Umwelt und Gesundheit

Diskussionsrunde mit Ministerin Reimann in Adendorf

Adendorf, 08.04.2019 - Zu einer Diskussionsrunde mit Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann und Mitarbeitern im Pflegebereich lädt der SPD-Unterbezirk Lüneburg ein. Unter dem Thema "Gute Pflege - gute Arbeit!?" soll darüber gesprochen werden, welche Forderungen die Beschäftigten an eine zeitgemäße Pflege stellen und was die Politik dabei leisten sollte. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 10. April, ab 17 Uhr im Castanea Resort, Scharnebecker Weg 25 in Adendorf statt.


Ein solarbetriebener Lüfter soll das Gewässer am Bockelsberg mit Sauerstoff anreichern

Mitarbeiter der AGL bringen den Teichlüfter an die richtige Position. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.04.2019 - Ein schwimmendes Solarmodulfloß auf einem der großen Bockelsberg-Teiche hat in den letzten Tagen die Aufmerksamkeit vieler Spaziergänger auf sich gezogen. Das Gerät, ein solarbetriebener Teichlüfter der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) soll den Sauerstoffgehalt in dem Gewässer erhöhen, um die Lebensbedingungen für Mikroorganismen zu verbessern und die Algenbildung zu verringern. Bis Ende Oktober soll der Teichbelüfter im Einsatz bleiben.


Baumpfleger informiert über richtige Pflanzung und Pflege von Bäumen an Kreisstraßen

Alleen sind nicht nur eine landschaftliche Augenweide, sie spenden im Sommer auch Schutz vor der Sonne. Foto: LGheuteLüneburg, 27.03.2019 - Linden, Rotbuchen, Eichen, Rosskastanien, Pappeln oder Spitz-Ahorne: Alleebäume werten viele Straßen im Landkreis Lüneburg landschaftlich auf. Ein Alleenkonzept soll nun die Pflanzung und Pflege von Bäumen an den Kreisstraßen koordinieren. Wo kommen Strecken für die Baumreihen in Frage, welches Grün eignet sich dafür und wie pflegt man es richtig? Darüber informierte der Pinneberger Baumpfleger und Sachverständige Uwe Thomsen den Betriebs- und Straßenbauausschuss im Betriebshof Embsen.


Kanu- und Bootsfahrten werden an Himmelfahrt und Pfingsten verboten

Kanufahrten wie hier auf der Ilmenau soll es an Himmelfahrt und Pfingsten zum Schutz der Natur künftig nicht mehr geben. Foto: LGheuteLüneburg, 14.02.2019 - Wer an Himmelfahrt oder Pfingsten eine lustigen Bootstour über die Ilmenau geplant hat, wird sich wohl künftig nach einem anderen Vergnügen umsehen müssen. Denn der Landkreis Lüneburg möchte die Ilmenau, aber auch die Lopau und die Luhe besser schützen, um Tieren und Pflanzen den notwendigen Lebensraum zu sichern. Demnach sollen die Gewässer zu Himmelfahrt und Pfingsten für Ausflügler gesperrt werden, so die Pläne des Landkreises.


Windkraftanlagen sollen künftig nur noch bei Bedarf blinken 

Schluss mit Blinken: Windkraftanlagen sollen künftig in der Nacht dunkel bleiben. Foto: LGheuteLüneburg, 18.12.18 - Anwohner und Naturfreunde können aufatmen, das störende nächtliche rote Blinken der Windkraftanlagen soll schon bald ein Ende haben – jedenfalls teilweise. Der Bundestag hat jetzt einer Beschlussempfehlung der Bundesregierung zugestimmt, wonach das Dauerblinken der Nachtbefeuerung von Windenergieanlagen eingeschränkt werden soll. Wie der Lüneburger CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols mitteilt, soll dafür die sogenannte "bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung" der Windenergieanlagen eingeführt werden.


Lüneburg, 22.01.2018 - Bei einem Wildunfall auf der Kreisstraße 46 zwischen Bardowick und Wittorf ist heute Morgen ein Wolf getötet worden. Wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt, kollidierte ein Auto in Höhe des Gewerbegebiets Wittorfer Heide mit dem Tier. Bei dem toten Tier handelt es sich um einen weiblichen Wolf. Bei der Fähe wurden einige Verletzungen festgestellt. Die 61-jährige Fahrerin des Pkw blieb unverletzt. Die Polizei Bardowick schätzt den an dem Wagen entstandenen Sachschaden auf etwa 1.000 Euro. Ein Wolfsberater des Landkreises Lüneburg war an der Unfallstelle. 


Keine Bekämpfung mehr aus der Luft – Erkrankungen deutlich gesunken 

Die feinen Härchen des Eichenprozessionsspinners sind für den Menschen gesundheitsgefährdend. Foto: nghLüneburg, 04.06.2017 - Die Bekämpfung des Eichenprozessions-spinners (EPS) im Landkreis Lüneburg zeigt offenbar Wirkung: Seit der Kreis 2013 mit der jährlichen Bekämpfungsaktion begonnen hat, sind immer weniger Menschen durch Kontakt mit den gefährlichen Brennhaaren der Raupen erkrankt. Aufgrund der positiven Entwicklung verzichtet der Landkreis in diesem Jahr auf die Bekämpfung des EPS aus der Luft. Die Bekämpfung vom Boden aus findet aber weiterhin statt – so sollen auch Kinder in Kitas weiterhin geschützt werden.


Landkreis stellt hölzerne Behausungen – Tipps von Bürgern erwünscht

Angela Maaß und Nicolas Hinz, beide Teilnehmer der Berufsbildungsbereichs bei der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg, packen mit Bohrer und Schrauber mit an. Foto: Sven KrählingLüneburg, 09.05.2017 - Weil sie in der freien Natur immer weniger Nistorte finden, siedeln Hornissen sich gerne unter Dachziegeln oder in Schuppen an – und kommen ihren menschlichen Nachbarn dabei gelegentlich sehr nah. Um Lebensraum für Hornissenvölker in der freien Natur zu schaffen, haben Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg zehn Hornissenkästen gebaut. Jetzt wurden sie an den Landkreis übergeben.


Artlenburger Deichverband startet mit den Frühjahrsdeichschauen

Der Artlenburger Deichverband (ADV) nimmt wie jedes Jahr im Frühling seine Deiche unter die Lupe. Die Frühjahrsdeichschauen stehen an. Foto: 4B MedienverlagArtlenburg, 20.04.2017 - Der Artlenburger Deichverband (ADV) nimmt in den nächsten Tagen im Rahmen der Frühjahrsdeichschauen wieder seine Deiche unter die Lupe. An der Elbe sind es die ersten, nachdem sämtliche Schäden vom Jahrhunderthochwasser 2013 vollständig beseitigt sind. Doch vor allem Wildtiere wie Waschbären und Nutrias, aber auch Wilschweine und Wühlmäuse setzen den Deichen zu. Sorgen bereiten auch die Sturmfluten, deren Ausläufer bis nach Bleckede reichten. Auftakt der Deichschauen ist am Donnerstag, 4. Mai.


Feuerwehr Scharnebeck und Artlenburger Deichverband proben den Ernstfall

Die Deichverteidigung übten rund 100 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Scharnebeck zusammen mit dem Artlenburger Deichverband. Es wurden 2000 Sandsäcke am Deich in Hohnstorf verbaut. Foto: 4B MedienverlagHohnstorf, 04.04.2017 - Die Elbe fließt friedlich in ihrem Bett. Hochwasser ist am Fluss weit und breit nicht in Sicht. Dennoch herrschte jetzt geschäftiges Treiben am Deich in Hohnstorf: Mehr als 100 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Scharnebeck und Mitarbeiter des Artlenburger Deichverbandes (ADV) füllten in schweißtreibender Arbeit 2000 Sandsäcke, stapelten diese auf Paletten und lagerten sie auf dem Deichverteidigungsweg am Betriebsgelände des ADV. Später beförderten sie die Säcke mit Muskelkraft auf die Deichkrone und erhöhten diese um 30 Zentimeter. Allerdings nur auf einer Länge von knapp 30 Metern. Mehr war nicht nötig, denn die kräftezehrende Arbeit war eine Übung.