnten. Foto: privatLüneburg, 04.08.2024 - Wer in Lüneburgs historischer Altstadt sein Haus renovieren will, bekommt es schnell mit dem Denkmalschutz zu tun. Zu recht, denn die Altstadt ist ein kulturhistorisches Juwel, das auch nachfolgenden Generationen erhalten bleiben soll. Umso unverständlicher ist es daher, dass inmitten der denkmalgeschützten Altstadt ein Neubau genehmigt wurde, der an einfallsloser Schlichtheit kaum zu überbieten ist. Dagegen regt sich nun, leider zu spät, Kritik des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt (ALA). Der Verein beklagt aber noch weitere Missstände in Lüneburg. 

Stadt der Dosen-Künste

Lüneburg legt Nachwuchs-Projekt für Graffiti-Sprayer auf – Fotogalerie der bedeutendsten Kunstwerke

Kreativ, gesellschaftskritisch, mittendrin – die Lüneburger Sprayer-Szene ist omnipräsent. Foto: LGheuteLüneburg, 12.07.2024 - Die asiatischen Länder – ein kunstverlassener Ort? Eine gewagte Frage, doch anders ist kaum zu erklären, warum es dort, im Gegensatz zu hier, so gut wie keine Graffiti gibt. Schließlich gelten sie als "Kunst aus der Sprühdose", wie die Lüneburger Stadtverwaltung immer wieder betont. Und weil die Stadt zwar wenig Geld, das Rathaus aber ein großes Herz für Nachwuchs-Sprayer hat, dürfen sie sich mit fachkundiger Unterstützung jetzt an freigegebenen Containern versuchen, bevor sie ganz Lüneburg und Umgebung mit ihrer Kunst entzücken. Nachfolgend ein nicht immer ernstzunehmender Blick in die neuesten Entwicklungen in der Lüneburger Kunstszene und eine Auswahl ihrer bedeutendsten Werke.

Mehr KI ins Klassenzimmer?

Podiumsdiskussion an der Leuphana

Strandpunkt mit Perspektive: Innenansicht des Zentralgebäudes der Leuphana. Foto: LGheuteLüneburg, 08.06.2024 - Kann Künstliche Intelligenz den Bildungsnotstand in Deutschland beheben? Ausgeschlossen ist das nicht, zumindest dann, wenn wieder mehr auf Intelligenz als auf Ideologie in den Klassenzimmern gesetzt wird. Über die ethischen Herausforderungen in Bildung durch Technik soll es in einer Podiumsdiskussion am 13. Juni an der Leuphana Universität Lüneburg gehen. Titel: "Lehramtsstudium und/oder Künstliche Intelligenz?"

Im Spannungsfeld mit äußeren Mächten

Wie Lüneburg über Jahrhunderte seine Autonomie verteidigte – Führung im Museum Lüneburg  

Wie nur wenige Städte konnte Lüneburg über Jahrhunderte seine Autonomie bewahren. Das Foto zeigt einen Ausschnitt des im Museum ausgestellten Stadtmodells von Lüneburg. Foto: Museum Lüneburg/Sophie WolterLüneburg, 24.05.2024 - Über Jahrhunderte hinweg standen Lüneburgs Repräsentanten und die Bürgerschaft in dauerhaften Konflikten mit mächtigen Akteuren, um die städtische Autonomie zu behaupten. Beginnend mit dem ausgehenden 12. und dem beginnenden 13. Jahrhundert wird bei einer Führung im Museum Lüneburg anhand verschiedener Exponate aufgezeigt, wie die Stadt ihre erworbenen Privilegien und Freiheiten verteidigen und aufrechterhalten musste.

Wenn Kant zum Problem wird

Veranstaltung im Ostpreußischen Landesmuseum am 29. Mai

Dieses Portrait von Jean Baptist Belley, gemalt von Anne-Louis Girodet de Roussy-Trioson im Jahr 1797, wird in der Veranstaltung zur Sprache kommen. Belley war 1793-1797 Abgeordneter im französischen Nationalkonvent als Vertreter von Saint-Domingue. © Sammlung Palast Versailles, Quelle: Wikimedia Commons Lüneburg, 24.05.2024 - Aufklärer wie Immanuel Kant haben die moderne Welt maßgeblich mit ihren Ideen von Wissenschaft, Demokratie und Menschenrechten geprägt. Gleichzeitig finden sich bei Kant und anderen Aufklärern Ideen und Texte, die nach heutigen Maßstäben problematisch sind. Welche Bedeutung hat das heute? Diese Frage diskutiert der Kurator der Lüneburger Kantausstellung, Dr. Tim Kunze, gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Esser und Dr. Hannah Peaceman in der Veranstaltung "Kant und Kolonialismus. Wie umgehen mit problematischen Aspekten in einer Ausstellung?"

Mit Luisa in die Zukunft

Klima-Schützerin Luisa Neubauer beim Zukunftsfestival an der Leuphana mit dabei

Wo ungewöhnliche Ideen auf offene Ohren stoßen: die Leuphana Universität Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 04.04.2024 - Es gibt Veranstaltungen, bei denen meist schon vor Beginn feststeht, was am Ende herauskommt. Eine dieser Veranstaltungen ist das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival, zu dem erneut die Wochenzeitung "Die Zeit", die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und die Leuphana Universität Lüneburg einladen. Unter dem Motto "Was würden wir später bereuen, weil wir es nicht getan haben?" sollen vom 13. bis 15. Mai insgesamt 75 junge "Zukunftsgestalter" auf dem Campus der Leuphana zusammen die Zukunft des Klimaschutzes, der Demokratie und der Künstlichen Intelligenz ausleuchten. Mit von der Partie: Klima-Ikone Luisa Neubauer.

Haben die Wendländer sich an Sklaven bereichert?

Ein Forschungsprojekt an der Uni Lüneburg geht einer besonderen Frage nach 

An der Leuphana wird gern geforscht. Foto: LGheuteLüneburg, 01.02.2024 - Die Freiheit von Forschung und Lehre ist ja eine schöne Sache, sie nimmt bisweilen aber auch bizarre Formen an. Deutlich wird dies an einem Forschungsprojekt an der Leuphana Universität in Lüneburg. Dabei soll ein Zusammenhang zwischen der Leinenproduktion im Wendland und der Sklaverei in Amerika hergestellt werden. Logisch, dass die Forscher damit auch gleich der Frage nachgehen, ob die Wendländer sich an der Sklaverei bereichert haben. Kein Scherz.

Der Unterricht als Sozialfall

In Kaltenmoor sollen nun auch "Klassen-Teilhabe-Coaches" die Lerndefizite von Schülern beheben 

Spielen hilft: Sozialarbeiter Dominik Hacker-Bendlin im Unterricht mit drei Schülern. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 16.01.2024 - Die Zeiten, da ein Lehrer ausreichte, eine Grundschulklasse zu betreuen, sind lange vorbei. Mangelnde Disziplin, fehlender Respekt, Konzentrationsschwächen, aber zunehmend auch katastrophale Sprachkenntnisse sind bei vielen Schülern heute keine Seltenheit mehr und lassen einen normalen Unterricht kaum noch zu. Gründe dafür gibt es viele, die meisten sind vermutlich im Elternhaus zu finden. Die Schulen müssen es ausbaden und brauchen immer mehr personelle Unterstützung. Zu den ohnehin schon vorhandenen Schulsozialarbeitern an Lüneburgs Schulen kommen nun noch "Klassen-Teilhabe-Coaches" hinzu.

Acht Meter Militärgeschichte

Beeindruckende Sonderausstellung mit Führung im Museum Lüneburg 

So groß, dass es fast nicht darstellbar ist: Das Gemälde 'Revue bei Bemerode', jetzt in einer Sonderausstellung im Museum Lüneburg zu sehen. Foto: Museum LüneburgLüneburg, 02.01.2024 - Schlachten-Gemälde gibt es vermutlich so viele wie es Schlachten gegeben hat. Zeitgenössische Künstler nutzten die Gunst der Stunde und die des Siegers und erhielten so der Nachwelt einen Eindruck des Geschehenen und der Größe des Feldherrn. Ein Gemälde, das aus der üblichen Schlachtendramatik herausfällt, ist "Die Revue bei Bemerode" – ein über acht Meter breites Panorama einer Militärparade des Kurfürsten von Hannover. Jetzt ist es in einer Sonderausstellung im Lüneburger Museum zu sehen und bei einer Führung zu erleben.

Wäre Kant heute Klimakleber?

Vortrag im Ostpreußischen Landesmuseum am 5. Dezember

The Blue Marble heißt dieses Foto, das 1972 von der Apollo-17-Crew aufgenommen wurde. Es gilt als das erste reale Gesamtportrait des Planeten. Foto: WikipediaLüneburg, 03.12.2023 - Haben die Englischen Landschaftsgärten etwas mit dem Klimawandel zu tun? Und hätte Immanuel Kant, lebte er heute, sich zu den Klimaklebern gesellt? Klingt absurd, ist aber Gegenstand einer durchaus ernstzunehmenden Veranstaltung des Ostpreußischen Landesmuseums, bei der es um die Frage geht, welches Denken dem mit der Aufklärung einsetzenden Fortschrittsglauben und der heutigen ökologischen Krise zugrunde lag. 

Wo die Künstler zur Schule gingen

Die Kunstakademie in Könisberg – Start einer Sonderausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum

Das Treppenhaus der Königsberger Kunstakademie, Ölbild von Norbert Dolezich. Bildrechte: Ostpreußisches_LandesmuseumLüneburg, 16.11.2023 - Die weite Landschaft und die wilde Küste Ostpreußens inspirierte eine Vielzahl Künstler. Etliche von ihnen erhielten ihre Ausbildung an der Kunstakademie in Königsberg. Zwischen ihrer Gründung 1845 und dem Untergang Königsbergs 1945 bildete die Akademie 100 Jahre das künstlerische Zentrum Ostpreußens. In einer Sonderausstellung, die morgen Abend eröffnet wird, zeigt das Ostpreußische Landesmuseum das vielfältige Werk der verschiedenen Direktoren und Lehrer der Kunstakademie.

Neue Hoffnung fürs Theater

Hannover will Lüneburg stärker unter die Arme greifen, vorerst aber nur bis 2025

Der Betrieb im Theater Lüneburg kann vorläufig weitergehen. Foto: LGheute Lüneburg, 15.11.2023 aktualisiert - Das Theater Lüneburg kann aufatmen, zumindest vorerst. Wie aus Hannover zu hören ist, will Niedersachsens Wissenschafts- und Kulturminister Falko Mohrs (SPD) dem finanziell angeschlagenen Theater unter die Arme greifen. Einziger Wermutstropfen: Zusätzliches Geld ist bislang nur für die Spielzeit 2024/25 vorgesehen. Doch es gibt Aussicht auf Verlängerung. 

Politik fordert neues Konzept

Fünf Rathaus-Fraktionen sehen Theater in der Bringschuld, wollen aber Handlungsfähigkeit sichern

Der Erhalt des Lüneburger Theaters dürfte sich zu einem erheblichen Kraftakt für Stadt und Kreis entwickeln. Foto: LGheuteLüneburg, 26.10.2023 - "Komm, wir finden einen Schatz" lautet der Titel eines Schauspiels, mit dem sich derzeit das Theater Lüneburg auf die Suche macht. Am Ende finden sie ihn, doch statt Reichtum ist es Glück. Beides, Glück und Reichtum, könnte das Theater tatsächlich gut gebrauchen, denn noch immer ist die finanzielle Notlage nicht beseitigt. Zwar kommen aus dem Rathaus Signale, weiter Geld in die Spielstätte zu pumpen, doch es gibt auch Forderungen aus der Politik, auch in Richtung Theater.

Abruptes Ende

Philosoph Precht gibt Honorarprofessur an der Leuphana auf

Die Leuphana hat nun einen Honorarprofessor weniger. Foto: LGheuteLüneburg, 24.10.2023 - Nach Kritik an seinen als antisemitisch bezeichneten Äußerungen hat Richard David Precht überraschend seine Honorarprofessur an der Leuphana Universität aufgegeben. Wie die "Landeszeitung" berichtet, habe Precht am vergangenen Wochenende der Universitätsleitung seinen Rückzug mit sofortiger Wirkung mitgeteilt. Dem Schritt ging eine entsprechende Forderung seitens des Studentenparlaments voraus. Die Gründe für das Ausscheiden Prechts aber sind unklar.

Bauen für den großen Denker

An der Ritterstraße beginnen die Arbeiten für den "Kant-Bau" – Fördermillionen fließen nach Lüneburg

Eine Skizze aus früheren Tagen: Im Hintergrund hellschraffiert der Kant-Bau mit Blick von der Heiligengeiststraße. Grafik: Ostpreußisches LandesmuseumLüneburg, 11.10.2023 - Noch ist es eine große Baulücke, doch schon in Kürze soll an der Ritterstraße eine der bedeutendsten Ausstellungen der deutschen Aufklärung entstehen. Die Rede ist von dem "Kant-Bau", einem viergeschossigen Museumsbau, der in das Ensemble des Ostpreußischen Landesmuseums eingefügt werden soll. In diesen Tagen beginnen die Bauarbeiten, die noch zum 300. Geburtstag des Philosophen Immanuel Kant im kommenden Jahr abgeschlossen werden sollen.

Das Geheimnis der Köpfe

Führung mit Werner Preuß durch die frühere Schlieffen-Kaserne

Was hat es mit den Skulpturen auf sich, die noch heute einige der erhaltenen Kasernengebäude zieren? Antworten gibt es bei der zwölften Erkungungstour durchs Lüneburger Hanseviertel. Foto: LGheuteLüneburg, 05.10.2023 - Lange war die Lüneburger Schlieffenkaserne für viele ein "terra incognita". Nur wer Uniform und Dienstgrad hatte, durfte oder musste hinein. Nachdem Deutschlands Spitzenpolitiker im Freudentaumel der Wiedervereinigung glaubten, aufs Militär nahezu gänzlich verzichten zu können, wurden die Soldaten nach Hause geschickt und die Kaserne der Stadt übergeben. Geblieben sind Erinnerungen und manch spannende Geschichte, unter anderem über die zum Teil noch erhaltenen Kopf-Skulpturen. Davon handelt die nächste "Erkundungstour" im Hanseviertel am Donnerstag, 12. Oktober.

Vielleicht mal neue Wege gehen

Wenn das Lüneburger Theater gerettet werden soll, muss mehr als nur Geld fließen

Das Lüneburger Theater ist beim Publikum nach wie vor beliebt. Doch die Zukunft sieht düster aus. Foto: LGheuteLüneburg, 27.09.2023 - Eine, zwei oder weiter drei Sparten? Wieviel Theater kann Lüneburg sich angesichts hoher Defizite künftig noch leisten? Ein Gutachten sollte aufzeigen, ob und wie das Drei-Sparten-Haus erhalten werden kann. Die Politik überzeugten die bislang vorgestellten Ergebnisse, die auf strukturelle Streichungen hinauslaufen, eher nicht, ohnehin dürfe am Bestehenden nicht gerüttelt werden, so eine Forderung. Wie aber dann? Zwei Wege bieten sich an.

Eine besondere Familie

"Kügelgen"-Wanderausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum

Titelillustration zu dem Buch "Jugenderinerungen eines alten Mannes" von Wilhelm von Kügelgen. Copyright: Florian Noetzel Verlage WilhelmshavenLüneburg, 29.05.2023 - Den Namen Kügelgen kennen vermutlich nur noch Wenige, doch die Familie brachte viele Persönlichkeiten in den Bereichen Malerei, Literatur und Wissenschaft hervor, die bekanntesten Vertreter der Familie sind die Künstlerzwillinge Karl und Gerhard von Kügelgen. Die bewegenden Lebensgeschichten der Familie, die sich zwischen Deutschland und dem Zarenreich abspielten, sind Thema einer Wanderausstellung, die ab Juni im Ostpreußischen Landesmuseum gezeigt wird.