Im Gespräch

LGheute im Gespräch mit Detlev Schulz-Hendel (Grüne) über Alpha-E und die Zumutbarkeit von mehr Güterverkehr auf der Schiene

Detlev Schulz-Hendel ist verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag von Hannover. Foto: privatLüneburg, 04.01.2021 - Tricksen, tarnen und taktieren – so etwa lässt sich die Kritik zusammenfassen, die der Amelinghausener Detlev Schulz-Hendel dem Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn vorhält. Der Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der Grünen beklagt, dass nicht schon längst die Weichen für die Umsetzung des Schienenausbauprojekts Alpha-E gestellt sind. Das aber lehnt die Stadt Lüneburg unter anderem wegen der damit prognostizierten Verdoppelung des Güterzugverkehrs durch Lüneburg ab und fordert eine Umfahrung. Aber auch die Bahn selbst hat sich in der Sache noch nicht festgelegt und prüft Alternativen (LGheute berichtete). Im Kern der Auseinandersetzung geht es um die Frage, wem die zusätzlichen Belastungen durch mehr Schienenverkehr zumutbar sind. Im Gespräch mit LGheute erläutert Schulz-Hendel seine Position.


LGheute im Gespräch mit Ulrich Mädge, Oberbürgermeister von Lüneburg, zu Tarif-Verhandlungen und Corona-Einschränkungen 

Als Verhandlungsführer bei den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst stand Lüneburgs Oberbürgermister Ulrich Mädge vier Tage lang unter hohem Erfolgsdruck. Foto: LGheuteLüneburg, 03.11.2020 - Es war wohl eine seiner wichtigsten politischen Herausforderungen, noch dazu eine, die Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge kürzlich nahezu täglich in die "Tagesschau" und ins "heute journal" brachte: die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst. Dass er sich dabei nicht nur gegenüber einer starken Gewerkschaft durchgesetzt, sondern auch neben Bundesinnenminister Horst Seehofer behauptet hat, brachte ihm viel Anerkennung ein. Zurück in Lüneburg wartet die Corona-Krise auf ihn. Im Gespräch mit LGheute äußert er sich auch dazu.  


LGheute im Gespräch mit Ulrich Mädge, Oberbürgermeister von Lüneburg

Oberbürgermeister Ulrich Mädge sieht es als humanitäre Verantwortung, deutlich mehr Flüchtlinge aus Griechenland als die jetzt beschlossene Zahl von 1500 Menschen in Deutschland aufzunehmen. Foto: Stadt Lüneburg Lüneburg, 01.10.2020 - Als das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos vor wenigen Wochen in Flammen stand, wurden schnell Stimmen laut, die Betroffenen nach Deutschland zu holen. Die Bundesregierung konnte sich letztlich für die Aufnahme von 1500 Menschen durchringen – "zu wenig", wie Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge befand. Lüneburg sei bereit, mehr als die über Bund und Land aus Moria zugewiesenen Flüchtlinge aufzunehmen.

Im Gespräch mit LGheute erläutert Mädge seine Position.


LGheute im Gespräch mit Michèl Pauly, Fraktionsvorsitzender der Links-Partei im Rat der Stadt Lüneburg

Michèl Pauly, Fraktionsvorsitzender der Links-Partei im Rat der Stadt Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 16.06.2015 - Eine Abrechnung mit der eigenen Partei – das kommt unter Politikern immer mal wieder vor. In der Regel geschieht es dann, wenn sie beabsichtigen, die Brocken hinzuschmeißen und den Laden zu verlassen. Doch es geht auch anders, wie kürzlich Michèl Pauly, Fraktionsvorsitzender der Links-Partei im Rat der Stadt Lüneburg, vorgemacht hat. Im "Blog.JJ" von Hans-Herbert Jenckel, Landeszeitung, hat Pauly seinem Unmut über den Zustand seiner Partei Luft gemacht: Viel zu lange habe man die Situation der Partei schöngeredet. Seinen Kreisverband bezeichnete er als "Altherren-Folkloregruppe, die auf Parteitagen altertümliche Lieder schief singt" und kritisiert offen, dass seine Partei "zu schwach, zu leise und zu wenige" sei.

Im Gespräch mit LGheute erklärt Michèl Pauly, warum er mit seiner Partei so hart ins Gericht gegangen ist. 


LGheute im Gespräch mit Frank Soldan, Stadtverbandsvorsitzender der FDP Lüneburg

Lüneburg, 05.07.2014 - Viele Jahrzehnte gehörte die FDP so selbstverständlich zum bundespolitischen Gefüge wie der Bundesadler zum Bonner Plenarsaal oder Dagmar Berghoff zur Tagesschau. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die FDP scheint den Anschluss an die Gesellschaft verloren zu haben, die letzten Wahlen wurden für die Partei zum Desaster. Sie wirkt zunehmend orientierungslos, hinzu kommt, dass andere sich bereits aufgerufen fühlen, das mögliche liberale Erbe anzutreten. Und die AfD zieht mit eurokritischen Themen beeindruckend stark an der FDP vorbei.

Im LGheute-Gespräch äußert sich Frank Soldan dazu, was in seiner Partei falsch gelaufen ist.


LGheute im Gespräch mit Claudia Schmidt, OB-Kandidatin der Lüneburger Grünen

Lüneburg, 30.03.2014 - Eine Welle der Empörung hat Claudia Schmidt, Kandidatin der Grünen für das Amt der Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg, ausgelöst. In einer parteiinternen E-Mail hat sie starke Vorwürfe gegen ihre Parteikollegen aus der Fraktion geäußert, nachdem sie bei der Wahl zum Fraktionsvorstand nicht erneut zum Zuge kam. Insbesondere ihre Äußerungen über das Verhalten des erkrankten Fraktionsmitglieds Ulrich Völker und über ihre Nachfolgerin im Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Jule Grunau, sorgten in der Öffentlichkeit für Unverständnis und Fassungslosigkeit.

Im Gespräch mit LGheute nimmt Claudia Schmidt erstmals Stellung zu ihren Äußerungen.


LGheute im Gespräch mit Manfred Nahrstedt, Landrat des Landkreises Lüneburg

Lüneburg, 18.03.2013 - Bau der Elbbrücke bei Neu Darchau, Fortsetzung der Planungen für die A39, Erweiterung des Schiffshebewerks Scharnebeck, Breitband-Ausbau für ein schnelles Internet, Sorge um das Thema Fracking und natürlich Bildung und Betreuung - der Landkreis Lüneburg hat viel zu stemmen zur Zeit. Als Landrat des Landkreises Lüneburg trägt Manfred Nahrstedt nicht nur die politische Verantwortung für das Gelingen dieser Projekte, er muss auch wissen, wo die Grenzen des Machbaren sind.

Im Gespräch mit LGheute nimmt er Stellung zu drei Projekten, die immer noch oder schon wieder im Landkreis diskutiert werden.


LGheute im Gespräch mit André Kleine-Möller, Junge Union Lüneburg

Hansestadt, 01.09.2012 - Dem Vorwurf mangelnden Demokratieverständnisses sieht man sich nicht gern ausgesetzt, schon gar nicht, wenn man Vorsitzender einer politischen Organisation ist. Doch seit seiner Forderung, den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) abzuschaffen, weht dem Kreisvorsitzenden der Jungen Union (JU) Lüneburg, André Kleine-Möller, heftiger Gegenwind ins Gesicht.

Im Gespräch mit LGheute erklärt er seine Position und erläutert, weshalb der AStA aus Sicht der JU reformierungsbedürftig ist.


LGheute im Gespräch mit Prof. Dr. Waldemar Stange, Leuphana Universität Lüneburg

Hansestadt, 15.07.2012 - Soll man Kinder und Jugendliche an wichtigen gemeinschaftlichen Entscheidungen beteiligen? Darf man sie beteiligen? Und wollen sie überhaupt beteiligt werden? Ihr Interesse an den eher nüchternen Themen, mit denen Städte und Gemeinden aufwarten können, ist verhalten bis ablehnend. Professor Dr. Waldemar Stange vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg hat jetzt für den Landkreis Lüneburg ein Programm erarbeitet, mit dem die Partizipation von Kindern und Jugendlichen gelingen soll.

Im Gespräch mit LGheute erläutert er, was Partizipation bedeutet und warum wir sie brauchen.


LGheute im Gespräch mit Curt H. Pomp, Vorsitzender des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt (ALA)

Hansestadt, 02.05.2012 - Sie ist nach dem Salz der wichtigste Schatz der Stadt - die Lüneburger Altstadt. Doch ohne ihn wären große Teile davon vermutlich für immer verloren. Der Wahl-Lüneburger Curt H. Pomp hat sich wie wohl kein Zweiter für den Erhalt der wertvollen historischen Bausubstanz der Hansestadt eingesetzt. Ihm hat es neben manchem Zwist mit Stadtoberen das Bundesverdienstkreuz, vor allem aber die Anerkennung vieler Lüneburger eingebracht.

Im Gespräch mit LGheute übt er gewohnt deutliche Kritik am Umgang mit dem wertvollen Erbe der Stadt.