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A39-Weiterbau nimmt wichtige Hürde

Bundesverwaltungsgericht gibt grünes Licht für siebten Bauabschnitt – Wirtschaft fordert schnellen Baustart

Noch endet die A39 in Lüneburg. Die Aussichten für den Lückenschluss bis Wolfsburg aber sind nacch dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts deutlich gestiegen. Foto: LGheuteLüneburg, 08.07.2026 - Der Weiterbau der Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg hat eine weitere Hürde genommen. Gestern hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Planänderungsbeschluss für den siebten Abschnitt bestätigt und für gültig erklärt – rund sieben Jahre nach seinem vorherigen Urteil. Damit herrscht bestandskräftiges Baurecht zwischen Wolfsburg (B188) und Ehra. Aus Sicht der Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg müssen nun die nächsten Schritte hin zu einem schnellstmöglichen Baustart gegangen werden.

Die Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg, Dr. Florian Löbermann und Michael Zeinert, begrüßen das Gerichtsurteil pro A39 als starkes Signal für die regionale Wirtschaft. "In der aktuell wirtschaftlich schwierigen Lage ist die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ein wichtiges und richtiges Signal für unsere Region", sagt Löbermann. Zeinert betont: "Die A39 ist das wichtigste Infrastrukturprojekt im Osten Niedersachsens. Sie wird die Erreichbarkeit für Unternehmen und Beschäftigte maßgeblich verbessern. Nun herrscht bestandskräftiges Baurecht – jetzt müssen die Bauarbeiten schnell beginnen."

Als wichtigen nächsten Schritt nennen die beiden IHK's jetzt die Sicherung der Finanzierung des Weiterbaus. Dazu mahnen sie die Einhaltung der Einigung aus dem Koalitionsausschuss von Union und SPD an: Alles, was baureif ist, werde auch gebaut.

Für die Wirtschaft im Raum Braunschweig-Wolfsburg steht vor allem die bessere Erreichbarkeit des industriellen Kerns im Mittelpunkt. Dr. Florian Löbermann betont: "Die Region 38 als industrieller Kern Niedersachsens braucht eine bessere Anbindung. Transporte aus unserer Region enden nicht in Wolfsburg, sondern gehen weit darüber hinaus, die A7 ist jedoch heillos überlastet. Der Planfeststellungsbeschluss ist somit ein richtungsweisendes Signal, dass die A39 nun nach und nach gebaut wird und die Anbindung unserer Unternehmen verbessert."

Michael Zeinert richtet den Blick auf die Bedeutung des Urteils für die gesamte Region: "Endlich ist es soweit und der erste Teilabschnitt der A39 hat bestandskräftiges Baurecht. Das ist ein super Signal für die restlichen Abschnitte. Damit ist das Signal für das wichtigste Projekt unserer Region gesetzt. Ab jetzt kann gebaut und das historische Infrastrukturdefizit in unserer Region beseitigt werden."

 

 

 

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