Umwelt und Gesundheit

Gesundheitsamt gibt Tipps bei Hitzewelle

Lüneburg, 28.07.2016 - Noch ist der Sommer nicht zuende, die Sonne, sofern sie scheint, hat Kraft genug, die Temperaturen ordentlich ansteigen zu lassen. Doch nicht jeder verträgt die Hitzewelle. Vor allem Säuglinge, kleine Kinder und chronisch kranke Personen können hohe Temperaturen erheblich belasten, auch ältere, pflegebedürftige Menschen. Deshalb empfiehlt das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg, bei anhaltenden Hitzewellen Vorkehrungen zu treffen und einige wichtige Punkte zu beachten.


Stadt ist auch bei Phase II im Wettbewerb Zukunftsstadt dabei

Lüneburg kämpft weiter um den Titel Zukunftsstadt 2030+. Foto: LGheuteLüneburg, 17.07.2016 - Für Lüneburg als eine von 20 Kommunen bundesweit geht der Weg weiter im Wettbewerb Zukunftsstadt. Das hat eine Experten-Jury am Donnerstag, 14. Juli, im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin bekanntgegeben. "Zusammen mit Leuphana-Studenten haben wir in einer ersten Phase 25 Visionen für die 'Zukunftsstadt Lüneburg 2030+' entwickelt“, erläutert Lüneburgs Koordinator für nachhaltige Entwicklung, Dr. Karl-Heinz Rehbein. "Das Ziel von Phase II besteht jetzt darin, auf lokaler Ebene konkrete Maßnahmen zur Umsetzungsreife zu erarbeiten.“


NLWKN hält sich zu möglichen Gefahren für Menschen bedeckt

Dieser weibliche Wolfswelpe wurde jetzt wieder seinem Rudel zugeführt. Foto: NLWKNHannover, 30.06.2016 - Ein am 20. Juni in der Lüneburger Heide von einer Familie gefundener hilfloser Wolfswelpe wurde am 28. Juni wieder zu seinem Rudel zurückgeführt. Dies teilte das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit. Das weibliche Tier sei beim Auffinden in einem gesundheitlich schlechten Zustand und stark abgemagert gewesen. Das Labor für Wildtiergenetik des Senckenberg-Instituts in Gelnhausen hatte per Genetikprobe festgestellt, dass es sich tatsächlich um einen Wolfswelpen handelt; auch die Elterntiere seien bekannt. "Dies war natürlich die Voraussetzung für die Freilassung", heißt es aus dem Wolfsbüro.


Landkreis vergibt Klimaschutz-Auszeichnung an Hausbesitzer

Man kann sie schön finden, muss es aber nicht: Grüne Hausnummern sollen künftig Hauseigentümer erhalten, die besonders energiebewusst gebaut oder saniert haben. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 18.06.2016 - Ab sofort können sich Hauseigentümer aus dem Landkreis Lüneburg um die "Grüne Hausnummer“ bewerben. Mit der Klimaschutz-Auszeichnung wird belohnt, wer besonders energieeffizient gebaut oder saniert hat. Bei der Auftaktveranstaltung in Adendorf sagte Landrat Manfred Nahrstedt: "Mit der Auszeichnung kommen wir einen wichtigen Schritt weiter auf unserem Weg zur regionalen Energiewende. Die 'Grüne Hausnummer' würdigt den privaten Einsatz für den Klimaschutz. Denn bei der Energiewende kommt es auf jeden einzelnen an.“


Landkreis setzt wieder Hubschrauber gegen Eichenprozessionsspinner ein 

Die feinen Härchen des Prozessionsspinners können gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen. Foto: nghLüneburg, 04.05.2016 - In der kommenden Woche soll die alljährliche Sprühaktion gegen den Eichenprozessionsspinner mit der Bekämpfung aus der Luft starten: Wenn die Witterungsverhältnisse stimmen, wird ein Hubschrauber am Mittwoch, 11. Mai, und Donnerstag, 12. Mai, die betroffenen Kreis- und Gemeindestraßen außerhalb der Ortschaften befliegen. Während des Hubschrauber-Einsatzes werden betroffene Straßenabschnitte für etwa 15 Minuten für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt.


Auffällig gewordener Wolf soll eingeschläfert werden

Lüneburg, 27.04.2016 - Der vom Truppenübungsplatz Munster stammende und auffällig gewordene Wolf "Kurti" soll nun doch eingeschläfert werden. Wie das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz heute erklärte, soll der Wolf, der die amtliche Bezeichnung MT 6 trägt und in den Medien inzwischen "Kurti" genannt wird, nicht mehr wie bisher geplant in einem Gehege untergebracht werden. Stattdessen soll es den Versuch der Betäubung geben, um das Tier dann einzuschläfern. "Kurti" war in den vergangenen Tagen mehrfach auffällig geworden, da er sich ungewöhnlich nah an Menschen annäherte.


Umweltministerium ordnet Entnahme an

Ein auf dem Truppenübungsplatz Munster lebender Wolf (Beispielfoto) soll sich in letzter Zeit auffällig gegenüber Menschen verhalten haben. Foto: nghHannover, 26.04.2016 - Weil der Wolf sich mehrfach auffällig verhalten hat, soll das auf dem Gebiet des Truppenübungsplatzes Munster lebende Wildtier jetzt in ein Gehege gebracht werden. Über diesen Schritt informierte die Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Almut Kottwitz gestern den Umweltausschuss des Landtages im Zusammenhang mit dem Verhalten des besenderten Wolfs vom Truppenübungsplatz Munster (MT6). Das Tier hatte bei Nahbegegnungen mit Spaziergängern im Landkreis Celle in den vergangenen Tagen "eine auffällige Distanzlosigkeit" gezeigt, wie das Ministerium erklärte.


Landkreis warnt vor Staupe und empfiehlt Impfung

Lüneburg, 26.04.2016 - In einzelnen Regionen des Landkreises Lüneburg westlich der Elbe – Dahlenburg, Reppenstedt, Amelinghausen, Soderstorf – treten derzeit vermehrt Fälle von Staupe auf. In der Gemeinde Amt Neuhaus wurde der letzte Fall im Mai 2015 diagnostiziert. Der Fachdienst Veterinär, Lebensmittel- und Gewerbeüberwachung rät deshalb zur Vorsicht: Hundehalter sollten ihre Vierbeiner mit einer Impfung schützen. Hunde, die noch nicht geimpft sind, sollten nicht mit infizierten Tieren – etwa Dachs, Fuchs, Frettchen, Marder, Marderhund, Wolf oder Waschbär – oder Kadavern in Berührung kommen.


Frauen sorgten nach dem Krieg für die Wiederaufforstung großer Flächen

Vor allem Frauen sorgten nach dem Krieg dafür, dass die hiesigen Wälder wieder aufgeforstet wurden. Foto: LandesforstenSellhorn, 16.04.2016 - Es waren vor allem Frauen, die den Wald in der Lüneburger Heide und darüber hinaus nach dem Krieg wieder zu dem machten, was er vorher einmal war. Sie pflanzten in der Nachkriegszeit nach 1946 Millionen kleiner Bäume und forsteten damit riesige Kahlflächen wieder auf, die in Folge der starken Übernutzung der Wälder seit den 1930er Jahren bis etwa 1950 entstanden waren. Unvorstellbare 140.000 Hektar Kahlflächen waren es in Niedersachsen, in den Landesforsten allein 60.000 Hektar, die Jahr für Jahr überwiegend per Frauenhand mit etwa 24 Millionen Setzlingen bepflanzt wurden. Diese Leistung für die Lüneburger Heide wurde jetzt bei einem "Kulturfest“ im Forstamt Oerrel gewürdigt.


Landtag lehnt Gesetzentwurf zur Aufnahme ins Jagdrecht ab 

Der Wolf darf sich weiter ausbreiten. Eine Aufnahme des Tieres ins Niedersächsische Jagdrecht wurde abgelehnt. Foto: nghHannover, 15.04.2016 - Wölfe dürfen weiterhin in Niedersachsen nicht bejagt werden. Ein von der FDP im Niedersächsischen Landtag eingebrachter Gesetzentwurf, der vorsah, den Wolf neben etlichen eingewanderten Tierarten wie Waschbär, Nutria und Marderhund in die Reihe der in Niedersachsen zusätzlich zum Bundesrecht jagdbaren Tierarten aufzunehmen, wurde mit einer breiten Mehrheit von SPD, Grünen und auch CDU abgelehnt. Die grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte, Berichterstatterin für den Beratungsprozess zum vorliegenden Gesetzentwurf, stellt klar: "Auch bei einer Aufnahme ins Jagdrecht dürfte der Wolf, da er eine nach EU-Recht streng geschützte Art ist, nicht bejagt werden."