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Schön – aber auch wertvoll?

Das Museum Lüneburg lädt wieder zum Schätztag ein

Experte Klaus-Dieter Müller erklärt, wie Kunst von Kitsch unterschieden werden kann. Foto: Klaus-Dieter MüllerLüneburg, 15.01.2026 - Ob Gemälde, Porzellan, Silber, Skulpturen, kunsthandwerkliche Objekte oder ungewöhnliche Alltagsgegenstände – viele Dinge wurden über Generationen hinweg aufbewahrt. Nur: Wie alt sind sie eigentlich und woher stammen sie? Und welchen materiellen Wert haben sie? Das Museum Lüneburg bietet dazu Hilfe an. Am Samstag, 24. Januar, gibt es wieder einen Schätztag. 


Ab 10 Uhr haben Besucher die Gelegenheit, ihre privaten Schätze von einem ausgewiesenen Experten begutachten zu lassen. Als Kunstsachverständiger steht erneut Klaus-Dieter Müller zur Verfügung, der seit vielen Jahren unabhängig für Sammler und Auktionshäuser tätig ist.

Der Schätztag findet öffentlich im Museum Lüneburg statt, die Schätzungen sind für alle Besucher nachverfolgbar. Die Veranstaltung ist angelehnt an TV-Formate wie "Bares für Rares" und bietet interessante Einblicke in kunsthistorische Zusammenhänge, Marktmechanismen und die oft überraschenden Geschichten hinter den Objekten.

Bis zu drei Objekte können pro Person geschätzt werden. Für die Schätzungen wird ein symbolischer Betrag von 1 Euro erhoben. Die letzte Annahme von Gegenständen zur Schätzung ist um 16 Uhr. 

◼︎ Parallel das "Memory der Dinge"

Ergänzend wird am 24. Januar von 14 bis 17 Uhr das Projekt "Memory der Dinge" im Museum präsent sein. Dafür sammelt das Museum Erinnerungen, Geschichten und Erfahrungen, die Menschen mit bestimmten Objekten verbinden. Im Mittelpunkt stehen nicht materielle Werte, sondern persönliche Erinnerungen, biografische Bezüge und individuelle Bedeutungen der Dinge.

 

 

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