Umwelt und Gesundheit

Gesundheitsamt verschärft Quarantäne-Regeln

Dr. Marion Wunderlich will mit verschärften Maßnahmen die Ausbreitung des mutierten Coronavirus verhindern. Foto: LGheute/Archivbild Lüneburg, 03.02.2021 - Erstmals wurde die britische Mutation des Corona-Virus B.1.1.7. jetzt bei zwei Fällen mit familiärem Zusammenhang in Lüneburg nachgewiesen. Wie die Kreisverwaltung in Lüneburg berichtet, sind alle direkten Kontakte positiv auf Corona getestet worden. Es wird aufgrund des familiären Zusammenhanges der Kontakte darauf geschlossen, dass auch diese mit der neuen Coronavirus-Variante infiziert sind. 


Coca-Cola startete am Vormittag den Pumpversuch für den dritten Vio-Brunnen

Stieß auf großes mediales Interesse: der Pumpversuch des Getränkeunternehmens Apollinaris Brands. Foto: Landkreis LüneburgReppenstedt, 03.02.2021 - Unter großem Medieninteresse hat das zum Coca-Cola-Konzern gehörende Unternehmen Apollinaris Brands heute Morgen seinen geplanten Pumpversuch für den dritten Grundwasserbrunnen gestartet. Vor Ort war auch der Landkreis Lüneburg, der das komplette Verfahren als zuständige Genehmigungsbehörde prüft und begleitet. Die Bürgerinitiative "Unser Wasser" aus Lüneburg hatte für heute Nachmittag zu einem "Protestspaziergang" aufgerufen.


Soldaten des Aufklärungsbataillons 3 in Alten- und Pflegeheimen aktiv

Zur Übung führten die Soldaten die Tests zunächst an sich selbst durch. Foto: Landkreis LüneburgLüneburg, 02.02.2021 - Die Corona-Impfungen kommen wegen des bundesweiten Liefer-Chaos' zwar noch immer nicht in Fahrt, dafür aber wird der Landkreis Lüneburg jetzt an anderer Stelle aktiv. Seit gestern kommen Soldaten des Lüneburger Aufklärungsbataillons 3 auch in Alten- und Pflegeeinrichtungen bei Schnelltests bei Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen zum Einsatz. Eine Einweisung für einen korrekten Abstrich und für die richtige Auswertung der Tests erhielten sie zuvor durchs Gesundheitsamt.


Gericht weist Eilantrag eines 73-Jährigen ab

Celle, 02.02.2021 - Im Zuge eines Eilverfahrens hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) entschieden, dass die Priorisierungen der Corona-Impfverordnung des Landes Niedersachsen nicht zu beanstanden sind. Das Gericht hat damit den Antrag eines 73-jährigen Oldenburgers abgelehnt, der an einer chronischen Herzkrankheit leidet und früher als vorgesehen gegen das Coronavirus geimpft werden wollte.


Coca-Cola wehrt sich gegen Kritik an der Grundwasserentnahme – Pumpversuch um wenige Tage verschoben

Mit seinem in Lüneburg produzierten Mineralwasser "Vio" ist Coca-Cola auf dem Markt sehr erfolgreich. Foto: LGheute31.01.2021 - Erneut muss der geplante Pumpversuch für den dritten Brunnen, den das Coca-Cola-Tochterunternehmen Apollinaris Brands benötigt, um die Produktion seines Lüneburger Mineralwassers "Vio" ausweiten zu können, verschoben werden. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber LGheute und nennt zur Begründung technische Probleme. Im Zusammenhang mit dem vor wenigen Tagen verübten Sabotageakt am Bohrloch des Brunnens äußerte sich das Unternehmen auch zur anhaltenden Kritik an der kommerziellen Nutzung des Grundwassers.


Holpriger Start bei der Terminvergabe für Impfungen in den Impfzentren

Hannover, 30.01.2021 - Mit Überlastung und Pannen startete gestern die niedersachsenweite Terminvergabe für Corona-Impfungen in den Impfzentren. Wie befürchtet, kam es mit dem Start zu einem Ansturm auf die Hotline und die Webseite. Allein in der ersten Stunde zwischen 8 und 9 Uhr am Morgen wurden als 700.000 versuchte Anrufe bei der Hotline und in den ersten eineinhalb Stunden 5,9 Millionen Zugriffe auf das Internetportal registriert, wie das Gesundheitsministerium in Hannover meldet.


Unerwartete Lieferung weiterer Impfdosen – Anmeldung ab morgen möglich

Das Lüneburger Impfzentrum wurde in einer Betriebshalle des Unternehmens Deerberg an der Zeppelinstraße im Industriegebiet eingerichtet. Foto: LGheuteLüneburg, 27.01.2021 - Das Corona-Impfzentrum in Lüneburg wird in der kommenden Woche seinen Betrieb aufnehmen. Wie die Kreisverwaltung heute mitteilt, können sich am Donnerstag, 4. Februar, dort erstmals Personen ab 80 Jahre impfen lassen. Möglich sei dies durch eine Lieferung, die am 3. Februar erwartet werde. Davon soll ein Teil für den Impfstart im Lüneburger Impfzentrum eingesetzt werden.


Landkreis nennt Lieferprobleme bei Impfdosen des Landes 

Lüneburg, 25.01.2021 - Befürchtet haben es bereits viele, nun ist es offiziell: Der Impfstart im Impfzentrum Lüneburg verzögert sich erneut. Und nach aktzellem Stand sogar um wohl mindestens zwei Wochen, wie die Kreisverwaltung am Abend mitteilt. Zur Begründung nennt sie den landesweiten Impfstoff-Engpass. Laut jüngster Mitteilung aus Hannover werd der Landkreis Lüneburg wie auch andere Regionen in den kommenden zwei Wochen nicht genug Impfstoff für die Terminvergabe im Corona-Impfzentrum erhalten.


Tragepflicht war wegen des gesunkenen Inzidenzwerts vorübergehend ausgesetzt

Auf den Plakaten wird auch darauf hingewiesen, dass die Maskenpflicht erst ab dem Inzidenzwert 35 gilt. Welcher Wert aktuell gültig ist, kann per QR-Code auf dem Plakat unten rechts abgerufen werden. Foto: LGheuteLüneburg, 25.01.2021 - Nur wenige haben es vermutlich mitbekommen: Die im November vom Landkreis verfügte Maskenpflicht in der Lüneburger Innenstadt war für wenige Tage aufgehoben. Grund war der zwischenzeitlich im Landkreis gesunkene Inzidenzwert unter die Marke 35, die als Maßstab für die Maskenpflicht gilt. Weil der aber gestern wieder über die Marke von 35 kletterte, gelte die Maskenpflicht ab heute wieder, teilte die Kreisverwaltung mit. Ebenfalls ab heute ist auch das Tragen von medizinischen Masken in vielen Bereichen vorgeschrieben.


Eine Übersicht über die wichtigsten von heute an gelten Regelungen  

Hannover, 25.01.2021 - In Niedersachsen ist heute die geänderte Corona-Verordnung in Kraft getreten. Damit setzt das Land den jüngsten Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit der Bundeskanzlerin um. Der Beschluss basiere darauf, dass durch die bisherigen Maßnahmen und das Mitwirken der Bürger die Infektionszahlen gesenkt werden konnten, gleichzeitig aber zusätzliche Gefahren von Mutationen des Sars-CoV2-Virus ausgingen, teilte die Staatskanzlei der Landesregierung in Hannover mit. Nachfolgend die wesentlichen Änderungen der neuen Landesverordnung, die aber ausdrücklich keine Ausweitung zum Arbeiten im Homeoffice beinhaltet.