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Längere Wartezeiten in der Notaufnahme

Klinikum reagiert auf Wegfall der Notfallambulanz in Geesthacht

In der Notaufnahme-Ambulanz muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Foto: LGheuteLüneburg, 06.01.2026 - Notfall-Patienten müssen sich in Lüneburg auf längere Wartezeiten einstellen. Wie die Klinikleitung heute mitteilt, hat sich das Krankenhaus Geesthacht entgegen ursprünglicher anderslautender Ankündigungen bereits zum Beginn des Jahres von der Notfallversorgung abgemeldet. Das habe zur Folge, dass Patiententransporte in andere Kliniken zunehmen. Davon ist auch das Klinikum Lüneburg betroffen.

"Zusätzlich zum unerwartet frühen Wegfall der Notfallambulanz in Geesthacht führen auch die hohe Zahl an Knochenbruchverletzungen infolge von Stürzen auf Eis und Schnee sowie saisonale Erkrankungen wie Lungenentzündungen oder Virusinfektionen zu einem aktuell sehr hohen Patientenaufkommen in unserem Haus", sagt Dr. Michael Moormann, Geschäftsführer des Lüneburger Klinikums. Zwar könne die Versorgung sichergestellt werden, aber insbesondere in der Notaufnahme müssten sich Patienten auf längere Wartezeiten einstellen.

Wer ärztliche Hilfe benötige, aber nicht sicher sei, ob er dafür tatsächlich das Krankenhaus aufsuchen müsse, könne sich an den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung (www.116117.de) wenden. Unter der Telefonnummer 116 117 gibt es zudem fachliche Beratung durch geschulte Mitarbeiter.

Ab Mittwoch, 7. Januar, müssen auch zahlreiche geplante Operationen und Behandlungen abgesagt beziehungsweise verschoben werden, so die Klinikleitung. Die betroffenen Patienten werden vom Klinikum persönlich informiert.

 

 

 

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