Bubi Twesten singt vor Alten- und Pflegeheimen  

Bubi Twesten (r.) mit Weihnachtsmütze und "Quetsche" wird unterstützt von Achim Gründel. Foto: SPDLüneburg, 18.12.2020 - Denen in der Vorweihnachtszeit eine Freude machen, die durch die Pandemieeinschränkungen ohnehin schon besonders beeinträchtigt sind. Das dachten sich Achim Gründel und der SPD-Unterbezirk Lüneburg und fanden in Bubi Twesten den passenden Mitstreiter für kleine vorweihnachtliche Hof- und Straßenkonzerte vor Alten- und Pflegeheimen. Seitdem sind die beiden in Stadt und Landkreis Lüneburg unterwegs.  

"Wir haben viele Altenheime abtelefoniert und nun sind wir auf Tournee. In dieser Woche suchen wir acht Wohnstätten auf", sagt Achim Gründel. Es geht über den ganzen Landkreis: nach Boltersen, Adendorf, Amelinghausen, Dahlenburg, Bleckede und natürlich auch nach Lüneburg.

Als er Bubi Twesten anrief, habe dieser sich spontan bereiterklärt, dabei zu sein. "Ick hev ja Tied und miene Quetsche", habe der in der Region beliebte Musiker gewohnt auf Plattdeutsch geantwortet. 

Die Altenheime und Pflegeeinrichtungen werden bei den ehrenamtlichen Konzerten nicht betreten. Es wird vom Hof oder von der Straße aus gesungen. Die Bewohner müssen nur Türen oder Fenster öffnen.

"Wir sind aufgrund der Pandemie nur zu zweit unterwegs. Bubi spielt und singt. Ich bin Chauffeur und Roadie", sagt Gründel und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: "Es würde den weihnachtlichen Frieden stören, wenn ich mitsänge." Eine Überraschung hat Bubi Twesten mit im Gepäck: Bei den Konzerten stellt er sein neu komponiertes Corona-Lied vor. 

Gründel, der als Vorstands-Mitglied des SPD-Unterbezirks die Aktion organisiert und begleitet, denkt auch schon an eine Fortsetzung: "Wenn es Freude bereitet und gewünscht wird, könnte ja im Frühjahr unter besseren Bedingungen noch eine Frühlingstournee folgen."

Wer Projekte dieser Art unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende an den "Guten Nachbarn" unter dem Stichwort "Bubi Twesten Adventstournee" machen (IBAN DE84 2405 0110 0000 04010 5). "Dort wird sinnvoll denen geholfen, für die es wichtig ist", sagt Achim Gründel.