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Maik Peyko soll's richten

SPD präsentiert Nachfolge-Kandidat für Bürgermeister-Wahl in der Ostheide

Umzingelt von Genossen: Maik Peyko (mit Blumenstrauß) soll die Nachfolge von Norbert Meyer (hinter ihm) als Bürgermeister der Samtgemeinde Ostheide antreten. Foto: SPDNeetze, 02.02.2026 - Seit fast zwanzig Jahren ist Norbert Meyer (SPD) Bürgermeister der Samtgemeinde Ostheide – für politische Verhältnisse eine Ewigkeit. Nun aber soll Schluss sein, zur Kommunalwahl im September will der 59-Jährige nicht mehr antreten. Ihm soll Maik Peyko folgen, so jedenfalls der Wunsch der SPD-Genossen. Und die gaben ihm nicht nur Grünes Licht für seine Kandidatur, sie dürften ihm damit auch eine gehörliche Portion Verantwortung auf die Schultern gelegt haben.

"Wow, ich danke euch für dieses starke Votum!", sagte Peyko nach seiner Nominierung, und er nahm die Gratulationen seiner Genossen, die bei der Mitgliederversammlung am 29. Januar für ihn stimmten, durchaus mit Freude entgegen. Dass Maik Peyko gern Samtgemeindebürgermeister werden will und dass er sich dafür auch angemessen einsetzen wird, kann als gegeben vorausgesetzt werden. Doch das Votum, das ihm seine Partei-Freunde bescherten, dürften auch eine Bürde für den Wunsch-Kandidaten werden. Denn Peyko wurde nicht nur einstimmig nominiert, die Wahl fand auch in geheimer Abstimmung statt – mehr Zustimmung und gleichzeitig mehr Erfolgsdruck ist kaum vorstellbar.

Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Brigitte Mertz legte die Erfolgserwartungs-Latte auch gleich entsaprechend hoch: "Ich habe nichts anderes erwartet." Aufmunternde Worte kamen auch von Norbert Meyer: "Du bist gut vernetzt und wirst Deinen Weg finden!"

Der frisch gekürte Kandidat selbst nahm die wohlplatzierten Vorschuss-Lorbeeren deutlich devoter auf. Er wisse, dass er "die großen Fußstapfen von Norbert Meyer nicht wird ausfüllen können", teilte die SPD mit. Ihm gehe es darum, mit seinem eigenen Profil, seinen Stärken und seinem Wissen "das Gute fortzuführen und weiterzuentwickeln", punkten will. 

Dafür kam dann auch noch gleich Rückendeckung aus der Partei. Er werde sich als "engagierter Akteur der Region Lüneburg, als Diplom-Sozialpädagoge, SPD-Kommunalpolitiker und 'Erfolgsspieler und -trainer' beim TuS Neetze" sicher gut behaupten", gab Hendrik Eggers, Ratsmitglied aus Thomasburg, zum Besten. Und SPD-Urgestein Renate Wille freut sich, "dass wir einen Kandidaten haben, der die Werte der SPD weiterführt".

Welche Werte auch immer das sind.

 

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