Ulrich Ostermann mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Lüneburg, 19.02.2026 - Für seine Verdienste um das Wassermanagement im Landkreis Lüneburg wurde Ulrich Ostermann das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Kreisversammlung des Bauernverbands Nordostniedersachsen in Dahlenburg. Dort referierte Ostermann als Gast über Wassermanagementkonzepte und Projekte im Raum Lüneburg-Uelzen.
In seiner Ansprache würdigte Landrat Böther das jahrzehntelange Wirken Ostermanns in der Region. Dessen Interesse an der Wasserwirtschaft habe sich spätestens in den 1980er-Jahren mit Beginn des Bauingenieurstudiums an der damaligen Fachhochschule Nordostniedersachsen in Suderburg gezeigt. Von 2006 bis 2024 führte Ostermann die Geschäfte des Kreisverbands der Wasser- und Bodenverbände in Uelzen und war darüber hinaus in zahlreichen Gremien und Arbeitskreisen auf Landes- und Bundesebene rund um das Thema Wasser aktiv.
"Ohne Sie wären wir im Landkreis Lüneburg und im Nachbarlandkreis Uelzen in Sachen Wassernutzung durch die Landwirtschaft – Stichwort Feldberegnung – sicher nicht da, wo wir aktuell stehen", so Böther. „Sie haben Weitsicht bewiesen und sich ausgiebig mit dem Wassermanagement in unserer Region beschäftigt: Wie es gelingen kann, mit künstlicher Bewässerung auf trockenen Sandböden gute Ernten einzufahren."
Neben seinem unermüdlichen Einsatz für das Wassermanagement, für das ihn der "Spiegel" schon im Jahr 2011 als "Regenmacher der Region" bezeichnet hatte, war Ulrich Ostermann die Förderung des Ingenieur-Nachwuchses im Bereich der Wasserwirtschaft stets ein großes Anliegen. Für beides überreichte ihm Landrat Jens Böther im Auftrag des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland nebst Verleihungsurkunde.
Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland – besser bekannt als Bundesverdienstkreuz – würdigt als höchste Auszeichnung besondere Verdienste um das Gemeinwohl. Jährlich erhalten etwa 1.700 Bürger in Deutschland das Verdienstkreuz für ihre politischen, wirtschaftlich-sozialen oder geistigen Leistungen. Der Bundespräsident kann den Landrat beauftragen, die feierliche Übergabe der Auszeichnung zu übernehmen.

