In Lüneburg war die AGL bis in die Nacht im Einsatz

Mit ihren Räumfahrzeugen war die AGL bis in die Nacht im Einsatz. Foto: AGLLüneburg, 30.01.2021 - Es war ein Schneechaos mit Ansage. Als gestern Abend der Schneefall in der Region einsetzte, ging schon nach wenigen Stunden trotzdem fast nichts mehr. Der Bahnverkehr brach zusammen, Straßen und Wege verwandelten sich schnell in gefährliche Schnee- und Glatteispisten. Bis zu 0,8 Liter Schnee pro Quadratmeter pro Stunde verzeichnete die Wetterstation der städtischen Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL), die sich bemühte, Schlimmeres zu verhindern.

Schon am Tag zuvor hatten sich die Mitarbeiter im Winterdienst auf Lüneburgs erstes richtiges Schnee-Wochenende eingestellt. Alle verfügbaren Kräfte waren in Rufbereitschaft, beschreibt AGL-Betriebshofleiter Frank Fugel die Ausgangslage. Schon gestern Morgen, noch vor dem ersten Schneefall, wurden die Fahrbahnen wegen Glättebildung abgestreut. "Der angekündigte Schneefall begann dann erst später als angekündigt. Im Laufe des Freitagnachmittags haben wir alle Kolonnen alarmiert." In Zahlen ausgedrückt: Sechs Großfahrzeuge, 16 Kleintraktoren und sechs Pritschenfahrzeuge gingen in den Einsatz. Am Werk waren im Wechsel zwei Gruppen. Jeweils am Freitag und Sonnabend je 43 Mitarbeiter.

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Die Fahrbahnen seien nochmals gestreut, Geh- und Radwege, aber auch die Bereiche der Bushaltestellen von Schnee und Eis befreit worden, heißt es aus der Stadtverwaltung. Dieser Einsatz lief bis etwa 22 Uhr und wurde aufgrund des anhaltenden Schneefalls in der Nacht ab 3 Uhr noch einmal wiederholt. Dabei kamen aufgrund der Schneemengen auch Schneeschilde zum Einsatz.

Am Vormittag warf Frank Fugel einen Blick auf den weiteren Verlauf des Wochenendes aus Betriebshof-Sicht: "Die jetzigen Wetterprognosen lassen keine erneuten Großeinsätze erwarten. Allerdings kann aufgrund der fallenden Temperaturen nicht ausgeschlossen werden, dass nachgestreut werden muss." Man werde die Lage aber im Blick behalten.