Politik und Verwaltung

CDU will künftig Elektro-Busse rollen lassen – Grüne zeigen sich irritiert

Laut und stinkend: Die Linienbusse sind für viele ein Ärgernis. Auf die Haltestellen in der Innenstadt wollen dennoch nur wenige verzichten. Foto: LGheuteLüneburg, 26.02.2021 - Kleinbusse mit Elektroantrieb, Grünstreifen und Kinderspielplatz – die CDU will den Platz am Sande zur "Wohlfühloase" machen. Dazu sollen E-Busse schon bald im Testbetrieb auf einer Ringlinie in der Lüneburger Innenstadt mit Anbindung an den Bahnhof fahren. Das jedenfalls fordert die CDU-Kreistagsfraktion in einem Antrag für den Mobilitätsausschuss am 2. März. Unterstützung kommt von den Lüneburger Parteifreunden. Die Grünen wiederum zeigen sich irritiert von dem Vorstoß, den sich die CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Monika Scherf ans Revers heften will, und bringen ihrerseits nun ihre OB-Kandidatin ins Spiel.


Hannover kritisiert Arena-Management des Landkreises, fordert aber keine Konsequenzen

Komplett aus dem Ruder liefen Planung und Bau der künftigen Veranstaltungshalle, die inzwischen rund das Doppelte der ursprünglich geplanten Summe kosten wird. Grafik: Landkreis LüneburgLüneburg, 22.02.2021 - Hat der Landkreis als Bauherr der "Arena Lüneburger Land" Fehler bei der Planung und beim Bau der kostenexplosiven Veranstaltungshalle gemacht und wenn ja, welche Konsequenzen folgen daraus? Ja, es wurden Fehler gemacht, sagt das Innenministerium in Hannover und benennt dazu einen fehlenden Wirtschaftlichkeitsvergleich sowie Fehler bei der Vergabe von Beratungsverträgen. Konsequenzen aber hat der Landkreis daraus nicht zu erwarten, wie heute im nicht-öffentlichen Kreisausschuss deutlich wurde.


Vor dem Landgericht streiten sich Parteien über abgesagte Hochzeitsfeier

Das Landgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 19.02.2021 - Muss für die Anmietung einer Räumlichkeit Miete gezahlt werden, wenn die dafür geplante Feier wegen Corona gar nicht stattfinden darf? Darum geht es in einer mündlichen Verhandlung in einem Zivilrechtsstreit am 22. Februar vor dem Landgericht in Lüneburg. Beklagt wird dabei, dass eine Hochzeitsgesellschaft die Miete für Räume für eine Hochzeitsfeier nicht zahlen will, die am 8. August 2020 für rund 120 Hochzeitsgäste angemietet worden waren.


Stimmen der Politik zu den Ausbauplänen der Bahn

Lüneburg, 17.02.2021 - Die Reaktionen aus der Lüneburger Politik auf die Pläne der Bahn zum Ausbau der Bestandsstrecke Hamburg-Hannover im Bereich Lüneburg (LGheute berichtete) kamen prompt. In einem sind sie sich einig: die Pläne werden abgelehnt und mal als "inakzeptabel", "abstrus" oder auch "nicht umsetzbar" bezeichnet. Bei der Alternative dazu aber gehen die Vorstellungen schon wieder auseinander.


Landrat leitet Diziplinarverfahren gegen seinen Ersten Kreisrat ein

Gegen den Ersten Kreisrat Jürgen Krumböhmer wurde jetzt ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Foto: LGheuteLüneburg, 08.02.2021 - Fehlplanungen, Entscheidungsfehler, Vertuschungsvorwürfe, ausufernde Kosten – der Bau der Lüneburger Veranstaltungshalle Arena Lüneburger Land entwickelte sich gleich zu Beginn zu einem ausgewachsenen Desaster. Wer aber ist dafür verantwortlich? Als Landrat ist Jens Böther angehalten, für Klarheit zu sorgen. Am 1. Februar hat er deshalb auf Anraten der beauftragten Anwaltskanzlei HLP. Heiermann Losch ein Disziplinarverfahren gegen den Ersten Kreisrat Jürgen Krumböhmer eingeleitet, der bis zum Frühjahr 2019 das Projekt leitete.


Am 11. Februar beginnt vor dem Landgericht Lüneburg der Prozess gegen die 22-jährige Mutter

Das Landgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 08.02.2021 - Mord an ihrem kurz zuvor geborenen Kind – so lautet die Anklage der Staatsanwaltschaft Lüneburg gegen eine 22-jährige Bardowickerin, die sich von Donnerstag, 11. Februar, an vor dem Landgericht Lüneburg verantworten muss. Laut Anklage soll die junge Mutter im September 2019 in Bardowick ihr Kind im Bad des von ihr und ihrer Familie bewohnten Einfamilienhauses zur Welt gebracht und es kurz darauf erwürgt oder erstickt haben.


Oberverwaltunggericht weist Antrag eines Fahrlehrers ab

Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg. Foto: LGheuteLüneburg, 03.02.2021 - Wer in diesen Tagen seinen Führerschein machen will, darf sich entspannt zurücklegen. Nach einem heutigen Beschluss des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg ist der praktische Fahrunterricht weiterhin erlaubt. Das Gericht wendet sich damit gegen den Antrag eines Fahrlehrers, der im Landkreis Gifhorn mehrere Fahrschulen betreibt und die Aufhebung des in der Corona-Verordnung festgelegten Unterricht-Verbots gefordert hatte. 


Abgabe nach Jahrgängen gestaffelt – Führerscheinstelle empfiehlt Online-Terminvergabe

Lüneburg, 20.01.2021 - Viele Autofahrer, vor allem ältere, sind irritiert. Sie sollen ihren alten Führerschein gegen den aktuellen umtauschen, die alten seien nicht mehr länger gültig, wurde in Medien zuletzt verbreitet. Anlass zu Panik oder Sorge bestehe aber nicht, teilt die Führerscheinstelle in Lüneburg mit. Noch sei ausreichend Zeit für den Umtausch. 


Lüneburger Unternehmen sichert sich Betreibervertrag für künftige Veranstaltungshalle 

Lüneburg, 20.01.2021 - Bis Ende dieses Jahres soll die Arena Lüneburger Land seinen Betrieb aufgenommen haben, so sehen es die derzeitigen Pläne vor. Dann sollen dort neben Sportereignissen auch größere und kleinere Veranstaltungen stattfinden. Damit das auch klappt, hat der Landkreis jetzt einen Dienstleistungsvertrag mit der Campus Mangement GmbH aus Lüneburg geschlossen, das den Veranstaltungsbetrieb organisieren soll.


Gericht lehnt Antrag eines Zwölfjährigen auf Schulöffnung ab

Immer wieder muss sich das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg mit Anträgen im Zusammenhang mit Corona-Verordnungen befassen. Foto: LGheuteLüneburg, 19.01.2021 - Weil er negative schulische und psychische Folgen durch die Schulschließung bis Ende Januar befürchtet, hat ein zwölfjähriger Gymnasiast die Einführung eines alternativen Schulmodells und damit die Außervollzugsetzung der vom Land erlassenen Verordnung während der Corona-Pandemie gefordert. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg folgte der Argumentation nicht, auch wenn der mit der Schließung verbundene Eingriff in das Persönlichkeitsrecht schwer wiege.