Umwelt und Gesundheit

Landesforsten warnen wegen des Sturms vor herabstürzenden Ästen und Bäumen

Sturmtief "Sabine" hat auch in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten seine Spuren hinterlassen. Foto: LandesforstenLüneburg, 11.02.2020 - Nachdem Sturmtief "Sabine" auch in der vergangenen Nacht über Niedersachsen stürmte, können die Niedersächsischen Landesforsten noch keine Entwarnung für den Besuch der Wälder geben. "Durch die aktuell noch stürmische Wetterlage ist auch weiterhin von einem Waldbesuch abzuraten", warnt Klaus Jänich, Vizepräsident der Niedersächsischen Landesforsten. Auch nach dem Abflauen des Sturms sei weiter mit Gefahren in den Wäldern durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume zu rechnen.


Mehr als 80 Wildschweine bei Jagd im Radbrucher Revier erlegt

Wildschweine vermehren sich in den letzten Jahren besonders stark und werden in Wald und Flur zur Plage. Foto: LandesforstenSellhorn/Radbruch, 23.01.2020 - Sie entwickeln sich zunehmend zur Plage und gefährden Dorfbewohner und Autofahrer: Wildschweine. Nun rückten ihnen Jäger bei einer Jagd der Niedersächsischen Landesforsten zu Leibe. 82 Wildschweine und 39 Rehe wurden bei der Bewegungsjagd im Radbrucher Revier am vergangenen Sonnabend erlegt. "Neben der Verwendung als hochwertiges und gesundes Lebensmittel und den waldbaulichen Erfordernissen der Jagd versuchen wir durch die Reduktion des Wildbestandes auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Wild zu senken", benennt Forstamtsleiter Peter Wendt vom Forstamt Sellhorn die Ziele solcher Jagden.


Aufmerksamkeit der Autofahrer besonders gefordert

Während der Jagd sind bestimmte Abschnitte im Wald vorübergehend gesperrt. Foto: LandesforstenSellhorn, 15.01.2020 - Das Niedersächsische Forstamt Sellhorn bejagt am Sonnabend, 18. Januar, zwischen 8 und 12.30 Uhr die Waldflächen im Forstort Radbruch entlang der Kreisstraße 78 zwischen Luhdorf und Radbruch. Da während der großräumigen Bewegungsjagd plötzlich Wild oder Jagdhunde die Straße queren können, wird auf dem Streckenabschnitt der Kreisstraße 78 die Geschwindigkeit auf Tempo 50 beschränkt. Nach Beendigung der Jagd wird die Geschwindigkeitsbeschränkung wieder aufgehoben.


Land übergibt Zuwendungsbescheid zur Förderung des Naturparks

Hilke Feddersen (2.v.l.) freut sich über den Bescheid, den ihr unter anderen Minister Olaf Lies (2.v.r.) und die Landtagsabgeordnete Andrea Schöder-Ehlers überreichten. Foto: Umweltministerium HannoverHannover, 29.12.2019 - Über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk konnte sich der Naturpark Lüneburger Heide freuen. Noch vor den Festtagen überreichte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies 14 Zuwendungsbescheide für die niedersächsischen Naturparke, darunter auch für den Naturpark Lüneburger Heide. Sämtliche niedersächsischen Naturparke erhalten bis 2024 jährlich 100.000 Euro.


Gesundheitsamt rät zu Überprüfung der Produktkennzeichen

Lüneburg, 14.10.2019 - Der Listerien-Skandal rund um die Firma Wilke Wurstwaren hat auch den Landkreis Lüneburg erreicht. Hier sind inzwischen 53 Abnehmer von dem europa- und bundesweiten Rückruf von Fleisch- und Wurstwaren betroffen, zu Krankheitsfällen sei es bislang aber nicht gekommen, teilt das Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landkreises Lüneburg mit. Das Amt fordert Lebensmittelunternehmer und Verbraucher jedoch ausdrücklich dazu auf, Produkte auf das Identitätskennzeichen "DE EV 203 EG" hin zu überprüfen. Der Grund: „Das Sortiment der Firma Wilke Waldecker wurde nicht nur unter dem Namen Wilke vertrieben, sondern gelangte auch unter anderen Markennamen als Eigenmarken in den Handel," erklärt Veterinärin Dr. Julia Pfeiffer vom Landkreis. 


Gesundheitsamt rät zur Impfung

Lüneburg, 28.08.2019 - Mehr als 10.000 Masernfälle wurden in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland gemeldet. In Niedersachsen gab es 2019 besonders viele Erkrankte in Hildesheim. Jetzt wurde in einem benachbarten Landkreis des Landkreises Lüneburg ein Krankheitsfall bekannt. Deshalb rät Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Lüneburger Gesundheitsamtes: "Spätestens jetzt sollte überprüft werden, ob ein Impfschutz besteht." Andernfalls sollte der Hausarzt aufgesucht werden, um sich immunisieren zu lassen.


6 Millionen Tonnen Getreideernte in Niedersachsen eingefahren – Verluste im Süden

Besser als befürchtet entwickelte sich die Getreideernte in diesem Jahr. Foto: LGheuteHannover, 27.08.2019 - Bis auf wenige Flächen in den Spätdruschgebieten an der Küste ist die Getreide- und Rapsernte in Niedersachsen eingefahren. Sie ist im Landesschnitt höher ausgefallen als während der schnellen Abreife im heißen und trockenen Juli befürchtet wurde. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, wurde in Niedersachsen in diesem Jahr nach vorläufigen Ergebnissen eine Getreideernte von 6,0 Millionen Tonnen eingefahren, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber dem sechsjährigen Durchschnitt von 2012 bis 2017 fällt die Getreideernte jedoch um 5 Prozent geringer aus.


Stadtverwaltung will Sitzmöglichkeiten neben dem Alten Kran schaffen

Dort, wo jetzt Absperrgitter neben dem Alten Kran stehen, stand die stattliche Weide. Hier will die Stadtverwaltung nun Sitzbänke aufstellen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.07.2019 - Sie prägte das Bild des alten Lüneburger Hafens über viele Jahrzehnte ebenso wie der Alte Kran selbst, neben dem die stattliche Weide bis vor kurzem noch stand. Doch ein Riss im Stamm machte eine Fällung unausweichlich. Überlegungen, die Weide durch eine Neupflanzung zu ersetzen, kamen schnell auf, doch nun hat die Stadt andere Pläne. Sie will dort Sitzbänke aufstellen.


Sportausschuss spricht sich gegen Kunstrasenplätze aus

Lüneburg, 08.06.2019 - Zuschüsse für Kunstrasenplätze soll es für die Sportplätze in Lüneburg nun doch nicht geben. Das beschloss der städtische Sportausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Anlass waren neue Erlenntnisse unter anderem des Fraunhofer-Instituts, wonach von solchen Kunststoffanlagen eine erhebliche Umwelt- und damit möglicherweise auch Gesundheitsbelastung einhergehe. Dies bewog die Ausschussmitglieder, auf Kunstrasenplätze bis auf Weiteres zu verzichten.


Flüsse dürfen künftig nur noch eingeschränkt befahren werden

Fahrten auf der Ilmenau wie hier mit dem Lüneburger Ewer sind künftig nur noch eingeschränkt möglich. Foto: LGheuteLüneburg, 29.04.2019 - Die Ilmenau und die Luhe dürfen im Gebiet des Landkreises Lüneburg künftig nur noch zwischen 9 Uhr und 20 Uhr von Booten und Flößen befahren werden, an Christi Himmelfahrt und Pfingsten werden die Gewässer – genau wie ganzjährig die Lopau – für Ausflügler komplett gesperrt. So sieht es die Kanu-Verordnung vor, die der Umweltausschuss des Landkreises Lüneburg jetzt auf den Weg brachte. Am 13. Mai soll der Kreistag die endgültige Entscheidung treffen, damit die Verordnung zum 1. Juli in Kraft treten kann.