Kreis-SPD will den Embsener künftig als Chef im Landratsamt sehen
Lüneburg, 27.11.2025 - Noch sind es rund zehn Monate bis zur Kommunalwahl im kommenden Jahr, doch die Frage, wen die Parteien für die Besetzung der Chefposten in den Rathäusern und im Landratsamt ins Rennen, nimmt allmählich Fahrt auf. Am heutigen Nachmittag ließ der SPD-Unterbezirk Lüneburg die Katze aus dem Sack, wen er künftig als Landrat des Landkreises Lüneburg sehen möchte: André Schuler – ein Kandidat, der nicht gerade wenig für dieses Amt mitbringt.
So richtig auf dem Schirm hatte Schuler wohl keiner im politischen Lüneburg, außer der SPD selbst natürlich. Lange schon wurde gerätselt, wen die aussichtsreichen Parteien SPD, CDU und Grüne wohl aufstellen werden, nachdem der amtierende Landrat Jens Böther (CDU) bekanntgab, nicht erneut antreten zu wollen.
Während von CDU und Grünen dazu bislang nichts zu hören ist, kommt nun die SPD mit ihrem Kandidaten André Schuler aus der Deckung. Und er bringt mit für das Amt des Landrats Wichtiges mit: Erfahrung als langjähriger Politiker in der Region und fachliche Kompetenz als studierter Verwaltungswirt. 2006 wurde Schuler in den Rat der Stadt Lüneburg gewählt, dem er bis 2014 angehörte, nach Umzug in die Samtgemeinde Ilmenau wurde er vor Ort in den Rat gewählt und ist dort inzwischen Fraktionsvorsitzender. 2005 war Schuler als zentraler Controller des Landkreises Lüneburg eingesetzt, 2009 wurde er zum Land Niedersachsen abgeordnet wurde, um dort für den Landesrechnungshof Kommunalverwaltungen und deren Finanzen zu prüfen.
Der Unterbezirksvorstand der SPD Lüneburg hat Schuler einstimmig für die Landratswahl nominiert. Die Themen, mit denen er antreten wird, lauten: Gute Bildung, starke Familien, verlässliche Strukturen im Alter und eine Verwaltung, die nah an den Menschen ist, so die SPD. Schuler ergänzt: "Ich trete an, weil ich Verantwortung für unseren Landkreis übernehmen möchte. Und weil ich es kann." Er habe bei der Kreisverwaltung gelernt und kenne die Kreisverwaltung mit ihren Stärken und Schwächen.
Die SPD-Unterbezirksvorsitzende Karoline Feldmann betonte die breite Unterstützung innerhalb der Partei für die getroffene Entscheidung. Schuler vereine Verwaltungserfahrung mit einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen im Landkreis Lüneburg.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Co-Vorsitzende des Unterbezirks Jakob Blankenburg hebt ebenfalls die besondere Eignung des Kandidaten hervor: "André Schuler bringt Kompetenz, Klarheit und Bodenständigkeit mit. Er kennt die Verwaltung aus vielen Perspektiven und weiß, welche Voraussetzungen es braucht, damit sie gut funktioniert."
Die offizielle Wahl von André Schuler zum SPD-Landratskandidaten erfolgt im kommenden Jahr auf einer Wahlkreiskonferenz. Die SPD Lüneburg gehe "geschlossen und entschlossen" in diesen Wahlkampf.

