Umwelt und Gesundheit

Kreis schätzt Lage weiterhin als "ruhig" ein 

Die Daten vom 8. Juli 2020. Grafik: LGheuteLüneburg, 09.07.2020 - Eine erneute bestätigte Corona-Infektion meldete gestern der Landkreis Lüneburg. Damit steigt die Anzahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Infektionen auf 168. Davon sind 167 Personen inzwischen wieder genesen. Laut Kreisverwaltung befindet sich die im Landkreis lebende infizierte Person in häuslicher Quarantäne.

Die Grafik zeigt den Verlauf der aktuell Infizierten (orange) im Vergleich zu den insgesamt gemeldeten Infektionen (grau). Weitere Ergebnisse und Grafiken sowie Erläuterungen und Werte zur 100.000er-Kennzahl im nachfolgenden Bericht. 

 


Niedergelassene Ärzte nehmen sich künftig der Verdachtsfälle an 

Das Corona-Diagnosezentrum am Klinikum Lüneburg wird geschlossen. Foto: LGheuteLüneburg, 04.07.2020 - Weil die Corona-Neuinfektionen im Landkreis Lüneburg seit Wochen nahezu bei Null liegen, wird das Diagnosezentrum am Klinikum Lüneburg geschlossen. Dies habe die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen entschieden, wie der Kreis berichtet. Die letzten Corona-Tests werden dort am Samstag, 11. Juli, abgestrichen. Anschließend soll diese Aufgabe von den niedergelassenen Ärzten fortgeführt werden.


Kreis geht bei Wittorf gegen Eichenprozessionsspinner vor

Sieht possierlich aus, ist aber äußerst tückisch: Die Larve des Eichenprozessionsspinners kann für die Gesundheit gefährlich werden, wenn man mit den Härchen in Berührung kommt. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 25.06.2020 - Fast hatte man schon geglaubt, ihn los zu sein, doch jetzt meldet sich der Eichenprozessionsspinner zurück. Deshalb soll die Bekämpfung dieses für die Gesundheit nicht ungefährlichen kleines Tieres wieder aufgenommen werden, wie der Landkreis berichtet. Diese beginnt am morgigen Freitag entlang der Kreisstraße 46. Aus diesem Grund können Radfahrer den betroffenen, etwa 500 Meter langen Abschnitt zwischen Bardowick und Wittorf voraussichtlich zwei Tage lang nicht befahren.


Kreisfeuerwehr sieht Problem, wenn der Feuerwehr-Flieger bei Aufgabe des Flugplatzes weichen muss

Noch kann das Feuerwehr-Flugzeug von Lüneburg aus starten. Aber damit ist es vorbei, wenn der Flugplatz für immer geschlossen wird. Foto: LGheuteLüneburg, 28.04.2020 - Unter extremer Trockenheit leiden derzeit Böden und Wälder. Die Folge: Die Brandgefahr ist deutlich gestiegen. In den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen gilt bereits teilweise die zweithöchste Alarmstufe, teilt die Kreisfeuerwehr des Landkreises Lüneburg mit. Umsicht, aber auch die Möglichkeit, bei einem Feuer schnell eingreifen zu können, ist daher das Gebot der Stunde. Eine wichtige Hilfe ist dabei die in Lüneburg stationierte Luftüberwachung per Flugzeug. Die aber soll nun aufgegeben werden.


Metronom-Fahrgäste müssen ab sofort Sicherheitsregeln beachten

In den Metronom-Zügen gilt jetzt Maskenpflicht. Foto: LGheuteUelzen, 22.04.2020 - Bahnreisende, die den Metronom nutzen wollen, müssen ab sofort eine Maske zum Schutz von Corona-Infektionen tragen. Das gab die Metronom Eisenbahngesellschaft aus Uelzen am Morgen bekannt. Das Unternehmen geht damit über die Empfehlung eines Mund-Nasen-Schutzes der Bundesregierung hinaus. Außerdem müssen in den Zügen auch Abstandsregeln eingehalten werden.


Schwarzkittel suchten nach Vergrämungsaktion in Volgershall das Weite

Stadtförster Per-Ole Wittenburg (vorn rechts) führt die Gruppe Treiber durch das Gebiet rund um Volgershall. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 19.04.2020 - Ein "voller Erfolg" war offenbar eine Vergrämungsaktion gegen Wildschweine, die von der Stadt Lüneburg am vergangenen Donnerstag durchgeführt wurde. Mit Warnwesten und Beinschutz bekleidet hatte sich eine Gruppe Treiber in Volgershall auf den Weg gemacht und mit lauten Warnrufen versucht, östlich der Bebauung in Richtung Kalkbruchsee dort versteckte Wildschweine aufzuscheuchen in die freie Landschaft zu treiben.


Verbraucherschutzministerium rät von regelmäßigem Verzehr ab

Auch die Fische der Elbe wurden vom Ministerium untersucht. Foto: LGheuteHannover, 19.04.2020 - Von einem regelmäßigen Verzehr von Flussfischen rät das Niedersächsische Verbraucherschutzministerium ab. Das Ministerium hatte Fische aus der Elbe, Ems, Weser, Aller und Oste auf verschiedene Schadstoffe untersuchen lassen, neben Dioxinen, Pestiziden und Industriechemikalien auch perfluorierte Alkysubstanzen (PFAS). Zu Letzterem liegen jetzt Ergebnisse vor, die zu dem Abraten des Ministeriums vom Verzehr geführt haben.


Vorerst nur eine Person betroffen – Sämtliche Bewohner in Quarantäne

Amt Neuhaus, 10.04.2020 - Die vor wenigen Tagen festgestellte Infektion eines Bewohners eines Altenheims in Neuhaus mit dem Coronavirus scheint vorerst nicht weiter um sich gegriffen zu haben. Dies gehe aus den Abstrichergebnissen hervor, die das Gesundheitsamt in Lüneburg daraufhin veranlasst hat. Danach konnte das Coronavirus bei den Bewohnern des Heims nicht nachgewiesen werden. Von Entwarnung könne dennoch keine Rede sein, teilte das Gesundheitsamt mit.


Neue Einrichtung für Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen

Lüneburg, 02.04.2020 - Seit heute ist im Landkreis Lüneburg ein mobiles Diagnosezentrum im Einsatz. Es wurde speziell für Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen eingerichtet sowie für Menschen, die ambulant durch Pflegedienste versorgt werden. Da nun ein Arzt direkt vor Ort auf Coronaviren testet, müssen die älteren Menschen nicht mehr das Haus verlassen. Betrieben wird das mobile Zentrum von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. 


Landkreise Stade und Celle bereits betroffen – Lüneburg noch ohne Krankheitsfälle

Das Gesundheitsamt in Lüneburg hat bislang noch keinen Krankheitsfall mit Coronavirus für den Landkreis festgestellt. Foto: LGheuteLüneburg, 06.03.2020 - Noch gibt es laut Gesundheitsamt Lüneburg mit Stand von gestern keine bestätigten Coronavirus-Krankheitsfälle im Landkreis Lüneburg, doch der Erreger kommt näher. Wie das Niedersächsische Gesundheitsministerium gestern mitteilte, waren bis gestern Nachmittag in Niedersachsen insgesamt 18 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus labordiagnostisch bestätigt worden, davon einer im Landkreis Stade und drei im Landkreis Celle.