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Kurzfristig Arbeiten an der Friedrich-Ebert-Brücke erforderlich

Erneut Korrosionsschäden am Bauwerk – Brücke soll nachts halbseitig gesperrt werden

Die in den 1970er-Jahren gebaute Friedrich-Ebert-Brücke muss immer wieder mal wegen Schäden am Bauwerk gesperrt werden. Foto: Stadt LüneburgLüneburg, 22.05.2026 - Die Friedrich-Ebert-Brücke muss in Teilen dringend saniert werden. Dies habe die jüngste Brückenhauptprüfung ergeben, die im Herbst 2025 durchgeführt wurde, teilt die Stadtverwaltung heute mit. Laut Prüfbericht gibt es Schäden am Beton an der Unterseite des Überbaus. Um eine weitere Ausbreitung von Korrosionsschäden an dem durch die Betonschäden freiliegenden Bewehrungsstahl zu verhindern, sollen die Sanierungsarbeiten während der Streckensperrung der Deutschen Bahn stattfinden und voraussichtlich am 15. Juni beginnen und spätestens am 10. Juli abgeschlossen sein. 

Um die Auswirkungen für den Verkehr möglichst gering zu halten, plant die Stadtverwaltung, ausschließlich in den in verkehrsarmen Abend- und Nachtstunden zu arbeiten. Die Friedrich-Ebert-Brücke wird dann jeweils zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgen halbseitig gesperrt. Diese Verkehrsführung habe sich laut Verwaltung bereits während der Brückenhauptprüfung bewährt.

"Unser Ziel war es, während der Baumaßnahmen an der Dahlenburger und Bleckeder Landstraße keine weiteren Baumaßnahmen auf den Umleitungsstrecken zu haben", sagt Alexander Matz, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grün. "Dass es jetzt anders kommt, bedauern wir sehr. Wir haben aber in diesem Fall keine Wahl." Denn die nächste Sperrpause der Bahnstrecke ist erst für das Jahr 2029 im Zuge der geplanten Generalsanierung vorgesehen. 

Die letzte große Sanierung startete im Jahr 2005. Acht Jahre lang wurde dann in mehreren Bauabschnitten gearbeitet. Kosten damals: Rund vier Millionen Euro.

 

 

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