Umwelt und Gesundheit

Eine neue Infektion – Keine neuen Genesungen – Neue Vergleichs-Grafik

Die aktuellen Daten vom 5. April 2020. Grafik: LGheuteLüneburg, 05.04.2020 - Am heutigen Sonntag wurde vom Landkreis Lüneburg eine weitere bestätigte Coronavirus-Infektion gemeldet. Die aktuelle Zahl der gemeldeten Fälle im Landkreis liegt damit bei 119. Zwei erkrankte Personen sind wegen Covid-19 in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages sieben Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Keine Veränderungen gibt es bei den Genesungen.

Eine neue Vergleichs-Grafik zeigt zudem die Entwicklungen bei Infektionen und Genesungen. 


Neue Einrichtung für Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen

Lüneburg, 02.04.2020 - Seit heute ist im Landkreis Lüneburg ein mobiles Diagnosezentrum im Einsatz. Es wurde speziell für Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen eingerichtet sowie für Menschen, die ambulant durch Pflegedienste versorgt werden. Da nun ein Arzt direkt vor Ort auf Coronaviren testet, müssen die älteren Menschen nicht mehr das Haus verlassen. Betrieben wird das mobile Zentrum von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. 


Landkreise Stade und Celle bereits betroffen – Lüneburg noch ohne Krankheitsfälle

Das Gesundheitsamt in Lüneburg hat bislang noch keinen Krankheitsfall mit Coronavirus für den Landkreis festgestellt. Foto: LGheuteLüneburg, 06.03.2020 - Noch gibt es laut Gesundheitsamt Lüneburg mit Stand von gestern keine bestätigten Coronavirus-Krankheitsfälle im Landkreis Lüneburg, doch der Erreger kommt näher. Wie das Niedersächsische Gesundheitsministerium gestern mitteilte, waren bis gestern Nachmittag in Niedersachsen insgesamt 18 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus labordiagnostisch bestätigt worden, davon einer im Landkreis Stade und drei im Landkreis Celle.


Gesundheitsamt empfiehlt Nutzung von Seife und Papierhandtüchern 

Lüneburg, 03.03.2020 - Wegen Sorgen vor einer Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus greifen viele in diesen Tagen zu Desinfektionsmitteln. Unbegründet, wie das Gesundheitsamt Lüneburg sagt. "Die Verwendung von Desinfektionsmittel außerhalb der Pflege von Menschen in Einrichtungen, Krankenhäusern, Krippen (Wickeln) oder in der ambulanten Krankenpflege ist nicht sinnvoll", heißt es aus der Kreisverwaltung. 


Ab heute gilt bundesweit das neue Masernschutzgesetz – Bis zu 2.500 Euro Bußgeld bei Nichtbeachtung

Künftig müssen beispielsweise in Kindergärten Kinder und Mitarbeiter einen Impfschutz gegen Masern nachweisen. Foto: LGheuteHannover, 01.03.2020 - Von heute an gilt bundesweit das neue Masernschutzgesetz. Mit dem im November 2019 beschlossenen Gesetz soll die Ausbreitung von Masern verhindert werden. Für Kinder und Jugendliche sowie für die Beschäftigten in Kindergärten, Schulen, Flüchtlingsunterkünften und medizinischen Einrichtungen gilt nun die Nachweispflicht einer Masernimpfung.


Gesundheitsamt gibt Entwarnung – Erreger konnte bei Verdachtsperson nicht nachgewiesen werden

Mit Verdacht auf Corona-Infektion wurde eine Person ins Klinikum Lüneburg eingeleifert werden. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt. Foto: LGheuteLüneburg, 28.02.2020 - Doch keine Corona-Infektion in Lüneburg. Das ist das Ergebnis einer Laboruntersuchung, nachdem eine Person vorgestern mit Infektions-Verdacht ins Lüneburger Klinikum gebracht wurde. "Der Erreger konnte nicht nachgewiesen werden, somit können wir Entwarnung geben", erklärte gestern Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamtes. Vor zwei Tagen war der Verdachtsfall dem Landkreis Lüneburg als zuständige Behörde gemeldet worden. Die Behörde hatte daraufhin notwendige Schritte eingeleitet.


Försterei Busschewald beginnt mit der Laubholzernte

In der Bennerstedt werden in diesen Tagen vorwiegend Buchen gefällt. Foto: LandesforstenSellhorn, 19.02.2020 - In der Revierförsterei Busschewald beginnt Mitte Februar die Laubholzernte. Wie die Niedersächsischen Landesforsten mitteilen, verfolgt die Maßnahme drei Ziele: Zum einen die Verkehrssicherung an den Straßen Kreisstraße 29 und An der Bennerstedt, zum anderen der drohenden Holzentwertung durch Holzverfärbungen zuvorzukommen und zum Dritten, um der nächsten Waldgeneration aus Naturverjüngung Platz und Licht zu verschaffen. Ein besonderer Schwerpunkt der geplanten forstlichen Maßnahmen liege dabei im Revierteil Bennerstedt. Die Bennerstedt liegt zwischen den Ortschaften Brietlingen und Scharnebeck. 


Landesforsten warnen wegen des Sturms vor herabstürzenden Ästen und Bäumen

Sturmtief "Sabine" hat auch in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten seine Spuren hinterlassen. Foto: LandesforstenLüneburg, 11.02.2020 - Nachdem Sturmtief "Sabine" auch in der vergangenen Nacht über Niedersachsen stürmte, können die Niedersächsischen Landesforsten noch keine Entwarnung für den Besuch der Wälder geben. "Durch die aktuell noch stürmische Wetterlage ist auch weiterhin von einem Waldbesuch abzuraten", warnt Klaus Jänich, Vizepräsident der Niedersächsischen Landesforsten. Auch nach dem Abflauen des Sturms sei weiter mit Gefahren in den Wäldern durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume zu rechnen.


Mehr als 80 Wildschweine bei Jagd im Radbrucher Revier erlegt

Wildschweine vermehren sich in den letzten Jahren besonders stark und werden in Wald und Flur zur Plage. Foto: LandesforstenSellhorn/Radbruch, 23.01.2020 - Sie entwickeln sich zunehmend zur Plage und gefährden Dorfbewohner und Autofahrer: Wildschweine. Nun rückten ihnen Jäger bei einer Jagd der Niedersächsischen Landesforsten zu Leibe. 82 Wildschweine und 39 Rehe wurden bei der Bewegungsjagd im Radbrucher Revier am vergangenen Sonnabend erlegt. "Neben der Verwendung als hochwertiges und gesundes Lebensmittel und den waldbaulichen Erfordernissen der Jagd versuchen wir durch die Reduktion des Wildbestandes auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Wild zu senken", benennt Forstamtsleiter Peter Wendt vom Forstamt Sellhorn die Ziele solcher Jagden.


Aufmerksamkeit der Autofahrer besonders gefordert

Während der Jagd sind bestimmte Abschnitte im Wald vorübergehend gesperrt. Foto: LandesforstenSellhorn, 15.01.2020 - Das Niedersächsische Forstamt Sellhorn bejagt am Sonnabend, 18. Januar, zwischen 8 und 12.30 Uhr die Waldflächen im Forstort Radbruch entlang der Kreisstraße 78 zwischen Luhdorf und Radbruch. Da während der großräumigen Bewegungsjagd plötzlich Wild oder Jagdhunde die Straße queren können, wird auf dem Streckenabschnitt der Kreisstraße 78 die Geschwindigkeit auf Tempo 50 beschränkt. Nach Beendigung der Jagd wird die Geschwindigkeitsbeschränkung wieder aufgehoben.