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Kultur und Bildung

Stahlbetonraum als Erinnerungsort

Kulturausschuss billigt Beratungskonzept für Erneuerung der Synagogen-Gedenkstätte

Lüneburg, 16.08.2016 - Seit Jahren diskutiert die Stadt über eine Neugestaltung der Synagogen-Gedenkstätte an der Reichenbachstraße in Lüneburg. Nun verkündet die Stadt Großes: Einstimmig hätten die Mitglieder des Kultur- und Partnerschaftsausschusses in der vergangenen Woche die gestalterischen und finanziellen Grundlagen für weitere Beratungen über die Gedenkstätte gelegt. Wohlgemerkt: für weitere Beratungen. Und: Noch fehlt Geld für die Realisierung. Mit der Umsetzung ist bei diesem Aktivitäts-Tempo der Beteiligten daher aller Voraussicht nach in diesem Jahrzehnt wohl nicht mehr zu rechnen. 

Die Flucht im Güterwaggon

Dokumentartheater gastiert am Lüneburger Museumsbahnhof

In den Dokumentartheaterstück "Die Flucht" spielt Iwo Bochat einen jungen russischen Soldat. Foto: KünstlerLüneburg, 30.07.2016 - Kann man die Flucht Hunderttausender aus dem Osten am Ende des Zweiten Weltkriegs als Theaterstück inszenieren? Man kann. Eindrucksvoll beweist es in diesen Tagen die niedersächsische Theatergruppe "Das Letzte Kleinod". Mit ihrer Inszenierung "Flucht - Ucieczka" gastiert sie zurzeit in Polen. Es ist ein Dokumentartheater, dargeboten in echten Güterwaggons, mit denen die Schauspieler nicht nur eine beeindruckende Original-Kulisse haben, mit denen sie auch zu ihren Spielorten reisen. Die Kooperation mit dem Teatr Gdynia Glówna wird von vielen Partnern gefördert, zu sehen ist das Stück an Bahnhöfen in Polen und Deutschland, vom 9. bis 11. August gastiert die Theatergruppe in Lüneburger Museumsbahnhof.

Herderschule bekommt neuen Leiter

Bisheriger Schulleiter scheitert erneut vor Gericht – Nachfolger wird Thorsten Schnell

Lüneburg, 12.07.2016 - Die Herderschule muss sich auf einen neuen Schulleiter einstellen. In dem Verfahren um die Besetzung der Schulleiterstelle an dem Lüneburger Gymnasium hat der klagende kommissarische Schulleiter, Hans-Christian Höhne, eine erneute Niederlage einstecken müssen. Der für das Beamtenrecht zuständige 5. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 11. Juli 2016 dessen Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Lüneburg vom 10. Mai 2016 zurückgewiesen. Darin hatte Höhne gegen die Besetzung der Schulleiterstelle mit einem anderen Berwerber geklagt.

Kanalbruch lockt die Lüneburger

Vortrag über Bruch des Elbe-Seitenkanals vor 40 Jahren wird wiederholt

Die Bruchstelle des Elbe-Seitenkanals vor 40 Jahren. Foto: Stadtarchiv / Bildflug HamburgLüneburg, 18.06.2016 - Der Bruch des Elbe-Seitenkanals am 18. Juli 1976 ist tief im kollektiven Gedächtnis der Lüneburger verankert. Das Interesse an den Geschehnissen vor 40 Jahren, als verzweifelt versucht wurde, die aus dem Kanal ausströmenden Wassermassen zu bändigen, ist ungebrochen hoch. Entsprechend groß war der Andrang zum Vortrag "Lüneburg Land unter – der Bruch des Elbe-Seitenkanals" an diesem Mittwoch im Lüneburger Stadtarchiv. Aufgrund des großen Interesses wird der Vortrag von Susanne Altenburger über den Verlauf und die Folgen des Kanalbruchs am kommenden Mittwoch, 22. Juni, um 18 Uhr im Stadtarchiv wiederholt.

Als das Unvorstellbare geschah

Der Bruch des Elbe-Seitenkanals vor 40 Jahren – Vortrag im Stadtarchiv

Der Dammbruch des Elbe-Seitenkanals an der Unterführung der Nutzfelder Straße bei Erbstorf am 18. Juli 1976. Foto: Stadtarchiv Lüneburg/Bildflug HamburgLüneburg, 15.06.2016 - Am 18. Juli 1976, wenige Wochen nach der feierlichen Eröffnung des Elbe-Seitenkanals, geschah das Unvorstellbare: Der Kanal bricht an einer Unterführung nahe Erbstorf, wenige Kilometer südlich des Schiffshebewerks Scharnebeck. Knapp vier Millionen Kubikmeter Wasser ergießen sich in die Landschaft, etwa 15 Quadratkilometer Umland werden überflutet. Bahndämme brechen, der Lüner Kreisel wird zerstört, Menschen verlieren ihr Hab und Gut. In ihrem Vortrag "Lüneburg Land unter – der Bruch des Elbe-Seitenkanals" rekonstruiert Susanne Altenburger vom Lüneburger Stadtarchiv am Mittwoch, 15. Juni, den Verlauf des Kanalbruchs, erläutert Ursachen und Folgen. Einzigartige Film- und Bilddokumente aus dem Archivbestand veranschaulichen das Ausmaß der Katastrophe.

Der ewig Präsente ist zurück

Bildnis des Kurfürsten Georg Ludwig von Hannover wieder im Huldigungssaal

Schöner geht's kaum: Das Gemälde zeigt Kurfürst Georg Ludwig von Hannover vor seiner Krönung 1714 als König von England. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 05.06.2016 - Nun hat er wieder alles im Blick. Kurfürst Georg Ludwig von Hannover hat seinen angestammten Platz im Huldigungssaal des Lüneburger Rathauses wieder eingenommen. Dort, wo traditionell der Rat der Stadt zusammenkommt und über das Stadtgeschehen entscheidet, hatten die Stadtherren anlässlich des Besuchs des Königs 1706 in Lüneburg einen festlichen Saal herrichten lassen, in dem sie ihm ihre Ehrerbietung bewiesen, ihm huldigten. Wegen Renovierungsarbeiten im Huldigungssaal musste sein Bildnis nun mehrere Monate in die Räume der Feuerwehr-Mitte ausweichen. Inzwischen sind die rund sechsmonatigen Sanierungsarbeiten in dem prächtigen Raum, Teil des auf 20 Jahre angelegten Masterplans, abgeschlossen.

Lüneburgs Johanneum soll erweitert werden

Stadt stellt Pläne vor - Informationsabend am 31. Mai

Der Charme der Siebziger Jahre: Das traditionsreiche Lüneburger Johanneum unweit der Kaltenmoorer Hochhäuser gleicht heute eher der Finanzbehörde. Foto: LGheuteLüneburg, 27.05.2016 - Das Johanneum, Lüneburgs traditionsreiches Gymnasium in schmuckloser Hülle und in den siebziger Jahren an den Rand der Stadt platziert, soll erweitert werden. Am kommenden Dienstag, 31. Mai, will die Stadt Eltern, Schülern und Anwohnern ihre Pläne zur Erweiterung des Johanneums vorstellen. Auch der beauftragte Architekt wird bei dem Informationsabend dabei sein. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Aula des Johanneums, Theodor-Heuss-Straße 1.

Anmeldungen zum Schulwechsel

Stadt bietet erstmals zeitlich versetzte Termine an

In diesem Monat beginnen die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 10.04.2016 - Für Eltern von Viertklässlern in Hansestadt und Landkreis Lüneburg stehen Mitte des Monats wichtige Termine an. Dann müssen die Anmeldungen für die fünften Klassen der weiterführenden Schulen vorgenommen werden. Wie die Stadt erklärt, werden die Termine in diesem Jahr erstmals zeitlich versetzt angeboten. Damit möchte man Eltern, die keinen Platz für ihr Kind auf einer Schule ihrer Wahl finden, Gelegenheit zur Anmeldung auf einer anderen Schule geben.

Lüneburg wird "Kant-Stadt"

Vertragsunterzeichnung zur Übergabe der Sammlung an die Hansestadt am 7. April

Die bedeutende Sammlung zu Immanuel Kant soll jetzt nach Lüneburg kommen. Immanuel Kant, gemalt von Johannes Heideck, 1872. Foto: OLLüneburg, 03.04.2016 - Die weltweit umfänglichste Sammlung zu Immanuel Kant und bedeutende Werke von Käthe Kollwitz kommen mit den Beständen des Anfang 2016 geschlossenen Museums Stadt Königsberg nach Lüneburg. Bei einem öffentlichen Empfang am 7. April wird der Vertrag zwischen den beiden Trägern – der Ostpreußischen Kulturstiftung und der Stiftung Königsberg im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft – im Ostpreußischen Landesmuseum unterzeichnet. Wie sich die Sammlung des Museums Stadt Königsberg zusammensetzt, was davon gezeigt wird und was dies für das Ostpreußische Landesmuseum und die Hansestadt Lüneburg bedeutet, ist ebenfalls Thema der Veranstaltung.

Studieren als Gast

Leuphana-Gasthörerprogramm startet am 4. April

Am 4. April sind auch Nicht-Studenten als Gasthörer an der Leuphana wieder willkommen. Foto: LGheuteLüneburg, 29.03.2016 - Mit dem neuen Gasthörerprogramm der Leuphana Universität Lüneburg für das Sommersemester 2016 bietet die Universität rund 80 Veranstaltungen aus 13 Themenbereichen. Mit den ausgewählten Seminaren und Vorlesungen wendet sich die Leuphana an alle Interessierten, die sich auf wissenschaftlichem Niveau weiterbilden oder Interessenschwerpunkte vertiefen möchten. Wie schon im vergangenen Jahr sind auch jetzt Flüchtlinge herzlich zur Teilnahme eingeladen. Gasthörer benötigen keine besonderen Schulabschlüsse und müssen keine Aufnahmeprüfung bestehen.

Das Pferd kehrt zurück

Niedersachsenross nach Restaurierung wieder im Wandrahmpark

Die Fachfirma brachte heute das 400 Kilogramm schwere Niedersachsenpferd zurück in den Wandrahmpark. Foto: Hansestadt LüneburgLüneburg, 23.03.2016 - Es war eine Arbeit für Profis. Passgenau musste das neue Traggerüst, das dem Niedersachsenpferd die erforderliche Stabilität verleiht, ins Innere der bronzenen Statue eingearbeitet werden. Im September vergangenen Jahres war das von der Witterung angegriffene Pferd nach Kiel gebracht worden. Nach einem guten halben Jahr aufwändiger Restaurierung kehrte die Plastik heute an ihren alten Platz im Lüneburger Wandrahmpark zurück. 

Nachschub für Grundstein-Kassette

Erweiterung der Grundschule Rotes Feld noch bis zum Sommer

Auch Oberbürgermeister Ulrich Mädge (l.) war zur zweiten Grundsteinlegung in die Grundschule Am Roten Felde gekommen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 20.03.2016 - Es kommt nicht häufig vor, dass eine bereits versenkte Grundsteinkassette geöffnet und nachträglich befüllt wird. Bei der Grundschule Im Roten Felde fand dies jetzt im Rahmen der laufenden Erweiterungsarbeiten statt. Dort entstehen derzeit zwei neue Funktionsräume. Es ist die jüngste Erweiterung an der Mitte der 1950er Jahre erbauten städtischen Schule. Zum Bauvorhaben zählen ferner energetische und brandschutztechnische Ertüchtigungen, auch ein Inklusions-Lift wird eingebaut. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Sommer 2016 beendet sein. Kostenpunkt: 1,3 Millionen Euro.

Das Schicksal der Wolfskinder

Lesung im Ostpreußischen Landesmuseum

Der Autor Alvydas Šlepikas ist am 21. März im Ostpreußischen Landesmuseum. Foto: OLLüneburg, 13.03.2016 - Ostpreußen 1945. Auf der Flucht vor der Roten Armee verlieren tausende Kinder ihre Eltern oder werden von ihnen getrennt. Viele werden in Waisenhäusern untergebracht, andere müssen allein durchkommen – man nennt sie "Wolfskinder". Der in Vilnius in Litauen lebende Autor Alvydas Šlepikas hat mit seinem Roman "Mein Name ist Marytė" in berührender Weise die lange vergessene Geschichte dieser Kinder aufgegriffen. Am 21. März kommt der Autor zu einer Lesung ins wieder eröffnete Ostpreußische Landesmuseum.

Geldsegen für Rathaus und Kloster

Lüneburg erhält drei Millionen Euro für Sanierung historischer Gebäude

Glückliche Gesichter im Ministerium: (v.l.) Staatssekretär Florian Pronold, Hiltrud Lotze, Heike Gundermann, Bundesministerin Barbara Hendricks. Foto: BMUBLüneburg/Berlin, 27.01.2016 - Dass Lüneburg ein hsitorisches Rathaus hat, ist bekannt, dass die Verwaltung auch in historischen Räumen des früheren Franziskaner-Klosters untergebracht ist, wissen die Wenigsten. Das könnte sich schon bald ändern. Im Rahmen des Bundesprogramms erhält Lüneburg 3 Millionen Euro für die Sanierung von Rathaus und Franziskaner-Kloster. Darüber entschied im vergangenen Jahr eine 14-köpfige Expertenjury des Bundesumweltministeriums, der auch die Lüneburger SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze angehört. Gestern nahm Stadtbaurätin Heike Gundermann in Berlin die Urkunde von Bundesministerin Barbara Hendricks entgegen.

Neue Kulturwege für Lüneburg?

Podiumsdiskussion in der Kultur-Bäckerei

Braucht Lüneburg neue Visionen in seiner Kulturlandschaft und wie sollten sie aussehen? Vielleicht reicht ja auch schon, das neonbeleuchtete Treppenhaus des neuen Museums sinnvoll zu nutzen. Foto: LGheuteLüneburg, 26.01.2016 - Braucht die Lüneburger Kulturszene eine Auffrischung, und falls ja, wie sollte sie aussehen? Am 27. Januar laden Studenten der Leuphana Universität Lüneburg um 19 Uhr zu einem Dialog über Kultur, Zukunftsvisionen und ihre Rolle für eine nachhaltige Stadtentwicklung in die Kulturbäckerei ein. Den Veranstaltern geht darum, gemeinsam mit Akteuren aus der Lüneburger Kulturszene und Lüneburger Bürgern Visionen für Lüneburgs Kulturlandschaft zu entwickeln. Aus den Diskussionen wollen die Studenten Visionen für ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Lüneburg im Jahr 2030 erarbeiten.

Die Opfer der "Kinderfachabteilung"

Erstaufführung des Films "Unnütze Esser. Lüneburg 1945"

Lüneburg, 20.01.2016 - Anlässlich des Holocaust-Gedenktages lädt die "Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg am 26. Januar 2016 um 18 Uhr zum Film "Unnütze Esser. Lüneburg 1945“ als bundesweite, öffentliche Erstaufführung ein. Die Filmpremiere mit anschließender Gesprächsrunde findet im Mehrzwecksaal im Hauptgebäude (Haus 48) der Psychiatrischen Klinik Lüneburg, Am Wienebütteler Weg 1, statt. Der Abend wird von Regine Schramm, Leiterin des NDR-Studios Lüneburg, moderiert.

Holm Keller verlässt Uni Lüneburg

Vize-Präsident beendet vorzeitig seine Tätigkeit bei der Leuphana

Holm Keller beim Richtfest des neuen Zentralgebäudes für die Uni Lüneburg im Januar 2015. Foto: LeuphanaLüneburg, 10.01.2016 - Die Leuphana Universität Lüneburg steht vor einem Wechsel in der Führungsspitze. Holm Keller, der hauptberufliche Vize-Präsident, legt sein Amt nieder und verlässt Ende Februar die Lüneburger Hochschule vorzeitig auf eigenen Wunsch. Wie die Uni am Freitag mitteilte, wolle Keller sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Stiftungsrat und Präsidium der Universität erklärten, sie bedauerten den Schritt, Kellers Wunsch nach Neuorientierung jedoch respektierten sie. Eine Nachfolge steht noch nicht fest. Sie soll in den nächsten Monaten geklärt werden, wie es in der Erklärung der Uni heißt. Als Berater für das im Bau befindliche Zentralgebäude werde Keller der Universität noch weiter erhalten bleiben.

Geld für Libeskind-Bau kann fließen

Uni meldet fristgemäße Erfüllung der Voraussetzungen für Erhalt von Fördermitteln

Ende 2017 soll das neue Zentralgebäude fertig sein, bis dahin muss noch viel geschehen. Grafik: LeuphanaLüneburg, 06.01.2016 - Erleichterung bei der Leuphana. Die Lüneburger Universität konnte einen wichtigen Baustein ihres Finanzierungsplans für das neue Zentralgebäude der Lüneburger Universität fristgerecht zum Jahresende 2015 umsetzen. Wie die Hochschule heute erklärte, hatte sie den notwendigen Mittelabfluss für die Errichtung des Gebäudes erreicht und so die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Fördermitteln der EU in Höhe von 14 Millionen Euro geschaffen. Holm Keller, hauptberuflicher Vizepräsident der Leuphana, zeigt sich zufrieden: "Die Sorge, dass es hier zu einem Verfall von Fördermitteln kommen könnte, hat sich damit als unberechtigt erwiesen.“ 2009 hatte die EU das Großprojekt mit einem Gesamtvolumen von 98 Millionen Euro genehmigt.

Kommt Kant nach Lüneburg?

Ostpreußisches Landesmuseum soll Bestände des Museums Königsberg aufnehmen – Berlin gibt eine Million Euro frei

Das Ostpreußische Landesmuseum in der Ritterstraße wird gegenwärtig erweitert und soll eine Deutsch-Baltische-Abteilung bekommen, in die auch Bestände des früheren Königsberger Museums aufgenommen werden könnten. Foto: LGheuteLüneburg, 15.11.2015 - Lüneburg kann in seiner mehr als tausendjährigen Geschichte bereits auf einige Persönlichkeiten der Zeitgeschichte zurückblicken. Mit einem der bekanntesten und bedeutendsten deutschen Denker aber könnte es sich nun posthum schmücken: mit dem aus Königsberg stammenden Philosophen Immanuel Kant. Nach Informationen des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols hat Lüneburg gute Aussicht, dass große Bestände des Museums Königsberg ins hier beheimatete Ostpreußische Landesmuseum kommen.

Philosophie in zehn Minuten

Leuphana setzt Vorlesungsreihe fort

Lüneburg, 02.10.2015 - Die Vorlesungsreihe "10 Minuten Philosophie" der Leuphana Universität Lüneburg wird auch im Wintersemester 2015/2016 fortgesetzt. Lehrende geben in zehnminütigen Vorträgen Einblicke in zentrale Themen, neueste Forschungsfragen oder klassische Probleme der Philosophie und angrenzender Disziplinen. Den Anfang macht am 13. Oktober Markus Mühling. Sein Thema lautet: "Notwendiger Zufall“. Diese und alle weiteren Veranstaltungen der Reihe finden dienstags von 12 bis 12.10 Uhr im Hörsaal 4 auf dem Campus Scharnhorststraße 1 der Leuphana statt. Gäste sind herzlich willkommen.