Klinikum Lüneburg für seine Händedesinfektion ausgezeichnet

Händedesinfektion ist ein wirksamer Weg zur Vermeidung der Übertragung von Krankheitserregern. Foto: KlinikumLüneburg, 05.10.2019 - Für sein Engagement im Bereich der Händehygiene ist jetzt das Klinikum Lüneburg ausgezeichnet worden. Damit zählt es zu den bisher sechs Krankenhäusern in Niedersachsen, die mit dem Gold-Zertifikat der "Aktion Saubere Hände" versehen wurden. "Das ist ein toller Erfolg, auf den wir stolz sein können", sagt Frank Oppenheimer, Leitender Oberarzt der Abteilung für Krankenhaushygiene, "damit erhalten wir auch von außen die Bestätigung, dass die Händehygiene in unserer Klinik einen sehr hohen Stellenwert genießt."

Die Händedesinfektion gilt als effektivste Maßnahme zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen, denn sie unterbricht den häufigsten Übertragungsweg von Erregern. Das Klinikum Lüneburg hat die Händedesinfektion in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Beispielsweise kann durch die berufsgruppenspezifische Erfassung des Desinfektionsmittelverbrauchs an allen Spendern im Haus jederzeit überprüft werden, ob es in einzelnen Bereichen besonderen Schulungsbedarf gibt. Regelmäßige Fortbildungen in der Händedesinfektion für Ärzte und Pflegekräfte, jährliche Aktionstage, Informationsmaterial für Patienten und Besucher sowie die Etablierung spezieller Arbeitsgruppen zählen zu den weiteren Maßnahmen, die zur Verleihung des Gold-Zertifikats führten.

Die "Aktion Saubere Hände" ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Einhaltung und Umsetzung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Ziel ist die Verbesserung der Patientensicherheit in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen sowie der ambulanten Medizin. Die Aktion wurde 2008 mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), Berlin, dem Aktionsbündnis Patientensicherheit und der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung ins Leben gerufen.