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Politik und Verwaltung

Künftig nur noch digital

Neue Regelung für Passfotos – Starttermin wegen Lieferproblemen aber unklar

Lüneburg, 25.04.2025 - Wer seinen Personalausweis verlängern oder erneuern muss, wird dafür nicht nur wie gewohnt zur Gebührenkasse gebeten, er wird mit einem Papier-Passfoto künftig auch nicht mehr weit kommen. Denn ab dem 30. Juni können bei der Beantragung deutscher Ausweisdokumente sowie elektronischer Aufenthaltstitel ausschließlich digitale Passfotos verwendet werden. Das gab jetzt die Stadtverwaltung bekannt. Erfreulich: Die Fotos können direkt vor Ort im Bürgeramt aufgenommen werden. Aber: Kostenlos ist der Service nicht, ebenso ist offen, wann ab wann die Vorgabe gilt. 

Besser radeln am alten Hafen

Kopfsteinpflaster hinterm Behördenzentrum wird geglättet

Ein neues Geländer gibt es schon, nun soll noch das holprige Kopfsteinpflaster für angenehmeres Radeln geglättet werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 24.04.2025 - Lange war er einer der wichtigsten Orte in Lüneburg, galt als Umschlagplatz vor allem für Salz und Holz: der alte Hafen an der Ilmenau. Zuletzt sorgte dort der ehemalige Schlachthof für Betriebsamkeit, mit dessen Ende und dem düsteren Neubau für das Behördenzentrum verschwand wieder eines der die Stadt prägenden Orte. Heute sind nur noch die Kaimauer und der gepflasterte Weg erhalten, der nun fahrradtauglicher werden und den Treidelweg an der Ilmenau in die Stadt verlängern soll.

Fahrradring soll weiter wachsen

Neuer Abschnitt führt über Salzstraße und Neue Sülze – Versenkbarer Poller geplant 

Hier in der Straße Neue Sülze soll auf Höhe der Bushaltestelle der versenkbare Poller stehen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 13.04.2025 - Der Lüneburger Fahrradring nimmt weiter Formen an. Nachdem der Ring auf den Abschnitten Wallstraße, Haagestraße, Kalandstraße und Bei der St. Johanniskirche bereits fertiggestellt ist, sind nun die Vorplanungen für den nächsten Teilabschnitt abgeschlossen worden. Der hat eine Länge von 600 Metern und verläuft in der Salzstraße und in der Straße Neue Sülze. Die Stadtverwaltung präsentierte im Mobilitätsausschuss die Pläne.

Wassergebundene Wegedecken und neue Sitzmöbel

Die Lüneburger Stadtverwaltung hat den Thorner Platz am Kreideberg neu gestaltet 

Der Thorner Markt nach der Umgestaltung. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.04.2025 - Wann wird ein Platz zu einem Platz? Wer schon mal das Vergnügen hatte, südeuropäische Städte kennenzulernen, weiß um den Charme, der von italienischen Piazzas und spanischen Plazas ausgeht – ihnen ist die Einladung zur Geselligkeit gemein. In Lüneburg ist man davon weit entfernt. Hier geht Zweckmäßigkeit vor Wohlempfinden, Reinigungspragmatismus vor Verweilgefühl. Aktuelles Beispiel ist der neu gestaltete Thorner Platz am Kreideberg.

Bilder gegen die Tristesse

Im ehemaligen "Lünebuch"-Haus dürfen Künstler vorübergehend ihre Werke zeigen

Auch Gudrun Jakubeit ist mit ihren Bildern im ehemaligen Lünebuch-Haus präsent. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 30.03.2025 - Seit bald drei Jahren steht das ehemalige "Lünebuch"-Haus am Markt leer, doch nun soll wieder Leben in das schmucklose vierstöckige Gebäude einziehen. Allerdings noch nicht wie geplant die Stadtverwaltung, die für den Kauf des Hauses im vergangenen Jahr grünes Licht vom Rat bekam und dort Ersatzräume für ihre Mitarbeiter schaffen will. Bis es soweit ist, soll eine Zwischenlösung den noch tristen Anblick durch farbenfrohe Kunstobjekte aufhübschen. 

Das Problem sind immer die anderen

Der Vorgang um die Neueinstellung der Sozialdezernentin zeigt Defizite der Oberbürgermeisterin auf

Im Lüneburger Rathaus - hier der Trakt mit den Amtsstuben der Oberbürgermeisterin - werden Fehler zur Zeit lieber außerhalb der eigenen Mauern verortet. Foto: LGheute25.03.2025 - Eine Politposse besonderer Art spielt sich dieser Tage in Lüneburg ab. Im Mittelpunkt: Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne). Vordergründig geht es um angebliche Indiskretionen bei der Neubesetzung der Dezernentenstelle für Bildung, Jugend und Soziales in der Stadtverwaltung. Im Kern aber zeigt es das Bild einer Oberbürgermeisterin, die zwar gern von Transparenz spricht, dann aber scheitert, wenn sie diese selbst einlösen muss. 

Bildung, Jugend und Soziales unter neuer Führung

Gabriele Scholz ist die neue Sozialdezernentin in Lüneburg – Ärger über angebliche Indiskretionen

Gabriele Scholz (r.) bei ihrer Amtseinführung im Rat der Stadt mit Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 25.03.2025 - Lüneburg hat eine neue Sozialdezernentin. Ab 1. April ist Gabriele Scholz neue Leiterin des Dezernats für Bildung, Jugend und Soziales, sie tritt damit die Nachfolge von Florian Forster an, der im November sein Amt niedergelegt hatte. In seiner Sitzung am 20. März stimmte der Rat der Stadt dem Personalvorschlag von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch zu.

Teure Duschen

Auf der Sportanlage Hasenburger Grund soll für 2,4 Millionen Euro ein Umkleide-Neubau entstehen

Schlicht, dafür aber teuer: der geplante Neubau für die Sportanlage am Hasenburger Grund. Grafik: Stadt Lüneburg23.03.2025 - Wer schon mal ein Haus gebaut hat, weiß: Für 2,4 Millionen Euro bekommt man selbst in Lüneburg eine durchaus respektable Bleibe mit Ausstattung auf Spitzenniveau mit parkähnlichem Grundstück inklusive Maklercourtage, Notarkosten und Grundsteuer. Diesen Betrag nimmt nun auch die Stadt Lüneburg in die Hand, allerdings für andere Zwecke. Für 2,4 Millionen Euro lässt sie auf der Sportanlage Hasenburger Grund einen Neubau errichten: für Umkleidekabinen und Duschen. Das Geld dafür wird mit Zustimmung des Rates aus anderen Vorhaben abgezogen.

Die Hindenburgstraße heißt jetzt Gartenstraße

Rat beschließt Umbenennung mit großer Mehrheit

Die Hindenburgstraße in Lüneburg ist Geschichte. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 22.03.2025 - Die Hindenburgstraße ist umbenannt. Sie heißt ab sofort Gartenstraße und bekommt damit ihren alten Namen zurück. Das hat der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung mit namentlicher Abstimmung mehrheitlich beschlossen. 

Party mit Anschlussproblemen

"Wärmepumpenparty" der Stadtverwaltung lässt wichtige Fragen offen

Wärmepumpen können auch in Anlagen mit Radiatoren eingesetzt werden. Foto: LGheuteLüneburg, 17.03.2025 - Wenn zur Party eingeladen wird, geht es meist stimmungsvoll und gelegentlich auch hoch her. Ein solch positives Gefühl wollte wohl auch die Stadtverwaltung vermitteln, als sie kürzlich zur "Wärmepumpenparty" einlud. Zwar ging es hierbei nicht um wilde, leichtbekleidete Nächte rund um eine wärmespende Elektrokiste, dafür aber um die Botschaft: Wärmepumpen sind eine Alternative zu bestehenden Heizungsanlagen. Eines aber hatte die Stadtverwaltung nicht im Blick: Ob bei dem zusätzlichen Strombedarf auch das Leitungsnetz reicht.

Neue Parkausweise kommen automatisch

Umstellung der Bewohnerparkbereiche in Lüneburg gestartet

Das Anwohnerparken in Lüneburg wird neu geordnet und teurer. Foto: LGheuteLüneburg, 15.03.2025 - Das sogenannte Anwohnerparken wird in Lüneburg neu geordnet. Dazu werden die vorhandenen Bewohnerparkbereiche angepasst und teils erweitert, und die Gebühren werden erhöht. Das hatte der Rat in seiner letzten Sitzung des vergangenen Jahres beschlossen (LGheute berichtete). Aktuell läuft dafür die technische Umstellung, das heißt: Im Bürgeramt werden die neuen Bereiche mit den Straßen verknüpft, teilte die Stadtverwaltung in Lüneburg mit.

Dahlenburger Landstraße wird zwei Jahre gesperrt

Stadtverwaltung stellt neues Verkehrskonzept für die anstehenden großen Bauvorhaben vor

Der Umbau der Dahlenburger Landstraße auf Höhe des ehemaligen Lucia-Geländes wird zwei Jahre lang den Verkehr in Lüneburg massiv beeinflussen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 12.03.2025 - Auf Lüneburgs Autofahrer kommen harte Zeiten zu. Gleich mehrere Baustellen stehen in den kommenden Monaten und Jahren an, darunter die Umgestaltung der Dahlenburger Landstraße auf Höhe des ehemaligen Lucia-Geländes, der Brücken-Neubau an der Bleckeder Landstraße, der Bau des ersten Abschnitts der A39 und die Sanierung der Artlenburger Landstraße, um nur einige zu nennen. Nun kommt noch eine weitere düstere Nachricht hinzu: Die Dahlenburger Landstraße soll zwei Jahre lang eine Vollsperrung erhalten.

Hindenburgstraße soll bleiben

Anwohner und Betroffene sprechen sich mehrheitlich gegen Umbenennung aus

Die Hindenburgstraße soll ihren Namen behalten. Das jedenfalls wünscht sich die Mehrheit der Anwohner. Foto: LGheuteLüneburg, 05.03.2025 - Die Hindenburgstraße soll ihren Namen behalten. Das ist das Ergebnis der Umfrage der Stadtverwaltung unter Anwohnern, Gewerbetreibenden und Eigentümern in der Hindenburgstraße. Danach hat sich mehr als die Hälfte der Betroffenen für die Beibehaltung des Namens ausgesprochen. Eine endgültige Entscheidung ist damit aber noch nicht getroffen.

Schluss mit dem Garten-Grau

Stadt setzt Kontrolleure verstärkt gegen Schottergärten ein

Amelie Grunenberg, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt, hat den Flyer mit Informationen und praktischen Tipps zur Umgestaltung entworfen. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 04.03.2025 - Lange schon sind die grauen Schottergärten der Lüneburger Stadtverwaltung ein Dorn im Auge, doch mit Aufklärung und Freiwilligkeit ist sie bei den Eigenheimbesitzern nicht weit gekommen. Nun will sie mit verstärkten Kontrollen dagegen vorgehen. Denn die Schottergärten sind laut Verwaltung nicht nur ökologisch und klimatisch eine Katastrophe, sie verstoßen auch gegen Baurecht.

Poller sollen Betonklötze ersetzen

System soll für mehr Attraktivität und Sicherheit in Lüneburgs Innenstadt sorgen

Bei Veranstaltungen am Sande und am Markt sollen Betonklötze den Menschen ein Sicherheitsgefühl geben. Foto: LGheuteLüneburg, 02.03.2025 - Mit versenkbaren Pollern soll der Verkehr in Lüneburgs Innenstadt sicherer und attraktiver gemacht werden. Wie Verkehrsdezernent Markus Moßmann im jüngsten Aussschuss für Feuerwehr und Gefahrenabwehr mitteilte, sollen Polleranlagen zunächst in den Straßen Neue Sülze und Bardowicker Straße  eingesetzt werden, später sollen drei weitere Straßen folgen. Einen genauen Zeitpunkt für die Installation nannte Moßmann nicht.

Arme Omas

Beziehen NGOs unberechtigt Geld vom Staat? Die Frage erreicht auch Lüneburg

Die 'Omas gegen Rechts' im Wahlkampfeinsatz am 22. September in Lüneburg. Foto: LGheute28.02.2025 - Das ist gemein: Seit Monaten widmen sie sich nichts Geringerem als dem Kampf gegen das Böse, sind bei jeder Demo und jeden Samstag zur Stelle, wenn es darum geht, in Lüneburg Haltung zu zeigen und politisch Verirrten den richtigen Weg zu weisen. Unerschütterlich stehen die "Omas gegen Rechts" wie eine fleischgewordene Brandmauer gegen die Feinde der Demokratie – und sehen sich nun dem Vorwurf ausgesetzt, dafür vom Staat bezahlt worden zu sein. Böse Unterstellung, empören sie sich, berechtigte Frage, sagen die anderen.

Keine Strabs mehr in Lüneburg

Mehrheit im Rat schließt sich FDP-Antrag an – Grüne stimmten dagegen

Viele Straßen in Lüneburg müssen erneuert werden, künftig aber ohne finanzielle Beteiligung der Anwohner durch Wegfall der Strabs. Foto: LGheute Lüneburg, 20.02.2025 - Aufatmen in Lüneburg: Die viel kritisierte und gefürchtete Straßenausbaubeitragssatzung, kurz Strabs, ist Geschichte. In seiner Sitzung am 13. Februar hat der Rat der Stadt den Antrag der FDP zur ersatzlosen Streichung der Satzung mit den Stimmen von FDP, CDU, SPD, AfD und Linken angenommen. Die Grünen hatten dagegen gestimmt.

Zwölf Monate Haft für Lüneburger Serienstraftäter

Amtsgericht ordnet auch Abschiebung an – Richter kritisiert Medien und Lüneburgs Oberbürgermeisterin

Mehrere Justizbeamte brauchte es, um den hochaggressiven Westafrikaner zu bändigen. Foto: LGheute Lüneburg, 07.02.2025 - Der Lüneburger Serien-Straftäter aus Guinea-Bissau ist hinter Schloss und Riegel. Gestern wurde er vom Amtsgericht Lüneburg zu zwölf Monaten Haft verurteilt, ihm wurden acht Taten zur Last gelegt. In der Verhandlung fiel der Angeklagte noch einmal durch hohes Aggressionspotential auf, mehrfach musste er aus dem Gerichtssaal geführt werden. Die Sitzung war aber auch in einem anderen Punkt ungewöhnlich: Bei der Urteilsbegründung sparte der Vorsitzende Richter nicht mit Kritik an den Medien – und an Lüneburgs Oberbürgermeisterin.

Ausländerbehörde tappt bei "tickenden Zeitbomben" im Dunkeln

Behörde ist Anzahl straffällig gewordener Ausreisepflichtiger mit psychischen Problemen im Landkreis Lüneburg nicht bekannt 

Die Ausländerbehörde von Stadt und Landkreis Lüneburg ist im Bürgeramt in der Bardowicker Straße in Lüneburg untergebracht. Foto: LGheuteLüneburg, 05.02.2025 - Seit Wochen wird Lüneburg von einem gewalttätigen Westafrikaner tyrannisiert, mehr als 40 Straftaten hat er inzwischen verübt, darunter schwere Körperverletzungen. Dass der Ausreisepflichtige, ein 30-jähriger Mann aus Guinea-Bissau, gleich zwei Mal dieselbe Frau krankenhausreif schlug und noch immer nicht abgeschoben ist, macht viele Menschen nicht nur in Lüneburg fassungslos. Doch er ist nicht der Einzige, der sich im Landkreis Lüneburg trotz abgelehnten Asylantrags aufhält – und nicht der Einzige, der straffällig geworden ist und weiter frei herumläuft.

Serientäter kommt diese Woche vor Gericht

Staatsanwaltschaft wählte "Ausnahmeverfahren" wegen hoher Anzahl der Straftaten

Am Lüneburger Amtsgericht wird über die Strafanklagen gegen 30-jährigen Mann aus Guinea-Bissau entschieden. Foto: LGheuteLüneburg, 03.02.2025 - Wieder neue Straftaten, wieder ein Angriff auf die Bäckerei-Mitarbeiterin, die schon vor einer Woche Opfer des Serientäters aus Guinea-Bissau wurde. Nun hat die anhaltende Straftaten-Serie des 30-jährigen Serienstraftäters auch bei der Lüneburger Staatsanwaltschaft das Fass zum Überlaufen gebracht. Gestern beantragte sie Hauptverhandlungshaft gegen den Mann, dem inzwischen knapp 40 Delikte angelastet werden. Noch in dieser Woche soll es zur Gerichtsverhandlung kommen. Aber warum reagiert die Staatsanwaltschaft erst jetzt?