Stadt kündigt stärkere Kontrollen von Hundehaltern und Tieren an

Lüneburg, 11.07.2019 - Hunde, die trotz Leinenpflicht frei herumlaufen, nicht gehorchen oder von denen sich Spaziergänger belästigt fühlen – dieses Problem hat in Lüneburg offenbar zugenommen. Die Stadt reagiert nun auf entsprechende Beschwerden von Bürgern und plant, in den nächsten Wochen Hundehalter sowie Tiere verstärkt zu kontrollieren. "Wir werden vor allem dort unterwegs sein, wo Hunde das ganze Jahr an der Leine zu führen sind", erklärt Lauterschlag aus dem städtischen Ordnungsamt.

Dauerhaft an der Leine geführt werden müssen Hunde in Lüneburg in den Fußgängerzonen und in verkehrsberuhigten Bereichen sowie im nördlichen Teil des Kurparks. Gleiches gilt in Schongebieten, zum Beispiel in Natur- und Landschaftsschutzgebieten wie dem Kalkberg.

Darüber hinaus sind Hundebesitzer verpflichtet, bei jedem Spaziergang mit dem Hund eine Leine bei sich zu führen. Neben der Leinenpflicht werden die Mitarbeiter des Ordnungsamtes außerdem stichprobenartig kontrollieren, ob die Hunde gechipt sind. Dazu sind alle Hundehalter nach dem niedersächsischen Hundegesetz verpflichtet. "Wir wollen außerdem mit den Hundebesitzern ins Gespräch kommen und für mehr Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme werben", so Lauterschlag. 

So gehört es auch zum richtigen Verhalten dazu, die Hinterlassenschaften der Tiere zu entfernen. Die Hundehalter sind verpflichtet, immer einen Plastikbeutel zur Hand haben. Dafür stehen an zahlreichen öffentlichen Plätzen Tütenspender bereit. Die gefüllten und zugeknoteten Beutel können in jedem Abfalleimer entsorgt werden. Wer den Kot nicht entfernt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. 

Verstöße von Hundehaltern werden bei den Kontrollen durch die Mitarbeiter des Außendienstes aufgenommen und dokumentiert. Je nach Schwere der Situation und des Verstoßes kann außerdem eine Verwarnung oder ein Bußgeld drohen.