Politik und Verwaltung

Fundobjekte können auch online eingesehen werden 

Das Schlüsselbrett im Lüneburger Fundbüro. Wer seinen Schlüssel in den vergangenen Wochen und Monaten verloren hat, sollte dort mal nachsehen. Das geht auch online. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.05.2019 - Die Schlüsselwand des städtischen Fundbüros ächzt derzeit unter der Last der dort in den letzten Monaten eingetroffenen Fundschlüssel. "Allein im April kamen über vierzig neue Schlüssel dazu, auch vier Autoschlüssel waren dabei", berichtet Mitarbeiterin Martina Hagen. Gern würde sie den rechtmäßigen Besitzern zu ihrem Eigentum verhelfen, doch manch einer hat die Suche schon zu früh aufgegeben. DennVieles, was verloren geht, taucht im Fundbüro eben doch noch wieder auf. 


Einbau neuer Glasscheiben verzögert sich

Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis der Unterstand wieder seinen vollen Zwecke erfüllt. Foto: Stadt LünburgLüneburg, 13.05.2019 - Bei Regen kann es derzeit in der Bus-Wartehalle am Platz Am Sande feucht werden. Grund sind zum Teil fehlende Scheiben des Glasdachs. Weil zwei Scheiben gesprungen waren, mussten diese von einer Glaserei ausgebaut werden. Da die neuen Glasscheiben rund vier Wochen Lieferzeit haben, verzögert sich der Einbau der Ersatzscheiben um mindestens diesen Zeitraum, erklärt die Stadtverwaltung. 

 


Lüneburgs Bürgermeisterin Nachfolgerin von zurückgetretenem Wolf von Nordheim 

Christel John nach ihrer Wahl zur neuen Ratsvorsitzenden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 10.05.2019 - Der Lüneburger Rat hat eine neue Vorsitzende: Bürgermeisterin Christel John (CDU) wurde in der gestrigen Sitzung mit 26 von 36 abgegebenen Stimmen der Ratsmitglieder in das Amt gewählt. Die Wahl fand auf Wunsch eines Mitglieds der SPD-Fraktion geheim statt. Es gab fünf Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen. Die Fraktion Die Linke hatte an der Abstimmung nicht teilgenommen. Christel John wurde im zweiten Wahlgang gewählt. John war auf Vorschlag der Gruppe CDU/Grüne/FDP angetreten, außerdem trat Bürgermeister Eduard Kolle (SPD) auf Vorschlag seiner Partei an.


Blindgänger erfolgreich entschärft – 4000 Personen zuvor evakuiert

Die 70 Kilogramm schwere Bombe wurde bei Bauarbeiten in der Kurt-Huber-Straße gefunden. Foto: PolizeiLüneburg, 18.04.2019 - Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg konnte gestern Abend erfolgreich im Lüneburger Stadtteil Kaltenmoor entschärft werden. Um 22.40 Uhr gab Sprengmeister Thomas Krause bekannt, dass die rund 70 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe auf dem Baufeld an der Kurt-Huber-Straße/ Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße unschädlich gemacht wurde. Anschließend wurde das Gebiet wieder freigegeben und die rund 4000 betroffenen Lüneburger konnten zurück in ihre Wohnungen und Häuser.


Bisherige Karte bietet zu wenig Platz für Informationen

Lüneburg, 12.04.2019 - Wenn Ende April die Wahlbenachrichtigungen für die Landrats- und die Europawahl im Briefkasten landen, dann werden sich einige Lüneburger wundern. Denn verschickt werden die Informationen zu den Wahlen nicht mehr wie bislang in Form einer Postkarte, sondern als regulärer Brief. Dadurch können die Benachrichtigungen künftig wählerfreundlicher gestaltet werden.


Die Stadt Lüneburg sieht sich in ihrer Auffassung bestätigt, dass ein Ausbau der Bahntrasse nach Uelzen nicht sinnvoll ist 

Auch ein zusätzliches drittes Gleis zwischen Lüneburg und Uelzen würde der Stadt Lüneburg zufolge keine Entlastung auf der Trasse Hamburg-Hannover bringen. Foto: LGheuteLüneburg, 05.04.2019 - Wird es ein drittes Gleis zwischen Lüneburg und Uelzen vielleicht doch nicht geben, dafür aber den Neubau einer Trasse entlang der A7? Diesen Eindruck vermittelt die Stadt Lüneburg, nachdem Mitarbeiter der Stadt sich gestern in Hannover auf einer Infoveranstaltung der DB Netz AG über die Bewertung verschiedener Ausbauvarianten für die Schienenstrecke Hamburg-Hannover auf den neuesten Stand bringen ließen. Lüneburgs Verkehrsdezernent Markus Moßmann fühlt sich durch das Ergebnis bestätigt, dass die derzeit von der Bahn untersuchten Varianten in der Praxis vor Ort nicht umsetzbar seien.


Lüneburgs Oberbürgermeister führt ab sofort den Dachverband der kommunalen Arbeitgeberverbände

Berlin/Lüneburg, 24.03.2019 - Die Mitgliederversammlung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat am vergangenen Freitag Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Mädge führt ab sofort den Vorsitz des Dachverbandes, teilte der VKA mit. Gewählt wurde er für die Amtsperiode von drei Jahren (2019-2021). In dieser ehrenamtlichen Position ist Mädge zugleich Verhandlungsführer der Kommunen bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst.


Früherer Außenminister spricht über die Zukunft in Europa

Lüneburg, 21.03.2019 - Zu ihrem Bürgerempfang am morgigen Freitag, 22. März, erwartet die Lüneburger SPD hohen Besuch. Der frühere Bundesaußenminister und ehemalige Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, wird zum Thema "Europa in einer unbequemen Welt – Herausforderungen und Chancen" sprechen. Die Veranstaltung ist vor dem Hintergrund des jetzt beginnenenden EU-Wahlkampfs zu sehen.


Stadt, Kreis und Regionalbahnunternehmen fordern Erhalt beider Bahnsteige am Westbahnhof

Den Bahnsteig 302 (links) weiterhin für Personenverkehr nutzen wollen Stadt und Kreis Lüneburg und auch die Regionalbahnunternehmen vor allem mit Blick auf die diskutierte Reaktivierung der Strecke nach Amelinghausen und Soltau. Foto: LGheuteLüneburg, 11.03.2019 - Geplante Umbaumaßnahmen am Lüneburger Westbahnhof haben jetzt bei Stadt und Kreis zu Forderungen zum Erhalt des Bahnsteiges 302 geführt. Dieser müsse unbedingt so erhalten werden, dass er weiterhin nutzbar sei. "Es besteht ein großes regionales Interesse am Erhalt dieses Bahnsteiges, für eine mögliche Reaktivierung von Bahnstrecken brauchen wir den Bahnsteig 302", betont Oberbürgermeister Ulrich Mädge. 


Stadt hält an Forderungen nach zusätzlicher Trasse entlang der A7 fest

Die zweigleisige Strecke Lüneburg-Uelzen soll ausgebaut werden. Unklar aber ist, ob ein drittes Gleis die erhoffte Entlastung bringt. Foto: LGheuteLüneburg, 05.03.2019 - Kommt der dreigleisige Ausbau der Bahnstrecke Lüneburg-Uelzen nun doch nicht, weil eigentlich vier Gleise benötigt werden? Davon jedenfalls ist Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge überzeugt. Seiner Auffassung nach haben die Ausführungen von Gutachtern von Bahn und Bund bei einem Treffen Ende Februar in Hannover zu verschiedenen Varianten eines Ausbaus der Strecke erneut deutlich gemacht, dass ein dreigleisiger Ausbau der Bestandsstrecke für die Zukunft nicht ausreichen wird – selbst wenn in den Bahnhöfen zusätzliche Überholgleise angeordnet würden. "'Das Papier Dialogforum Nord aus Celle ist tot' – diesem Zitat eines Teilnehmers der Veranstaltung in Hannover kann ich mich nur anschließen", erklärt Mädge.