Infoveranstaltung will Probleme und mögliche Lösungen aufzeigen
Lüneburg, 17.02.2026 - Lüneburgs Innenstadt ist ein Juwel, zumindest aus bauhistorischer Sicht. Zum Wohnen ist der Bereich so gut wie nicht geeignet, da Altbauten meist nicht die Vorgaben erfüllen, die der Gesetzgeber heute für Wohnraum setzt. In der Regel werden zu niedrige Raumhöhen und fehlender Brandschutz als Hinderungsgründe genannt. Die Konsequenz: Kostbarer Wohnraum steht häufig leer. Das Thema hat nun die Stadtverwaltung, die ja bekanntlich die Bauaufsichtsbehörde ist, entdeckt. Bei einem Info-Abend soll nun der Frage nachgegangen werden, wie Wohnen im Altbau möglich ist.
Wie kann innerstädtisches Wohnen durch den Umbau historischer Gebäude ermöglicht werden und welche Förderprogramme unterstützen dabei? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Infoveranstaltung "Wohnen in der Innenstadt?!" am Mittwoch, 25. Februar, im "TamTam", dem früheren Lünebuch-Haus am Markt). Ab 18 Uhr informieren das städtische Wohnraumbüro sowie Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtentwicklung über Fördermöglichkeiten und praktische Wege, ungenutzte Wohnraumpotenziale in der Innenstadt zu nutzen.
Darüber hinaus stehen Fachleute der Stadtverwaltung für Gespräche zu Themen wie Brand- und Denkmalschutz, Wohnraumzweckentfremdung und Städtebauförderung bereit. Die Veranstaltung richtet sich an Eigentümer, Mieter und Interessierte und bietet Raum für Austausch und Vernetzung – etwa zu Antragsverfahren oder zur gemeinsamen Nutzung von Grundstücken, wie die Stadtverwaltung mitteilt.
Für weitere Informationen steht das Wohnraumbüro per E-Mail unter

