Umwelt und Gesundheit

Neues Hochwasservorhersagemodell für die Ilmenau in Betrieb

Wenn die Ilmenau über die Ufer tritt, kann es für Anlieger unangenehmen Folgen haben. Foto: LGheuteNorden, 26.08.2016 - Für die Anlieger der Ilmenau gibt es jetzt eine bessere Hochwasservorhersage. Wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt, hat die beim NLWKN angesiedelte Hochwasservorhersagezentrale (HWVZ) ein neues Vorhersagemodell für die Ilmenau im Raum Lüneburg in Betrieb genommen. "Für die Vorhersage kommt ein komplexes Wasserhaushaltsmodell zum Einsatz", erläutert Markus Anhalt, Leiter der HWVZ in Hildesheim.


Projekt soll älteren, chronisch kranken Menschen helfen

Die drei Lüneburger Alterslotsen: (v.l.) Margret Backeberg, Renate Büscher und Maren Freienberg. Foto: Klinikum LüneburgLüneburg, 22.08.2016 - Älteren Menschen möglichst lange ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen – das ist das Ziel der Lüneburger Alterslotsen, die jetzt ihre Arbeit aufgenommen haben. "Sie helfen geriatrischen Patienten, also Menschen höheren Alters, die an mehreren, oftmals chronischen Erkrankungen leiden", sagt Jürgen Krumböhmer, Erster Kreisrat des Landkreises Lüneburg. Die Alterslotsen sollen dafür die Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer sowie medizinischer und pflegerischer Versorgung bilden.


Umweltministerium fördert Projekt im Landkreis Lüneburg

Hannover, 17.08.2016 - Mehr als 6,9 Millionen Euro fließen in diesem Jahr in ein Programm, das sich "Landschaftswerte" nennt und vom Land Niedersachsen gefördert wird. Die Förderung erstreckt sich auf die Bereiche: Aufwertung des Kulturlandschafts- und Naturerbes, naturschutzgerechtes Wirtschaften und Sicherung der biologischen Vielfalt. Gefördert werden im ersten Durchgang 28 Projekte in 17 Landkreisen, darunter auch ein Projekt im Landkreis Lüneburg. Warum dieses Projekt ausgewählt wurde, erschließt sich aus den Förderkriterien allerdings nicht.


Gesundheitsamt rät zu besonderer Aufmerksamkeit

Lüneburg, 13.08.2016 - Bei einer in Adendorf aufgefundenen Breitflügelfledermaus ist das Tollwut-Virus nachgewiesen worden. Der Landkreis Lüneburg warnt deshalb vor dem Kontakt mit Fledermäusen. Erkrankte Fledermäuse werden häufig am Tage in der Nähe von Häusern aufgefunden. "Die eigentlich nachtaktiven Tiere zeigen dann ein unnatürliches Verhalten, beispielsweise attackieren sie nahegelegene Gegenstände, haben Orientierungsschwierigkeiten, Schluckbeschwerden oder Lähmungserscheinungen und sind deshalb flugunfähig", erklärt Amtsveterinärin Dr. Julia Pfeiffer vom Landkreis Lüneburg.


Gesundheitsamt gibt Tipps bei Hitzewelle

Lüneburg, 28.07.2016 - Noch ist der Sommer nicht zuende, die Sonne, sofern sie scheint, hat Kraft genug, die Temperaturen ordentlich ansteigen zu lassen. Doch nicht jeder verträgt die Hitzewelle. Vor allem Säuglinge, kleine Kinder und chronisch kranke Personen können hohe Temperaturen erheblich belasten, auch ältere, pflegebedürftige Menschen. Deshalb empfiehlt das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg, bei anhaltenden Hitzewellen Vorkehrungen zu treffen und einige wichtige Punkte zu beachten.


Stadt ist auch bei Phase II im Wettbewerb Zukunftsstadt dabei

Lüneburg kämpft weiter um den Titel Zukunftsstadt 2030+. Foto: LGheuteLüneburg, 17.07.2016 - Für Lüneburg als eine von 20 Kommunen bundesweit geht der Weg weiter im Wettbewerb Zukunftsstadt. Das hat eine Experten-Jury am Donnerstag, 14. Juli, im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin bekanntgegeben. "Zusammen mit Leuphana-Studenten haben wir in einer ersten Phase 25 Visionen für die 'Zukunftsstadt Lüneburg 2030+' entwickelt“, erläutert Lüneburgs Koordinator für nachhaltige Entwicklung, Dr. Karl-Heinz Rehbein. "Das Ziel von Phase II besteht jetzt darin, auf lokaler Ebene konkrete Maßnahmen zur Umsetzungsreife zu erarbeiten.“


NLWKN hält sich zu möglichen Gefahren für Menschen bedeckt

Dieser weibliche Wolfswelpe wurde jetzt wieder seinem Rudel zugeführt. Foto: NLWKNHannover, 30.06.2016 - Ein am 20. Juni in der Lüneburger Heide von einer Familie gefundener hilfloser Wolfswelpe wurde am 28. Juni wieder zu seinem Rudel zurückgeführt. Dies teilte das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit. Das weibliche Tier sei beim Auffinden in einem gesundheitlich schlechten Zustand und stark abgemagert gewesen. Das Labor für Wildtiergenetik des Senckenberg-Instituts in Gelnhausen hatte per Genetikprobe festgestellt, dass es sich tatsächlich um einen Wolfswelpen handelt; auch die Elterntiere seien bekannt. "Dies war natürlich die Voraussetzung für die Freilassung", heißt es aus dem Wolfsbüro.


Landkreis vergibt Klimaschutz-Auszeichnung an Hausbesitzer

Man kann sie schön finden, muss es aber nicht: Grüne Hausnummern sollen künftig Hauseigentümer erhalten, die besonders energiebewusst gebaut oder saniert haben. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 18.06.2016 - Ab sofort können sich Hauseigentümer aus dem Landkreis Lüneburg um die "Grüne Hausnummer“ bewerben. Mit der Klimaschutz-Auszeichnung wird belohnt, wer besonders energieeffizient gebaut oder saniert hat. Bei der Auftaktveranstaltung in Adendorf sagte Landrat Manfred Nahrstedt: "Mit der Auszeichnung kommen wir einen wichtigen Schritt weiter auf unserem Weg zur regionalen Energiewende. Die 'Grüne Hausnummer' würdigt den privaten Einsatz für den Klimaschutz. Denn bei der Energiewende kommt es auf jeden einzelnen an.“


Landkreis setzt wieder Hubschrauber gegen Eichenprozessionsspinner ein 

Die feinen Härchen des Prozessionsspinners können gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen. Foto: nghLüneburg, 04.05.2016 - In der kommenden Woche soll die alljährliche Sprühaktion gegen den Eichenprozessionsspinner mit der Bekämpfung aus der Luft starten: Wenn die Witterungsverhältnisse stimmen, wird ein Hubschrauber am Mittwoch, 11. Mai, und Donnerstag, 12. Mai, die betroffenen Kreis- und Gemeindestraßen außerhalb der Ortschaften befliegen. Während des Hubschrauber-Einsatzes werden betroffene Straßenabschnitte für etwa 15 Minuten für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt.


Auffällig gewordener Wolf soll eingeschläfert werden

Lüneburg, 27.04.2016 - Der vom Truppenübungsplatz Munster stammende und auffällig gewordene Wolf "Kurti" soll nun doch eingeschläfert werden. Wie das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz heute erklärte, soll der Wolf, der die amtliche Bezeichnung MT 6 trägt und in den Medien inzwischen "Kurti" genannt wird, nicht mehr wie bisher geplant in einem Gehege untergebracht werden. Stattdessen soll es den Versuch der Betäubung geben, um das Tier dann einzuschläfern. "Kurti" war in den vergangenen Tagen mehrfach auffällig geworden, da er sich ungewöhnlich nah an Menschen annäherte.