Landesschulbehörde gibt grünes Licht für Umwandlung der Christianischule

Aus der Christianischule soll die Gesamtschule am Kreideberg werden. Foto: LGheuteLüneburg, 09.03.2019 - Lüneburg wird eine zweite Integrierte Gesamtschule (IGS) bekommen. Wie die Stadt mitteilt, hat die Landesschulbehörde jetzt erwartungsgemäß grünes Licht für die neue IGS am Kreideberg gegeben und den entsprechenden Antrag der Hansestadt genehmigt. Geplant ist, den Betrieb der IGS nach den Sommerferien mit dem Schuljahrgang 5 zu starten. Die Christianischule soll parallel auslaufen, das heißt, es wird hier keine neue fünfte Klasse mehr öffnen. Die Schule soll aber so lange weitergeführt werden, bis alle Jahrgänge ihren Abschluss haben. 

"Wir freuen uns sehr, dass die IGS damit wie geplant bereits in diesem Sommer starten kann", sagt Bildungsdezernentin Pia Steinrücke. "Denn damit werden wir sowohl dem Bedarf als auch dem ausdrücklichen Wunsch der Eltern gerecht", betont Steinrücke. 

Dem Antrag der Hansestadt für eine weitere Gesamtschule waren ein Ratsbeschluss sowie ein positives Votum im Rahmen einer Elternbefragung vorausgegangen. "Mit dieser zweiten Gesamtschule schaffen wir jetzt im Sinne einer bedarfsgerechten Schulentwicklungsplanung noch mehr Bildungs- und Teilhabechancen für Kinder in der Hansestadt“, ist Steinrücke überzeugt. Schüler können dort dann ohne Schulwechsel je nach Leistungsstand und Leistungsbereitschaft ihren Haupt- oder Realschulabschluss oder auch das Abitur absolvieren. Dies führe laut Stadtverwaltung auch zu einer Entlastung der Gymnasien im Stadtgebiet.

Die Pläne zur Einrichtung einer IGS an der Christianischule hatten im Vorfeld zu Protesten der Lehrerschaft geführt. Sie hatte vor allem die fehlenden Voraussetzungen für die Umwandlung der Schulform kritisiert.