Lüneburg, 28.11.2025 - Lüneburgs Bürgerrat hat erneut getagt. Nachdem er sich zuletzt darüber Gedanken machen durfte, wie das Glockenhaus besser genutzt werden könnte, musste er sich dieses Mal mit der Frage beschäftigen, wie und wo Kinder und Jugendliche sich in der Lüneburger Innenstadt künftig ohne "Konsumzwang" aufhalten können. Herausgekommen sind nach sechs Sitzungen unter anderem Indoorspielorte.
Sechs Mal traf sich der Bürgerrat und mit ihm verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung, darunter das Innenstadt-Team, die Grünplanung sowie Mitarbeiter der Jugendpartizipation und des Jugendforums. Nun hat der Bürgerrat, bestehend aus rund 30 ausgelosten Lüneburgern, die Ergebnisse seiner Arbeit präsentiert.
So wurden Vorschläge entwickelt, wie öffentliche Orte wie der Wandrahmpark, der Schrangenplatz und die Neue Sülze kinder- und jugendfreundlicher gestaltet werden können. Zusätzlich entstanden Ideen für Indoorspielorte sowie mobile Angebote, die "spontanes Spielen und Bewegen in der Innenstadt" ermöglichen sollen. Rückmeldungen aus Kitas, Grundschulen und dem Jugendforum seien direkt mit in die Ausarbeitungen eingeflossen, hiße es.
Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) freute sich über das Ergebnis, sie befand, dass die Gruppe "viele wertvolle Impulse" gegeben habe, für die sie sehr dankbar sei. Die Empfehlungen sollen schon bald in den jeweiligen Ratsgremien besprochen werden.
Im weiteren Verlauf soll nun ein "Bürgergutachten" erstellt werden, das im Februar 2026 dem Rat übergeben werden soll. Anschließend sollen Beratungen in den Fachausschüssen folgen. Zudem werden drei Teilnehmer Bürgerrats in die interfraktionelle Arbeitsgruppe entsendet, die die Themenwahl für den nächsten Bürgerrat vorbereiten soll.
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