Umwelt und Gesundheit

Lüneburg, 22.01.2018 - Bei einem Wildunfall auf der Kreisstraße 46 zwischen Bardowick und Wittorf ist heute Morgen ein Wolf getötet worden. Wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt, kollidierte ein Auto in Höhe des Gewerbegebiets Wittorfer Heide mit dem Tier. Bei dem toten Tier handelt es sich um einen weiblichen Wolf. Bei der Fähe wurden einige Verletzungen festgestellt. Die 61-jährige Fahrerin des Pkw blieb unverletzt. Die Polizei Bardowick schätzt den an dem Wagen entstandenen Sachschaden auf etwa 1.000 Euro. Ein Wolfsberater des Landkreises Lüneburg war an der Unfallstelle. 


Keine Bekämpfung mehr aus der Luft – Erkrankungen deutlich gesunken 

Die feinen Härchen des Eichenprozessionsspinners sind für den Menschen gesundheitsgefährdend. Foto: nghLüneburg, 04.06.2017 - Die Bekämpfung des Eichenprozessions-spinners (EPS) im Landkreis Lüneburg zeigt offenbar Wirkung: Seit der Kreis 2013 mit der jährlichen Bekämpfungsaktion begonnen hat, sind immer weniger Menschen durch Kontakt mit den gefährlichen Brennhaaren der Raupen erkrankt. Aufgrund der positiven Entwicklung verzichtet der Landkreis in diesem Jahr auf die Bekämpfung des EPS aus der Luft. Die Bekämpfung vom Boden aus findet aber weiterhin statt – so sollen auch Kinder in Kitas weiterhin geschützt werden.


Landkreis stellt hölzerne Behausungen – Tipps von Bürgern erwünscht

Angela Maaß und Nicolas Hinz, beide Teilnehmer der Berufsbildungsbereichs bei der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg, packen mit Bohrer und Schrauber mit an. Foto: Sven KrählingLüneburg, 09.05.2017 - Weil sie in der freien Natur immer weniger Nistorte finden, siedeln Hornissen sich gerne unter Dachziegeln oder in Schuppen an – und kommen ihren menschlichen Nachbarn dabei gelegentlich sehr nah. Um Lebensraum für Hornissenvölker in der freien Natur zu schaffen, haben Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg zehn Hornissenkästen gebaut. Jetzt wurden sie an den Landkreis übergeben.


Artlenburger Deichverband startet mit den Frühjahrsdeichschauen

Der Artlenburger Deichverband (ADV) nimmt wie jedes Jahr im Frühling seine Deiche unter die Lupe. Die Frühjahrsdeichschauen stehen an. Foto: 4B MedienverlagArtlenburg, 20.04.2017 - Der Artlenburger Deichverband (ADV) nimmt in den nächsten Tagen im Rahmen der Frühjahrsdeichschauen wieder seine Deiche unter die Lupe. An der Elbe sind es die ersten, nachdem sämtliche Schäden vom Jahrhunderthochwasser 2013 vollständig beseitigt sind. Doch vor allem Wildtiere wie Waschbären und Nutrias, aber auch Wilschweine und Wühlmäuse setzen den Deichen zu. Sorgen bereiten auch die Sturmfluten, deren Ausläufer bis nach Bleckede reichten. Auftakt der Deichschauen ist am Donnerstag, 4. Mai.


Feuerwehr Scharnebeck und Artlenburger Deichverband proben den Ernstfall

Die Deichverteidigung übten rund 100 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Scharnebeck zusammen mit dem Artlenburger Deichverband. Es wurden 2000 Sandsäcke am Deich in Hohnstorf verbaut. Foto: 4B MedienverlagHohnstorf, 04.04.2017 - Die Elbe fließt friedlich in ihrem Bett. Hochwasser ist am Fluss weit und breit nicht in Sicht. Dennoch herrschte jetzt geschäftiges Treiben am Deich in Hohnstorf: Mehr als 100 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Scharnebeck und Mitarbeiter des Artlenburger Deichverbandes (ADV) füllten in schweißtreibender Arbeit 2000 Sandsäcke, stapelten diese auf Paletten und lagerten sie auf dem Deichverteidigungsweg am Betriebsgelände des ADV. Später beförderten sie die Säcke mit Muskelkraft auf die Deichkrone und erhöhten diese um 30 Zentimeter. Allerdings nur auf einer Länge von knapp 30 Metern. Mehr war nicht nötig, denn die kräftezehrende Arbeit war eine Übung.


Veterinäramt: Hundebesitzer sollten ihre Tiere impfen lassen

Lüneburg, 18.03.2017 - Für den Menschen ist sie ungefährlich, doch für Tiere kann sie tödlich enden: Die Staupe ist eine schwere und hoch ansteckende Virusinfektion, mit der sich fleischfressende Tiere wie Hunde, Füchse, Waschbären, Marderhunde und Marder infizieren können. In den Kommunen des Landkreises Lüneburg westlich der Elbe treten derzeit wieder vermehrt Fälle von Staupe auf. Seit Anfang 2017 wurden sechs Füchse positiv getestet. In der Gemeinde Amt Neuhaus wurde der letzte Fall dagegen im April 2016 festgestellt.


Lüneburg, 24.02.2017 - Der erste stärkere Frühjahrssturm überquert Niedersachsen. Die Windböen erreichen in der Spitze insbesondere in den Mittelgebirgslagen stellenweise Orkanstärke. Daher bitten die Niedersächsischen Landesforsten die Bürger, zurzeit die Wälder als Freizeitort zu meiden. Herunterfallende Äste oder sogar entwurzelte Bäume können zur akuten Gefahr für Leib und Leben werden. Auch in den nächsten Tagen sollte auf Spaziergänge im Wald verzichtet werden. Die Landesforsten werden eventuell umgestürzte Bäume in ihrem Verantwortungsbereich so schnell wie möglich räumen.


Landkreis hebt aktuelle Verfügung am Wochenende in Teilen auf

Lüneburg, 18.02.2017 - Die Aufstallungspflicht für Hausgeflügel im Landkreis Lüneburg wird am diesem Wochenende in Teilen aufgehoben. Weiterhin im Stall bleiben muss Hausgeflügel in den Vogelzuggebieten an der Elbe und weiteren für Wildvögel wichtigen Lebensbereichen. Das Aufstallungsgebiet befindet sich nordöstlich der Linie A39, Ostumgehung Lüneburg und B216 und schließt die Gemeinde Amt Neuhaus ein. 


Allgemeinverfügung für Gebiete Bleckede und Scharnebeck erlassen

Lüneburg, 02.02.2017 - Nachdem in einem Legehennen-Betrieb in Schwanheide bei Boizenburg das hochansteckende Geflügelpest-Virus H5 nachgewiesen wurde, hat der Landkreis Ludwigslust-Parchim im Zehn-Kilometer-Radius ein Beobachtungsgebiet ausgewiesen. Dies betrifft auch Geflügelhalter aus dem Landkreis Lüneburg in der Region an der Elbe, nämlich in Teilen der Samtgemeinde Scharnebeck und der Stadt Bleckede. Für dieses linkselbische Beobachtungsgebiet hat der Landkreis Lüneburg gestern eine Allgemeinverfügung erlassen, die morgen, Freitag, 3. Februar, in Kraft tritt.


Erkrankte Wildente aufgefunden – Institut bestätigt Verdacht

Lüneburg, 19.01.2017 - Zum ersten Mal ist das für Geflügel hoch ansteckende Vogelpest-Virus vom Typ H5N8 auch im Landkreis Lüneburg nachgewiesen worden. Eine erkrankte Stockente wurde in der vergangenen Woche in Dahlenburg gefunden, am Montag, 16. Januar, bestätigte das Friedrich-Löffler-Institut den Verdacht auf das Geflügelpest-Virus, das seit Anfang November 2016 in zahlreichen Fällen in Europa nachgewiesen wurde.