Ehrenamtliche für Bundestags- und Landtagswahl benötigt

Im Bürgeramt wird in den kommenden Tagen auch das Wahllokal für die Briefwahl eingerichtet. Foto: LGheuteLüneburg, 16.08.2017 - Die Hansestadt Lüneburg bereitet sich aktuell auf zwei große Wahlen vor, die Bundestagswahl am 24. September und die Landtagswahl, die nach derzeitigem Stand nur kurz darauf am 15. Oktober stattfinden soll. Vor allem suchen die Organisatoren viele Freiwillige, die an diesen beiden Sonntagen mithelfen, damit alle jeweils rund 60 Wahllokale im Stadtgebiet geöffnet werden können und am Abend alle Stimmen korrekt ausgezählt werden. Wahlhelfer kann jeder werden, der mindestens 18 Jahre alt und selbst in der Hansestadt wahlberechtigt ist.

Die Mitarbeit in einem Wahlvorstand ist ehrenamtlich. Für das Engagement erhalten die Helfer jedoch das so genannte Erfrischungsgeld in Höhe von 35 Euro (als Wahlvorsteher in einem Wahllokal) oder 25 Euro (in jeder anderen Funktion des Wahlvorstands).

Markus Moßmann, Gemeinde- bzw. Kreiswahlleiter, wirbt dafür, es einfach mal zu versuchen: "Wahlhelfer und -helferinnen leisten eine wichtige ehrenamtliche Aufgabe, ohne sie kann unsere Demokratie nicht funktionieren, dabei ist der zeitliche Aufwand wirklich überschaubar und es wird auch niemand mit der neuen Aufgabe allein gelassen."

Die Hansestadt hat auf ihrer Internetseite www.hansestadtlueneburg.de alle Informationen für potenzielle Wahlhelferinnen und -helfer bei der Bundestagswahl und bei der Landtagswahl zusammengestellt. Dort finden Interessierte  auch Formulare, um sich online für den einen oder anderen Termin anzumelden. Auch mit einem Handzettel in der "Lünepost" (liegt am 16. August bei) wirbt die Hansestadt um Freiwillige. Der untere Abschnitt dient zugleich als Anmelde-Postkarte.